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Regional

Stadt Bochum Infos:Neu gegründete Bochumer Ehrenamtsagentur setzt auf Kooperation statt Konkurrenz

Trägervereins der Bochumer Ehrenamtsagentur
Trägerverein der Bochumer Ehrenamtsagentur

Ein Ausrufezeichen in Sachen bürgerschaftliches Engagement setzt Bochum mit der jetzt gegründeten Ehrenamtsagentur, die von einem gemeinnützigen Verein getragen wird. „Wir setzen auf ein gemeinsames starkes Netzwerk für unsere Stadt“, sagt Oberbürgermeister Thomas Eiskirch.

 

In Bochum betätigen sich bereits mehrere tausend Menschen ehrenamtlich. Die Tätigkeitsfelder sind dabei vielfältig. Das Potenzial derjenigen, die sich engagieren wollen, aber noch nicht genau wissen, wo und wie, ist groß. Die Bochumer Ehrenamtsagentur informiert, berät und vermittelt künftig als zentrale Anlauf- und Servicestelle.

 

Die Gründungsversammlung des Trägervereins am Donnerstag, 5. Juli, im Rathaus zeigte, welche starke Resonanz diese Kernaktivität der „Bochum Strategie“ von Beginn an in der Stadt gefunden hat. Im zwölfköpfigen Vorstand des neu gegründeten Vereins engagieren sich unter anderem Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wohlfahrt, Kirche, Kultur, freiwilliger Feuerwehr, Integration und Sport. Die Stadt Bochum gehört ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern des Vereins.

 

Das gemeinsame Ziel aller ist, mit der Agentur bürgerschaftliches Engagement in Bochum zu fördern. „Die Ehrenamtsagentur baut auf dem vorhandenen Know-how und Potenzial auf, das es in Bochum im Ehrenamt bereits gibt“, sagt Vereinsvorsitzender Gisbert Schlotzhauer. „Der Verein versteht sich als Unterstützer, Förderer und Türöffner“, ergänzt die Vizevereinsvorsitzende Ingrid Borchert, die selbst langjährige Erfahrung als Ehrenamtliche hat. „Durch zielgruppenunabhängige Öffentlichkeits- und Informationsarbeit soll die Bochumer Ehrenamtsagentur auch neue Menschen für das Ehrenamt in Bochum gewinnen. Davon profitieren alle.“

 

Die Idee, einen gemeinnützigen Verein als Träger der Bochumer Ehrenamtsagentur zu gründen, hat sich durch intensive Zusammenarbeit von Bürgerinnen und Bürgern mit der Stadtverwaltung entwickelt und durch den Ratsbeschluss im Dezember nochmal Fahrt aufgenommen.

 

Der Verein hat sich auf die Fahnen geschrieben, ein stadtweites Netzwerks zu initiieren, um das Engagement zu fördern. Darin können sowohl kleine Vereine als auch große Organisationen, Einrichtungen und Unternehmen vertreten sein. „Ein weiteres Ziel ist, eine moderne Anerkennungs- und Wertschätzungskultur für Ehrenamtliche zu entwickeln“, berichtet Gisbert Schlotzhauer. Dazu gehören auch die Ausgabe der Ehrenamtskarte und die Erweiterung des bisherigen Angebotsspektrums.

 

Weitere, in der Satzung des Vereins verankerte, Ziele sind der Aufbau einer Datenbank, aus der Angebot und Nachfrage des bürgerschaftlichen Engagements erkennbar werden, und die passgenaue Vermittlung von Ehrenamtlichen.

 

Als Schirmherr des Vereins engagiert sich Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. Er betont: „Mit der Vereinsgründung setzt die Stadt Bochum ein Signal als sozial engagierte Stadt und unterstreicht ihr Interesse an einer aktiven Mitmachgesellschaft. Bürgerschaftliches Engagement ist ein unverzichtbarer Teil gesellschaftlicher Strukturen in Bochum. Die Bochumer Ehrenamtsagentur soll dies weiter fördern und unterstützen.“

 

Damit der Verein und seine Arbeit wiedererkennbar sind, hat die Bochumer Werbeagentur „Visuell“ für die Ehrenamtsagentur ein Logo entwickelt – natürlich ehrenamtlich. Dies ist ein Aufgabenfeld, das die Ehrenamtsagentur künftig ausbauen möchte: Unternehmen, die sich bürgerschaftlich in Bochum engagieren, als soziale Akteure für die Gesellschaft sichtbar zu machen.

 

Der Verein Bochumer Ehrenamtsagentur agiert gemeinnützig, überparteilich, träger- und konfessionell ungebunden. Die vielfältigen Aufgaben wollen gut vorbreitetet und koordiniert werden. Erste Ergebnisse und die Möglichkeit, sich an der Entwicklung des Vereins zu beteiligen, soll es bereits im Herbst geben. Dann lädt der Verein zu einem großen Dialog ein. Mit der Veranstaltung möchte der Verein weitere Akteurinnen und Akteure ins Boot zu holen und ein breites gesellschaftliches Bündnis auf die Beine stellen, das die zahlreichen Facetten des Ehrenamtes in Bochum abbildet und fördert.

 

Wer sich detaillierter über die Arbeit der Bochumer Ehrenamtsagentur informieren oder sich dort ehrenamtlich engagieren möchte, kann dies demnächst unter www.ehrenamt-bochum.de tun.

 

Trägerverein:

Im Vorstand der Bochumer Ehrenamtsagentur engagieren sich Gisbert Schlotzhauer, Ingrid Borchert, Michael Schüren, Aleksander Chraga, Jens Fritsch, Stefan Fleige, Ewald Groth, Ulrich Jeromin, Brigitte Käding, Thomas Ludwig und Sükrü Özvatan, sowie beratend Dr. Tigran Dabag.

 

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Stadt Bochum Infos:Musikforum Ruhr erhält Architekturpreis NRW

Musikforum Ruhr
Musikforum Ruhr

Das Anneliese Brost Musikforum Ruhr hat am Freitag, 6. Juli, den Architekturpreis NRW 2018 erhalten. Der Landesverband Nordrhein-Westfalen (NRW) des Bundes Deutscher Architekten (BDA) zeichnete insgesamt zehn Bauten und Bauensembles in NRW aus, die seit 2014 entstanden sind. In der Entscheidung für das 2016 fertiggestellte Musikforum betonte die Jury, dass der Wandel der ehemaligen St. Marienkirche vom Sakral- zum profanen Konzertgebäude dem ehemaligen Gotteshaus nichts von seiner Würde genommen hat. Das alte Kirchenschiff, dient dabei nicht nur als Entree und Verteiler für die beiden neu entstandenen Konzertsäle, sondern ist auch ein eigenständiger Veranstaltungssaal geworden. Das gesamte Musikforum bildet dabei städtebaulich nach Außen eine neue Raumkante.

 

Der Landesverband NRW des BDA zeichnet seit 1998 in der Regel alle drei Jahre Architektinnen und Architekten gemeinsam mit ihren Bauherren für herausragende Gebäude, Bauensembles oder städtebauliche Anlagen aus, die in den letzten fünf Jahren entstanden sind. Dies soll die öffentliche Diskussion über die Qualität von Architektur und Städtebau in NRW beleben.

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Prof. Rudolf Staiger, Hochschule Bochum, wird nächster FIG-Präsident

Prof. Staiger auf der FIG-Tagung in Istanbul.
Prof. Staiger auf der FIG-Tagung in Istanbul.

Internationaler Verband der Vermesser tagte in diesem Jahr in Istanbul
Prof. Rudolf Staiger wird nächster FIG-Präsident
Die Fédération Internationale des Géomètres (FIG) hat im Rahmen ihres alle vier Jahre stattfindenden Kongresses Prof. Dr.-Ing. Rudolf Staiger vom Fachbereich Geodäsie der Hochschule Bochum zu ihrem nächsten Präsidenten gewählt. Er konnte sich gegen den neuseeländischen Mitbewerber mit 68 zu 23 Delegiertenstimmen auf der Generalversammlung in Istanbul (Türkei) deutlich durchsetzen.
Die FIG wurde 1878 in Paris gegründet und stellt heute den führenden internationalen Vermessungsverband dar, der für einen weltweiten Zusammenschluss von mehr als 100 nationalen Berufsverbänden steht, die von der traditionellen Vermessung bis hin zur Geoinformatik sämtliche geodätische Berufsfelder abdecken. Initiiert und unterstützt wurde Staigers Bewerbung durch den deutschen Mitgliedsverband DVW - Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement.
Rudolf Staiger ist schon seit langem in der FIG aktiv. Er leitete zunächst die Commission 5 - Positioning and Measurement von 2007 bis 2010 und wurde dann für 4 Jahre zum Vizepräsidenten gewählt. 2014 wählte ihn die Generalversammlung für eine zweite Amtszeit erneut zum Vizepräsidenten.
In der langen Geschichte der FIG ist Rudolf Staiger erst der dritte deutsche Präsident. Seine Amtszeit beginnt am 1. Januar 2019. Zusammen mit den Vizepräsidenten Diane Dumashie (UK), Orhan Ercan (Türkei), Mikael Lilje (Schweden) und Jixian Zhang (China) wird er bis 2023 die Geschicke der FIG leiten.
Die Wahl Rudolf Staigers eröffnet dem Fachbereich Geodäsie exzellente Möglichkeiten, sein Lehr- und Forschungsportfolio weiter zu internationalisieren und sich mit führenden Wissenschaftlern und Praktikern weltweit zu vernetzen.

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POL-BO: Kriminalpolizei sucht Zeugen: Auto brennt an der Hollandstraße!

Bochum / Wattenscheid (ots) - Am späten Sonntagabend (15. Juli) ist es in Wattenscheid zu einem Autobrand gekommen. Die Kriminalpolizei sucht dringend Zeugen.

Gegen 23.30 Uhr brannte ein an der Hollandstraße abgestellter Wagen. Ein Zeuge sah einen Reifen brennen und verständigte den Eigentümer.

Der Brand konnte durch den Besitzer gelöscht werden. An dem Fahrzeug entstand Sachschaden - Personen wurden nicht verletzt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist von Brandstiftung auszugehen.

Zeugen melden sich bitte beim Bochumer Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0234/909-4610 (KHK Schüttauf) oder außerhalb der Bürodienstzeit auf der Kriminalwache unter -4441.

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