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Regional

Stadt Duisburg Infos:„Nachtblüten“ - Das Programm zur Extraschicht 2018 im Museum am Innenhafen

Roland Wolf als Gerhard Mercator Foto  KSM
Roland Wolf als Gerhard Mercator Foto

Im Rahmen der Extraschicht 2018 öffnet am Samstag, 30. Juni 2018, von 18 bis 2 Uhr das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen seine Türen, um seine wertvollsten Schätze und besondere Neuheiten zu präsentieren. Mit diesem Programm setzt das Museum bewusst einen ruhigen Kontrapunkt zum Musikbühnenprogramm und Feuerwerk.

 

„Gerhard Mercator“, der berühmteste Kosmograph des 16. Jahrhunderts, wird im Stundentakt im historischen Gewand den Gästen seine Globen und Landkarten unterhaltsam in seiner Schatzkammer erläutern.

 

In der Sonderausstellung „Die Götter beschenken“ – Antike Weihegaben - werden Kurzführungen angeboten. Die Besucher erfahren, warum und womit Gottheiten seit jeher beschenkt wurden und was man sich davon erhoffte.

 

Der besondere Höhepunkt des Abends ist die Schwarzlicht-Installation „Nachtblüten“ der Künstlerin Mila Langbehn (www.lichtgrueneskleid.de). Diese wird in einem verdunkelten Raum der Stille durch den Einsatz von Schwarzlicht erblühen und das Publikum - mit Klängen von Dorothee Becker und Guido Bleckmann - in eine andere Welt entführen. Die Installation wird durch die Ruhr Tourismus GmbH gefördert.

 

Die Schwarzlicht-Installation „Nachtblüten“ kann außerdem am Donnerstag,
5. Juli, von 15 bis 17 Uhr, am Sonntag, 8. Juli, von 13 bis 17 Uhr und am Mittwoch,
11. Juli, von 15 bis 17 Uhr zum regulären Eintrittspreis besucht werden. Eine letzte Führung wird am Samstag, 14. Juli, um 15 Uhr zur Finissage angeboten.

 

Nicht zuletzt wird Mustafa Zekirov auf der Außenbühne die Besucher mit Roma-Liedern musikalisch unterhalten. Auch das Mercatorcafé ist geöffnet.

 

Spielort-Tickets für die Extraschicht sind im Museum an der Abendkasse für 20 Euro erhältlich.

 

Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter (0203) 2832640 oder im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de

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Stadt Bochum Infos:USB präsentiert neuesten Fall der Bochum-Detektive

B-Team Wilder Müll
B-Team Wilder Müll

Die Bochum-Detektive Alina, Ben und Oskar ermitteln wieder. Gemeinsam mit der USB Bochum GmbH ist ein neuer, spannender Fall für die Bochum-Detektive entstanden. Diesmal findet das Trio illegale Abfälle im Bochumer Hörsterholz und versucht dem Verursacher auf die Spur zu kommen. Nach „Schwarzes Gold“, „Die Alien-Verschwörung“ und der „Der Lichtlose“ kommt mit „Wilder Müll“ die vierte Folge der Hörspielreihe des Verlages Pit & Land auf den Markt.

 

Die Premiere präsentiert die USB Bochum GmbH im Jugendfreizeithaus Steinkuhl (JuMa).

 

Donnerstag, 05. Juli 2018, Markstraße 75 um 17:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

 

Die Hörspielreihe richtet sich an Kinder und Jugendliche ab 7 Jahren. In jeder Folge spielen typische Bochumer Orte und Institutionen eine Rolle. So hat das B-Team bereits in den Katakomben der Jahrhunderthalle Bochum, im Planetarium oder im Bergbaumuseum ermittelt. Mit dem USB entwickelte der Autor Raimon Weber einen spannenden Fall rund um illegale Entsorgung von Abfällen. Dazu hat sich der Schriftsteller aus Unna mit dem Umweltaußendienst der Stadt Bochum und Mitarbeitern der USB Bochum GmbH auf Recherche-Tour zu den „wilden Kippen“ begeben.

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Stadt Bochum Infos:Ein Puppentheater für kleine Klimaschützer

„Auch die Kinder des Katholischen Kindergarten und Familienzentrums St. Barbara waren beim Puppentheater für kleine Klimaschützer dabei.“
„Auch die Kinder des Katholischen Kindergarten und Familienzentrums St. Barbara waren beim Puppentheater für kleine Klimaschützer dabei.“

Wie man mit Apfelsaft und Mülltrennen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, erfuhren knapp 90 Kinder aus den Bochumer Kitas. Sie waren zu Gast als das Kindertheater Papiermond mit seinem Stück „Der König und sein Daumen – Ein Puppentheater für kleine Klimaschützer“ in der Aula des Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskollegs auftrat.

 

Im Laufe des Stücks muss sich der König von seinem Daumen allerhand Fragen gefallen lassen: Warum fällst du Bäume, wo sie doch so wichtig für Menschen und Tiere sind? Warum trinkst du Saft von Obst, das weite Wege transportiert wurde, wo du doch Apfelsaft aus eigenen Äpfeln trinken kannst? Warum wirfst du kaputte Dinge weg, statt sie zu reparieren? So öffnete der Daumen dem König und den Kindern die Augen für den Klimaschutz im Alltag. Daher hieß es am Ende bei allen Kindern „Daumen hoch“ und „Jetzt geht`s los, wir sind nicht mehr aufzuhalten! Jetzt geht’s los, wir schützen unsere Welt!“

 

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts der Stadt Bochum „Klimaschutz: So machen WIR’s!“ statt – ermöglicht von der EnergieAgentur.NRW und koordiniert vom Natur-Gut Ophoven.

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Stadt Bochum Infos:Festlicher Empfang für neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger

Einbürgerungsfeier - 19-06-2018
Einbürgerungsfeier - 19-06-2018

Da stehen sie jetzt, vorne vor der Bühne im großen Ratssaal, und hören ein bisschen verlegen, aber ziemlich fröhlich aussehend zu, wie sie den übrigen Anwesenden vorgestellt werden. Die rund 80 Gäste erfahren dieses: Der Computerwissenschaftler Ashutosh Gandhi tanzt gerne und organisiert in seiner Freizeit Abende, wo er  seine Nachbarinnen und Nachbarn aus Bochum dazu bringt, komplexe Wissenschafts-Theorien in Tanzschritte zu übersetzen. Aneta Bulugea, neben sich ihre Töchter Sara und Maiam, kümmert sich als Tagesmutter um kleine Kinder in Bochum, auch das, sagt sie, habe ihr Bochum zur zweiten Heimat werden lassen. Der Auszubildende Jefferson Sosa, ein breitschultriger Mann, der vier Mal pro Woche in Wattenscheid zum Boxtraining geht, will gerne Feuerwehrmann werden und die Dolmetscherin Jialing Uhe hat als Sprach-Expertin viel Vergnügen an dem, was man landläufig wohl „Ruhrgebietsschnauze“ nennt.

 

Vier Geschichten, vier unterschiedliche Biographien, vier verschiedene Menschen, die aber alle seit diesem Dienstag, 19. Juni, etwas gemeinsam haben: die deutsche Staatsbürgerschaft.

 

Zum zweiten Mal hatte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch zu einem festlichen Einbürgerungs-Empfang ins Rathaus eingeladen: Und zwar die jüngsten und die ältesten Neubürgerinnen und Neubürger aus jenen rund 40 Ländern, aus denen Menschen im vergangenen Jahr eingebürgert worden waren. „Die Rückmeldungen nach der ersten Einbürgerungsfeier waren durchweg so positiv, dass wir das auf jeden Fall wiederholen wollten“, so Eiskirch. Und so nahm er am Dienstag auch Aneta Bulugea aus Rumänien sowie ihren zwei Töchtern Sara und Maia, Ashutosh Gandhi aus Indien, Jefferson Sosa aus der Dominikanischen Republik und Jialing Uhe aus China das Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland ab und überreichte ihnen die Einbürgerungsurkunden. „Ihnen allen danke ich sehr, dass Sie sich dafür entschieden haben, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen“, sagte Eiskirch. „Sie bekennen sich damit eindrucksvoll zu diesem Land und zu Werten wie Demokratie, Gleichberechtigung und Toleranz, die die Basis unseres Zusammenlebens sind.“ Rund 2.000 Menschen hätten in den vergangenen zwei Jahren denselben Schritt getan, so der Oberbürgermeister.

 

Eiskirch betonte, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, bedeute nicht, die Verbindung zur Kultur des Ursprungslandes zu kappen: „Die Wurzeln bleiben. Behalten Sie ihre Wurzeln, tragen Sie das mit in unsere Gesellschaft hinein.“

 

Für die musikalische Umrahmung des Empfangs sorgte ein Streichquartett aus Mitgliedern des Jugendsinfonieorchesters. Am Schluss spielten die jungen Musikerinnen und Musiker Beethoven. Die „Ode an die Freude“.

 

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