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Regional

Stadt Bochum Infos:Bürgersprechstunden in Nord und Ost

Am Donnerstag, 5. Juli, gibt es zwei Bezirkssprechstunden: Der Bezirksbürgermeister für den Stadtbezirk Nord, Heinrich Donner, hat zwischen 16.30 und 18 Uhr seine Sprechstunde im Amtshaus Gerthe, Heinrichstraße 42, Zimmer 23. Zuvor können ihm dort Kinder und Jugendliche von 16 bis 16.30 Uhr ihre Anliegen vortragen. Andrea Busche, Bezirksbürgermeisterin Ost, hat zwischen 15 und 17 Uhr ihre Bürgersprechstunde in der Verwaltungsstelle Langendreer, Carl-von-Ossietzky-Platz 2, Zimmer 25. Zuvor können Kinder und Jugendliche dort von 14 bis 15 Uhr ihre Anliegen vorbringen. Beide Bezirksbürgermeister sind offen für Anregungen und Beschwerden.

 

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Stadt Dortmund Infos:Qualität und Vielfalt von Bürgerbeteiligung: "nordwärts" prämiert und Partizipation 2.0

"nordwärts prämiert"

Partizipation 2.0, innovative Beteiligungsformen und Reallabore als Schlüssel zum Erfolg: Das waren die Themen des Workshops „Qualität und Vielfalt von Bürgerbeteiligung“, zu dem die Koordinierungsstelle "nordwärts" am Montag, den 18. Juni, in das Westfälische Schulmuseum einlud. Begrüßt wurden die insgesamt 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

 

 

„Das Projekt "nordwärts" deckt mit seinen Teilprojekten eine breite Palette an Themen ab, was ohne die Beteiligung und das Engagement der Menschen vor Ort nicht möglich wäre“, so Oberbürgermeister Sierau. Insbesondere der innovative Beteiligungs- und Dialogansatz hat dazu geführt, dass "nordwärts" mit dem „Europäischen Verwaltungs-Oscar“ (European Public Sector Award (EPSA)) ausgezeichnet wurde. „Nun ist es an der Zeit, etwas zurückzugeben und besondere "nordwärts"-Projekte in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen“.

Fünf Projekte mit "nordwärts prämiert" ausgezeichnet

„Mit der Auszeichnung "nordwärts prämiert" bedanken wir uns bei den Projekten, die bereits umgesetzt worden sind und würdigen, was Sie als Projektverantwortliche, Ideengeber oder Beteiligte für "nordwärts" geleistet haben“, erklärt Michaela Bonan, Leiterin des Projektes "nordwärts", den Hintergrund der Auszeichnung. „Gleichzeitig möchten wir unterschiedliche Projekte zueinander führen und Ihnen die Gelegenheit geben, sich auszutauschen und zu vernetzen. Ein Blick über den eigenen Projekt-Tellerrand sozusagen“. Insgesamt fünf Projekte konnten sich über die Auszeichnung freuen.

„Hannibal 2 – Lebenswelten, Erfahrungen und Generation“ (Projekt-Nr. 295)

Mit dem Projekt „Hannibal 2“ wird Menschen unterschiedlicher Herkunft und Altersklassen ein Raum geboten, um von- und miteinander zu lernen. Dabei geht es um die Sprache, aber auch um kulturelle, soziale oder integrative Aspekte. Hierzu gehören Sprachkurse für Flüchtlinge und EU-Zuwanderer, Kinderbetreuung, Aktionen für Familien und Unterstützung von Senioren.

„Integration und gemeinsam leben: Interkulturelle Lotsenunterstützen Zuwanderer / Willkommen im Alltag“ (Projekt-Nr. 738)

Auch im „Lotsen-Projekt“ der Auslandsgesellschaft geht es um das Miteinander: Gemeinschaftlich und harmonisch zusammen leben ist ein gemeinsames Interessen aller Menschen. Im Zentrum der aktivierenden und zugehenden Beratung und Begleitung der Zuwanderer vor Ort durch interkulturelle Lotsen, die deren Muttersprache sprechen, stehen daher die Aufklärung über das Alltagsleben und die begleitende Hilfe bei den ersten Schritten in der neuen Heimat. Inhaltlich und finanziell begleitet wird die Maßnahme durch alle Dortmunder Rotary-Clubs, für deren Unterstützung sich Martina Plum noch einmal herzlich bedankte.

Großpflegestelle „Die kleinen Bachwichtel“ (Projekt-Nr. 297)

Die Großpflegestelle leistet einen Beitrag zur Deckung des hohen Betreuungsbedarfs in der Innenstadt-Nord. In Zusammenarbeit mit einem engagierten Vermieter konnte durch den Umbau eines ehemaligen Ladenlokals eine Großpflegestelle für Kinder unter drei Jahren geschaffen werden. Zwei Tagesmütter kümmern sich in einem familienähnlichen Rahmen um neun Kinder. Die Großpflegestelle trägt dazu bei, Wissen über und Akzeptanz für frühkindliche Bildungsangebote bei dem Eltern im Quartier zu schaffen.

Modellprojekte „Qualitätsentwicklung Jugendhilfedienst“ in Eving (Projekt-Nr. 329) und  Scharnhorst (Projekt-Nr. 330)

Stärkung und Wiederherstellung der Erziehungsfähigkeit in der Familie und die Verselbstständigung junger Menschen ist das Ziel der Modellprojekte „Qualitätsentwicklung Jugendhilfedienst“ in Eving und Scharnhorst. Die fachlichen Standards in den Jugendhilfediensten werden vor dem Hintergrund der Wirtschaftlichkeit, durch die Schaffung von Beratungsangeboten in der Falleingangsphase und die Intensivierung der Steuerung von laufenden Maßnahmen sowie in Gesprächen zur Passgenauigkeit angepasst.

Workshop: Wissenschaft trifft Zivilgesellschaft

Im Anschluss an die Prämierung der fünf "nordwärts"-Projekte leitete Michaela Bonan in den zweiten Teil der Veranstaltung, das Workshop-Formats zum Schwerpunktthema „Qualität & Vielfalt von Bürgerbeteiligung“, über. Inhaltlicher Schwerpunkt waren vor allem die in "nordwärts" verankerten Wissenschaftsprojekte, die sich mit rätselhaften Abkürzungen wie ZUKUR, KuDeQua, DoNaPart und KOOPLAB zwar mit unterschiedlichen Thematiken beschäftigen, sich jedoch dadurch gleichen, dass sie nur durch aktive Beteiligung der engagierten Bürgerinnen und Bürger funktionieren können.

 

Bürgerbeteiligung als wichtiges Format stärken

In der anschließenden Diskussion ging es darum, welche Formate zur Stärkung der Bürgerbeteiligung die richtigen sein können. Um Bürgerbeteiligung nachhaltig sicherzustellen, müssen Informationen stets breit gestreut werden. Hierzu wurde vorgeschlagen, einen „Dortmunder Quartiersdialog“ einzurichten, um eine breite Öffentlichkeit zu informieren. Daneben zählten Wissenschaftsgespräche und eine Veranstaltungsreihe „Selbsthilfe im Quartier“ zu den Formatideen, mit denen Bürgerbeteiligung neu gedacht werden könnte.

Keine Idee geht verloren

Anmerkungen der Teilnehmenden, die nicht eindeutig einem Thema oder einem Format zugeordnet werden konnten, wurden in einer dritten, offenen Kategorie gesammelt. Hierzu gehörten zum Beispiel die Entlastung der Ehrenämter, die persönliche Ansprache der zu beteiligenden Personen als Erfolgsfaktor für gut gelingende Bürgerbeteiligung sowie der Wunsch nach Sozial-/Aktionsraumbeauftragten für die gesamte "nordwärts"-Gebietskulisse.

Alle Ideen wurden auf Karteikarten festgehalten und zusammengetragen, sodass für den weiteren Prozess keine Idee verloren geht. Sie alle tragen dazu bei, einen wichtigen Schritt in Richtung Stärkung und Verbesserung von zukünftiger Bürgerbeteiligung zu gehen.

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Stadt Dortmund Infos:„Jede Menge Kohle“: Didaktik-Labor im Museum Ostwall für Pädagoginnen und Pädagogen

Didaktiklabor Foto Roland Baege
Didaktiklabor Foto Roland Baege

Das Didaktik-Labor des Museums Ostwall im Dortmunder U richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen: Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen verschiedener Schulen und Bildungseinrichtungen tauschen sie sich aus und werden kreativ. Beim nächsten Workshop am Samstag, 7. Juli, 11 bis 14 Uhr geht es auf der Ebene 6 um „Jede Menge Kohle“: Unter diesem Titel beschäftigen sich die Teilnehmer mit Arbeiten aus der aktuellen Ausstellung „Kunst & Kohle: SchichtWechsel“. Der Workshop kostet 11 Euro inkl. Eintritt und Material. Anmeldung telefonisch unter (0231) 50-25 236 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

„Tief im Schacht, tief im Schacht ist es stille, dunkle Nacht.“ Können wir uns vorstellen, wie es sich anfühlt „unter Tage“ tief im Schacht zu sein? Die Künstlerin Gabriele Naseter nimmt uns in ihrer Serie „Lichtschächte“ mit in eine Welt voller Dunkelheit, in der das Licht eine besondere Rolle spielt. Auch die bergmännischen Laienkünstler erzählen in ihren Werken von tiefem Schwarz im Bergwerk, wo die Kohle als Schwarzmalerin auch die Bergarbeiter von Kopf bis Fuß schwarz  einhüllte.

Ist Schwarz aber gleich schwarz? Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart gehen spielerisch mit verschiedenen schwarzen Farbstoffen um und erschaffen spannende Kontraste mit Licht und Dunkelheit. In der Kunstwerkstatt experimentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops ebenfalls mit verschiedenen schwarzen Farbtönen und entdecken die unterschiedlichen Nuancen der Farbe. Sie gestalten Bilder von unterirdischen Bergwerksstollen und „Unter-Tage“-Szenarien. Dabei lassen sie dem Schwarz ganz viel Raum, spielen damit, genießen die Stille der Farbe, entdecken deren Schönheit und bringen hier und da etwas Licht ins Dunkel.

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Stadt Bochum Infos:Städte Bochum und Hattingen intensivieren Zusammenarbeit

Vertragsunterzeichnung
Vertragsunterzeichnung

Die Stadt Bochum und die Stadt Hattingen haben am Dienstag, 19. Juni, auf dem Gebiet der Entgelt- und Besoldungsabrechnung eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung geschlossen. Künftig soll demnach die Entgeltbuchhaltung der Stadtverwaltung Bochum für die rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Hattingen die Personalabrechnung abwickeln. Die Kosten übernimmt die Stadt Hattingen.

 

Bochums Stadtdirektor Sebastian Kopietz stellt fest: „Die Verwaltungskultur verändert sich. Immer mehr Kommunen suchen aus guten Gründen die Zusammenarbeit.“

 

In der Entgelt- und Besoldungsabrechnung ist die Stadt Bochum fachlich gut aufgestellt. Es war daher naheliegend, diese Expertise anderen kommunalen Partnern als Dienstleistung anzubieten und so die Kooperation zwischen den Nachbarstädten zu vertiefen.

 

Für Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser ist klar: „Interkommunale Zusammenarbeit macht Sinn, denn so können Qualitätssicherung und -steigerung gewährleistet werden.“ Auch für Dirk Glaser ist die Bochum-Hattinger Kooperation kein Einzelfall. „Wir schauen gern nach weiteren geeigneten  Feldern, die sich für eine städteübergreifende Kooperation anbieten.“

 

Zu den Leistungen, die die Bochumer Verwaltung für die Stadt Hattingen anbietet, zählen unter anderem die Lohnbuchhaltung, die Bearbeitung der Krankenunterlagen und das Meldungswesen. Die Übermittlung der Daten erfolgt dabei über das sichere Kommunikationsnetz des Bundes (NdB-Verbindungsnetz).

 

Für die zusätzlichen Aufgaben hat die Stadtverwaltung Bochum eine neue Stelle geschaffen. Die Bezirksregierung Arnsberg muss der Vereinbarung noch zustimmen.

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