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Regional

FW-BO: Illegal entsorgter Unrat

Bochum Gerthe (ots) - Gegen 20:30 Uhr ging ein Anruf von der Polizei in der Leitstelle der Feuerwehr Bochum ein. Diese meldeten illegal abgeladenen Unrat auf einem landwirtschaftlich genutzten Privatgrundstück. Auch mehrere Motorölkanister sollten sich unter dem Unrat befinden. Als die alarmierten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen bestätigte sich die gemeldete Lage. Der Eigentümer hatte jedoch schon selbständig alle Motorölkanister aussortiert und verschlossen, somit konnte kein weiteres Öl auslaufen. Auf Grund der unbekannten Menge an Öl, welches bereits auf den Erdboden ausgelaufen war, wurde das Tiefbauamt zur Einsatzstelle alarmiert. Die Mitarbeiter des Tiefbauamtes leiteten die Entsorgung der Ölkanister sowie die Dekontamination des Bodens ein. Weiteres Eingreifen der Feuerwehr war nicht mehr erforderlich, die Einsatzstelle wurde dem Tiefbauamt übergeben.

Die Polizei nimmt in dem Fall die Ermittlung und Beweisführung auf. Insgesamt waren sechs Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort.

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BVMW , Mittelstand warnt vor steigendem MindestlohnSchulte: Mindestlohn wird zum politischen Vehikel

Der Mittelstand in Nordrhein-Westfalen sieht die Entscheidung zur Anhebung des Mindestlohns auf 9,35€ pro Stunde bis zum Jahre 2020 kritisch. Dazu erklärt NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW):

„Die Politik hat mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns eine Situation herbeigeführt, in der ein Teil des Arbeitsmarktes aus der Tarifautonomie herausgebrochen wurde. So ist erstmals ein lohnpolitisches Vehikel entstanden, das nur scheinbar dem Pfad der realen Lohnentwicklung folgt. In den kommenden Runden wird der politische Druck auf die Mindestlohnkommission kontinuierlich steigen. Die jüngste Anhebung des Mindestlohns durch die zuständige Kommission wird zahlreiche Betriebe des Dienstleistungssektors hart treffen. Es ist eine grobe Fehleinschätzung zu glauben, der konjunkturelle Aufschwung setze sich ewig in der Weise fort, dass auch trotz steigender Löhne am unteren Lohnende genügend Arbeitsplätze angeboten werden könnten, um die großen sozialen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Gerade mit Blick auf die Integration von Migranten mit geringem Ausbildungsniveau kann sich der Mindestlohn in vielen Fällen als unüberwindbare Hürde beim Einstieg in den regulären Arbeitsmarkt erweisen und so wie eine Integrationsbremse wirken.“

 

 

 

Mit den besten Grüßen
 
BVMW-Pressestelle NRW
Thomas Kolbe, Pressesprecher
Corneliusstr. 16, 40215 Düsseldorf
Tel: 0211/ 301391-31 Fax: 0211/ 301391-39
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V.i.S.d.P.: Herbert Schulte

BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V.
Eingetragen in das Vereinsregister Berlin-Charlottenburg Nr. 19361 Nz • Präsident: Mario Ohoven • Vizepräsidenten: Willie Grothe, Dr. Hans-Michael Pott• Vorstand: Dr. Helmut Baur, Jens Bormann, Dr. Jochen Leonhardt und Arthur Zimmermann•  Bundesgeschäftsführung: Prof. Dr. h.c. Markus Jerger
 
Über den BVMW                    
Der BVMW spricht im Rahmen seiner Verbändeallianz als "Stimme des Mittelstands" für mehr als 530.000 Unternehmen deutschlandweit, die rund 10 Mio. Arbeitnehmer beschäftigen. Über 300 Geschäftsstellen im In- und Ausland setzen sich für die im Verband organisierten Unternehmerinnen und Unternehmer ein. Schwerpunkte der Verbandsarbeit sind die Bildung von Netzwerken, die Organisation von Veranstaltungen und die politische Interessenvertretung. Zusammen mit seinen über 40 angeschlossenen Fach- und Branchenverbänden ist der BVMW die größte freiwillig organisierte Kraft des deutschen Mittelstands. In NRW ist der BVMW mit 40 Kreisgeschäftsstellen in den Regionen präsent.
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Stadt Bochum Infos:Straßenverkehrsamt kontrolliert Geschwindigkeit

Straßenverkehrsamt kontrolliert Geschwindigkeit
Straßenverkehrsamt kontrolliert Geschwindigkeit

Das Straßenverkehrsamt kontrolliert auch in der nächsten Woche wieder an verschiedenen Punkten in Bochum die Verkehrsgeschwindigkeit. Ziel ist es, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Denn: Weltweit ist überhöhte Geschwindigkeit die häufigste Unfallursache. Dabei haben wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass bereits eine Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeit um einen Kilometer pro Stunde das Unfallrisiko um zwölf Prozent verringert. Aus diesem Grund führt das Straßenverkehrsamt regelmäßige Kontrollen zur Verringerung des Geschwindigkeitsniveaus durch.

 

Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer kontrolliert es in der Woche vom 2. bis 7. Juli die Geschwindigkeit unter anderem am Montag auf der Berliner Straße, am Dienstag auf der Ruhrstraße, am Mittwoch auf dem Harpener Hellweg, am Donnerstag auf der Springorumallee, am Freitag auf der Clevinghausstraße und am Samstag auf dem Hölterweg.

 

Die Auflistung ist nicht abschließend. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit überwacht das Straßenverkehrsamt auch an weiteren Straßen die Geschwindigkeit.

 

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Stadt Duisburg Infos:Duisburger Delegation zu Gast in der russischen Partnerstadt Perm

Überreichung des offiziellen Geschenks der Stadt Duisburg zum 295. Jahrestag der Gründung der Partnerstadt an Oberbürgermeister Samoilov (v.l.n.r. OB Dmitry Samojlov, Prof. Dr. Dörte Diemert, Ratsherr Udo Vohl, Lisa Hampel (Stadtarchiv), Sarah Zakharova (wfbm Duisburg)
Überreichung des offiziellen Geschenks der Stadt Duisburg zum 295. Jahrestag der Gründung der Partnerstadt an Oberbürgermeister Samoilov (v.l.n.r. OB Dmitry Samojlov, Prof. Dr. Dörte Diemert, Ratsherr Udo Vohl, Lisa Hampel (Stadtarchiv), Sarah Zakharova (wfbm Duisburg)

Anlässlich des 295. Jahrestages der Gründung der russischen Partnerstadt Perm (durch Verfügung der russischen Zarin Katharina II aus dem Jahre 1723), besuchte eine Duisburger Delegation unter der Leitung der Stadtdirektorin, Professor Dr. Dörte Diemert die Partnerstadt am Ural. Gemeinsam mit Vertretern der weiteren Permer Partnerstädte Oxford (Großbritannien), Agrigento (Italien) und Louisville/Kentucky (USA) überbrachte die Delegation die Glückwünsche zum Stadtjubiläum.

 

Neben offiziellen Treffen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Perm, Repräsentanten der Gebietsverwaltung und der in Jekaterinburg ansässigen Auslandsvertretungen (zu deren Amtsbezirk die Partnerstadt am Ural gehört),  sowie Vertretern aus Rat und Verwaltung standen für die Duisburger Delegation im Rahmen ihres eng getakteten Aufenthaltsprogramms unter anderem Gespräche bei der russischen Archivbehörde, dem Stadtarchiv und dem Regionalarchiv auf dem Programm. Thema war nach der erfolgreichen Herausgabe der Fotodokumentation zur Geschichte zweier Industriestädte in der Zwischenkriegszeit die Publikation eines zweiten, gemeinsamen Bildbandes zur Geschichte der beiden Städte von der Nachkriegszeit bis in die 60er Jahre.

 

Ferner hat die Delegation das Gebäude der neu gegründeten NGO Ars Vivendi Perm besucht. Die NGO hat sich zum Ziel gesetzt, Arbeitsplätze und Wohnraum für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Dabei steht die Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung gGmbH nicht nur Pate, sondern vor allem  beratend zur Seite. Es gibt noch viel zu tun, aber die Weichen für ein nachhaltiges Engagement zum Wohle von Menschen mit Behinderung sind mit Unterstützung von Rat und Verwaltung der Stadt Perm gestellt.

 

Schließlich konnten vertiefende Gespräche mit der Geschäftsführerin der Sojuz Rossijskich Gorodov, dem Pendent zum Deutschen Städtetag, zu den Themen  Verwaltungsmodernisierung, kommunale Wohnungsverwaltung, Erneuerung des Stadtbildes und Quartiersmanagement geführt werden.

 

„Ich darf Duisburger Bürgerinnen und Bürgern versichern, dass unsere Partnerschaft in Perm einen hohen Stellenwert genießt und dass es ein gutes Gefühl vermittelt, uns zugewandte Menschen in diesem großen Reich zu wissen,“ so Stadtdirektorin Prof. Dr. Dörte Diemert.

 

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