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Regional

POL-BO: Bochum/Limburg/Bad Camberg/Ludwigshafen/Mannheim Flüchtlingskind Saja Ibrahim (13) immer noch vermisst!

Saja Ibrahim (13) immer noch vermisst!
Saja Ibrahim (13) immer noch vermisst!

Bochum (ots) - Wie bereits berichtet, wird seit dem 4. Juni 2018 die 13-jährige Saja Ibrahim aus Bochum vermisst.

Bei der Vermissten handelt es sich um ein syrisches Flüchtlingskind, das hier in einer Wohneinrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge lebt. Das Mädchen ist altersentsprechend entwickelt und gesund.

Bisherige umfangreiche Ermittlungen ergaben keine konkreten Hinweise zum Aufenthaltsort des Mädchens, das bereits einmal aus der Wohngruppe verschwunden war.

Es ist nicht auszuschließen, dass sich Saja möglicherweise bei Verwandten in Limburg oder Bad Camberg (Hessen) bzw. in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) oder im angrenzenden Mannheim (Baden-Württemberg) aufhält.

Saja Ibrahim ist ca. 160 cm groß, hat eine schlanke Figur, lange dunkelbraune Haare und trug zuletzt eine schwarze Kunstlederjacke sowie ein "Bandana Kopftuch".

Hinweise zum Aufenthalt der Vermissten nimmt jede Polizeidienststelle, federführend das Kriminalkommissariat 12 des Bochumer Polizeipräsidiums (0234 / 909-4120) und außerhalb der Geschäftszeit die Bochumer Kriminalwache (0234 / 909-4441) entgegen.

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Stadt Duisburg Infos:Start des zweiten Bauabschnittes zur Sanierung der Hausgärten im Duisburger Süden

Der Auftrag für die Sanierung der mit Schwermetallen (vorwiegend Blei, Cadmium und Arsen) belasteten Hausgärten im Gebiet der Ehinger Straße/Petersstraße/Am Windhövel ist vor kurzem durch den AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung in Abstimmung mit der Stadt Duisburg an die Firma Stricker Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Dortmund, vergeben worden. Doch ehe die Bagger rollen, müssen die Bäume durch einen Fachgutachter auf mögliche Nistplätze von Vögeln durchsucht werden. Die eigentlichen Sanierungsarbeiten in den Gärten werden deshalb nicht vor Juli beginnen.

 

Die betroffenen Eigentümer wurden gestern in der Aula des Mannesmann-Gymnasiums über den vorgesehenen Ablauf der Arbeiten informiert. Zuvor wurde durch das Planungsbüro Umtec in jedem der 40 betroffenen Gärten in einer genauen Bestandskartierung erfasst, was entfernt werden muss und welche Bäume und Hecken erhalten bleiben können. Der Boden wird im Regelfall bis in eine Tiefe von 60 cm ausgetauscht. Der belastete Boden (ca. 9.000 Tonnen) wird auf die Zentraldeponie Emscherbruch in Gelsenkirchen gebracht.

 

Zum Hintergrund

 

Im Duisburger Süden ist eine flächenhafte Bodenbelastung mit Schwermetallen, vorwiegend Blei, Cadmium und Arsen vorhanden. In einem mehrjährigen Untersuchungs- und Sanierungsprojekt werden die betroffenen Hausgärten in Zusammenarbeit zwischen dem AAV und der Stadt Duisburg saniert. Um überschaubare Arbeitspakete zu schaffen, wurden die ca. 320 betroffenen Hausgärten in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt, von denen der erste (Wohnsiedlung des Katholischen Arbeitervereins (KAV) e.V. im Bereich Suitbertusstraße/ Petersstaße) schon im Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen wurde.

 

Mit der Planung des Bodenaustausches im dritten Bauabschnitt in den Straßenzügen um die Heiligenbaumstraße/Wanheimer Straße wurde bereits im Februar 2018 begonnen. Es ist vorgesehen, diese Bauleistungen noch in diesem Jahr auszuschreiben und mit den Arbeiten Anfang 2019 zu beginnen. Als letztes kommen die Gärten rund um den Holeyplatz (östliche Petersstraße und ehemalige Berzelius-Werkssiedlung) an die Reihe (vierter Bauabschnitt). In einem weiteren, bereits im Frühjahr 2018 abgeschlossenen Bauabschnitt, der rund 100 geringer belastete Hausgärten umfasste, konnte mit Pflanzmaßnahmen auf einen Bodenaustausch verzichtet werden.

 

 

AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

 

Der AAV ist ein bundesweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Flächenrecycling und Altlastensanierung, in dem Land, Kommunen und Wirtschaft partnerschaftlich zusammen-arbeiten. Durch ein Landesgesetz 1988 gegründet, beseitigt die unabhängige, selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts überall dort Altlasten in Boden und Grund-wasser, wo ein Verursacher der Verunreinigungen zum Beispiel nicht haftbar gemacht werden kann. So schützt der AAV Mensch und Umwelt vor Gefahren. Und macht zugleich wertvolle, meist attraktiv gelegene und gut erschlossene Flächen neu nutzbar. Damit unterstützt der AAV die Landesregierung wirkungsvoll bei ihrem Ziel, den Verbrauch von Natur- und Freiflächen zu reduzieren. Der Verband ist bei den Projekten in der Regel Maßnahmenträger und bringt neben seinem in 30 Jahren erworbenem Know-how bis zu 80 % der Finanzierung auf.

 

Zusätzlich zu den gesetzlichen Pflichtmitgliedern – dem Land NRW und den Kommunen – haben sich dem Verband auf freiwilliger Basis Unternehmen angeschlossen. Sie unterstützen damit die gesamtgesellschaftlich wichtigen Aufgaben des AAV. Und profitieren zugleich von den Erfahrungen und dem Sachverstand des interdisziplinären AAV-Teams, das die Unternehmen rechtlich und fachlich unterstützt.

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Verborgene Energiequellen unter Nordbayern?

Im tiefen Untergrund Nordbayerns ist es circa 10 Grad wärmer als üblich.
Bislang ist jedoch weder die Ursache, noch der genaue geologische Aufbau
der Anomalie bekannt. Um den Rätsel auf die Spur zu kommen, untersuchen
Geologen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)
mittels seismischen Analysen nun den Untergrund auf einer Fläche von rund
4.000 Quadratkilometern in den sechs Landkreisen Bamberg, Bayreuth,
Coburg, Kronach, Lichtenfels und Haßfurt.

Bereits zu Beginn der 70er-Jahre wurden in Mürsbach im Landkreis Bamberg
bei der Suche nach einem Erdgasspeicher die ungewöhnlich hohen
Temperaturen entdeckt. Während die normale Temperatur in 1.000 Meter Tiefe
zwischen 40 und 45 Grad Celsius liegt, beträgt sie in Mürsbach in dieser
Tiefe deutlich über 55 Grad Celsius. Aufgrund dieser Besonderheit wurde
damals in den angrenzenden Landkreisen nach heißem Wasser gebohrt und es
wurden die Thermalquellen in Bad Staffelstein und Bad Rodach gefunden.

Bis auf wenige Untersuchungen ist über den Untergrund in Nordbayern jedoch
nach wie vor wenig bekannt. Das soll sich nun ändern. Der Lehrstuhl für
Geologie am GeoZentrum Nordbayern an der FAU wird ab Herbst 2018 die
Ursachen für die hohen Temperaturen mit einer speziellen Messtechnik
genauer erforschen. Bereits im September 2017 hatte das Bayerische
Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie die Erlaubnis
dazu gegeben. Die gewonnenen Daten liefern wichtige Informationen, ob eine
Nutzung der Erdwärme in der Region grundsätzlich möglich ist.

Dank Vibroseismik zum zweidimensionalen Bild

Für die Messungen wird die sogenannte Vibroseismik eingesetzt, die
speziell für Messungen in bebauten Gebieten entwickelt wurde. Bei diesem
Verfahren bewegen sich Vibrationsfahrzeuge entlang abgesteckter
Messlinien. Dabei senden sie leichte Schwingungen in den Untergrund, deren
Schall über oberirdische Geophone aufgenommen wird. Aus diesen Geodaten
erhalten die Geologen ein zweidimensionales Bild des Untergrundes.

Die Messungen beginnen im Herbst 2018 und werden rund vier Wochen dauern.
Die Messlinien verlaufen über etwa 200 Kilometer in den sechs Landkreisen
Bamberg, Bayreuth, Coburg, Kronach, Lichtenfels und Haßberge. Ihr genauer
Verlauf wird mit den Gemeinden abgestimmt, um Gegebenheiten wie
beispielsweise Brücken, Denkmalschutz, unterirdische Leitungen und
besondere Wasser- und Naturschutzgebiete zu berücksichtigen. Ausgeführt
werden die seismischen Messungen von der Firma GeoService K. Bittner GmbH,
die im Vorfeld mit den von den Messungen betroffenen Behörden,
Grundstückseigentümern und Pächtern alle notwendigen Zugangs- und
Wegenutzungsrechte klären wird.

Energieressource Geothermie stärken

Finanziert wird das Projekt „FAU Geotherm“ von der Geothermie-Allianz
Bayern (GAB). Sie adressiert Fragen aus Forschung und Praxis im Bereich
der Tiefengeothermie mit dem übergeordneten Ziel, den heimischen
Energieträger Geothermie als erneuerbare Energieressource zu stärken. Am
Forschungsverbund beteiligen sich neben dem GeoZentrum Nordbayern der
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), welche die
Arbeiten zur seismischen Erkundung Nordbayerns durchführt, die Technische
Universität München (TUM) und die Universität Bayreuth. Das Bayerische
Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert das
Verbundforschungsvorhaben für eine Projektlaufzeit von vier Jahren.
Weitere Informationen zur Geothermie-Allianz gibt es unter
https://www.mse.tum.de/gab/.

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Stadt Duisburg Infos:Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen: Baustellenampel in der Düsseldorfer Straße

Der Ausbau der Düsseldorfer Straße, zwischen der Liebigstraße und Friemersheimer Straße, erfordert die Sperrung einer Fahrspur. Der Verkehr wird in diesem Bereich mit einer Baustellenampel einspurig auf Abschnitten von etwa 120 Metern an der Baustelle vorbei geführt. Vorlaufend wird der Kanal erneuert, danach erfolgt der Straßenausbau. Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich bis Anfang März 2019 andauern. 

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