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Regional

POL-BO: Mit Joint am Steuer: 28-Jähriger fährt in Schlangenlinien durch Grumme

Bochum (ots) - Mit einem Joint in der Hand fuhr ein 28-jähriger Autofahrer aus Bochum in Schlangenlinien durch Grumme. Polizisten stoppten ihn - und erlebten eine Überraschung.

Die Fahrt unter Drogeneinfluss ereignete sich am Montagabend, 18. Juni. Gegen 21.30 Uhr war der 28-Jährige auf der Tenthoffstraße in Richtung Josephinenstraße unterwegs, als Polizisten auf ihn aufmerksam wurden, weil er mit seinem Wagen mehrfach in den Gegenverkehr geriet. Auf der Bergstraße stoppten die Beamten ihn schließlich. Die Kontrolle ergab, dass er abgesehen von dem Joint weitere Betäubungsmittel mit sich führte. Ein Drogenschnelltest verlief positiv. Außerdem war der Mann ohne eine gültige Fahrerlaubnis unterwegs.

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Stadt Dortmund Infos:Immer wieder Friedrich: Kritische Anmerkungen zu einem Jugendbuch in der Steinwache

Seit den 1960er Jahren erlebt das Jugendbuch „Damals war es Friedrich“ von Hans Peter Richter eine ungebrochene Popularität als Lektüre im Deutschunterricht der 6. und 7. Klassen. Viele Kinder und Jugendliche kamen – und kommen – so zum ersten Mal mit dem Thema Nationalsozialismus in Kontakt. Dabei haben Literaturwissenschaftler das Buch schon in den 1980er Jahren scharf kritisiert und unter anderem auf die mehr oder weniger verborgenen Klischees und Entlastungsstrategien dieses Textes aufmerksam gemacht.

Eine kritische Analyse dieses Schulbuchklassikers gibt es am Mittwoch, 20. Juni, 19 Uhr in der Steinwache (Steinstraße 50): Dr. Ulrike Schrader macht in ihrem Vortrag „kritische Anmerkungen zu einem unguten Jugendbuch“, so der Untertitel.

Wie werden Juden und die jüdische Religion dargestellt? Welches Bild der deutschen Mehrheitsbevölkerung wird hier gezeichnet? Wie funktioniert dieser Text, und wie haben wir ihn heute zu bewerten? Nicht zuletzt: Welche Alternativen gibt es?

Dr. Ulrike Schrader, seit 1994 Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge in Wuppertal, ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Kinder- und Jugendliteratur zu den Themen Nationalsozialismus und Judentum.

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Stadt Bochum Infos:Musikschule präsentiert Kammerkonzert mit dem „Trio nocturno“

Die Musikschule lädt am Sonntag, 24. Juni, um 17 Uhr in ihrem Saal, Westring 32, zu einem Kammerkonzert mit dem „Trio nocturno“ ein. Musikschullehrerin Gabriela Gräfe (Violine) sowie als Gäste Peter Lümmen (Cello) und Thomas Kohlhaußen (Klavier) präsentieren drei Klaviertrios von russischen Komponisten. Es beginnt mit einem Stück von Anton Stepanowitsch Arenski. Dann folgen „Drei russische Lieder“ von Michail Iwanowitsch Glinka und als drittes Werk erklingt das „Klaviertrio Nr. 1“ von Dimitri Schostakowitsch. Der Eintritt ist frei

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Verdi-Streik führt zu Einschränkungen in Düsseldorf Zwei Drittel der Operationen fallen aus / Nur neun von 30 OP-Sälen in Betrieb

„Die Folgen des Streiks werden sicher noch lange spürbar sein. Es ist
derzeit nicht absehbar, wann ausgefallene Operationen nachgeholt werden
können“, blickt Prof. Dr. Benedikt Pannen, stellvertretender Ärztlicher
Direktor des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD), auf die aktuelle
Streikaktion der Gewerkschaft verdi am größten Düsseldorfer Krankenhaus.
„Unser Mitgefühl gilt allen Patientinnen und Patienten, deren Behandlung
durch diese Arbeitskampfmaßnahmen jetzt nicht in der gewünschten Weise
erfolgen kann."

Die Gewerkschaft verdi hat heute (19. Juni) einen 48-stündigen Streik
begonnen. Etwa 8.000 Menschen arbeiten am UKD und in den
Tochtergesellschaften. Rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben
sich nun am Streik beteiligt, darunter rund 100 Pflegende. Verdi hatte 600
Streikende erwartet. Trotz dieser geringen Beteiligung brachte der Streik
spürbare Beeinträchtigungen im Klinikbetrieb, da ganz gezielt zentrale
Funktionsbereiche bestreikt wurden. Ein Instrument, das in der
Vergangenheit auch schon bei den Streiks von Lokführern oder Fluglotsen
angewendet wurde.

Die Gewerkschaftsfunktionäre hatten sich zuvor geweigert, einer
angemessenen und gemeinsam getragenen Notdienstvereinbarung zuzustimmen.
So konnten nur neun der 30 Operationssäle betrieben werden. Alleine am
Dienstag mussten rund zwei Drittel der Operationen verschoben werden.

„Trotzdem ist es uns, dank sehr vieler engagierter Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter gelungen, die nötige Notfallversorgung in dieser
Krisensituation aufrecht zu erhalten. Das war ein Kraftakt, für den ich
mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Namen des Vorstandes
ausdrücklich bedanke“, so Ekkehard Zimmer, Kaufmännischer Direktor und
stellvertretender Vorstandsvorsitzender.

„Das gilt auch speziell für die Pflegekräfte auf den Stationen, die auf
ihr Recht auf Streik heute verzichtet haben und die Versorgung
sichergestellt haben. Wir haben alleine in den letzten zwei Jahren 80
zusätzliche Stellen in der Pflege geschaffen und wir wollen auch weiter
die Pflege und weitere Berufsgruppen entlasten“, betont Torsten Rantzsch,
Pflegedirektor des UKD.

Verdi fordert das UKD zu eigenständigen Tarifverhandlungen für einen
Tarifvertrag Entlastung auf und ignoriert dabei sowohl den Personalzuwachs
am UKD und die aktuelle Rechtslage. Denn: Das UKD darf keine
eigenständigen Tarifverhandlungen führen. Es ist Mitglied des
Arbeitgeberverbandes NRW und damit über die Tarifgemeinschaft deutscher
Länder (TdL) organisiert. Diese Tatsache ist den Gewerkschaftsfunktionären
von verdi seit langem bekannt, wird jedoch ignoriert. Auch gemeinsame
Mediationsgespräche unter externer Moderation hatte die Gewerkschaft
platzen lassen.

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