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Regional

Stadt Dortmund Infos:Auf Rolltreppen verweilen: Umgestaltung des Dortmunder U geht weiter

Bild der neuen Möbel fürs U, Foto Museum Ostwall im Dortmunder U
Bild der neuen Möbel fürs U, Foto Museum Ostwall im Dortmunder U

Nachdem der Eingangsbereich und das Treppenhaus des Dortmunder U in den vergangenen Monaten mit Kunstwerken geschmückt wurden, kommen nun neue Möbel hinzu: „de-escalator“ heißen die von Michael Hensel entworfenen und von gabarage upcycling design gebauten Tische und Bänke, für die ausrangierte Rolltreppenstufen verarbeitet wurden. Auf jeder Etage des U entstehen Sitzecken, in denen es sich die Besucherinnen und Besucher für eine Pause bequem machen können.

gabarage upcycling design aus Wien hat sich der Herstellung von nachhaltigen Produkten in hochwertigem Design verschrieben, die aus gebrauchten Materialien hergestellt werden. „Upcycling“ heißt die Methode, die gebrauchte Dinge aufwertet und sie durch Recycling wieder nutzbar macht. Darüber hinaus übernimmt das Unternehmen soziale Verantwortung: Ehemalige Suchtkranke werden hier geschult und weitergebildet, um ihnen so eine Rückkehr in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Die ersten Möbel, die in Handarbeit entstanden sind, wurden bereits aufgestellt, in den nächsten Tagen wird jede Etage des Dortmunder U eine Sitzgruppe bekommen.

Direktor Edwin Jacobs freut sich: „Wir verbessern die Aufenthaltsqualität im Dortmunder U und sorgen dafür, dass unsere Besucherinnen und Besucher gerne wiederkommen. Mit den de-escalator Möbeln haben wir ein nachhaltiges Produkt gefunden, dass sich ästhetisch perfekt mit der Rolltreppenarchitektur des Dortmunder U verbindet.“

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Stadt Dortmund Infos:Jazz, Pop, Weltmusik: Harald Köster Trio spielt am Sonntag beim „Sommer am U“

Ein „sinnlich-rhythmisches Klangerlebnis“ verspricht das Harald Köster Trio, getragen durch teils lyrische, teils expressive Eigenkompositionen mit stilistischen Anleihen aus Jazz, Pop und Weltmusik. Wie das klingt, ist am Sonntag, 24. Juni, 15 bis 18 Uhr beim „Sommer am U“ auf der Leonie-Reygers-Terrasse zu erleben. Dort präsentiert der Verein ProJazz das Trio, das gemeinsam mit Gästen auftritt.

Zum Trio gehören Harald Köster (Piano), Harald Eller (Bass) und Christoph Haberer (Schlagzeug) sowie Überraschungsgäste. Pro Jazz e.V. wird unterstützt durch das Kulturbüro Dortmund.

Noch bis zum 27. Juli bietet das U zeitgenössische Kultur aller Sparten in spaciger Atmosphäre auf der Leonie-Reyers-Terrasse – insgesamt zwei Dutzend Veranstaltungen, für die das U mit 11 lokalen Partnern kooperiert. Jeden Donnerstag (18 bis 22 Uhr), Sonntag (15 bis 18 Uhr) und an manchen anderen Tagen gibt es Lesungen und Poetry Slams, DJ-Sets, Konzerte und viele andere ungewöhnliche Veranstaltungsformate – und das alles kostenlos.

Das komplette Programm: www.sommer-am-u.de

www.facebook.com/SommeramU

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Stadt Duisburg Infos:Willkommensangebote bereiten auf die Schule vor

Unter dem Titel „Willkommensangebote für zugewanderte Kinder und Jugendliche in Duisburg“ erhalten nach Duisburg zugewanderte Kinder, die noch keinen Schulplatz haben, ab sofort außerschulische Bildungsangebote. Möglich wird das Projekt durch Mittel aus dem Landesprogramm „Wertevermittlung und Prävention sexualisierter Gewalt in der und durch die Jugendhilfe“; hieraus wurden dem Jugendamt 106.000 Euro zugesagt, die für dieses Jahr zur Verfügung gestellt werden.

 

„Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit dem Kommunalen Integrationszentrum Landesmittel gewinnen konnten, die ergänzt mit städtischen Mitteln den Integrationsprozess  der  Kinder frühzeitig stützen,“ unterstreicht Thomas Krützberg, Dezernent für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales, die Bedeutung der Förderzusage des Landes NRW und ergänzt:  „Mit den finanziellen Mitteln können wir die aktuellen Probleme aktiv angehen“.

 

Mit Hilfe der Träger der freien Wohlfahrtspflege, die für junge Neuzugewanderte ein tragfähiges Konzept vorgelegt haben, soll die Wartephase für Kinder und Jugendliche bis zur Einschulung mit integrationsfördernden, sprachfördernden und die eigenen Potenziale stärkenden Angeboten genutzt werden, um sie schneller an die Stadtgesellschaft heranzuführen.

 

Wohnortnah, zum Beispiel in Jugendzentren, werden jetzt Gruppen für schulpflichtige Kinder eingerichtet, die noch keinen Schulplatz haben. Hier werden sie an die deutsche Sprache herangeführt und erhalten zugleich wertevermittelnde Bildungsangebote. Themen wie „Gewaltprävention und Konflikttraining“, „Geschlechtergerechtes Handeln und Sprechen“, sowie die „Werte der Aufnahmegesellschaft“ stehen ebenso auf dem Lehrplan wie „Kinderrechte“, „Mülltrennung“, „Umweltschutz“ und die „Erkundung des eigenen Stadtteils“.

 

„Wenn es uns gelingt, auf diese Art und Weise, in der Wartezeit bis zur Schulzuweisung interkulturelle Kompetenz und Toleranz bei unseren zukünftigen Schülern zu etablieren, wird diese ansonsten sehr unbefriedigende Zeit zumindest für integrations- und sprachfördernde Maßnahmen sinnvoll genutzt,“ so Dr. Ralf Krumpholz, Dezernent für Integration der Stadt Duisburg, abschließend.

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Stadt Dortmund Infos:Nordwärts wirkt: Der Grünzug „Emscher nordwärts“ nimmt Gestalt an

Nordwärts kümmert sich auch um vergessene Stadträume. Dies zeigt sich insbesondere in dem Konzept Grünzug „Emscher nordwärts“. Eingebettet in das Dekadenprojekt „nordwärts“ rückt die Stadt Dortmund ein großräumiges, innovatives und zukunftsweisendes Wohn-, Gewerbe- und Freizeitband in den Fokus.

 

 

 

 

Entlang der Emscher, von der Rheinischen Straße und den Brachflächen der ehemaligen Hoesch Spundwand und Profil GmbH (HSP), über die Kokerei Hansa, den Deusenberg, bis hin zum Bahnhof Mooskamp im Norden, entsteht eine Entwicklungsachse, die Tradition mit Moderne und montanindustrielle Geschichte mit zukunftsweisenden Lebensräumen verbindet.

Das Projekt versteht sich dabei als Beitrag der Stadt Dortmund zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027. Ein Angebot an das Land NRW, im Rahmen internationaler und deutschlandweiter Aufmerksamkeit Synergien effektiv und unter höchstem Qualitätsanspruch zu nutzen, um so in einer vom Strukturwandel geprägten Region wesentliche Potenziale zwischen Naturraum und urbanen Gebieten hervorzuheben und zu aktivieren.

Das Konzept Grünzug „Emscher nordwärts“ wurde bereits dem Ältestenrat der Stadt Dortmund vorgestellt. Dem Rat wird das Konzept in seiner Sitzung am 12.07.2018 vorgelegt.

Im Zuge der jüngsten Projektkonkretisierung entstand ein Rahmenplan, der die Grundlage für die weitere integrierte Entwicklung des gesamten Raumes bildet. Die räumlich-inhaltlichen Schwerpunkte der Gesamtkonzeption untergliedern sich dabei in drei Teilräume:

 

Teilraum Süd

Auf der Brachfläche des ehemaligen Werkes Hoesch Spundwand Profile entsteht ein neuer Stadtteil. Kleinteiliges, hochwertiges Gewerbe, innovatives Wohnen in Verbindung mit Wasserelementen und Grünstrukturen sind die Zielvorstellungen für diesen Bereich. Das neue urbane Quartier bildet zum einen die Schnittstelle zu Dorstfeld und zum Emscherraum, zum anderen fördert es die Potenziale des Unionviertels im Süden, sowie über die Rheinische Straße als Verbindungsachse in Richtung Innenstadt.

 

Die Flächen des ehemaligen Werkes Hoesch Spundwand Profile wurden im Jahr 2016 durch die Thelen Holding GmbH erworben. Stadt und Eigentümer sind seitdem regelmäßig über konzeptionellen Nutzungsvarianten im Gespräch um Machbarkeiten zu prüfen.

 

Teilraum Nord

Der Fokus im nördlichen Bereich liegt auf einer Stärkung und Weiterentwicklung der Angebote aus den Bereichen Kultur/Tourismus, Freizeit/Erholung und Wirtschaft/Gewerbe.

Das industriehistorisch bedeutsame Gesamtensemble der Kokerei Hansa, das Energiequartier - ein zukunftsweisender Technologie- und Gewerbepark, die rekultivierte Mülldeponie Deusenberg, die über einen hohen potenziellen Freizeit- und Erholungswert für die Bürgerinnen und Bürger verfügt, das Nahverkehrsmuseum Mooskamp mit der dazugehörenden Gleisinfrastruktur und den Exponaten Dortmunder Nahverkehrsgeschichte sowie der Stadtteil Huckarde bilden den nördlichen Ankerpunkt des Projektgebietes.

 

Teilraum Mitte

Zwischen den Ankerpunkten im Norden und Süden des Plangebietes spannt sich ein grünes Band entlang der renaturierten Emscher, die sog. Emscherpromenade. Durch ihre Freiraumqualitäten lädt sie Stadtbewohner und Gäste zu Aktivitäten, zum Verweilen und Erholen ein. Im zentralen Bereich befindet sich mit dem Hansa-Brückenzug ein monumentales Brückenbauwerk aus vier hintereinander angeordneten und auf Betonpfeilern ruhenden Parallelfachwerkträgern aus den Jahren 1924/25. Dieser einzigartige Ort, ein Zeitzeuge der Verbundwirtschaft in der Industriegeschichte, wird zugänglich und erlebbar gemacht. Hiermit wird die einzige noch bestehende Barriere eines durchgängigen Fuß- und Radweges entlang der Emscher von Holzwickede im Osten bis zur Stadtgrenze Castrop-Rauxel im Nordwesten überwunden.

Die Entwicklung der Teilräume stellt eine einmalige Chance dar, neue Verknüpfungen herzustellen und die verschiedenen Stadtteile und Stadtquartiere zu verbinden. Der Landschaftsraum nimmt dabei stadtklimatische, soziale und ökologische Funktionen wahr und fungiert als Verbindung zwischen Stadtkörper und offener Kulturlandschaft.
 

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