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Regional

POL-BO: Schock am Montagmorgen: Einbrecher und Senior stürzen aus dem Fenster

Herne (ots) - Fette Beute wollte ein Einbrecher am Montagmorgen, 18. Juni, in Wanne-Eickel machen. Doch er hatte die Rechnung ohne das dort lebende Rentnerehepaar gemacht.

Gegen 7.30 Uhr kletterte der Kriminelle über das Schlafzimmerfenster in die Erdgeschosswohnung am Eickeler Bruch. Dort traf er unvermittelt auf die völlig verdutzte Bewohnerin, riss kurzerhand eine Schmuckschatulle von einem Tisch an sich, um dann zurück aus dem Fenster zu flüchten.

Doch das ging gründlich schief. Denn die Seniorin reagierte prompt und bekam den Eindringling am Gürtel zu fassen. Gleichzeitig eilte ihr Ehemann herbei und packte den Täter am Bein. Mit einem Hechtsprung aus dem Fenster wollte sich der Einbrecher schließlich retten. Er stürzte kopfüber zu Boden. Den Senior riss er mit sich - er wurde bei dem Sturz leicht verletzt. Anschließend flüchtete der Täter mit seiner Beute.

So wird der Einbrecher beschrieben: Blonde Haare; keine Brille oder Bart; grauer Pullover; Jeans.

Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 0234 / 909 4135 um Zeugenhinweise.

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POL-BO: Versuchtes Tötungsdelikt in Herne - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und der Polizei

Herne (ots) - Am gestrigen 18. Juni, gegen 16.20 Uhr, kam es in Herne zu einem versuchten Tötungsdelikt unter Heranwachsenden. Im Bereich der Straße Am Stöckmannshof kam es zu einer nicht näher definierten Streitigkeit zwischen zwei Personengruppen. Im Verlauf dieses Streites stach ein 17-jähriger Herner mit einem Messer auf einen 19-jährigen Herner ein. Dieser musste durch die Verletzung intensivmedizinisch im Krankenhaus behandelt werden. Aktuell besteht bei ihm keine Lebensgefahr. Im Zuge der weiteren Maßnahmen wurde der 17-jährige Herner vorläufig festgenommen. Seitens der Staatsanwaltschaft Bochum (OStA Andreas Bachmann) wurde ein Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls gestellt. Die Ermittlungen der eingesetzten Mordkommission unter Leitung von KHK Elmar Lüssem dauern an.

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POL-DO: 54-Jähriger rast im Porsche mit 200 km/h durch Baustelle - 1260 Euro Bußgeld und drei Monate Fahrverbot

Dortmund (ots)  Ein 54-jähriger Raser aus Mülheim ließ gestern Mittag (18. Juni) einiges an Verstand vermissen, als er seinen PS-Boliden ausgerechnet in einem Baustellenbereich auf der A40 in Richtung Bochum ausfahren wollte.

Mal abgesehen von der Sinn,- und Gedankenlosigkeit dieses hoch risikohaften Verhaltens, schien der 54-Jährige obendrein auch noch sein Entdeckungsrisiko falsch eingeschätzt zu haben.

Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei, ausgestattet mit spezieller Mess - und Videotechnik, filmte den Geschwindigkeitsirrsinn des Porschefahrers. Der Fahrer wurde mit 200 km/h bei erlaubten 80 km/h im Baustellenbereich gemessen und gefilmt. Vorwerfbar (nach Abzug der Toleranz) bleibt dabei eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 110 km/h. "Versehentlich" dürfte diese Überschreitung, zumal im engen Baustellenbereich, nicht passiert sein.

Somit könnte der Porsche jetzt für gut drei Monate in der Garage stehen. Die Bußgeldandrohung liegt bei 1260 Euro und in Flensburg gibt es obendrein noch zwei Punkte aufs Konto. Wir empfehlen dem Mülheimer für die Zukunft ein deutlich niedrigeres Geschwindigkeitsniveau oder - im Interesse der anderen Verkehrsteilnehmer - in Zukunft ein Monatsabo des Öffentlichen Personennahverkehrs.

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FW-BO: Wohnungsbrand Watermanns Weg

Bochum (ots) - Am 19.06.2018 kam es in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses zu einem Wohnungsbrand. Um 05:00 Uhr ging ein Anruf bei der Leitstelle der Feuerwehr ein, der den Brand meldete. Als der zuständige Löschzug der Feuer- und Rettungswache I an der Einsatzstelle eintraf, war deutlicher Brandgeruch im Treppenraum wahrnehmbar und ein Heimrauchmelder in der Wohnung hatte ausgelöst. Ein Bewohner befand sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Brandwohnung. Er wurde durch einen Trupp unter Atemschutz aus den verqualmten Räumen gerettet. Der Bewohner erlitt eine Rauchvergiftung und musste durch den anwesenden Rettungsdienst versorgt werden. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Der Brand konnte durch einen Trupp unter Atemschutz schnell mit einem Strahlrohr abgelöscht werden. Somit konnte eine Ausbreitung verhindert werden. Nach dem Ende der Löscharbeiten wurden die Brandwohnung und der Treppenraum mit einem Hochleistungslüfter belüftet und somit vom giftigen Brandrauch befreit. Um 05:42 Uhr war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Insgesamt waren 28 Einsatzkräfte vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheiten Wattenscheid-Mitte und der Sondereinheit Information und Kommunikation der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wurde. Zur Brandursache und zum entstandenen Brandschaden hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

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