Zum Hauptinhalt springen

Regional

POL-BO: Jugendlicher (14) bedroht Jungen mit Messer

Witten (ots) - In der Wittener Innenstadt bedrohte am gestrigen 11. Juni ein 14-Jähriger einen 11-Jährigen mit einem Messer.

Gegen 17 Uhr verließen Beide eine Betreuungseinrichtung. In Höhe der Kreuzung Uthmannstraße / Beethovenstraße forderte der Jugendliche den Jungen plötzlich auf, schneller vor ihm zu gehen beziehungsweise mehr Abstand herzustellen. Dieser Anweisung kam das Kind nicht nach. Um seiner Aufforderung Nachdruck zu verleihen, zeigte der 14-Jährige ein mitgeführtes Messer.

Der Vorfall wurde abends der Polizei angezeigt, die unmittelbar weitere Maßnahmen einleitete.

Der 14-jährige tatverdächtige Wittener gab den Polizisten gegenüber an, dass dies keine gute Idee gewesen sei und es ihm Leid tue. Das Messer stellten die Beamten sicher.

Die Polizei weist ausdrücklich daraufhin:

"Messer sind keine Spielzeuge, sondern gefährliche Gegenstände, mit denen man andere und auch sich selbst verletzen kann! Insbesondere die Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder keine gefährlichen Gegenstände mitführen."

Ein Strafverfahren wurde in diesem Fall gegen den jungen Wittener eingeleitet.

  • Aufrufe: 24

Stadt Dortmund Infos:Erfolgreiches Modellprojekt „Fachstandard plus“ soll verlängert werden

Der Verwaltungsvorstand befasste sich heute mit der Verlängerung des erfolgreichen Modellprojektes „Fachstandard plus“ im Bereich der Hilfen zur Erziehung im Jugendamt bis zum 31. Dezember 2019 - vorbehaltlich der Zustimmung der politischen Gremien.

Darüber hinaus soll das Jugendamt die Möglichkeit erhalten, das Modellprojekt schrittweise und in Abhängigkeit zum Projektverlauf um zwei weitere Jugendhilfedienste zu erweitern. Die Projektergebnisse werden 2019 in einem Abschlussbericht dargestellt und bewertet werden.

Das Modellprojekt „Fachstandard plus“ wird in den drei Jugendhilfediensten Brackel, Eving und Scharnhorst umgesetzt. Diese Jugendhilfedienste sind als Modellstandorte ausgewählt worden, weil sie unterschiedliche Sozialindikatoren aufweisen.

Es zeigt sich zunehmend, dass diese Dienste stark von den zusätzlichen Ressourcen profitieren und das Fachwissen zielgerichteter einsetzen können. Der Service für die Bürgerinnen und Bürger wurde verbessert, da mehr Zeit für die präventive Arbeit bleibt oder Gesprächstermine und Hausbesuche auch kurzfristig möglich sind. Eine höhere Zufriedenheit in den Teams hat geringere Ausfallzeiten und eine gesteigerte Produktivität zur Folge.

Der Rat beschloss im Dezember 2015, das Projekt „Fachstandard plus“ durchzuführen. Ziele des Projektes sind, die eigenen Beratungsangebote auszubauen und die sozialräumliche Arbeit sowie die Steuerung der Leistungsfälle fachlich zu qualifizieren.

Langfristig sollen die Passgenauigkeit der Hilfen erhöht, Abbrüche und Hilfekarrieren verhindert und die Laufzeit von Hilfen verkürzt werden. Die Qualitätsverbesserungen sollen mittel- und langfristig zu Kostenreduzierungen bei den Hilfen zur Erziehung führen.

  • Aufrufe: 54

Stadt Dortmund Infos:Umsetzungskonzept „Zukunft und Heimat: Revierparks 2020“

In seiner heutigen Sitzung befasste sich der Verwaltungsvorstand mit dem Umsetzungskonzept für den Revierpark Wischlingen im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts „Zukunft und Heimat: Revierparks 2020“ des RVR. Das Gremium befürwortet das Umsetzungskonzept, die Weiterqualifizierung der Planung und Förderanträge und die Weiterleitung an die politischen Gremien.

Der Revierpark ist im Rahmen des Förderprojektes „Grüne Infrastruktur“ Teil des Integrierten Handlungskonzepts „Zukunft und Heimat: Revierparks 2020“ für fünf Revierparks im RVR.

Nachdem der Rat der Beteiligung des Revierparks Wischlingen an diesem Förderprojekt im August 2017 im Grundsatz zugestimmt hatte, wurde das damalige Grobkonzept nun weiterqualifiziert und in einem Umsetzungskonzept zusammengeführt.

Das dafür vom NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Aussicht gestellte Fördervolumen für alle fünf Parks beträgt 28,6 Mio. Euro. Rund sechs Mio. Euro entfallen auf den Revierpark Wischlingen.

Ziel des Förderantrages ist es, die ökologischen Funktionen sowie den Freizeit- und Erholungswert innerhalb der Revierparks zu verbessern und für die Menschen in dieser Region erlebbar zu machen.

Für den Revierpark Wischlingen sind Maßnahmen zur Verbesserung der Integration benachteiligter gesellschaftlicher Gruppen sowie zur Revitalisierung geplant. Dabei geht es um Maßnahmen zur Barrierefreiheit, Aufwertung von Eingangsbereichen, neue Beschilderungssysteme und Wegeverbindungen, einen Naturloop und Erlebnispfad sowie eine Beobachtungsstation zum Naturschutzgebiet Hallerey.

Auf der Grundlage des Umsetzungskonzeptes sind bis Mitte des Jahres Förderantrage zu erstellen und bei der Bezirksregierung Arnsberg einzureichen.

Sofern die Anträge positiv beschieden werden, erfolgt im nächsten Schritt die Ausführungsplanung und ab Mitte 2019 die bauliche Umsetzung in der Parklandschaft. Der Abschluss der Baumaßnahmen ist zwingend bis September 2022 zu erreichen.

  • Aufrufe: 27

Stadt Dortmund Infos:Fachkräftemangel aktiv begegnen: Personalmarketing künftig auch in Internetportalen

Das Interesse an einer Ausbildung bei der Stadt Dortmund ist schon lange sehr groß. Und ein gut aufgestelltes Marketing für den Ausbildungsbereich sorgt bei seit vielen Jahren für durchgängig hohe Bewerbungszahlen. Aktuell schickten junge Menschen insgesamt rund 6400 Bewerbungen für 235 Ausbildungsstellen an die Stadt Dortmund.

Aufgrund der guten Erfahrungen wird das Ausbildungsmarketing auf den gesamten Bereich der Personalgewinnung ausgedehnt. Künftig sollen Ausschreibungen emotionaler, mit Videos und Fotos hinterlegt, für eine interessante Tätigkeit in der Verwaltung werben. Darüber hinaus werden die verschiedensten Marketingwege genutzt. Hierzu gehört die digitale Werbung in Internetportalen einschließlich der Vermarktung in Jobportalen (wie z.B. Xing). Printversionen werben an diversen Standorten im Innenstadtbereich und die Ausstrahlung von Radiospots ergänzt die Kampagne. Dabei stellt sich die Stadt Dortmund ganz genau auf ihre Zielgruppe ein.

„Denn wir wissen sehr genau, wer sich heute in Zeiten des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels nicht aktiv selbst um gutes Personal bemüht, hat in kurzer Zeit das Nachsehen“, sagt der Personal- und Organisationsdezernent der Stadt Dortmund, Christian Uhr.

Damit es nicht soweit kommt, plant in der Dortmunder Verwaltung jeder Fachbereich aufgrund einer mehrjährigen Fluktuationsbetrachtung, wieviel Nachwuchs wann benötigt wird. Auch wurde das Verfahren zur Besetzung frei gewordener Planstellen auf neue Beine gestellt. Einarbeitungskonzepte in den Fachbereichen sowie andere Möglichkeiten des Wissenstransfers unterstützen die Qualitätssicherung. Zusätzlich wird in einem Arbeitskreis an einem gesonderten Personalmarketingkonzept zur Fachkräftegewinnung für die technischen Berufe gearbeitet.

Im kommenden Jahr sollen mehr als 300 benötigte Nachwuchskräfte für ganz unterschiedliche Berufe in Verwaltung, Handwerk und Technik eingestellt werden. Die im vorliegenden Konzept dargestellte Marketingkampagne soll eine gleichbleibend gute Qualität und Quantität der Bewerbungen sicherstellen. In diesem Jahr wird ab Mitte Juli das Portal für Bewerbungen zum Einstellungsjahr 2019 geöffnet.

Neben den Ausbildungsplätzen bietet die Stadt Dortmund bereits jetzt zahlreiche interessante Stellenangebote für die vielfältigen Aufgabenreiche an. Gesucht werden z. B. Ingenieurinnen und Ingenieure der unterschiedlichsten Fachgebiete sowie auch Fachkräfte für den Verwaltungsbereich und für den kommunalen Ordnungsdienst. Ausführliche Informationen befinden sich auf der Homepage des Personal- und Organisationsamtes unter der Rubrik Stellenangebote.

Die Stadt Dortmund ist nicht nur ein attraktiver, sondern auch einer der größten Arbeitgeber in der Region. Die Vorteile eines sicheren, wertschätzenden und modern aufgestellten Arbeitgebers wurden vor kurzer Zeit bereits in der Broschüre „Gute Gründe für den Arbeitgeber Stadt Dortmund“ zusammengestellt.

  • Aufrufe: 61