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Regional

Stadt Dortmund Infos:Behördenübergreifender Sachstandsbericht zur Dortmunder Nordstadt für das Jahr 2017

Der Verwaltungsvorstand nimmt den behördenübergreifenden Sachstandsbericht der Stadt Dortmund, der Polizei und der Staatsanwaltschaft zur Dortmunder Nordstadt für das Jahr 2017 zur Kenntnis. Die Lageeinschätzungen, Lösungsansätze und auch die Erfolge, die in der Dortmunder Nordstadt bei der Aufrechterhaltung der Öffentlichen Sicherheit und Ordnung in 2017 erreicht wurden, sind Bestandteil dieses gemeinsamen Berichts. Zusätzlich wird über die behördenübergreifende Zusammenarbeit der drei Sicherheitsakteure berichtet.

Niedrigste Deliktzahlen seit fünf Jahren
So trifft beispielsweise die Dortmunder Polizei bereits seit Jahren vielfältige Maßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung, insbesondere in der Dortmunder Nordstadt. Hier hat das Polizei­präsidium Dortmund einen Schwerpunkt gesetzt. Das behördenstrategische Ziel „Sicher Leben in der Nordstadt“ wird mit einem hohen, direktionsübergreifenden Personaleinsatz umgesetzt. Aus diesem Grund befinden sich im Bereich der Gewaltkriminalität, Straßenkriminalität und der Wohnungseinbrüche die Deliktszahlen von 2017 auf dem nie­drigsten Stand der vergangenen fünf Jahre.

Kontrollen von Problemimmobilien und Gewerbebetrieben
Auch die Stadt Dortmund hat sich im vergangenen Jahr den verschiedenen Herausforde­rungen im Stadtteil gestellt und ist diesen mit entschiedenem Vorgehen in vielen Bereichen konsequent begegnet. Es wurden reihenweise Problemimmobilien kontrolliert (und einige von der Stadt Dortmund erworben), es wurden problematische Gewerbebetriebe überprüft (und einige geschlossen) und es wurden zahlreiche Ordnungswidrigkeitenverfahren geführt.

Des Weiteren hat die Staatsanwaltschaft Dortmund auf die besonderen Verhältnisse der Dort­munder Nordstadt reagiert und im Rahmen des zwischen Stadt, Polizei und Staatsanwaltschaft Dortmund vereinbarten Gesamtkonzeptes im November 2016 drei Staatsanwälte benannt, die der bei der Polizei Dortmund eingerichteten Ermittlungskommission „EK Nord“ als spezielle Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Damit ist sichergestellt, dass auch bei Delikten der mittleren Kriminalität speziell für den Bereich der Nordstadt ein direkter Kontakt zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft hergestellt wird und die konkrete Vorgehensweise in einzelnen Verfahren und Ziele besprochen werden können.

Um auch weiterhin gute Ergebnisse bei der Aufrechterhaltung der Öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu erreichen, soll die erfolgreiche Zusammenarbeit der in der Nordstadt tätigen Sicherheitsakteure fortgesetzt und weiter optimiert und intensiviert werden.

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Stadt Dortmund Infos:MIA-DO-KI: Erfolgreiche Integrationsarbeit fortsetzen

Der Verwaltungsvorstand hat auf seiner heutigen Sitzung über die Weiterführung der Migrations- und Integrationsagentur Dortmund - Kommunales Integrationszentrum (MIA-DO-KI) beraten und die Weiterleitung der Vorlage an die politischen Gremien beschlossen.

Bereits im Jahr 2012 hat der NRW-Landtag das „Teilhabe- und Integrationsgesetz NRW“ beschlossen. Auf dieser Grundlage wurde ab dem Jahr 2013 in Dortmund MIA-DO-KI eingerichtet. Das erfolgreiche Konzept der Kommunalen Integrationszentren wird auch von der neuen Landesregierung weiter verfolgt. Mit Datum vom 20.04.2018 wurde die überarbeitete Richtlinie, die der Umsetzung der Kommunalen Integrationszentren zugrunde liegt, veröffentlicht. Mit dieser Richtlinie wurde die Förderung der Kommunalen Integrationszentren bis zum Ende der Legislaturperiode in 2022 ermöglicht.

Die Kommunalen Integrationszentren verstärken die Integrationsarbeit vor Ort. Dabei werden die Themenschwerpunkte „Integration durch Bildung“ und „Integration als Querschnittsaufgabe“ verfolgt. In Dortmund werden diese Strategien auf der Grundlage des „Masterplans Migration/Integration“ und seinen integrationspolitischen Handlungsfeldern Bildung, Arbeit und Unternehmen, Soziale Balance in den Stadtbezirken sowie Weltoffene/Internationale Stadt umgesetzt.

Vielfältige Arbeitsgebiete
Im Querschnittsbereich stehen Themen wie die Beratung/Qualifizierung von Migrantenorganisationen im Vordergrund; ein besonderer Fokus liegt hier auf dem bürgerschaftlichen Engagement. Weitere Arbeitsfelder sind u.a. die Interkulturelle Öffnung von Verwaltung, der Aufbau eines Dolmetscherpools, die Schaffung von Transparenz der Angebote für Flüchtlinge und Neuzuwanderte, die Förderung des interreligiösen Dialogs sowie Veranstaltungsformate wie beispielsweise der Integrationspreis der Stadt Dortmund, der Ethnische Wirtschaftspreis der Stadt Dortmund oder die Internationale Woche. Ein weiterer Arbeitsbaustein ist hier das Projekt „KOMM-AN NRW". Über dieses Förderprogramm wird die ehrenamtliche Arbeit lokaler Akteure, für die Zielgruppe der Geflüchteten und Neuzugewanderten, jährlich mit ca. 216.000 Euro unterstützt.

Im Bildungsbereich befasst sich MIA-DO-KI insbesondere mit Maßnahmen zu den Themen der Durchgängigen Sprachbildung, hier insbesondere mit der Durchführung der Sprach- und Elternbildungsprojekten „Griffbereit“, „Rucksack KiTa“, „Rucksack Grundschule“ und „Sprache verbindet“. Des Weiteren ist die Stadt Dortmund Modellregion für Projekte zur Sprachbildung sowie zur Mehrsprachigkeit, wie z.B. bei der gerade gestarteten Initiierung von „Griffbereit Mini“ und der Projektfortführung „Lebendige Mehrsprachigkeit“. Arbeitsfelder sind auch die Betreuung und Beratung der Schulen im Netzwerk „Schule ohne Rassismus“, Antidiskriminierung und Demokratieförderung, Übergang Schule-Ausbildung-Beruf, Elternarbeit sowie die Beratung von Schulen zur interkulturellen Unterrichts- und Schulentwicklung.

Mit der Vorlage wird die Weiterführung von MIA-DO-KI beschlossen und die gute Grundlage für die Integrationsarbeit in Dortmund weiter fortgesetzt. Insgesamt können mit dem Antrag für den Zeitraum bis zum 31.12.2022 Fördermittel in Höhe von bis zu 1.600.000 Euro für Personal- und Sachkosten zur strukturellen Ausstattung von MIA-DO-KI beim Land NRW beantragt werden. Darüber hinaus werden über MIA-DO-KI weitere Landesförderprojekte, wie das erfolgreiche Programm „KOMM-AN NRW“, umgesetzt.

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POL-BO: Laptops aus Schule in Bochum gestohlen - Zeugen gesucht!

Bochum (ots) - Das Kriminalkommissariat 31 sucht aktuell Zeugen eines Einbruchs in eine Schule an der Agnesstraße in Bochum-Grumme. Noch unbekannte Täter haben zwischen Freitag, 8. Juni (10.30 Uhr), und Montag, 11. Juni (6 Uhr), eine Tür zum Gebäude aufgebrochen und zwei Laptops mit Zubehör aus einem Büro entwendet.

Wer hat in dem genannten Zeitraum etwas gesehen? Wer Hinweise geben kann, meldet sich bitte unter der Rufnummer 0234 909 8105 (außerhalb der Geschäftszeiten unter -4441).

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Stadt Dortmund Infos:FABIDO-Kita Molnerweg freut sich über 19 zusätzliche Betreuungsplätze

Die FABIDO-Kita Molnerweg, Molnerweg 28-30, in Wickede freut sich über die Möglichkeit, ihr Betreuungsangebot zum neuen Kindergartenjahr ab August ausbauen zu können. Durch den Umzug der Elterninitiative „Purzelbaum“ aus dem Nebengebäude der Kita in einen Neubau kann die FABIDO-Kita die freigezogenen Räume nutzen.

Es entstehen vier zusätzliche U3-Plätze und 16 Betreuungsplätze für ältere Kinder. Das Platzangebot kann jetzt um eine 45 Stunden-Gruppe für Kinder von zwei bis sechs Jahren erweitert werden. Die „alte“ Gruppe für Kinder von null bis drei Jahren zieht in die zusätzlichen Räume um. Die vollständige Belegung erfolgt im August zum nächsten Kindergartenjahr.

Die Baukosten betragen 450.000 Euro.

Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger, der Vorsitzende des FABIDO Betriebsauschusses Friedhelm Sohn und FABIDO-Geschäftsführer Daniel Kunstleben werden sich am Donnerstag, 14. Juni, 14 Uhr, gemeinsam vor Ort einen Eindruck vom Stand der Baumaßnahmen verschaffen.

Wir laden Sie herzlich zu einem Fototermin und zur Berichterstattung ein.

Im dritten Quartal kommen noch die Anpassung des Außengeländes durch Pflasterpodeste, ein Rundfahrweg sowie Spielgeräte für zusätzliche 50.000 Euro hinzu. Neue Brandschutz-Außentüren binden die Gruppenbereiche barrierefrei an das Außengelände an.

In der Kita werden zurzeit 73 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren in vier Gruppen von 14 pädagogischen Fachkräften unterstützt und gefördert. Eine Wirtschaftsküche versorgt die Kinder mit frisch zubereiteten und gesunden Mittags- und Nachmittagsmahlzeiten.

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