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Regional

Stadt Bochum Infos:Bundesweite Kampagne „Sprechen Sie lieber mit Ihrem Kind“ startet in Bochum

Plakat Sprechen Sie lieber mit Ihrem Kind
Plakat Sprechen Sie lieber mit Ihrem Kind

Sie sind überall: Auf Spielplätzen und an Küchentischen – Eltern, die ihrem Smartphone mehr Aufmerksamkeit schenken als ihrem Kind. Mehrere deutsche Städte machen mit Plakataktionen darauf aufmerksam. Das Jugendamt der Stadt Bochum organisiert die Kampagne für zwei Jahre in Bochum.

 

Die Kampagne zielt darauf ab, Mütter und Väter zum Nachdenken anzuregen, wie und ob sie ihr Smartphone im Beisein ihres Kindes nutzen. Gerade Kinder brauchen die ungeteilte Aufmerksamkeit und direkte Zuwendung durch ihre Eltern. Insbesondere die Jüngsten können noch nicht einordnen, ob das gesprochene Wort und die Mimik der Eltern dem Smartphone oder ihnen gilt. Mit Plakaten, Flyern und Postkarten möchte das städtische Jugendamt Eltern, Geschwister und Babysitter zu diesem Thema sensibilisieren.

 

Weitere Informationen zum Thema sowie Beratung und Unterstützung für (werdende) Eltern bietet der Service Point vom Jugendamt, Gustav-Heinemann-Platz 6, unter der Rufnummer 02 34 / 910 - 41 11 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder im Internet unter www.bochum.de/fruehe-hilfen.  

 

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„Forschergeist“-Bundessieger kommt aus NRW: Kita aus Iserlohn gewinnt bei bundesweitem Wettbewerb

„Kinder an den Matsch! Lehmbau“ – das Projekt rund um den Baustoff Lehm und die Entstehung eines Lehmofens des städtischen Kindergartens Schloss Einstein aus Iserlohn – wurde am Abend des 6. Juni in Berlin von Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, und den Initiatoren des Kita-Wettbewerbs „Forschergeist 2018“, der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, zum Bundessieger gekürt.

Nordrhein-Westfalen holt den Bundessieg: Der städtische Kindergarten Schloss Einstein konnte mit seiner herausragenden Projektarbeit überzeugen und ist einer von fünf Bundessiegern beim Kita-Wettbewerb „Forschergeist 2018“, zu dem 651 Bewerbungen aus ganz Deutschland eingereicht worden sind.

Noch eine Überraschung gab es während der feierlichen Preisverleihung in der Akademie der Künste, direkt am Brandenburger Tor: Auch einer der drei Sonderpreise geht nach Nordrhein-Westfalen. Die städtische Tageseinrichtung für Kinder Mehringstraße aus Gelsenkirchen überzeugte die Wettbewerbs-Jury mit ihrem Projekt „Entstehung eines Trickfilms“ und erhielt den Sonderpreis „Medienkompetenz“, der mit 2.000 Euro dotiert ist.

Gelebte Qualität und Kreativität in der frühkindlichen Bildung

Zur feierlichen Preisverleihung in der Akademie der Künste in Berlin waren rund 50 Erzieherinnen und Erzieher aus ganz Deutschland angereist, um als Vertreter der 16 Landessieger-Kitas um die zusätzliche Auszeichnung als Bundessieger zu fiebern. Zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft drückten ihnen die Daumen. Nach der Ehrung der 16 Landessieger auf der Bühne verkündeten die Initiatoren die mit Spannung erwarteten fünf Bundessieger.

„Gerade in Zeiten, in denen in Deutschland viel über die öffentliche Wertschätzung des Erzieherberufes und die Qualität in Kitas diskutiert wird, ist der ‚Forschergeist‘-Wettbewerb hoch aktuell und wichtig“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Thomas Rachel, MdB. „Die anwesenden Erzieherinnen und Erzieher haben mit ihren Projekten gezeigt, dass sie MINT-Themen kindgerecht in der Kita behandeln und daraus anspruchsvolle Projekte entwickeln. Ganz nach dem Motto des Wettbewerbs ‚Neugier Gewinnt!‘ haben sie den Forschergeist der Kinder aufgenommen und gefördert. Herzlichen Glückwunsch!“

„Kitas sind als Bildungsort unersetzlich“, sagte Prof. Dr. Wolfgang Schuster, Vorsitzender der Deutsche Telekom Stiftung: „In Kitas begleiten kompetente Fachkräfte die Kinder bei ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung und legen den Grundstein für einen reflektierten Umgang mit technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen. Es wird ein hoher Einsatz von Kita-Fachkräften gefordert und sie stehen vor vielen Herausforderungen. Mit dem ‚Forschergeist‘-Wettbewerb möchten wir die Relevanz der frühkindlichen MINT-Bildung in der Kita hervorheben und die wichtige Arbeit der pädagogischen Fachkräfte öffentlich wertschätzen.“

Die 16 Projekte der Landessieger sowie die drei Projektarbeiten der Sonderpreisträger werden als Ideen-Fundus und Inspirationsquelle für pädagogische Fach- und Lehrkräfte in einer Dokumentation veröffentlicht.

 

Die fünf Bundessieger und ihre Projekte:

  • „Schneckenspiralen – von der Natur zur Technik“, kommunales Kinderhaus Regenbogen aus Weissach (Baden-Württemberg)
  • „Die Vermessung der Welt“, Caritas Kinderhaus LEO aus Coburg (Bayern)
  • „Kinder an den Matsch! Lehmbau“, städtischer Kindergarten Schloss Einstein aus Iserlohn (Nordrhein-Westfalen)
  • „Im Reich der Pilze“, Kath. Kita Christi Himmelfahrt, Katholische KiTa gGmbH Trier (Rheinland-Pfalz)
  • „Von der Kakaobohne bis zur Schokolade“, AWO Kindertagesstätte „Haus des Kindes“ aus Gera (Thüringen)

 

Die drei Sonderpreisträger:

  • Sonderpreis Nachhaltigkeit: „Vom Alles-Laden zum Alles-gut-Laden“, städtisches Kinderhaus Kunterbunt aus Ansbach (Bayern)
  • Sonderpreis Kreativität: „Das Geheimnis von Herrn Wilhelmy“, Kommunale Marienkindergarten aus Unkel (Rheinland-Pfalz)
  • Sonderpreis Medienkompetenz: „Entstehung eines Trickfilms“, Städtische Tageseinrichtung für Kinder Mehringstraße aus Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen)

 

Über den „Forschergeist 2018“

Der „Forschergeist“ ist ein bundesweiter Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Gesucht und prämiert werden herausragende Projekte, die Mädchen und Jungen für die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik begeistert haben. Mit dem Wettbewerb möchten die Initiatoren das Engagement der pädagogischen Kita-Fachkräfte wertschätzen und sie weiter zur frühpädagogischen Bildungsarbeit motivieren.

Alle Kitas Deutschlands konnten sich vom 6. September 2017 bis zum 31. Januar 2018 online mit ihrer Projektbeschreibung bewerben. Insgesamt gingen 651 Bewerbungen ein. Eine Experten-Jury hat für jedes Bundesland das gelungenste Projekt als Landessieger ausgewählt. Alle 16 Landessieger konkurrieren miteinander um den Bundessieg. Die fünf Bundessieger wurden auf der Bundespreisverleihung am 6. Juni in Berlin bekannt gegeben.

Die Landessieger erhalten jeweils 2.000 Euro, jeder Bundessieger zusätzlich 3.000 Euro zur Förderung der Qualität der mathematischen, informatischen, naturwissenschaftlichen oder technischen Bildungsarbeit in der Kita. Zudem wurden Sonderpreise verliehen, die wiederum mit 2.000 Euro dotiert sind.

Die Jury

  • Dr. Ekkehard Winter (Juryvorsitzender), Geschäftsführer Deutsche Telekom Stiftung
  • Prof. Dr. Yvonne Anders, Leitung Arbeitsbereich Frühkindliche Bildung und Erziehung, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie, Freie Universität Berlin
  • Birgit Bey, Leitung Kids Company, Berlin
  • Dr. Ulrich Breuer, Kaufmännischer Direktor Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
  • Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender Stiftung „Haus der kleinen Forscher“
  • Prof. Dr. Ilonca Hardy, Leitung Institut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe, Goethe-Universität Frankfurt a.M.
  • Eric Mayer, Moderator ZDF & KiKa

 

Weitere Informationen zum Wettbewerb „Forschergeist 2018“ gibt es unter www.forschergeist-wettbewerb.de. Im Pressebereich finden Sie kurz nach der Veranstaltung Bilder von der Preisverleihung.

 

Deutsche Telekom Stiftung

Die Deutsche Telekom Stiftung wurde 2003 gegründet, um den Bildungs-, Forschungs- und Technologiestandort Deutschland zu stärken. Mit einem Kapital von 150 Millionen Euro gehört sie zu den großen Unternehmensstiftungen in Deutschland. Die Stiftung engagiert sich für gute Bildung in der digitalen Welt und konzentriert sich dabei auf die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Die Aktivitäten der Stiftung sind in vier thematischen Schwerpunkten gebündelt: Bildungsmacher, Bildungschancen, Bildungsinnovationen und Bildungsdialog. Im Handlungsfeld Bildungsmacher unterstützt die Stiftung Menschen, die andere für MINT-Inhalte begeistern. Unter der Überschrift Bildungschancen führt sie Projekte durch, die Kinder und Jugendliche fit machen für mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Themen und für Teilhabe an der digitalen Welt. Die Stärkung der Fach- und Lehrkräfte in den MINT-Fächern – auch mit Blick auf deren digitale Kompetenzen – nimmt die Stiftung mit dem Handlungsfeld Bildungsinnovationen in den Blick. Und im Handlungsfeld Bildungsdialog sind die Vorhaben zusammengefasst, bei der die Stiftung mit Politik und Gesellschaft kooperiert, um Bildung in der von der Digitalisierung geprägten Welt besser zu machen.

www.telekom-stiftung.de

 

Stiftung Haus der kleinen Forscher

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. www.haus-der-kleinen-forscher.de

 

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Stadt Duisburg Infos:Sperrung der Einmündung Pontwert auf dem OB-Lehr-Brückenzug

Aufgrund eines Straßenschadens auf der OB-Lehr-Brücke im Bereich der Einmün-dung Pontwert muss die Ausfahrt auf den OB-Lehr-Brückenzug ab sofort gesperrt werden. Von der Sympher Straße aus wird der Kiffward bereits als Sackgasse aus-gewiesen.  Auch vom Kiffward in den Pontwert wird die Sackgassenbeschilderung wiederholt. 

 

Aus Richtung OB-Lehr-Brücke ist die Einfahrt in den Pontwert weiterhin möglich. 

 

Die Sperrung wird voraussichtlich bis einschließlich Freitag dauern.

 

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Stadt Dortmund Infos:Botanischer Garten Rombergpark informiert über die zentrale Rolle von Pflanzen in der Heilkunde

In welcher Beziehung stehen die alten Apothekergärten und die Botanischen Gärten der Neuzeit? Gelegenheit Antworten zu bekommen, gibt es vom 9. bis 17. Juni in über 40 Botanischen Gärten in Deutschland und Österreich.
Unter dem Motto „Die Grüne Apotheke – vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung“ stehen Arzneipflanzen im Mittelpunkt der diesjährigen Woche der Botanischen Gärten. Mit zahlreichen Veranstaltungen und einer gemeinsamen Ausstellung rückt auch der Botanische Garten Rombergpark die zentrale Rolle der Pflanzen für die Heilkunde und die Bedeutung der pflanzlichen Vielfalt ins Blickfeld der Besucherinnen und Besucher.
Ziel der Ausstellung und der Veranstaltungswoche ist es, Interessierten einen differenzierten Blick auf die zentrale Rolle von Pflanzen in der Heilkunde zu eröffnen und das Interesse für die Grüne Apotheke zu wecken. Sie wollen kein Pharmazielehrbuch ersetzen. Jegliche Rezepturen zur Selbstmedikation sucht man hier vergeblich.
Botanische Gärten haben eine enge historische Verbindung zu Heilpflanzen. So liegt es nah, die Rolle von Pflanzen in der Medizin in den Fokus einer Ausstellung zu nehmen. Dabei werden sowohl altbewährte als auch noch weitgehend unbekannte Arzneipflanzen im Detail vorgestellt - von Arnika, Salbei und Knoblauch bis hin zum Schlafmohn, Eibe und Maiapfel. Den Kern der Ausstellung bilden 15 Themenposter. Die Fülle an spannenden Informationen ist zudem in einer Broschüre zusammengefasst.
Arzneipflanzen und deren Anwendung sind ein komplexes Feld. Zehntausende Pflanzenarten wurden oder werden als „Arzneipflanzen“ eingesetzt – bei weitem nicht alle zu Recht; einige sind auch für die moderne Medizin unersetzlich.
Es existiert viel zum Teil gefährliches Halbwissen: Überlieferung, Esoterik, gefühltes Wissen, empirische Daten und kritische naturwissenschaftliche Erkenntnisse liefern einen bunten Mix an Vorstellungen, Meinungen und Fakten, die die Einstellung der Menschen gegenüber Arnzeipflanzen prägen.

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