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Regional

POL-BO: Mann wird von sieben Personen überfallen

Witten (ots) - Ein 22-jähriger Wittener ist in der Nacht auf Sonntag (3.6.) von sieben Personen überfallen worden. Sein Rucksack wurde entwendet. Die Räuber sind flüchtig.

Gegen 3.15 Uhr wurde ein 22-jähriger Wittener auf dem Gelände einer Schule in der Straße An der Wabeck von sieben männlichen Personen angegriffen. Während zwei Personen das Opfer festhielten, schlugen weitere Personen mit den Fäusten auf ihn ein. Trotz Gegenwehr des Opfers gelang es den Tätern, in den Besitz des Rucksacks zu gelangen. Das Opfer floh nach Hause und verständigte circa 45 Minuten nach der Tat die Polizei. Die trotzdem eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg.

Das 22-jährige Opfer war bei der Flucht gestürzt. Da er über Schmerzen klagte, wurde er mittels Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Drei Täter sollen zu Fuß unterwegs gewesen sein und vier mit Fahrrädern. Nachfolgend die Beschreibung der drei Täter, die zu Fuß unterwegs waren:

1. Täter: 16-18 Jahre, etwas 170 cm groß, kurze, schwarze Haare, weißes T-Shirt und schwarze dreiviertellange Hose

2. Täter: 16-18 Jahre, kurze schwarze Haare (4-5mm), hellblaues T-Shirt, graue Jeans

3. Täter: helle Haare, graue Hose, helles T-Shirt

Die Polizei fragt: "Wer kann Angaben zu der recht auffälligen Tätergruppe, die mit vier Fahrrädern und in Teilen auch zu Fuß unterwegs war, machen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer (0234) 909-8305 oder außerhalb der Geschäftszeit die Kriminalwache unter der Rufnummer (0234) 909-4441 entgegen.

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POL-BO: Verkehrsunfall mit strafrechtlichen Konsequenzen

Witten (ots) - Aufgrund des Wendemanövers einer Autofahrerin (40) stürzte am Freitag (1. Juni) eine Motorradfahrerin (32) in Witten und verletzte sich schwer. Während die Pkw-Fahrerin vermutlich ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war, besteht bei der Motorradfahrerin der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss berauschender Mittel stand.

Gegen 20 Uhr fuhren die beiden Fahrzeugführerinnen die Ruhrstraße stadtauswärts. Als die vorausfahrende 40-jährige Wittenerin in Gegenrichtung eine freie Parklücke entdeckte, zog sie Zeugenaussagen zufolge kurz nach rechts, um dann unvermittelt nach links über die durchgezogene Linie mit ihrem Auto zu wenden. Die dahinter befindliche 32-Jährige, ebenfalls aus Witten, versuchte mit ihrem Motorrad auszuweichen, kam aber zu Fall und verletzte sich schwer. Sie musste mittels eines Rettungswagens in ein Krankenhaus gebracht werden.

Im Rahmen der Unfallaufnahme ergab sich gegen die Autofahrerin der Anfangsverdacht des Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis und gegen die Motorradfahrerin der Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss berauschende Mittel - zumindest ergab dieses ein Drogenvortest. Entsprechende Ermittlungen wird das Verkehrskommissariat nun vorantreiben.

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POL-DO: Lebensgefahr nach Sprung Fall aus fahrendem Auto

Dortmund (ots) Eine junge Frau schwebt nach dem Sprung / Sturz aus einem fahrenden Auto in Lebensgefahr. Geschehen so am Samstag (2.6.) - die Ermittlungen dauern an.

Zeugen schilderten der Polizei den Sachverhalt wie folg: Ein VW T 5 verließ um 10:18 Uhr ein Tankstellengelände am Westfalendamm in Fahrtrichtung Bochum und fuhr auf die B 1 auf.

Ein nachfolgender Pkw Fahrer (56 / Dortmund) sah, wie sich plötzlich die Beifahrertür öffnete und eine Frau aus dem Auto herausfiel. Anschließend überschlug sie sich mehrmals und blieb schließlich regungslos auf dem Gehweg liegen.

Rettungskräfte kümmerten sich um die lebensgefährlich verletzte Frau, ihr Zustand ist bislang unverändert.

Fahrer des Autos war ein 31-jähriger aus Hannover, der Lebensgefährte der Frau.

Warum die Frau aus dem fahrenden Auto stieg, sprang, fiel oder stürzte ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Ein weiterer Zeuge (31 / Unna) machte die Polizeibeamten an der Absperrung im Rahmen der Unfallaufnahme auf einen Pkw Fahrer (44 / Gelsenkirchen) aufmerksam, der beim Zufahren auf die Unfallstelle sein Handy frontal in diese Richtung hielt. Bei dessen Überprüfung stellten die Beamten ein noch in den Kameramodus eingeschaltetes Handy fest. Aufgrund der Entfernung zum Unfallort (ca. 350-400 Meter) ist derzeit nicht von einem Eingriff in den höchst persönlichen Lebensbereich auszugehen. Daher wurde lediglich eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen eines Handyverstoßes mit einem zu erwartenden Bußgeld von 100,- Euro geschrieben.

Hinweis an alle Medienvertreter: Rückfragen zum Sachverhalt können Sie zu den üblichen Bürozeiten der Pressestelle, Montag - Freitag in der Zeit von 7 bis 21 Uhr, an diese richten.

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POL-BO: Ente gut, alles gut: Familienzusammenführung nach wilder Verfolgungsjagd

In einem Karton haben die Retter die Küken auf die Wache gebracht.
In einem Karton haben die Retter die Küken auf die Wache gebracht.

Witten (ots) - Ein gefährliches Raubtier, eine wilde Verfolgungsjagd und eine erfolgreiche Familienzusammenführung - was sich liest wie die Zutaten für einen Actionthriller, ist in Wahrheit die Chronologie eines tierischen Falls, den Wittener Polizeibeamte am Donnerstag, 24. Mai, gelöst haben.

In Begleitung mehrere Kinder betrat eine Wittenerin am Abend die Wache; in den Händen einen Karton, aus dem aufgeregtes Gepiepse drang. Es handelte sich um sieben Entenküken, die von ihrer Mutter getrennt worden waren. Schuld daran? Genau: eine Katze. Die hatte die Mutterente zuvor über den Hof gejagt, bis diese irgendwann den geordneten Rückzug antrat und davonflatterte. Die Küken blieben zurück und irrten über den Hof. Als die Mutter auch nach einer Stunde nicht zurückkehrte, fingen die Kinder des Hauses mit vollem Körpereinsatz alle Küken ein.

Als mögliches Zuhause der Enten identifizierten die Kükenretter und die Polizisten schnell den nahen Hammerteich. Eine Streifenwagenbesatzung packte den Karton auf den Rücksitz, fuhr zum Teich und lauschte. Tatsächlich hörten die Beamten Entengeschnatter - und die Küken schienen zu antworten. Sofort ließen sie die Mini-Enten aus dem Karton und machten so die Familienzusammenführung perfekt.

Ente gut, alles gut.

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