Im September startet an der VHS Duisburg wieder die Mediationsausbildung nach dem Mediationsgesetz. Die VHS lädt zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung zu diesem Lehrgang am Mittwoch, 13. Juni, um 18.15 Uhr ein.
Mediation ist ein Verfahren zur konstruktiven, freiwilligen Beilegung von Konflikten und seit 2012 als Option zur außergerichtlichen Konfliktbeilegung auch in Deutschland gesetzlich geregelt. Dabei unterstützt eine neutrale dritte Person, die Mediatorin beziehungsweise der Mediator, die Konfliktparteien dabei, wieder konstruktiv miteinander ins Gespräch zukommen und Lösungen zu finden, die allen Beteiligten gerecht werden und nicht auf ein Sieger-Verlierer-Modell hinauslaufen. Viele Konflikte lassen sich so durch Mediationsverfahren schneller, einvernehmlicher und günstiger lösen als vor Gericht. Die Mediationsausbildung richtet sich an jeden, der seine Konfliktkompetenz verbessern und diese Kompetenz in seinen privaten oder beruflichen Alltag einbetten möchte. Die Ausbildung wird von der erfahrenen Mediatorin und Ausbilderin Monique Ridder geleitet.
Eine Anmeldung zur Informationsveranstaltung ist nicht erforderlich. Informationen zur Fortbildung gibt es auch telefonisch unter (0203) 283-3058 oder (0203) 283-2063 oder unter www.vhs-duisburg.de.
„Digitale Videobearbeitung und Videoschnitt“ für Einsteiger bietet die VHS in einem Einsteigerkurs. Interessierte erhalten am Samstag und Sonntag, dem 16. und 17. Juni, von 10 bis 16.30 einen Einblick in Dramaturgie und Schnitt von digitalen Videoaufnahmen.
Veranstaltungsort ist die VHS in Hamborn an der Parallelstraße 7. Die Software Magix ist leicht erlernbar, auch für Hobby- und Urlaubsfilmer. Weitere Inhalte sind: Überblick über die Programmfunktionen, Einführung in die Grundlagen der Schnitttheorie, Rohschnitt, Vertonung, Überblendeffekte, Nachbearbeitung, Untertitel. Teilnahmevoraussetzung ist ein sicherer Umgang mit Windows (Dateiverwaltung, Desktop). Vorkenntnisse in digitaler Bildbearbeitung sind von Vorteil. Das Entgelt beträgt 80 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (0203) 283-3058 oder (0203) 283-2063 oder unter www.vhs-duisburg.de.
„Es kommt der Tag, da will die Säge sägen“ – das Zitat aus Adolf Winkelmanns Film „Jede Menge Kohle“ aus dem Jahr 1981 ist inzwischen Kult im Ruhrgebiet. Am Donnerstag, 7. Juni, 20 Uhr ist der Film, der Dortmund als Industriestadt Anfang der 1980er Jahre zeigt, im Kino im U zu sehen. Regisseur und Filmemacher Adolf Winkelmann ist dabei und wird im Gespräch mit dem VHS-Dozenten und Filmhistoriker Ernst Schreckenberg über die Herausforderungen des Drehs reden, die das Team auch unter Tage und in den „Hannibal“ an der Bornstraße führte.
Am Tag darauf (Freitag, 8. Juni, 20 Uhr) läuft Winkelmanns jüngster Film „Junges Licht“ (2016) sowie das Making-of dazu. Auch an diesem Tag wird Adolf Winkelmann im Anschluss im Gespräch mit Ernst Schreckenberg über die Entstehung sprechen.
Die Veranstaltungen gehören zum Begleitprogramm der Ausstellung „Kunst & Kohle: SchichtWechsel“ im Museum Ostwall im Dortmunder U und entstanden in Kooperation mit der VHS Dortmund. Der Eintritt an beiden Abenden kostet 7 Euro (ausschließlich Abendkasse).
Reservierungen sind per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. möglich.
Heftige Unwetter begleiten die derzeitige Wetterlage. Bildnachweis: Björn Goldhausen / WetterOnline
Tornados, Überflutungen, Hagelmassen und Blitzeinschläge Die warme Waschküchenluft führt seit einigen Tagen fast täglich über Deutschland zu schwersten Unwettern. Matthias Habel, Meteorologe von WetterOnline, erklärt, wie es dazu kommt.Ist das Wetter noch normal? Meteorologische Hintergründe zur extremen Wetterlage
Tornados, Überflutungen, Hagelmassen und Blitzeinschläge - die warme Waschküchenluft führt seit einigen Tagen fast täglich über Deutschland zu schwersten Unwettern. Besonders nachmittags und abends knallt es irgendwo im Land richtig heftig. Gleichzeitig leidet der Norden unter extremer Trockenheit.
Matthias Habel, Meteorologe von WetterOnline, erklärt, wie es dazu kommt.
Was steckt eigentlich hinter der brisanten Wettermischung?
„Wir müssen die großräumige Wetterlage in Europa betrachten: Vom Nordatlantik bis in den Mittelmeerraum dominieren bodennah derzeit schwache Tiefdruckgebiete. Sie transportieren feuchtwarme Luft aus Südeuropa zu uns. Im Gegensatz dazu regiert in der Höhe über weiten Teilen des Kontinents hoher Luftdruck. Wir Meteorologen sprechen von einem blockierenden Hoch. Es verhindert wie ein Bollwerk, dass atlantische Tiefs zu uns durchbrechen und die Wetterregie übernehmen. Die bodennahen Tiefs lösen sich jedoch nicht einfach auf, sondern wandern mit ihrer Feuchtigkeit im Gepäck mehr oder weniger orientierungslos über Mitteleuropa umher. Im Übergangsbereich zur trockeneren Luft bilden sich dann punktuell immer wieder heftige Gewitter mit teils extremen Regenmengen. Schwere Überschwemmungen sind die Folge.“
Ist diese Wetterlage noch normal?
„Die von uns Meteorologen als Omega-Lage bezeichnete Wettersituation ist in Mitteleuropa nicht ungewöhnlich. Eine ganz ähnliche Wetterlage hat vor zwei Jahren zu den extremen Sturzfluten in Braunsbach oder auch in Simbach geführt. Bemerkenswert ist aktuell insbesondere, dass die Wetterlage schon recht lange anhält. Abgesehen von kurzen Unterbrechungen haben wir bereits seit März mit ihr zu tun. Dabei ist im Nordosten Deutschlands der Einfluss des Hochdruckgebietes so dominant, dass die Tiefs hier nahezu keine Chance haben. Infolgedessen ist es dort seit vielen Wochen extrem trocken bei andauerndem Sonnenschein.“
Wann ist endlich Schluss mit den Unwettern und der Trockenheit?
„Die Situation wird sich erst dann entschärfen, wenn die atlantischen Tiefs an Stärke zulegen. Aktuell sind diese einfach zu schwach auf der Brust, um sich gegen das Blockadehoch durchzusetzen. Eine solche Änderung ist derzeit jedoch nicht in Sicht. Vielmehr sieht es danach aus, dass uns Trockenheit und Sturzfluten noch eine Weile begleiten.“
Wer wissen möchte, ob ein Unwetter droht oder ob der ersehnte Regen kommt, kann sich auf der Seite www.wetteronline.de oder mit der WetterOnline-App informieren.
WetterOnline
WetterOnline wurde 1996 von Inhaber und Geschäftsführer Dr. Joachim Klaßen in Bonn gegründet und ist heute mit www.wetteronline.de der größte Internetanbieter für Wetterinformationen in Deutschland. Neben weltweiten Wetterinformationen gehören redaktionelle Berichte und eigene Apps zum Angebot. Die WetterOnline App ist in über 40 Ländern vertreten und warnt die User aktiv vor drohenden Unwettern. Ein Team von über 100 Experten arbeitet mit hochwertiger Technik an Wetterprognosen für die ganze Welt.