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Regional

Stadt Bochum Infos:USB Bochum: Gasfackel auf der Deponie im Einsatz

USB Bochum
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In den nächsten Tagen ist auf der Zentraldeponie in Kornharpen eine mobile Fackel im Einsatz. Grund dafür sind Kontrollen der Gasmengen in tieferen Bereichen der Deponie. Hierbei wird die Gasabsaugung in den unteren Zonen der Gasbrunnen überprüft und getestet.

Auf der Deponie wird anfallendes Deponiegas über Gasbrunnen erfasst und in einem benachbarten Blockheizkraftwerk in Strom umgewandelt. Damit während der Arbeiten an den Brunnen kein Gas in die Umgebung austreten kann, wird das überschüssige Gas an der mobilen Fackel auf der Deponie kontrolliert abgebrannt. Die Flamme kann vor allem in den Abend- und Nachtstunden sichtbar sein.

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Stadt Dortmund Infos:Das MKK verabschiedet seine Sammlungsleiterin: Dr. Brigitte Buberl geht in Ruhestand

Am Museum für Kunst und Kulturgeschichte geht eine Ära zu Ende: Nach 28 Jahren wechselt Dr. Brigitte Buberl Ende Mai in den verdienten Ruhestand. Kulturdezernent Jörg Stüdemann verabschiedete die 63-Jährige am Dienstag und bedankte sich für ihr herausragendes Engagement und ihre Fülle begeisternder und anregender Ideen in den vergangenen Jahrzehnten.

Die Kunsthistorikerin kam 1990 ans MKK, nachdem sie im Anschluss an ihr Studium der Kunstgeschichte und ihre Dissertation an der Ludwig-Maximilians-Universität München bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen volontiert hatte.

Als Leiterin der Sammlungen des MKK betreute und erweiterte Dr. Brigitte Buberl die Galerie des 19. Jahrhunderts sowie die Sammlungen des alten und zeitgenössischen Kunsthandwerks, des Porzellans und der Keramik. Zu den Höhepunkten gehörte der Ankauf der „Heiligen Sippe“, einer spätgotischen Altartafel des Weseler Malers Jan Baegert in Kooperation mit der Dortmunder Museumsgesellschaft und der Kulturstiftung der Länder im Jahr 2008.

Brigitte Buberls Name ist verbunden mit vielen großen und erfolgreichen Ausstellungen, die sie mit internationalen Partnern und renommierten Museen an der Hansastraße 3 realisierte. Projekte, die sie federführend verantwortete, waren u.a. „Roma Antica – Römische Ruinen in der italienischen Kunst des 18. Jahrhunderts“ (1993), „Cézanne, Manet und Schuch. Drei Wege zur autonomen Kunst“ (2000), „Palast des Wissens. Die Kunst- und Wunderkammer Zar Peter des Großen“ im Jahr 2001 oder „Die kleine Nationalgalerie. Ein Bildersaal deutscher Kunst im 19. Jahrhundert“ (2005 bis 2008).

In guter Erinnerung sind den Dortmundern aber auch ihre Ausstellungen mit lokalem oder regionalem Bezug, etwa „Ferne Welten – Freie Stadt. Dortmund im Mittelalter“ (2006) in Kooperation mit der Conrad-von-Soest-Gesellschaft oder zuletzt die große Schau „200 Jahre Westfalen. Jetzt!“ (2015/16).

Parallel baute Dr. Brigitte Buberl die Fotografiesammlung des Hauses auf und sorgte dafür, dass sie kontinuierlich um aktuelle Fotos mit Dortmund-Bezug ergänzt und erweitert wurde. Sie kuratierte oder verantwortete zahlreiche Ausstellungen mit renommierten Fotografinnen und Fotografen wie Fritz Henle, Horst Wackerbarth, Sybille Bergemann oder Annelise Kretschmer, deren Arbeiten ebenfalls Eingang in die Sammlung fanden. Zuletzt begleitete sie die spektakuläre Präsentation des südafrikanischen Fotografen Pieter Hugo, die vor zwei Wochen zu Ende ging.

Schon Ende der 1990er Jahre etablierte Brigitte Buberl die Provenienzforschung am MKK und ließ die museumseigene Sammlung auf mögliche Bezüge zu Enteignung oder Raub durch Nationalsozialisten untersuchen. Damit gehörte sie zu den Vorreiterinnen in Deutschland.

Bekannt und beliebt war Brigitte Buberl in Dortmund und darüber hinaus auch durch die von ihr eingerichtete Reihe „Dortmunder Schätzchen“: Einmal im Monat begutachtete die Kunsthistorikerin in den vergangenen Jahren private Kunstgegenstände der Besucherinnen und Besucher und beriet sie im Umgang damit.

„Das Team und ich werden Brigitte hier vermissen. In den anderthalb Jahren, die ich mit ihr zusammenarbeiten durfte, hat sie mir viel Input gegeben, und ich habe ihre Energie und ihren nicht enden wollenden Spaß an der Museumsarbeit kennen und schätzen gelernt“, sagt Dr. Jens Stöcker, Direktor des MKK.

Wer ihr nachfolgt, steht noch nicht fest – die Stelle der Sammlungsleitung wird ausgeschrieben.

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Stadt Dortmund Infos:Vortrag zu „Fördermittel für energetische Bauvorhaben – Ihr Weg zu passenden Zuschüssen“

Am Donnerstag, 7. Juni, lädt das dlze (Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz) zu einem kostenlosen Vortrag ein: „Fördermittel für energetische Bauvorhaben – Ihr Weg zu passenden Zuschüssen“. Von 18 bis 20 Uhr erhalten Interessierte alle wichtigen Informationen zum Thema Finanzierung von energetischen Bauvorhaben. Als Referenten sind Luigi Pellecchia, Leiter des Immobilien-Centers sowie sein Kollege Bernd Faust, Leiter Vermittlung und Immobilien der Sparkasse Dortmund geladen. Beide Referenten sind Finanzierungsexperten im Bauwesen und wissen, ob und welche Fördermittel infrage kommen.

„Modernisierungen scheitern oft nicht am Interesse der Immobilienbesitzer, sondern an der Angst vor den scheinbar unberechenbaren Kosten.“, weiß Joachim Müller, Energieberater der Stadt Dortmund. „Doch das muss nicht sein. Zum einen können solche Baumaßnahmen Schritt für Schritt durchgeführt werden und so überschaubar geplant werden. Zum anderen macht die Kombination aus durchdachten Finanzierungsplan und passenden Fördermitteln das Vorhaben sehr gut kalkulierbar.“ Mit den Informationen des Vortrags gerüstet, wissen die Besucherinnen und Besucher welche Fördermöglichkeiten es gibt und können die Kosten einer Modernisierung besser einschätzen.

Im Anschluss an den Vortrag ist auch Zeit, um individuelle Fragen zu klären. Die Plätze sind begrenzt, um eine Anmeldung wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dlze.dortmund.de oder telefonisch bei Energieberater Joachim Müller, Tel. (0231) 50-2 52 81.

dlze – Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz
Berswordt-Halle/Stadthaus
Kleppingstr. 37
44135 Dortmund
www.dlze.dortmund.de

Öffnungszeiten
Dienstag 9–12 Uhr/14–16 Uhr
Mittwoch 9–12 Uhr /14–16 Uhr
Donnerstag 14–18 Uhr und nach Vereinbarung.

Ansprechpartner
Joachim Müller
Tel. (0231) 50-2 52 81
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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POL-BO: Wattenscheid Er musste kurz warten! - Aggressiver Bulli-Fahrer schlägt massiv auf jungen Mopedfahrer (16) ein

Bochum (ots) - In den Nachmittagsstunden des gestrigen 29. Mai hat ein noch nicht ermittelter Autofahrer auf der Steinstraße in Wattenscheid massiv auf einen jungen Mopedfahrer (16) eingeschlagen.

Was war passiert? Gegen 15.00 Uhr rangierte der Schüler mit dem Leichtkraftrad auf der schmalen Straße, wodurch der Autofahrer, der mit einem marineblauen VW Bus unterwegs war, kurzfristig anhalten musste.

Nach Zeugenangaben brüllte der Mann den 16-Jährigen daraufhin lautstark an und drohte damit, handgreiflich zu werden. Daraufhin brach der Kradfahrer das Wendemanöver ab, entschuldigte sich mehrfach bei dem Bulli-Fahrer und setzte seine Fahrt in Richtung Westenfelder Straße fort, um dort zu wenden.

Wenig später stieg der Autofahrer dann aus dem Wagen aus und schlug wiederholt mit voller Wucht gegen den Oberkörper des 16-Jährigen.

Der junge Wattenscheider flüchtete daraufhin zu Fuß zu einem Geschäft an der Westenfelder Straße. Erst als mehrere Passanten hinzukamen, ließ der Mann von dem Schüler ab und fuhr davon.

Eine Rettungswagenbesatzung brachte den über Atemnot klagenden Jugendlichen in ein örtliches Krankenhaus, wo diverse Prellungen festgestellt wurden.

Eine umgehende eingeleitete Fahndung nach dem Autofahrer blieb erfolglos.

Der VW-Bus-Fahrer ist ca. 40 bis 50 Jahre alt, 185 bis 190 cm groß, kräftig, hat schwarze, gelockte, lange Haare, einen Kinnbart und war dunkel gekleidet.

Die Ermittler aus dem Bochumer Verkehrskommissariat bitten zu Bürozeiten unter der Rufnummer 0234 / 909-5206 um Hinweise.

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