Zum Hauptinhalt springen

Regional

Stadt Duisburg Infos:Neubau des Campusgebäudes in Marxloh: Vorstellung des Siegerentwurfs

Campusgebäude Marxloh Lageplan
Campusgebäude Marxloh Lageplan

Am letzten Donnerstag sind in der Mensa der Herbert Grillo-Gesamtschule die Ergebnisse des Planungswettbewerbs für den Neubau des Campusgebäudes Marxloh vorgestellt worden. „Dies ist ein sehr ehrgeiziges Projekt, das mit vielen Akteuren aus dem Stadtteil in gemeinsamen Abstimmungen entwickelt wurde. Unter dem Begriff  Bildungszentrum ‘Campus Marxloh‘ ist eine stärkere Vernetzung der Bildungsangebote angestrebt, um die Bildungschancen im Stadtteil deutlich anheben und soziale Ungleichheiten ausgleichen zu können. Das Wettbewerbsergebnis erfüllt in allen Punkten unsere Erwartungen“ sagte Carsten Tum bei der Präsentation der eingereichten Planungen.

Kernstück des Konzeptes ist der Neubau eines Gebäudes als außerschulischer

Lern-, Bildungs- und Qualifizierungsstandort auf einem Teilbereich des Geländes der Herbert-Grillo-Gesamtschule (HGG). Gemeinsam mit den umliegenden Gebäuden am benachbarten Quartiersplatz, in denen unterschiedliche Akteure aus dem Ortsteil Bildungsangebote bereithalten, bildet dieses Ensemble in seiner Gesamtheit den „Campus Marxloh“. Das sogenannte „Campus-Gebäude“ soll in Zukunft im Sinne eines „Community Centers“ für vielfältige Bildungs-, Qualifizierungs- und Integrationsangebote städtischer und zivilgesellschaftlicher Akteure dienen. Für das Projekt „Campus Marxloh“ wurde vom Land NRW eine EFRE-Förderempfehlung (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) ausgesprochen.

Der Wettbewerb befasste sich mit der architektonischen Gestaltung des „Campusgebäudes“ und einer teilweise landschaftsarchitektonischen Neugestaltung der umliegenden Freianlagen und Schulhofbereiche. Die Planung sieht ein eigenständiges Gebäude mit ca. 50 Räumen und ca. 3.200 qm BGF auf drei bis vier
Etagen für wechselnde Nutzergruppen vor.

Mit Blick auf den Förderantrag ist der Abschluss der Entwurfsplanung bis Anfang Ende dieses Jahres geplant. Der Zeitplan sieht die Fertigstellung des Bauvorhabens bis Ende 2021 vor, sodass das Community Center im Jahr 2022 eröffnet werden soll.

Für die Vergabe der Planungsleistungen führte das Immobilien-Management Duisburg (IMD) ein Vergabeverfahren nach der Vergabeordnung mit vorgelagertem, nicht offenem Planungswettbewerb durch. Teilnehmende am Planungswettbewerb waren sieben Teams der Fachrichtung Architektur, Landschaftsarchitektur, Tragwerksplanung und der Fachplanung für Technische Gebäudeausrüstung. Federführend ist die Fachdisziplin Architektur.

Das Preisgericht hatte bereits am 9. Mai 2018 unter dem Vorsitz des Bochumer Architekten Holger Rübsamen in der Mensa der Herbert Grillo-Gesamtschule in Marxloh getagt. Es betonte dabei die hohe Qualität aller Wettbewerbsbeiträge. Insgesamt sieben Bewerbergemeinschaften hatten eine Arbeit anonym und fristgerecht eingereicht.

Mit dem ersten Preis wurde die Arbeit des Planungsteams unter der Führung des Architekturbüros „as-if Architekten Grundei Kaindl GbR, Berlin, mit

capatti staubach Urbane Landschaften Landschaftsarchitekten, Berlin“ ausgezeichnet.  Das Projekt bildet die Grundlage für die Umsetzung des Neubaus und die Neuordnung der Außenbereiche des gesamten Schulareals.

Das Projekt überzeugte Preisrichter durch seinen offenen, dem Quartier zugewandten Charakter. Foyer und Kaffeebereich werden über einen Vorplatz mit der großen Platane am Platz „An der Paulskirche“ erreicht. Der Vorplatz wird dabei selbstverständlich in die Nutzungen des Campus mit einbezogen. Die niedrigschwellige Eingangssituation setzt sich auch in den rund um ein Atrium und Lichthof organisierten Obergeschossen fort. Das Projekt löst den Anspruch eines „lebendigen offenen Hauses“ ein, den die Beteiligten des Campus Marxloh und der Herbert-Grillo-Gesamtschule im Vorfeld formulierten. Es war zudem ein Favorit, für die an den Beratungen des Preisgerichts mitwirkenden Schülerin und Schüler der Gesamtschule.

Die Jury verlieh darüber hinaus einen zweiten Preis sowie zwei Anerkennungen.

Bis November 2018 soll eine Planung vorliegen, die den Anforderungen einer Förderung mit EU-Fördermitteln entspricht. „Starke Quartiere – Starke Menschen“ so lautete der Programmaufruf in dessen Rahmen das integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK) vom Rat der Stadt beschlossen wurde. Erstes zentrales Ziel für den Stadtteil Marxloh ist die Stärkung und Weiterentwicklung als Bildungsstandort.

Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten im Flur der Mensa der Herbert-Grillo Gesamtschule, Diesterwegstraße 6, 47169 Duisburg kann ab dem 28. Mai jeweils von montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr besucht werden und wird bis zum Donnerstag, den 14. Juni 2018 dauern.

  • Aufrufe: 247

Stadt Bochum Infos:Vielfältiges Programm bei „Nordseewoche“ im Haus Am Glockengarten Kammerkonzert in Seniorenheim

Bosys
Bosys

Bochum-Langendreer. Urlaubsfeeling in der SBO-Senioreneinrichtung „Haus an der Grabelohstraße“: Unter dem Motto „Nimm uns mit Kapitän auf die Reise“ stand diese Woche ganz unter den Eindrücken der Nordsee. Die SBO hatte sich hierfür ein vielfältiges Programm ausgedacht: Ein singender Seemann, Matjes-Brötchen, Musik und Tanz sowie Karibikflair sorgten bei Bewohnern und Besuchern für schöne Erinnerungen an vergangene Urlaube und Abwechslung im Alltag. Ein Höhepunkt war zweifellos am Donnerstag das Kammerkonzert der Bochumer Symphoniker, die im Rahmen ihrer beliebten Stadtteilkonzerte die Senioreneinrichtung besuchten. Der Seemannschor „Die Knurrhähne“ beendet die Nordseewoche am Sonntag mit Seemannsliedern.

  • Aufrufe: 108

Stadt Bochum Infos:Südkoreanische Forschungsabteilung besucht Bochumer Jugendamt

Die südkoreanische Delegation mit Jörg Klingenberg vom Jugendamt
Die südkoreanische Delegation mit Jörg Klingenberg vom Jugendamt

Auf ihrer Informationsreise durch Europa hat die Seoul Foundation of Women and Family (SFWF) am 18. Mai, in Bochum das städtische Jugendamt besucht. Ziel des Austausches: mehr über die Kinderbetreuung in Deutschland zu erfahren. „Bochum ist hier im Vergleich zu anderen Städten sehr gut aufgestellt“, erklärte Gunhee Park die Wahl.

 

Mit Kim Song-Yi, Cho Mak Rae und Hong Jung-Geum von der SFWF-Forschungsabteilung für Familienpolitik schaute sie sich zuvor in Bochum unter anderem das Projekt „St. Maximus“ des katholischen Kindergartens Liebfrauen an, das eine 24-Stunden-Betreuung – also auch über Nacht – anbietet. Gedacht ist das Angebot für Kinder von Eltern, die zum Beispiel alleinerziehend sind oder im Schichtdienst arbeiten, aber in dieser Zeit niemanden für die Betreuung haben. „Das ist sehr interessant für uns, denn in Korea arbeiten Eltern oft sehr lang und bis spät abends“, berichtete Gunhee Park. „Daher leben viele Kinder in einer Art Heim und die Eltern holen sie nur am Wochenende ab.“ Eine in der Betreuungszeit „flexible Kita“, wie sie die Stadt Bochum im Rahmen der „Bochum Strategie“ in jedem ihrer Bezirke plant, ist deshalb aus Sicht der SFWF-Mitarbeiterinnen eine spannende Alternative, wie koreanische Eltern ihre Kinder auch an Werktagen bei sich haben könnten.

 

Hintergrund der Reise, die die SFWF und die Abteilung für Frauen- und Familienpolitik des Seoul Metropolitan Governments auch drei Tage nach Schweden und vier Tage nach Frankreich führte, ist die niedrige Geburtenrate in Südkorea. Die Regierung möchte arbeitende Paare und Eltern daher künftig mit einem erweiterten Angebot unter anderem in der Kinderbetreuung unterstützen.

 

Mehr erfahren wollten die Forscherinnen vom Bochumer Jugendamt daher über die Altersaufteilung der Kinder, das Anmeldverfahren, die Kita-Wahl, Platzvergabe, Elternbeiträge und den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. „Dieser ist ja mit zunehmender Berufstätigkeit vor allem der Mütter immer wichtiger geworden“, schilderte Jörg Klingenberg, stellvertretender Leiter des Jugendamts. Ein Gesprächsthema war natürlich das Kita-Portal Bochum, das Eltern seit einem Jahr die Auswahl der Kindertageseinrichtungen und die Voranmeldung der Kinder online ermöglicht. „Wir haben auch viel über Kita-Betreuung und Tagespflege – über die Unterschiede, Anzahl der Kinder und Plätze – gesprochen.“ In Südkorea gibt es ebenfalls Tagesmütter. „Auch Tagesväter“, sagte Kim Song-Yi mit einem Lächeln, „aber sehr wenige.“ In Bochum sind es aktuell 15.

 

Zu Gast war die vierköpfige Delegation in Bochum neben der Offenen Ganztagsbetreuung an der Rudolf-Steiner-Schule auch in der Melanchton-Kita der evangelischen Kirche. Deren Leitsatz passt gut zu der Informationsreise: „Konfuzius sagt: Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere. Lass es mich tun und ich verstehe.“

 

  • Aufrufe: 79

NightWash-Comedy im Hauptbahnhof Münster wurde auf den 10.06. verschoben

Alles fing in einem kleinen Kölner Waschsalon an. Seit ein paar Jahren ist das Comedy-Format NightWash aber auch aus den Bahnhofshallen Deutschlands nicht mehr wegzudenken! Am 10.06. präsentiert der Hauptbahnhof Münster von 19 bis 20 Uhr ein ultimativ komisches Bühnenprogramm, das sich ordentlich gewaschen hat! Das unschlagbare Künstlerpaket besteht hier aus dem charmanten Briten Tim Whelan, der mit quirligen Witzen und unterhaltsamen Songs die Herzen der Zuschauer im Sturm erobert, sowie der gelernten Diplom- Psychologin Vera Deckers, die auf alle absurden Alltagsfragen eine Antwort hat und die Unterschiede im Sprachverhalten zwischen Mann und Frau entlarvt. Durch das erstklassige Abendprogramm führt der Hedonist und gleichzeitige Fashionist Benni Stark. Unterstützt wird das Programm von den zahlreichen Shops im Einkaufsbahnhof. Der Eintritt ist daher frei!

  • Aufrufe: 35