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Regional

Stadt Dortmund Infos:Augen auf im Straßenverkehr - Kita-Kinder machen Fußgängerführerschein

Fußgängerführerschein
Fußgängerführerschein

Die zukünftigen Schulkinder der städtischen Kindertageseinrichtung (Kita) Hevener Straße haben am Mittwoch, 9. Mai, ihren Fußgängerführerschein bestanden. Dazu wurde von der Polizei und den Eltern eine Strecke vom Kindergarten entlang der Haarholzer und der Kemnader Straße bis zur Surkenstraße und wieder zurück festgelegt, die die Kinder mit ihren gelben Warnwesten abliefen, während die Eltern in orangenen Westen als Streckenposten entlang der Route standen. Nach dem Rundgang erhielten alle Kinder ihren Fußgängerführerschein. Die Sechsjährigen Kai und Tom waren sich einig: „Wir waren so nervös als wir los gingen, wir konnten gar nicht sprechen. Aber jetzt sind wir superfroh.“

 

Bald wechseln diese Kinder zur Grundschule und viele von ihnen gehen den Schulweg zu Fuß. Dabei gibt es viel zu beachten. Das Wichtigste ist, dass die Kinder lernen, immer genau zu schauen, ob sie sicher eine Straße überqueren können. Auch wenn ihre Ampel grün zeigt, sollten sie kontrollieren, ob die Autos auch stehen bleiben. Darüber hinaus gilt auch an den Ausfahrten und Parkbuchten Achtsamkeit. Davon gibt es viele auf der Kemnader Straße.Die fünfjährige Emilia hat es selbst erlebt, dass ein Autofahrer sie nicht auf dem Gehweg gesehen hat, als er in eine Parkbucht gefahren ist: „Zum Glück bin ich sofort stehen geblieben, sonst wäre mir der Autofahrer bestimmt über meine Füße gefahren.“

 

Detlef Terstegen von der Polizei Bochum gab den Kindern noch viele Hinweise und Verhaltensregeln mit auf den Weg. Zum Beispiel, dass sie ihre Warnwesten im Straßenverkehr anziehen sollen: „Denn auch, wenn sie helle Sachen anziehen, sind sie oft schwierig zu sehen.“

 

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Stadt Bochum Infos:Tag gegen Homophobie: Bochum zeigt Flagge für Vielfalt

Bürgermeisterin Gabriela Schäfer beim Hissen der Regenbogenflagge gemeinsam mit den Unterstützerinnen und Unterstützern.
Bürgermeisterin Gabriela Schäfer beim Hissen der Regenbogenflagge gemeinsam mit den Unterstützerinnen und Unterstützern.

Die Regenbogenfahne weht seit dem 17. Mai, am Rathaus Bochum: Bochums Bürgermeisterin Gabriela Schäfer hat sie am Internationalen Tag gegen Homophobie als Zeichen für Vielfalt gehisst. Unterstützung bekam sie vom Verein „Rosa Strippe“, dem Zentrum für sexuelle Gesundheit und Medizin (WiR) und der städtischen Gleichstellungsstelle.

 

„Es ist mir wichtig, dieses Zeichen für Vielfalt in unserer Gesellschaft zu setzen“, so die Bochumer Bürgermeisterin. „Ich freue mich, dass es in Bochum so wichtige Akteure wie die Rosa Strippe und das WiR gibt, damit wir zusammen das Ziel einer wirklich freien Gesellschaft erreichen, in der jede und jeder lieben und leben kann, wie sie oder er möchte.“ Der Tag gegen Homo-, Bi- und Trans*phobie sei ein wichtiger Aktionstag, „weil wir immer noch auf Hindernisse, Tabus und Vorbehalte treffen.“

 

Markus Chmielorz, Leiter der Beratungsstelle „Rosa Strippe“ brachte zum Hissen der Flagge seine Kolleginnen Nicky Ulrich und Ichraf Ouhtit mit. Die beiden kümmern sich in dem Projekt „Senlima“ um lesbische, schwule, bisexuelle und Trans* Geflüchtete. Vom WiR unterstützten Ambulanzpfleger Eric Sybertz und Wiltrud Brockmeyer als ehrenamtliche Helferin die Aktion.

 

Zum Hintergrund des Aktionstages: Die gesellschaftliche Ächtung von Menschen, die anders als die Mehrheit nicht heterosexuell leben und lieben, fand ihren Ausdruck auch darin, dass Lesben und Schwule als psychisch krank angesehen wurden. Erst am 17. Mai 1990 beschloss die Weltgesundheitsorganisation, Homosexualität als Diagnose aus dem internationalen Verzeichnis psychischer Krankheiten zu streichen. Seit 2005 wird an diesem Datum der Internationale Tag gegen Homophobie begangen, wie er zunächst hieß. Er erinnert daran, dass trotz fortschreitender gesellschaftlicher Gleichstellung Diskriminierungen auf Grund der sexuellen oder geschlechtlichen Identität fortbestehen. Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Menschen sind nach wie vor Diskriminierungen und Gewalt ausgesetzt. Sie werden mit Vorurteilen konfrontiert und angefeindet.

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Stadt Bochum Infos:Flüchtlingsbüro Nord in Gerthe eröffnet

Eröffnung Flüchtlingsbüro
Eröffnung Flüchtlingsbüro
Mit dem Flüchtlingsbüro Nord hat am Donnerstag, 17. Mai, das vierte von insgesamt fünf geplanten Flüchtlingsbüros in Bochum eröffnet. Das in Gerthe angesiedelte Büro in der Lothringerstraße 13 bietet eine Anlaufstelle für alle Fragen zum Thema Geflüchtete.
 
Die Einrichtung versteht sich als offene Anlaufstelle für Geflüchtete, Bochumerinnen und Bochumer, alle Akteure und Netzwerkpartner sowie die Ehrenamtlichen im Bezirk. Das Angebot umfasst sowohl Einzelfallhilfen als auch Gruppenberatungen. Das Büro ist geöffnet montags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 12 Uhr, donnerstags außerdem noch von 13 bis 16 Uhr. Termine außerhalb dieser Sprechzeiten sind nach Absprache ebenfalls möglich.
 
Interessierte können sich an folgende Ansprechpartner wenden:
 
Mürvet Alkac, Tel.: 0234 / 640 51 474, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.;
Michael Mijal, Tel.: 0234 / 640 42 351, Mail: Mmijal@bochum,de;

Zvjezdana Zaric, Tel.: 0234 / 640 51 47 3, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

 

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POL-BO: Nachtrag: Verkehrsunfall mit Straßenbahn

Bochum (ots) - Wie bereits berichtet, kam es am heutigen 28. Mai, gegen 9.15 Uhr, in Bochum auf der Dorstener Straße 185, zu einem schweren Verkehrsunfall. Trauriger Weise erlag die 63-jährige Fußgängerin um kurz nach 15 Uhr im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Das Bochumer Verkehrskommissariat 1 hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

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