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Regional

Stadt Dortmund Infos:Das Amt für Wohnen und Stadterneuerung bittet um Unterstützung

Mit dem Ziel, die Wohn- und Lebensqualität langfristig zu verbessern, wird derzeit im Bereich Alt-Scharnhorst eine Quartiersanalyse durchgeführt. Im Rahmen dieser Untersuchung verschickt das Amt für Wohnen und Stadterneuerung der Stadt Dortmund in den nächsten Tagen Fragebögen. Die Bewohnerinnen und Bewohner und ebenso die Immobilieneigentümerinnen und Immobilieneigentümer werden herzlich um ihre Mithilfe gebeten, da ihre Meinung zu verschiedenen Fragen für die Weiterentwicklung des Quartiers von großer Bedeutung ist.

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Stadt Bochum Infos:Brücke Wittener Straße: Verzögerungen der Arbeiten

Im Oktober 2017 begannen die Abriss- und Neubauarbeiten an der Brücke der Wittener Straße über den Sheffield-Ring. Bei der im Jahre 1961 errichteten Spannbetonbrücke, die aus zwei unabhängigen Bauteilen besteht, wurden zur Bauzeit hochvergütete Spannstähle eingesetzt. Nach dem heutigen Stand der Materialforschung ist bekannt, dass diese Spannstähle anfällig für „Spannungsriss-Korrosion“ sind. In dem Beton der Brücke wurde bei der turnusmäßigen Prüfung im Spätherbst 2015 festgestellt, dass schon vorhandene kleine Risse breiter geworden waren. Danach kam ein Sachverständiger Anfang 2016 zu dem Ergebnis, dass ein Neubau unausweichlich ist, da eine Sanierung nicht möglich war. Die alte Brücke sollte aber noch für einige Jahre mit Gewichtsbeschränkungen nutzbar bleiben.
 
 
Der Brückenteil (Fahrtrichtung stadtauswärts) wurde im Herbst letzten Jahres abgebrochen. Mittlerweile sind die beiden Brückenwiderlager des ersten Bauabschnittes (Fahrtrichtung Stadtauswärts) beidseitig des Sheffield-Rings vor Ort betoniert und werden in den nächsten Tagen ausgeschalt. Die ausführende Baufirma hat bedauerlicherweise große Schwierigkeiten bei der Erstellung der Stahlträger für den Brückenüberbau in der Stahlbaufertigung in Sachsen. Dadurch verzögern sich die weiteren Arbeiten an der Brücke. Zurzeit finden deshalb keine Bauarbeiten an der Brücke statt.
 
 
Nach Fertigstellung der Stahlträger in Sachsen werden diese nach Herne transportiert, auf einem Bauplatz der Firma vormontiert und mit einer Betonplatte ergänzt. Derzeit geht die Verwaltung davon aus, dass danach der Transport der Fertigteile auf die Baustelle erfolgt und dass dann voraussichtlich im August die Teile in einer Sperrpause des Sheffieldrings auf die Widerlager eingehoben werden.
 

Die bauausführende Firma ist vom Tiefbauamt aufgefordert worden, den Schaden zu minimieren und alles zu tun, den Stillstand so kurz wie möglich zu halten. Es finden intensive Gespräche zwischen Stadt und Firma statt, um zu klären, wie die Maßnahme beschleunigt werden kann.

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Stadt Dortmund Infos:Sonntags ins Museum: Öffentliche Führungen im Museum Ostwall im Dortmunder U

Das Museum Ostwall im Dortmunder U bietet zwei öffentliche Führungen durch die aktuellen Ausstellungen am Sonntag, 20. Mai: Um 15 Uhr beginnt die einstündige Führung durch „Kunst & Kohle: SchichtWechsel. Von der (bergmännischen) Laienkunst zur Gegenwartskunst“ (Ebene 6). Die Schau bildet das breite Spektrum der künstlerischen Beschäftigung rund um das Thema Kohle ab – vom kreativen Schaffen hart arbeitender Bergleute in den 1950er Jahren bis zu zeitgenössischen Positionen. Dabei beschäftigt sich die Ausstellung auch mit der Geschichte des Museums Ostwall, das Laienkunst schon früh gefördert hat.

Um 16 Uhr schließt sich eine einstündige Führung durch die Sammlungspräsentation „Fast wie im echten Leben“ an. Treffpunkt ist der Eingang auf Ebene 5.

Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Das Ticket berechtigt das ganze Jahr über zum Eintritt in die Dauerausstellung des MO sowie des Museums für Kunst und Kulturgeschichte und des Brauerei-Museums.

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Stadt Dortmund Infos:IDAHOBIT – Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*phobie 2018

Vor 28 Jahren, am 17.5.1990, strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von ihrer Liste der psychischen Krankheiten. Seit 2005 findet an diesem Tag jährlich IDAHOBIT statt. Ist mittlerweile mit der „Ehe für alle“ alles erreicht? Nein!

Ja, der Name hat sich geändert. Aus dem IDAHO, dem „Tag gegen Homophobie“, wurde ein längeres Wort, das auch betont, wie vielfältig die Szene ist. Und das sollte keinen stören, sondern eher ermutigen, mitzumachen bei den zahlreichen Aktionen!

Vier Bilder der Ausstellung „Wir lieben“ der Künstlerin Lydia Dietrich hängen in den Fenstern des Dortmunder Rathauses – gleich- und gemischtgeschlechtliche Paare halten sich an den Händen und schauen sich innig in die Augen. „Es geht darum, dass Menschen sich verbunden fühlen, sich lieben – unabhängig davon, ob sie gleichgeschlechtlich lieben oder nicht“ sagt Susanne Hildebrandt, Leiterin der städtischen Koordinierungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente.

In Dortmund wird anlässlich dieses Tages einiges geboten, um das Thema sichtbar zu machen, sich zu informieren und zu diskutieren.

„Der IDAHOBIT ist ein unglaublich wichtiger Tag, selbstbestimmt für die eigene Sichtbarkeit einzustehen und sich gegenseitig zu empowern“ findet Jasmine Klein, Leiterin vom Sunrise in Dortmund. Sunrise ist ein Treffpunkt mit Beratung für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Queers bis 23 Jahre. „Nach wie vor erleben junge queere Menschen – so auch die Jugendlichen des Sunrise – häufig gesellschaftliche Diskriminierung, weil sie nicht in die heterosexuelle oder zweigeschlechtliche Norm passen.“ Jasmine Klein wünscht sich, dass alle, die ein Zeichen gegen Homo-, Bi- Inter- und Transnegativität setzten möchten, sich solidarisch zeigen.
Es geht auch darum, Menschen Mut zu machen, die ihr Coming-out noch vor sich haben.

Am Rathaus weht an dem Tag weit sichtbar die Regenbogenfahne.

Ab 16 Uhr präsentiert „Train of hope“ im sweet sixteen im Depot einen Film und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Homosexualität und Religion“.

Um 19 Uhr veranstaltet das Team des Wohnzimmer-Slam im Partykeller des Dietrich Keunung-Hauses den Queerslam: Der Dortmunder Queerslam ist ein jährlich stattfindender Poetry-Slam, der eine öffentlichkeitswirksame Auseinandersetzung mit queeren Lebensrealitäten durch eine künstlerische Verarbeitung der Themen schafft. Queer gilt dabei als ein Sammelbegriff für alle Geschlechteridentitäten und Sexualitäten, die durch das Abweichen von der gesellschaftlichen Norm Diskriminierungserfahrungen erleben. 2015 startete der  Dortmunder Queerslam als erster seiner Art im Ruhrgebiet. Bei der diesjährigen Veranstaltung kommt es erstmals zu einer Kooperation mit der städtischen Koordinierungsstelle.

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