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Regional

POL-BO: Bochum/Herne/Witten Beim Konsum von Pornos gefilmt! - Warnung vor übler Erpressungsmasche

Ein Auszug aus dem Erpressungsschreiben
Ein Auszug aus dem Erpressungsschreiben

Bochum (ots) - In der zurückliegenden Woche meldeten sich gleich mehrere Personen bei der Bochumer Polizei und zeigten an, dass sie zurzeit per Mail oder Briefpost (siehe Foto) übel erpresst werden.

Ein noch unbekannter Krimineller will durch einen Trojaner Zugriff auf die Computer, speziell auf die integrierten Kameras der Betroffenen genommen haben.

Dadurch verfüge er nun über ein anstößiges Video, dass die Männer beim Betrachten von Pornofilmen zeigt. Sollte die geforderte Zahlung von 500 Euro nicht eingehen, droht der Absender damit, diese Aufnahmen zu veröffentlichen und an die Internet-Kontakte der dementsprechenden Personen weiterzuleiten.

Die Ermittler aus dem Bochumer Kriminalkommissariat 13 (Tel.: 0234 / 909-4305) warnen ausdrücklich vor dieser Erpressungsmasche und empfehlen dringend, nicht auf die Forderungen einzugehen.

Die sicherlich nicht geringe Anzahl der Adressaten wurden rein willkürlich ausgewählt. Ein Betroffener, der per Brief angeschrieben wurde, ist übrigens schon seit längerer Zeit verstorben.

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POL-BO: Bochum/Herne/Witten Fahndungs- und Kontrolltag beendet! - Unsere Bilanz und einige Hinweise für die Pfingstferien

Bochum (ots) - Wie bereits mit der heutigen Pressemitteilung von 13.30 Uhr berichtet, machte das Polizeipräsidium Bochum im Rahmen des grenzüberschreitenden Fahndungs- und Kontrolltags nach der "Aachener Erklärung" heute Druck gegen Wohnungseinbrecher in Bochum, Herne und Witten. Die Aktion dauerte bis in die Abendstunden.

Bei den heutigen Kontrollen wurden insgesamt 437 Personen (Bochum/291, Herne/98 und Witten/48) sowie 493 Fahrzeuge (Bochum/171, Herne/92 und Witten/230) überprüft. Die Einsatzkräfte ahndeten eine Vielzahl von Verstößen. Im Einzelnen waren dies 15 Strafanzeigen (Bochum/12, Herne/3), unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln etc. sowie 98 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, unter anderem Gurtverstöße, technische Mängel, mangelhafte Ladungssicherung sowie Handynutzung.

Direkt vor einem An- und Verkaufsgeschäft in Bochum überprüften Polizisten zwei tatverdächtige Männer, die dort eine nicht unerhebliche Menge an Goldschmuck zu Geld machen wollten. Dazu kam es aber nicht mehr. Noch haben unsere Ermittler diesen Schmuck nicht den dementsprechenden Einbruchstatorten zuordnen können, aber die Vernehmungen laufen noch.

Darüber hinaus hielten Bochumer Bereitschaftspolizisten an der Wittener Straße in Bochum ein mit fünf Handwerkern besetztes Firmenfahrzeug an, von denen einige nicht angeschnallt waren. Beim Ansprechen des Fahrers kam dem einschreitenden Beamten ein enormer Cannabis-Geruch aus dem leicht geöffneten Seitenfenster entgegen. Daraufhin wurden das Fahrzeug und die Insassen intensiv durchsucht. Gefunden wurde zwar keine Einbruchsbeute, dafür aber neben Cannabis und Kokain auch ein Joint, der noch warm war und vermutlich unmittelbar vor der Kontrolle geraucht worden ist. Ein freiwillig durchgeführter BTM-Urintest beim Fahrer verlief positiv auf Kokain, so dass er zwecks Blutprobenentnahme mit zur Wache genommen wurde. Übrigens hatte der Handwerker seine Fahrerlaubnis bereits vor drei Jahren wegen eines gleichgelagerten Drogenverstoßes verloren und diese erst im August 2017 wiedererlangt.

Der Einsatzleiter, Kriminaldirektor Werner Brückner, zeigte sich über das Ergebnis des heutigen Kontrolltages erfreut. "Auch wenn wir deutlich weniger Wohnungseinbrüche als in den letzten Jahren verzeichnen, wissen wir von der persönlichen Betroffenheit durch jeden Einbruch. Dieser Kontrolltag war wieder ein Baustein in der Erkenntnisgewinnung über mobile Tätergruppierungen, gegen die wir auch weiterhin konsequent vorgehen werden."

Auch in der Ferienzeit kommt es häufig zu Wohnungseinbrüchen! Und die beginnt in wenigen Tagen, denn erstmalig stehen bei uns die Pfingstferien an. Kriminelle finden ganz schnell heraus, welche Häuser und Wohnungen gerade verlassen sind und wer für längere Zeit Urlaub macht.

Nach einem Einbruch ist mit einem Schlag die Erholung für die Katz, die Räume sind durchwühlt, die Wertsachen futsch und der Alptraum wahr geworden. Damit dieses Szenario nicht eintritt, sollten die Bochumer, Herner und Wittener vor der Abreise aus "Unserem Revier" alles tun bzw. vermeiden, was potenzielle Diebe anlocken könnte.

Man sollte Angehörige oder Nachbarn bitten, die Rollladen tagsüber zu öffnen und abends wieder zu schließen. Darüber hinaus empfehlen wir, dass Vertrauenspersonen zu den Abholterminen die Abfalltonnen an die Straße stellen und die Rasenflächen im Vorgarten mähen. Gerade wucherndes Grün in einer gepflegten Siedlung sendet unmissverständliche Signale an die Kriminellen aus. Über die tägliche Leerung des Briefkastens müssen wir hier eigentlich nicht mehr sprechen.

Auch raten wir dringend davon ab, Schlüssel im Außenbereich zu deponieren, denn von der Fußmatte bis zum Blumentopf - Einbrecher kennen jedes Versteck. Grundsätzlich ist es immer gut, wenn der Nachbar diesen Schlüssel hat und zudem ein wachsames Auge auf Haus und Hof hält und bei Verdachtsmomenten über den Notruf "110" sofort die Polizei ruft. Die Amerikaner nennen das Neighbourhood-Watching und fahren nicht schlecht damit. Wertvoller Schmuck und Bargeld sind an einem sicheren Ort oder in einem Bankschließfach zu deponieren. Ein paar Euro in eine Zeitschaltuhr zu investieren, um das Haus zeitweise zu beleuchten, halten wir für durchaus sinnvoll. Der Anrufbeantworter ist natürlich neutral zu besprechen. Der Hinweis "Melde mich nach dem Urlaub" lässt den kriminellen Testanrufer in die Hände klatschen. Das gilt auch für Hinweise auf die tolle Ferienreise in den sozialen Netzwerken. Wir haben dort nicht nur "Freunde"!

Das Bochumer Polizeipräsidium wünscht seinen Bürgerinnen und Bürgern eine schöne und entspannte Pfingstzeit. "Fahren Sie vorsichtig und kommen Sie gesund in `Unser Revier´ zurück!"

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Stadt Dortmund Infos:Stichstraße an den Westfalenhallen vorübergehend gesperrt

Im Zuge der Baumaßnahmen zu Welcome 2018 wird in der Bundesliga-Pause der so genannte „Wirtschaftsweg“ an den Westfalenhallen ab heute bis einschließlich 24.8.2018 gesperrt. Der Weg bildet sonst für Fußgänger und Radfahrer zwischen dem Kreuzviertel auf der nördlichen Seite und der Strobelallee auf der südlichen Seite des Rheinlanddamms eine innerstädtische Verbindungsachse über das Gelände der Westfalenhallen.

Die Sperrung ist notwendig, um in diesem Zeitraum den neuen Messevorplatz, der im Zuge der aktuellen Baumaßnahmen entstehen wird, auf sein neues Niveau abtragen und umfangreiche Tiefbau- und Infrastrukturarbeiten durchführen zu können.

Weiterhin wird in dieser Zeit ein oberhalb dieser Wegeverbindung führender Verbindungsgang, der die östlichen mit den westlichen Messehallen miteinander verbindet, abgerissen und in neuer Form errichtet. Eine sichere Durchquerung dieses Bauabschnittes könnte während dieser Arbeiten nicht gewährleistet werden.

Eine Umleitung für den Fuß- und Radverkehr wird eingerichtet und verläuft von der Lindemannbrücke kommend in östlicher Richtung um die Westfalenhalle sowie die Rosenterrassen herum zur Strobelallee und die dahinter liegenden Ziele

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