Doping bei den Olympische Spielen
Professor Wilhelm Schänzer lehnt eine pauschale Vorverurteilung der Athleten im Zusammenhang mit Doping bei den Olympischen Winterspielen ab. Der Leiter des Instituts für Biochemie an der Sporthochschule Köln sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger": Doping ist natürlich nach wie vor ein Problem. Aber da eine Dunkelziffer anzugeben, halte ich für schwierig. "Der Molekularbiologe Perikles Simon hatte zuvor in den Nachrichten erklärt, "60 Prozent der Sportler" seien gedopt, der Heidelberger Werner Franke hatte die Spiele in Sotschi als "total verseucht" bezeichnet. Dazu sagte Schänzer: "Solche Schlagzeilen verkaufen sich immer ganz gut. Ich bin da vorsichtiger."
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Stacey Allaster, Vorsitzende und Geschäftsführerin der Women´s Tennis Association (WTA), hat beim SpoBiS in Düsseldorf angekündigt, dass der WTA ein enormes finanzielles Wachstum bevorsteht. Allaster geht davon aus, dass sich das Preisgeld künftig nahezu verdoppeln wird. "Ich glaube, dass wir auf der WTA-Tour bis zum Jahr 2020 ein Preisgeld von 200 Millionen US-Dollar pro Jahr ausschütten werden", sagte Allaster beim SpoBiS im Congress Centrum Düsseldorf. In diesem Jahr sind die 54 WTA-Turniere inklusive der vier Grand Slams mit 120 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 89 Millionen Euro) dotiert.