DTTB-Präsident Weikert verteidigt Nominierungen gebürtiger Chinesinnen für Nationalteam
Der Präsident des Deutschen Tischtennis-Bundes, Thomas Weikert, sieht in der Häufung chinesisch-stämmiger Spielerinnen im deutschen EM-Kader keinen Paradigmenwechsel. Vielmehr betont er im Interview mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland", dass der DTTB keine frühzeitigen Einbürgerungen beantrage. "Wer jedoch nach acht Jahren in Deutschland eingebürgert wird, hat nicht nur alle Pflichten als Staatsbürger, sondern auch alle Rechte: also auch für die Nationalmannschaft zu spielen", so Weikert über die vier DTTB-Akteurinnen mit chinesischen Wurzeln. "Über die Nominierung entscheidet nicht das Aussehen des Gesichts, sondern die sportliche Leistung. Wer gut ist, darf für uns spielen."
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