Fan-Randale: Vereine haben Angst vor dem Einfluss der Ultra-Gruppen
Es gehört zum guten Ton der Krawalltouristen in der Fußball-Bundesliga, bei Heimspielen ihrer Klubs die braven Jungs zu mimen und auswärts den Fanblock in Brand zu setzen. Insofern haben sich die Dortmunder Randalierer in Gelsenkirchen artgerecht verhalten. Für eine neue Qualität sorgten die BVB-Fans, als sie mit ihren Geschossen auf Schalker Zuschauer und sogar auf den eigenen Torwart zielten. In einem Akt äußerst fragwürdiger Solidarität deckten sogenannte friedliche Fans im Dortmunder Block diese Kriminellen. Die Vereine sind viel zu lange viel zu nachsichtig mit diesen Wegbegleitern umgegangen. Sie fühlen sich zu Sozialarbeit aufgerufen, wo harte Sanktionen gefragt sind. Vor lauter Angst vor dem Einfluss der Ultra-Gruppen kuschen sie vor jenen, die zu Gewalt bereit sind.
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Das routinemäßige Auslaufen der Werder-Profis am Sonntagmorgen nach dem Spiel, brachte eine schlechte Nachricht mit sich: Nils Petersen fällt sechs Wochen aus. Direkt nach Spielende hatte Werders Mannschaftsarzt Götz Dimanski eine Teilruptur des Innenbandes im linken Knie diagnostiziert. Der Stürmer erlitt die Verletzung direkt nach seiner Tor-Chance in der 90. Minute. "Ich habe nach dem Schuss sofort etwas gespürt, als sich mein Knie verdreht hat. Ob es mit oder ohne gegnerische Einwirkung passiert ist, kann ich nicht mehr sagen", kommentierte Petersen die Szene und musste danach leicht schmunzelnd feststellen: "Wenn ich in der Aktion das 1:0 mache, dann sind die Schmerzen nicht ganz so groß. Im Moment ärgere ich mich noch mehr über die vergebene Chance, als über die Verletzung." Für Petersen wird es die erste verletzungsbedingte Bundesliga-Pause sein. "Ich habe hier noch keine Partie durch Verletzung verpasst und hoffe, dass es trotz allem vielleicht schneller geht als prognostiziert", ergänzte der Angreifer.