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Feierliche Begrüßung der ersten Lehramtsstudierenden am BTU-Campus Senftenberg

Die künftigen Grundschullehrer*innen erhielten zu ihrem Studienbeginn eine Schultüte aus den Händen von Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle, Bildungsminister Steffen Freiberg und BTU-Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande.  Foto: BTU, Ralf Schuster
Die künftigen Grundschullehrer*innen erhielten zu ihrem Studienbeginn eine Schultüte aus den Händen von Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle, Bildungsminister Steffen Freiberg und BTU-Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande. Foto: BTU, Ralf Schuster
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Die künftigen Grundschullehrer*innen erhielten zu ihrem Studienbeginn eine Schultüte aus den Händen von Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle, Bildungsminister Steffen Freiberg und BTU-Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande.  Foto: BTU, Ralf Schuster
Die künftigen Grundschullehrer*innen erhielten zu ihrem Studienbeginn eine Schultüte aus den Händen von Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle, Bildungsminister Steffen Freiberg und BTU-Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande. Foto: BTU, Ralf Schuster

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Schüle, Bildungsminister Freiberg und
Senftenbergs Bürgermeister Pfeiffer haben am 9. Oktober 2023, gemeinsam
mit BTU-Präsidentin Prof. Grande den neuen Studiengang „Lehramt
Primarstufe“ eröffnet.

„Für die BTU und insbesondere unseren Campus in Senftenberg gibt es Grund
zum Feiern: In einer Rekordzeit von weniger als einem Jahr haben wir einen
innovativen Studiengang für das Grundschullehramt aufgebaut und begrüßen
heute hier vor Ort 56 zukünftige Grundschullehrerinnen und -lehrer zu
ihrem Studienbeginn in Senftenberg. Damit leisten wir einen wichtigen
Beitrag für das Land Brandenburg, stärken den Campus in Senftenberg und
schaffen spannende Vernetzungen mit anderen Disziplinen an der BTU“, sagte
Prof. Dr. Gesine Grande, Präsidentin der Brandenburgischen Technischen
Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) bei dem feierlichen Empfang.

Die BTU bietet den Lehramtsstudierenden einen völlig neuen Ansatz, sich
ihrem späteren Beruf als Grundschulpädagog*in zu nähern, indem diese von
Beginn an in ausgewählten Partnerschulen aktiv sind und den Job im realen
Umfeld erlernen – flankiert von theoretischem und pädagogischem Wissen,
das ihnen in sogenannten Lernwerkstätten fachgerecht an der BTU vermittelt
wird.

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle hieß die
Lehramtsstudierenden in Brandenburg willkommen: „Wir wissen: Wir brauchen
Lehrkräfte und wir brauchen viele. Sie sind es, die unseren Kindern auch
künftig Lesen, Schreiben und Rechnen beibringen. Aber Schule kann mehr und
muss mehr. Sie begleitet Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu
kritischen und urteilsfähigen Bürgerinnen und Bürgern. Und hier kommen die
Lehrerinnen und Lehrer ins Spiel: Sie können in Kindern die angeborene
Lust am Verstehen-wollen und Hinterfragen fördern. Sie können Kinder zu
Selbstvertrauen und Mut inspirieren. Sie können Kindern beibringen, wie
man Herausforderungen, Fehler und Konflikte souverän löst. Sie können
zeigen, wie Miteinander statt Gegeneinander geht. Wir als Land bieten
dafür optimale Rahmenbedingungen: Ein neuer Standort, in Rekordzeit
aufgebaut. Hohe Praxisanteile. Großartige Schulen in der Region. Und vor
allem: Starke Partner mit der BTU, der Universität Potsdam, dem
Bildungsministerium und meinem Ministerium, die an einem Strang ziehen.
Herzlich willkommen in Brandenburg, liebe Lehramtsstudierende!“

Mit Blick auf den Bedarf an Lehrkräften in Brandenburg sagte
Bildungsminister Steffen Freiberg: „Wir unternehmen jede Anstrengung, um
genügend Lehrkräfte gewinnen zu können. Höhere Ausbildungskapazitäten an
den Universitäten tragen maßgeblich dazu bei, im eigenen Bundesland gut
ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer für unsere Grundschulen zu gewinnen.
Der Lehramtsstandort in Senftenberg ist ein herausragendes Beispiel dafür,
wie wir in Brandenburg Aus-, Fort- und Weiterbildung anders denken und
gemeinsam mit allen Beteiligten neu gestalten. Ich danke allen für Ihren
großen Einsatz. Das Brandenburger System der Lehrerbildung wird qualitativ
hochwertig und flexibel an den jeweiligen Bedarfen ausgerichtet und
bundesweit wegweisend sein. Gut ausgebildete Lehrkräfte führen zu gutem
Unterricht, gute Schulen wiederum machen einen attraktiven Standort aus.“

Für Senftenbergs Bürgermeister Andreas Pfeiffer ist der neue Studiengang
ein Segen: „Neue Professor*innen kommen nach Senftenberg, vor allem aber
freuen wir uns auf neue und mehr Studierende, die das Senftenberger
Stadtbild bereichern und beleben werden. Die jungen Menschen bleiben
hoffentlich zu einem großen Teil als gut ausgebildete Fachkräfte in der
Region, in der sich so viel Neues entwickelt und die Familien mit Kindern
beste Möglichkeiten bietet. Auch deshalb wird die Stadt Senftenberg die
BTU bei der Weiterentwicklung des Studiengangs auch in Zukunft nach
Kräften unterstützen.“

Robin Löfflath ist einer der mehr als 200 Interessierten, die sich auf die
ersten 50 Studienplätze beworben hatten – und der zugelassen wurde. Der
19-Jährige pendelt derzeit von Plessa im Landkreis Elbe-Elster nach
Senftenberg und freut sich über die Möglichkeit, in der Lausitz zu
studieren: „Ich habe mich bewusst für ein Lehramtsstudium an der BTU
entschieden, aufgrund der praxisnahen Studiengestaltung. Gleichzeitig
waren mir die Punkte Heimatverbundenheit und Unterstützung der Heimat
wichtig. Ich hoffe, mit modernen Lehrmethoden vertraut gemacht zu werden
und kann mir gut vorstellen, in der Region zu bleiben.“

Um den Beginn des Lehrbetriebs im Wintersemester 2023/24 ermöglichen zu
können, sind für das erste Jahr interimsweise vier
Vertretungsprofessor*innen ernannt worden: für die Fächer Deutsch,
Englisch, Mathematik und Erziehungswissenschaft. „Parallel laufen die
Ausschreibungen für die regulären Professuren, die nach einem
mehrmonatigen Berufungsverfahren ihren Dienst zum Wintersemester 2024/25
antreten werden“, erläutert Prof. Dr. Peer Schmidt, der an der BTU als
Vizepräsident den Bereich Studium und Lehre verantwortet und den Aufbau
des Studiengangs mit seinem Team erfolgreich koordiniert hat. Insgesamt
wird die BTU in den nächsten Jahren eigens für den Studiengang „Lehramt
Primarstufe“ zehn Professorinnen und Professoren berufen sowie weiteres
Personal für Lehre, Praktikumskoordination, Technik und Assistenz
einstellen. Mit der steigenden Zahl an akademischen Lehrkräften wird die
Universität dann auch mehr Lehramtsstudienplätze anbieten können – nach
aktueller Planung 120.

Informationen zum Studiengang: https://www.b-tu.de/lehramt-primarstufe-bed