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Funkkontakt mit der Antarktis – Hochschule Koblenz lädt zum Interview mit Forschungsstation Neumayer III ein

Auf dieses Ereignis hat die Funkamateurgruppe der Hochschule Koblenz lange
gewartet – jetzt ist es bestätigt: Am Dienstag, 7. Juni, um 11 Uhr wird
das Team im Hörsaal B009 der Hochschule Koblenz in der Konrad-Zuse-Straße
1 einen Funkkontakt mit der Forschungsstation Neumayer III des Alfred-
Wegener-Instituts in der Antarktis aufbauen. Studierende, Schülerinnen und
Schüler sowie weitere Interessierte sind nach vorheriger Anmeldung
herzlich eingeladen, dem Interview mit den Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern in der Antarktis kostenfrei beizuwohnen.

Solche besonderen Kontakte ermöglichen zwei SAT-Funkstationen, welche die
engagierten wie bastelfreudigen Mitglieder der Amateurfunkgruppe in der
Corona-Zeit fertiggestellt haben. Beim Funk-Interview werden ein Techniker
oder eine Technikerin und mindestens eine Wissenschaftlerin oder ein
Wissenschaftler Auskunft zu den Forschungsinhalten und Aufgaben, zu
Erfahrungen und Eindrücken sowie zu dem nicht alltäglichen Leben auf der
Station geben.

Es ist möglich, vorab Fragen an die Forschungsstation einzureichen, von
denen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einige auswählen
werden. „Wir hoffen auf ein spannendes Event und Einblicke in das Leben
und die Forschung auf dem sechsten Kontinent“, so Initiator Prof. Dr.
Johannes Stolz vom Fachbereich Ingenieurwesen der Hochschule Koblenz.

Anmeldung und Fragen per eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

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Lasertechnik für die Klimaforschung

Auf der Fachmesse LASER World of PHOTONICS präsentierte das Fraunhofer-
Institut für Lasertechnik ILT neue Lasersysteme zur Erforschung der
Erdatmosphäre. Vom 26. bis 29. April 2022 fand die Messe erstmals seit
drei Jahren wieder in München statt, und die Stimmung unter den 900
Ausstellern und 15.000 Besuchern war ausgelassen. Das Interesse an den am
Fraunhofer ILT ausgestellten Systemen war groß: Laser für den
Weltraumeinsatz, aber auch für bodengebundene Messungen.

Der Blick nach oben

Die Pandemie und der Krieg in der Ukraine haben in letzter Zeit viele
Fragen aufgeworfen. Der Klimawandel setzt sich aber trotzdem fort und wird
in den nächsten Jahren zu einem entscheidenden Risiko für die Menschheit.
Deshalb ist die Frage, wie sich die Atmosphäre verändert, von größter
Bedeutung.

Ein Team von Forschenden des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik IAP
und des Fraunhofer ILT hat in den vergangenen Jahren eine neue Generation
von Lasermessgeräten für die Erkundung der Atmosphäre entwickelt. Auf der
LASER World of PHOTONICS präsentierten sie die neueste Generation dieser
mobilen Systeme, die Wind und Temperatur vom Boden bis in Höhen über 100
km messen können.

Kernstück dieses Doppler-LIDAR-Systems ist ein diodengepumpter
Alexandritlaser. Diese Strahlquelle ermöglicht die extrem kompakte Bauform
des Gesamtinstruments, einschließlich der Sende- und Empfangsoptik mit 1m
x 1m x 1m Volumen. »Der Vorläufer, basierend auf einem lampengepumpten
Alexandritlaser, wurde am Leibniz IAP entwickelt und war in einem
Schiffscontainer installiert«, berichtet Dr. Michael Strotkamp vom
Fraunhofer ILT in Aachen. »Mit der neuentwickelten diodengepumpten
Strahlquelle sind wir den alten blitzlampengepumpten Systemen auch bei
Stabilität und Lebensdauer deutlich überlegen.«

In den letzten 18 Monaten wurden zwei Laser-Prototypen in Lidarsysteme
integriert und in Messkampagnen am Leibniz IAP in Kühlungsborn erfolgreich
getestet. Zwei weitere, deutlich leistungsstärkere Systeme werden im Mai
2022 aus Aachen geliefert. Mit stärkeren Pumpdioden liefern sie über 2 W
Ausgangsleistung. Von Anfang an beteiligten sich die Atmosphärenforscher
um Dr. Josef Höffner an der Entwicklung der Lasersysteme. Heute verfügen
sie über das kompakteste System weltweit, um die Klimadaten vom Boden aus
bis in große Höhen präzise zu messen.

Im Rahmen des Projekts VAHCOLI (Vertical And Horizontal COverage by LIdar)
des Leibniz IAP werden mehrere Systeme in einem Netzwerk Flächen von
mehreren Zehntausend Quadratkilometern am Himmel vermessen. Für den
Satelliteneinsatz ist das System ebenfalls im Gespräch. In jedem Fall wird
es wertvolle Daten für die Atmosphärenphysik liefern. Das wird helfen, die
Wechselwirkung zwischen den verschiedenen Schichten bis weit über 100 km
Höhe besser zu verstehen und damit Klima- und Wettermodelle deutlich zu
verbessern.

Der Blick vom Satelliten

Natürlich lässt sich die Atmosphäre auch von oben vermessen. Dafür steht
zum Beispiel die deutsch-französische Klimamission MERLIN (Methane Remote
Sensing LIDAR Mission). Ein Kleinsatellit soll drei Jahre lang das
Treibhausgas Methan in der Erdatmosphäre beobachten.

Auch bei MERLIN ist ein LIDAR-System an Bord, und auch da kommt die Laser
Optical Bench, das Kernelement des Lasers, vom Fraunhofer ILT. Für die
Methanmessung werden Laserpulse bei zwei Wellenlängen um 1645 nm in die
Atmosphäre geschickt. Die Differenz der rückgestreuten Lichtsignale
liefert die absolute Methankonzentration. Aus der Laufzeit der Pulse folgt
die jeweilige Höhe über dem Erdboden.

Die Laserquelle für MERLIN hat 2020 das »Critical Design Review«
absolviert, seit vergangenem Jahr wird das »Engineering Qualification
Model« aufgebaut. Beides sind wesentliche Meilensteine auf dem Weg zur
Qualifizierung für den Raumflug. Noch in diesem Jahr beginnt der Aufbau
des Systems für den eigentlichen Flug. Nach der Integration in das von
Airbus Defence und Space entwickelte druckdichte Gehäuse werden die
Laserquellen nach der Fertigstellung an den Auftraggeber Airbus Defence
and Space geliefert.

»Die eigentliche Herausforderung war die Qualifikation unserer Technik für
Weltraumprojekte«, berichtet Bastian Gronloh, Projektleiter MERLIN auf dem
Fraunhofer-Stand. »Das haben wir vor etwa 10 Jahren mit der FULAS-
Plattform begonnen, inzwischen sind alle Komponenten qualifiziert.« FULAS
steht für FUture LAser System und bezeichnet die Laserplattform in
Lötaufbautechnik, die am Fraunhofer ILT in Zusammenarbeit mit Airbus
entwickelt wurde. Dafür wurde vor allem die Löttechnik perfektioniert, mit
der die optischen Komponenten präzise und dauerstabil befestigt und
justiert werden.

Die Montage des MERLIN-Lasers erfolgt im Reinraum in Aachen. Auf der
LASER-Messe wurden einzelne Komponenten sowie der 3D-gedruckte
Demonstrator des Lasers ausgestellt. Nach Angaben der DLR-
Raumfahrtagentur, die das Instrument bei Airbus in Auftrag gegeben hat,
ist der Start der Mission für 2027 geplant. Die Modellphilosophie und das
Montagekonzept lassen sich natürlich auch auf andere Laser anwenden –
immer dann, wenn höchste Anforderungen an Präzision und Zuverlässigkeit
der Laser gestellt werden.

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Launch der verbesserten Webseite des FDZ am ZPID

Das FDZ am ZPID ist das Forschungsdatenzentrum am Leibniz-Institut für
Psychologie (ZPID). Ab sofort bietet es verbesserte Unterstützungsangebote
für seine Nutzerinnen und Nutzer in neuem Design.

Neues Portal zur Veröffentlichung und Nachnutzung psychologischer
Forschungsdaten

Das FDZ am ZPID ist das Forschungsdatenzentrum am Leibniz-Institut für
Psychologie (ZPID). Ab sofort bietet es verbesserte Unterstützungsangebote
für seine Nutzerinnen und Nutzer in neuem Design.

Der bundesweit tätige Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) hat
das FDZ akkreditiert und damit die hohen qualitativen Standards bestätigt,
denen diese Forschungsdateninfrastruktur genügt. Nutzerinnen und Nutzer
können ab sofort von zahlreichen informationellen und strukturellen
Unterstützungsangeboten für den Umgang mit psychologischen Forschungsdaten
profitieren.

“Mit dem Launch der neuen Webseite des FDZ am ZPID werden Forschende der
Psychologie in allen Belangen rund um das Teilen und Nachnutzen von
Forschungsdaten unterstützt”, sagt Katarina Blask, Operative Leiterin für
das Forschungsdatenzentrum am Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID).
“Insbesondere die umfassende Wissensbasis zu allen relevanten Themen des
Forschungsdatenmanagements (FDM), eine studien- und projektspezifische
FDM-Beratung, sowie eine verbesserte Ansicht und Durchsuchbarkeit der
Informationen zu unserem Datenbestand, ermöglichen das qualitätsgesicherte
Teilen und Nutzen psychologischer Forschungsdaten.”

Neben der verbesserten Nutzerführung und den umfangreichen
Unterstützungsangeboten zum Teilen und Nutzen psychologischer
Forschungsdaten sorgen vor allem die Neuerungen bei der Darstellung der
Forschungsdatensätze für ein verbessertes Nutzungserlebnis. So werden
beispielsweise auf der Überblicksseite zum Datenbestand für jeden
veröffentlichten Datenkorpus die darin enthaltenen Dateien sowie deren
Freigabestufe angezeigt. Damit wissen Nutzende unmittelbar, welche Inhalte
sie unter welchen Bedingungen beziehen können. Darüber hinaus werden nun
alle Metadaten (inkl. Codebücher) vollständig durchsuchbar dargestellt und
können direkt als PDF-Dokument heruntergeladen werden. Das verbesserte
Nutzungserlebnis der neuen Webpräsenz des FDZ wird abgerundet durch eine
einfache und schnelle Suche für alle Datensätze.

Das aktualisierte und verbesserte Angebot des FDZ am ZPID kann ab sofort
unter https://fdz-psychologie.de genutzt werden.

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Klimatechnik der Zukunft auf der Hannover Messe: Mit künstlichen Muskeln nachhaltig kühlen

Eine neue Klimatechnik, die energieeffizient, nachhaltig und ohne
klimaschädliche Kältemittel kühlt, entwickelt das Team von Professor
Stefan Seelecke an der Universität des Saarlandes. Das Verfahren beruht
auf Formgedächtnis-Materialien, auch künstliche Muskeln genannt: Sie
transportieren Wärme durch Be- und Entlasten von Drähten aus Nickel-Titan.
Die Technik, die die Forscher derzeit auch zur Kühlung in Elektroautos
weiterentwickeln, demonstriert das Forschungsteam ab 30. Mai auf der
Hannover Messe mit der weltweit ersten Maschine, die Luft mit künstlichen
Muskeln kühlt. Hannover Messe, 30. Mai bis 2. Juni, Halle 2, Stand B28

Von Kühlschrank und Klimaanlage über Kühlsystem in Computer oder Auto bis
hin zu komplexer Prozesskühlung in der Industrie: Unsere Gesellschaft
kommt ohne Kühlung nicht mehr aus. Mit Klimaerwärmung und wachsender
Weltbevölkerung wird der Bedarf an der „Abwesenheit von Wärme“ steigen,
wie die Physik das Phänomen Kälte umschreibt. Aber tiefere Temperaturen
bedeuten hohen Stromverbrauch und hohe Belastung mit Treibhausgasen durch
klimaschädliche Kältemittel. Eine umweltfreundlichere Kühlmethode
entwickelt das Forscherteam von Professor Stefan Seelecke an der
Universität des Saarlandes und am Saarbrücker Zentrum für Mechatronik und
Automatisierungstechnik (Zema) zusammen mit Partnern aus Wissenschaft und
Wirtschaft.
„Unser Verfahren kommt ganz ohne klimaschädliche Kältemittel aus und hat
eine signifikant hohe Energieeffizienz: Es ist weit effizienter als heute
übliche Klimatechniken und bis zu fünfzehnmal effizienter als herkömmliche
Kältemittel“, erklärt Stefan Seelecke. Die EU-Kommission und das
Energieministerium der Vereinigten Staaten deklarierten ihr Kühlverfahren
der „Elastokalorik“ als zukunftsträchtigste Alternative zu gegenwärtigen
Kompressions-Kältemaschinen.

Seeleckes Team hat den weltweit ersten kontinuierlich laufenden
Kühldemonstrator entwickelt, der Luft mit dem neuen Verfahren kühlt. Die
Kältemaschine, die sie auf der Hannover Messe zeigen, kühlt mit
„künstlichen Muskeln“, sogenannten Formgedächtnis-Drähten der Legierung
Nickel-Titan, Nitinol genannt. Diese Drähte haben die besondere
Eigenschaft, ihre alte Form wieder anzunehmen, wenn sie verformt oder
gezogen werden: Sie spannen also ähnlich wie Muskeln an und entspannen
wieder.
Der Grund hierfür liegt tief im Inneren des Metalls verborgen: Seine Atome
sitzen in einem Kristallgitter. Wird der Draht verformt oder gezogen,
verschieben sich die Atom-Lagen und es kommt im Gitter Spannung auf. Diese
Spannungen lösen sich, wenn der Draht anschließend wieder seine alte Form
annimmt. Bei diesen Vorgängen, die Forscher sprechen von
Phasenumwandlungen, nehmen die Drähte Wärme auf und geben sie wieder ab.
Diesen Effekt nutzen Seelecke und sein Team bei ihrer Kühlmaschine: „Das
Formgedächtnismaterial gibt Wärme ab, wenn es im sogenannten
superelastischen Zustand gezogen wird, und nimmt Wärme auf, wenn es
entlastet wird. Bei Nitinol ist dieser Effekt besonders stark: Wenn zuvor
gespannte Drähte bei Raumtemperatur entlastet werden, kühlen sie sich um
bis zu etwa 20 Grad unter dem Umgebungsniveau ab“, erläutert der Professor
für Intelligente Materialsysteme.

„Wir nutzen diese Eigenschaften, um Wärme abzutransportieren“, sagt
Susanne-Marie Kirsch, die die Kühlmaschine in ihrer Doktorarbeit
mitentwickelt hat. „Die Grundidee ist, vorgedehnte, superelastische
Formgedächtnis-Drähte in einen Raum zu bringen, wo sie sich entlasten,
dabei stark abkühlen und hierbei dem Raum Wärme entziehen“, erklärt die
Ingenieurin. Außerhalb des Raumes belasten die Wissenschaftler die Drähte
erneut, wobei die Wärme dort an die Umgebung abgegeben wird.

In der Saarbrücker Kühlmaschine ist die Sache freilich um einiges
komplizierter: In einem Kühlkreislauf sorgt ein speziell konstruierter,
zum Patent angemeldeter Nockenantrieb dafür, dass während der Rotation
fortwährend Bündel aus 200 Mikrometer dicken Nitinol-Drähten gezogen und
entlastet werden. In zwei separaten Kammern wird Luft durch die Bündel
geblasen, die in der einen Kammer erwärmt und in der anderen gekühlt wird.
Dadurch kann die Maschine kühlen, aber auch heizen. „Beim Belasten findet
eine ebenso große Erwärmung von etwa 20 Grad statt, so dass der Prozess
auch als Wärmepumpe eingesetzt werden kann“, erklärt Felix Welsch, der
ebenfalls im Rahmen seiner Doktorarbeit am Prototyp gearbeitet hat. Je
nach Legierung kann die neue Kühltechnik bis zu dreißigmal mehr Wärme-
oder Kühlleistung abgeben als sie mechanische Leistung beim Ziehen und
Loslassen benötigt. Damit ist das System erheblich besser als derzeitige
Wärmepumpen und herkömmliche Kühlschränke.

Die Kühlmaschine ist das Ergebnis aus mehreren Jahren Forschung in
verschiedenen Projekten und mehrfach ausgezeichneten Doktorarbeiten. Auch
die Arbeitsgruppe von Professor Andreas Schütze von der Universität des
Saarlandes war hieran beteiligt. Unter anderem förderte die Deutsche
Forschungsgemeinschaft DFG die Forschung im Schwerpunktprogramm „Ferroic
Cooling“. Hierbei machten Forscherinnen und Forscher den Mechanismus immer
effizienter und optimierten die einzelnen Abläufe, etwa indem sie
herausfanden, wie viele Drähte sie bündeln müssen, wie stark diese
idealerweise gezogen werden, um eine bestimmte Kühlleistung zu erreichen
oder welche Drehzahl bei der Rotation am besten ist. Mit diesen
Forschungsergebnissen können die Ingenieure ihr System nun maßschneidern.
Sie haben eine Software entwickelt, mit der sie die Heiz- und Kühltechnik
für verschiedene Anwendungen am Computer anpassen und Kühlsysteme
simulieren und planen können.

Derzeit arbeiten die Saarbrücker Ingenieurinnen und Ingenieure in mehreren
Projekten daran, die Wärmeübertragung der Maschine weiter zu optimieren,
um ihre Effizienz noch weiter zu steigern: Die gesamte Energie aus den
Phasenumwandlungen soll ohne Verluste vollständig dem Kühlen oder Heizen
zugutekommen.

Neuestes Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Seeleckes
Team ist es, ihre elastokalorische Technologie für die Kühlung in
Elektrofahrzeugen weiterzuentwickeln. Hierzu arbeiten sie seit Januar 2022
mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen in einem vom
Bundeswirtschaftsministerium geförderten Verbundprojekt namens „NEKKA –
Entwicklung eines neuartigen elastokalorischen Klimasystems“, das einen
Gesamtumfang von sechs Millionen Euro hat. Ihr Teilvorhaben wird mit rund
einer Million Euro gefördert. „Ziel ist es, ein alternatives
Klimatisierungssystem für Fahrzeuge aller Fahrzeugklassen zu entwickeln,
zu simulieren und zu validieren: Es soll kontinuierlich Wärme und Kälte
zur Verfügung stellen und zugleich effizienter, umweltverträglicher und
nachhaltiger als bisherige Verfahren sein. Außerdem soll unsere Technik im
Vergleich kleiner, leichter und kostengünstiger sein“, erläutert Ingenieur
Paul Motzki, Forscher in Seeleckes Team.

Um diese und andere intelligenten Materialsysteme in die Industriepraxis
zu bringen, haben die Wissenschaftler aus dem Lehrstuhl heraus die Firma
mateligent GmbH gegründet.

Video zur elastokalorischen Kühlmaschine:
<https://www.youtube.com/watch?v=IA7c1boWszg>

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