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Apollon Hochschule auf der Altenpflege 2022 und DMEA

Ein Termin, zwei Messen: Vom 26. bis 28. April 2022 ist das Messegelände
Essen der Treffpunkt für die nationale Pflegebranche. Die APOLLON
Hochschule ist mit vor Ort und informiert in Halle 8 Stand E15 über
Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen in der Pflege. Zeitgleich
präsentiert in Berlin die DMEA Neuigkeiten rund um das Thema
Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Auf der Leitmesse Altenpflege 2022 präsentieren sich neueste
Entwicklungen, Produkte und Dienstleistungen rund um die stationäre und
ambulante Pflege. Das Branchentreffen informiert in vier Messehallen über
Innovationen, Geschäftsideen und Start-ups ebenso wie über aktuelle Trends
und Produktneuheiten.

In Halle 8 befindet sich das Themenfeld „Beruf und Bildung“, in dem die
APOLLON Hochschule am Stand E15 über die praxisorientierten
Studienangebote informiert und individuelle Beratungen zu den
Weiterbildungsmöglichkeiten anbietet.
Außerdem ist die Hochschule der Gesundheitswirtschaft mit einem Vortrag
auf der Leitmesse der Altenpflege präsent:
Prof. Dr. Jörg Hallensleben, Studiengangsleiter des Masters Angewandte
Gerontologie (M. A.), hält am 28. April von 12:30 bis 13:00 Uhr im Forum
"Management" (Halle 6) einen Vortrag zu sinnvollen Beratungskonzepte sowie
zu Risiken und Chancen der Pflegeberatung nach § 37 SGB XI.

Weitere Informationen, den Hallenplan und die Anmeldung zum persönlichen
Beratungsgespräch finden Sie unter www.apollon-hochschule.de/messe-
altenpflege.

Präsenz auf der DMEA
Zeitgleich zur Messe Altenpflege findet in den Berliner Messehallen vom
26. bis 28. April 2022 die DMEA – Digital Medical Expertise & Application
statt, Europas Leitveranstaltung zur Digitalisierung des
Gesundheitswesens. Die APOLLON Hochschule ist dort erneut am
Gemeinschaftsstand des VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik
Informationstechnik e.V.) vertreten und informiert in Halle 2.2/B-105 zu
den vielfältigen Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Prof. Dr. Kurt
Becker, Vizepräsident für Forschung an der APOLLON Hochschule, und der
neue Professor für den Bereich Digital Health, Prof. Felix Hoffmann,
werden zeitweise mit vor Ort sein.

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Turbulenzen im Herz: Vorhofflimmern

Für Ihre Programmplanung und zur Vorbereitung Ihrer Leser, Zuschauer u.
Hörer auf Deutschlands größte Aufklärungsaktion zu Herz-Kreislauf-
Erkrankungen.

Bundesweite Aufklärungskampagne der Herzstiftung startet am 1. November:
Herz-Seminare, Vorträge, Videos, Telefon- und Onlineaktionen / Neuer
Ratgeber

In Deutschland leiden rund 1,8 Millionen Menschen an Vorhofflimmern, der
häufigsten andauernden Herzrhythmusstörung. Vorhofflimmern ist eine ernst
zu nehmende Herzrhythmusstörung, die manchmal aber auch ohne größere
Symptome auftritt. „Unbemerkt und unbehandelt kann Vorhofflimmern zur
lebensbedrohlichen Gefahr bis hin zu Herzschwäche und Schlaganfall
werden“, betont Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Voigtländer,
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Gerade beim ersten
Auftreten, löst Vorhofflimmern bei vielen Menschen Angst und Beklemmung
aus, wenn sie merken, dass ihr Herz aus dem Takt gerät. Für die
Betroffenen ist es daher wichtig zu wissen, ob diese Rhythmusstörung
behandelt werden muss und welche Therapiemöglichkeiten bestehen. Deshalb
informiert die Deutsche Herzstiftung in ihren bundesweiten Herzwochen 2022
unter dem Motto „Turbulenzen im Herz: Vorhofflimmern“
(<www.herzstiftung.de>) vom 1. bis 30. November über Ursachen von
Vorhofflimmern sowie über die heutigen Diagnose- und
Behandlungsmöglichkeiten.

Herzstiftung fördert mit 1 Million Euro Forschungsvorhaben zu
Vorhofflimmern
Über die Information und Aufklärung der Bevölkerung hinaus unterstützt die
Herzstiftung die Forschung zu Vorhofflimmern umfangreich und stellt 1
Million Euro für innovative Forschungsprojekte zu Vorhofflimmern zur
Verfügung. Informationen zum Bewerbungsverfahren für Wissenschaftler/innen
sind ab dem 1. Mai 2022 auf <www.herzstiftung.de/vorhofflimmern-
forschungsantrag> abrufbar.

Vorhofflimmern bei 50 Prozent der Betroffenen ohne Beschwerden
Tückisch ist, dass Vorhofflimmern bei etwa der Hälfte aller Patienten ohne
Symptome oder Beschwerden auftritt und dadurch unbemerkt bleibt. „Häufig
wird Vorhofflimmern daher nur durch Zufall bei einer ärztlichen
Untersuchung entdeckt – manchmal auch zu spät, nämlich erst dann, wenn es
bereits zu einem Schlaganfall oder zu anderen schwerwiegenden
Komplikationen gekommen ist“, warnt Kardiologe Voigtländer. „Denn der
unregelmäßige Herzschlag kann zu Blutgerinnseln im Herzen führen, die, vom
Blutstrom ins Gehirn verschleppt, ein Gefäß verschließen. Es droht ein
Schlaganfall.“ Die Blutgerinnsel können aber auch andere Gefäße,
beispielsweise in der Niere, den Beinen und Armen, verschließen.

Ursachen für Vorhofflimmern
Bekannte Ursachen für Vorhofflimmern sind: Bluthochdruck, koronare
Herzkrankheit, Herzschwäche, Herzmuskelerkrankungen, Herzklappenfehler,
aber auch Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes, chronisch obstruktive
Lungenerkrankung (COPD) und deutliches Übergewicht. Vorhofflimmern kommt
bei Personen über 60 Jahre und bei Patienten mit Bluthochdruck gehäuft
vor. Bluthochdruck liegt bei zirka 60 % aller Patienten mit Vorhofflimmern
vor. Deshalb ist wichtig - neben der direkten Behandlung der
Rhythmusstörung und der Vorbeugung eines Schlaganfalls - die
Grunderkrankungen zu behandeln und die Risikofaktoren zu kennen.


Neuer Experten-Ratgeber
Begleitend zu den Herzwochen wird die Herzstiftung eine neue Experten-
Broschüre zu Vorhofflimmern mit Beiträgen von renommierten Kardiologen,
Herzchirurgen und Pharmakologen, die über die Erkrankung sowie über
aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten (Medikamente,
Katheterablation, chirurgische Therapie) informieren, herausgeben.
Experten erläutern darin beispielsweise folgende Fragestellungen (Auszug):

Wie Vorhofflimmern das Herz beeinflusst
Wie entsteht Vorhofflimmern? Welche Anzeichen (Symptome) treten auf?
Welche Therapien kommen wann zum Einsatz?

Diagnose Vorhofflimmern
Wie wird es festgestellt? Pulsmessen, EKG, Langzeit-EKG, Ereignisrekorder
Welche Untersuchungen erfolgen nach Diagnosestellung?

Digitale Helfer zur Erkennung von Vorhofflimmern
Smartphone, Apps, Wearables etc. Was gibt es und was können sie?

Bedeutung der Blutgerinnungshemmung bei Vorhofflimmern
Antikoagulanzien: Dem Schlaganfall vorbeugen

Forschung
Ablationsverfahren: neue Entwicklungen


Herzspezialisten informieren bundesweit
In den Herzwochen informieren Herzspezialisten in Herz-Seminaren, bei
Gesundheitstagen sowie in Telefon- und Online-Aktionen über häufige Fragen
von Patienten: Die Herzwochen bieten der Bevölkerung: Betroffenen und
Angehörigen sowie Fachkreisen und Medien die Möglichkeit, sich kompetent
zu informieren. Ab Mitte Oktober sind Veranstaltungstermine unter
<www.herzstiftung.de> abrufbar oder telefonisch zu erfragen unter 069
955128-400. Tipp: Wer nichts zu den Herzwochen verpassen will, kann unter
<www.herzstiftung.de/newsletter> den kostenfreien Herzstiftungs-Newsletter
abonnieren, der neben Tipps zur Herzgesundheit wichtige Infos zu den
Herzwochen enthält.

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SHR Wilhelm Löhe Hochschule und Institut für notfallmedizinische Bildung: Zwei starke Partner

Zwei starke Partner - ein Ziel: Gemeinsam wollen die SRH Wilhelm Löhe
Hochschule und das Institut für notfallmedizinische Bildung die
akademische Bildung in den Gesundheitsberufen fördern.

Beide Partner verfolgen das Ziel, den Transfer zwischen beruflicher und
akademischer Bildung im Rettungswesen, in der Medizin und in der Pflege zu
stärken, betonte WLH-Präsident Prof. Dr. Dietrich von Schweinitz die
Zielsetzung der Kooperationsvereinbarung. Im Vordergrund stehe die
Professionalisierung dieser Bereiche sowie deren Schnittstellen.

„Es geht darum, aktuelle Ergebnisse aus angewandter Forschung klug in die
Lehre zu integrieren und Fach- und Führungskräften, gerade im Bereich des
nicht-ärztlichen Personals, somit eine zeitgemäße Weiterqualifizierung
bieten zu können“, erklärt INOB-Geschäftsführer Klaus Meyer. Dabei sollen
auch Digitalisierungslösungen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie
in der Praxis der Gesundheitsversorgung berücksichtigt werden, wie sich
WLH-Präsident Prof. von Schweinitz und der Geschäftsführer der
Trägergesellschaft der Hochschule, Dr. Uwe Eisermann, einig zeigten.

„Das INOB und die WLH sind zwei bedeutende Akteure der
Gesundheitswirtschaft und -wissenschaft. Durch unsere Kooperation erhöhen
wir auch noch einmal die Attraktivität des Bildungsstandorts Fürth“, so
Oliver Riedel, Pflegedirektor des Klinikums Fürth und INOB-
Geschäftsführer.

Das INOB (Institut für notfallmedizinische Bildung) wurde 2020 durch die
beiden Einrichtungen Klinikum Fürth und Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin
Fürth e. V. gegründet.

SRH Wilhelm Löhe Hochschule
Die staatlich anerkannte private SRH Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth
steht seit ihrer Gründung im Jahr 2012 mit ihrem innovativen Bachelor- und
Master-Programm für Gesundheits- und Sozialmanagement in seiner modernsten
Form. Fachlich überzeugt sie mit einem wissenschaftsorientierten,
interdisziplinären Studienkonzept, das bei Arbeitgebern und Wissenschaft
gleichermaßen angesehen ist. Die über 400 Studierenden der SRH Wilhelm
Löhe Hochschule erwerben nicht nur Fach- und Praxiswissen, sondern lernen
Gesundheit und Soziales interdisziplinär zu gestalten. Schnittstellen sind
hier unter anderem Ökonomie und Management, Innovation und Technologie
sowie berufliche Pädagogik, Psychologie und Ethik.

SRH | Gemeinsam für Bildung und Gesundheit
Als Stiftung mit führenden Angeboten in den Bereichen Bildung und
Gesundheit begleiten wir Menschen auf ihren individuellen Lebenswegen.
Unserer Leidenschaft fürs Leben folgend, helfen wir ihnen aktiv bei der
Gestaltung ihrer Zukunft, hin zu einem selbstbestimmten Leben. Mit über
16.000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie 1,25 Mio. Kunden
erwirtschaften wir einen Umsatz von mehr als 1,1 Mrd. Euro. Sitz der
Stiftung ist Heidelberg.

Diakoneo
Diakoneo ist mit über 10.000 Mitarbeitenden und einer Gesamtleistung von
ca. 650 Millionen Euro ein zukunftsorientiertes diakonisches Sozial- und
Gesundheitsunternehmen. Wir sind offen für kulturelle und religiöse
Vielfalt und setzen uns für eine friedliche und inklusive Zukunft ein, in
der Menschlichkeit und Respekt unsere Gesellschaft prägen. Als
international vernetzter, gemeinnütziger Verbund von über 200
Einrichtungen in Bayern, Baden-Württemberg und Polen begleiten wir
Menschen, die in ihren Lebenssituationen verlässliche Unterstützung
suchen. Als eines der größten diakonischen Unternehmen in Deutschland
bieten wir rund 190.000 Menschen umfassende Leistungen in den Bereichen
Bildung, Gesundheit, Pflege, Wohnen, Assistenz, Arbeit und Spiritualität –
weil wir das Leben lieben.

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Sportwissenschaft und Sportmedizin stehen mit Expertise der Sportpolitik zur Verfügung dvs & DGSP nehmen Bezug zur „Hamburger Erklärung“

Am 7. April 2022 verabschiedete die Sportministerkonferenz (SMK) die
„Hamburger Erklärung“, die zur Bewältigung großer gesellschaftlicher
Herausforderungen beitragen soll. Die SMK weist dem Sport eine Reihe von
Eigenschaften zu, wie die Überwindung von Unterschieden und Vorbehalte,
Aufbau von Identifikation und Verbundenheit, Ausgleich zu Stress und
Belastungen. Die SMK hat überdies beschlossen, einen Bewegungsgipfel
durchzuführen und eine nationale Bewegungs-Kampagne zu starten.

Die Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) und die Deutsche
Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) haben im Rahmen des
Sports, Medicine and Health Summits 2021 in der Hansestadt die Hamburg
Declaration unterschrieben, die eine globale Allianz gegen den
Bewegungsmangel schmieden soll. Daher freuen sich beide Gesellschaften
über die nun gefassten Beschlüsse der SMK, unterstützen sie und stehen
bereit, um gemeinsam mit der SMK, den Landessportbünden, dem DOSB und der
dsj sowie wie weiteren Akteuren im Sport die Bewegungs-Kampagne
erfolgreich zu gestalten. Sportwissenschaftliche und sportmedizinische
Studien zeigten bereits vielfach den positiven Einfluss körperlicher
Bewegung auf die Gesundheit der Menschen und die damit verbundenen
nachhaltigen Wirkungen für die Gesellschaft. Die Aufklärung negativer
Konsequenzen eines Sport-„Lockdowns“ auf die Psyche und Physis aller
Altersklassen, die besondere Bedeutung des Schulsports und die Folgen von
Long-COVID im Leistungssport – all diese Aspekte bedürfen derzeit noch
stärkerer Beachtung und belegen den aktuell notwendigen Bedarf an
sportwissenschaftlicher und sportmedizinischer Forschung.

Dabei haben Sportwissenschaft und Sportmedizin gerade in der Corona-
Pandemie ihre Expertisen unter Beweis gestellt und frühzeitig einen
wichtigen und thematisch breit ausgerichteten wissenschaftlichen Beitrag
geleistet. So wurden Positionspapiere zum „Return-to-Sport“ nach
durchgemachter Covid-19 Erkrankung oder mit Verhaltensempfehlungen im
Sport während der Pandemie erarbeitet, eine große multizentrische
Kohortenstudie mit an SARS-CoV-2 infizierten Leistungssportler*innen
(CoSmo-S) initiiert, die SARS-CoV-2 Impfung bei Leistungssportler*innen
begleitet und weitere Projekte auch zu den gesundheitlichen Auswirkungen
der Infektion im Kontext der körperlichen Belastbarkeit begonnen.

Weiterhin wurden vor wenigen Tagen auf dem 25. Sportwissenschaftlichen
Hochschultag der dvs in Kiel, an dem über 600 Personen an drei Tage an
über 100 Veranstaltungen zum Motto „Sportwissenschaft in
gesellschaftlicher Verantwortung“ teilnahmen (https://www.dvs2022.de),
weitere Forschungsergebnisse und laufende Projekte zur Corona-Pandemie
vorgestellt. Die Spannbreite der Themenfelder reicht hierbei von der
Digitalisierung des Sportunterrichts und des sportwissenschaftlichen
Studiums über die Folgen der Pandemie auf die körperliche Aktivität sowie
Leistungsfähigkeit von Kindern und Erwachsenen, der Bewegungsförderung in
Pflegeeinrichtungen (Einsatz einer App) bis hin zur Längsschnittstudien zu
gesellschaftlichen Auswirkungen durch Lockdowns, zur Vergrößerung der
sozialen Schere als auch zu Auswirkungen auf Mitgliedszahlen in den
Sportvereinen.

Die dvs und die DGSP fordern die Einbindung dieser wissenschaftlichen
Expertise bei der Lösung der o. g. gesellschaftspolitischen
Fragestellungen und rufen dazu auf, zukünftig interdisziplinär zu arbeiten
und gemeinsame Lösungswege zu gestalten.

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