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Online-Vortragsreihe „Pflegebedürftig – Was nun?“

BIVA-Pflegeschutzbund informiert zu Pflegefinanzierung, Pflegemängeln und Testament

Bonn. Der BIVA-Pflegeschutzbund startet am 25. April 2022 mit dem zweiten Teil der Vortragsreihe „Pflegebedürftig – was nun?“ als Online-Format. In fünf einstündigen Vorträgen geben BIVA-Rechtsberater Auskunft über Pflegefinanzierung, Rechte von Pflegeheimbewohnern, Pflegemängel sowie Betreuung bei Demenz und Testament. Die Vorträge finden vom 25. bis zum 29. April statt. Sie bauen nicht aufeinander auf und können gegen einen geringen Teilnahmebeitrag online gebucht werden.

Pflegebedürftigkeit ist kein leichtes Thema, das die meisten Menschen verdrängen oder auf später verschieben. Da Pflegebedürftigkeit aber jederzeit eintreten kann, sollte man sich frühzeitig damit befassen. Dabei stellen sich viele Fragen, zum Beispiel: Wie wird Pflege finanziert? Was tun bei Pflegemängeln? Wie setze ich ein Testament auf? Antworten geben die BIVA-Rechtsberater in Teil 2 der Vortragsreihe „Pflegebedürftig – Was nun?“ für BIVA-Mitglieder und alle anderen Interessierten. Unter www.biva.de/veranstaltungen/ finden sich weitere Informationen zu den einzelnen Vorträgen und das Online-Anmeldeformular.

Hier die Veranstaltungstermine, jeweils von 17:00 bis 18:00 Uhr:

Mo, 25.04.2022: Wer zahlt was? So wird Pflege finanziert

Di, 26.04.2022:  Meine Rechte als Pflegeheimbewohner – Wie das Gesetz pflegebedürftige Menschen schützt

Mi, 27.04.2022: Pflegemängel konstruktiv lösen

Do, 28.04.2022: Demenz & Betreuung

Fr, 29.04.2022: Testament – Was muss ich beim Erben und Vererben beachten?

Kosten:               
- 10 € je Vortrag
- BIVA-Mitglieder zahlen die Hälfte

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Der BIVA-Pflegeschutzbund vertritt seit 1974 bundesweit die Interessen von Menschen, die im Alter Wohn- und Pflegeangebote in Anspruch nehmen. Der BIVA-Pflegeschutzbund ist gemeinnützig, konfessionell ungebunden und überparteilich. BIVA ist die Abkürzung für Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V.

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Nachhaltigkeit im Onlinehandel: Produkt bestimmt Großteil der Emissionen

Der Umsatz im Internet- und Versandhandel wuchs im Jahr 2021 um mehr als
ein Drittel gegenüber 2019. Am meisten werden Bekleidung und Schuhe online
gekauft. Doch was ist besser fürs Klima: Online bestellen oder einkau-fen
vor Ort? Darauf antwortet Forscherin Dr. Nele Kampffmeyer im Podcast
„Wenden bitte! Der Podcast zu Wissenschaft und nachhaltigen Transformati-
onen“ des Öko-Instituts.
Zum Podcast des Öko-Instituts (https://www.oeko.de/podcast/episode/kann-
der-onlinehandel-nachhaltig-sein
)

Faktoren für die Nachhaltigkeitsbewertung
„Ob ein Einkauf nachhaltig ist, bestimmt an erster Stelle das Produkt, das
im Warenkorb landet“, fasst Kampffmeyer zusammen. „Das gilt für den
Online- und Offline-Handel.“ Die erste Frage, die sich Käuferinnen und
Käufer des-halb stellen sollten: „Ist das Produkt nachhaltig hergestellt?“
und als zweites: „Brauche ich es überhaupt?“
Darüber hinaus sind Logistik und Transport für den Klimafußabdruck
wichtig: Mit welchem Verkehrsmittel fährt man selbst zum Geschäft im
stationären Handel? Wie wird das online bestellte Produkt bis zur Haustür
geliefert? Be-sonders die „letzte Meile“ schlägt hier bei den Emissionen
zu Buche. Vor al-lem, weil dort teilweise wenig ausgelastete
Kleintransporter eingesetzt wer-den.
„Kritisch ist die sogenannte ‚Instant Delivery‘ zu bewerten, das heißt
wenn ein Produkt am selben Tag bestellt und ausgeliefert wird“, sagt
Kampffmeyer. Denn hier lässt sich eine effiziente Logistik schwer
umsetzen. Doch immer häufiger wird für die letzte Meile inzwischen auf
Lastenräder gesetzt – hier-durch werden die Logistikemissionen deutlich
gesenkt.
Auch das Ladengeschäft oder das Lager der Online-Händler verursachen
Emissionen: Wie werden die Räume beheizt? Wie wird der Strom erzeugt? Gibt
es eine Kühlung? Im Vergleich dazu fallen Versandverpackungen nicht so
stark ins Gewicht. Die ideale Verpackung sei hier Mehrweg, doch bei ihrer
Nutzung stehe man in Deutschland leider noch am Anfang.

Retouren: Pflicht zur Berichterstattung, Vernichtung stoppen
Ein großer Faktor bei der CO2-Bilanz seien die Retouren. Wie groß das
Prob-lem tatsächlich ist, so bemängelt Kampffmeyer, sei nicht bekannt, da
es hier-zu keine zuverlässigen Daten gebe. Gerade die großen Onlinehändler
geben hierzu keine Auskunft. Deshalb plädiert sie für eine Pflicht zur
Berichterstat-tung.
Darüber hinaus werden retournierte Artikel entweder als A- oder B- Ware
wiederverkauft oder vernichtet und das aus zwei Gründen: Entweder, weil
die Produkte beschädigt sind oder aus hygienischen Gründen, zum Beispiel
ge-öffnete Kosmetika. Oder aus betriebswirtschaftlichen Gründen, etwa,
weil die Wiederaufbereitung zu teuer ist – je nach Artikel sind das
zwischen fünf und 20 Euro – oder weil es teurer ist, die Lagerkosten zu
zahlen, als das Produkt zu vernichten.
„Die Vernichtung von Retouren darf aus Klimasicht nicht sein“, so Kampff-
meyer. Jedoch sei die Vernichtung nicht auf den Onlinehandel beschränkt,
sondern betreffe auch den stationären Handel, zum Beispiel wenn die
textile Saisonware nicht komplett abverkauft wurde. Auch hier müssten die
Bericht-erstattungspflicht und das Kreislaufwirtschaftsgesetz greifen.

Wissen statt Alltagsberatung
Der Podcast „Wenden bitte!“ des Öko-Instituts richtet sich an alle mit
politi-schem und ökologischem Interesse aus Politik, Wissenschaft, Medien,
NGOs und Öffentlichkeit. Den Podcast moderiert Nadine Kreutzer,
Journalistin und Moderatorin unter anderem mit Schwerpunkt auf
Nachhaltigkeitsthemen. 45 bis 60 Minuten spricht sie mit Mandy Schoßig,
Leiterin Öffentlichkeit & Kommunikation, und jeweils einem Gast über
anstehende Nachhaltigkeits-transformationen – genug Zeit für die
„Langstrecke der Umweltpodcasts“.

Staffel 2

Episode 3: „Kann der Onlinehandel nachhaltig sein?“ mit Dr. Nele
Kampffmeyer, erschienen am 14. April 2022
(https://www.oeko.de/podcast/episode/kann-der-onlinehandel-nachhaltig-
sein)

Episode 2: „Brauchen wir die Kernenergie für den Klimaschutz?“ mit Dr.
Christoph Pistner, erschienen am 10. März 2022
(https://www.oeko.de/podcast/episode/brauchen-wir-die-kernenergie-fuer-
den-klimaschutz
)

Episode 1: „Wie viel Klimaschutz kann die EU?“ mit Sabine Gores, er-
schienen am 28. Januar 2022 (https://www.oeko.de/podcast/episode/wie-viel-
klimaschutz-kann-die-eu
)

Staffel 1 (2021)

Episode 1: „Warum ist Wasserstoff der Champagner der Energiewende?“ mit
Dr. Felix Chr. Matthes, erschienen am 8. April 2021
(https://www.oeko.de/podcast/episode/warum-ist-wasserstoff-der-champagner-
der-energiewende
)

Episode 2: „Wie geht es mit dem Flugverkehr nach Corona weiter?“ mit
Jakob Graichen, erschienen am 21. Mai 2021
(https://www.oeko.de/podcast/episode/wie-geht-es-mit-dem-flugverkehr-nach-
corona-weiter
)

Episode 3: „Was bringt die Bürgerbeteiligung bei der Endlagersuche?“ mit
Julia Mareike Neles, erschienen am 1. Juli 2021
(https://www.oeko.de/podcast/episode/was-bringt-die-buergerbeteiligung-
bei-der-endlagersuche
)

Episode 4: „Wie verlängern wir das Leben unserer Elektrogeräte?“ mit
Siddharth Prakash, erschienen am 5. August 2021
(https://www.oeko.de/podcast/episode/wie-verlaengern-wir-das-leben-
unserer-elektrogeraete
)

Episode 5: „Wie sozial kann die Energiewende sein?“ mit Dr. Katja
Schumacher, erschienen am 23. September 2021
(https://www.oeko.de/podcast/episode/wie-sozial-kann-die-energiewende-
sein)

Episode 6: „Was bringen internationale Klimaverhandlungen?“ mit Anke
Herold, erschienen am 28.Oktober 2021 (https://www.oeko.de/podcast/episode
/was-bringen-internationale-klimaverhandlungen
)

Der Podcast ist erhältlich auf allen gängigen Podcast-Portalen – etwa bei
Apple Podcasts (https://podcasts.apple.com/de/podcast/wenden-bitte-der-
podcast-zu-wissenschaft-und-nachhaltigen/id1559020985
) sowie bei Spotify
(https://open.spotify.com/show/1JrGB3BesOrmr8VUZvGBqA?si=NZDW93ozTfe2yUJVi9uxvw&nd=1)

Zum Podcast auf der Website des Öko-Instituts mit Shownotes und weiteren
Hintergrundinformationen (https://www.oeko.de/podcast/episode/kann-der-
onlinehandel-nachhaltig-sein
)

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Vortragsreihe „Archäologisches Kolloquium“ der Universität Bamberg startet

Archäologinnen und Archäologen berichten über Funde aus vergangenen
Zeiten. Die Reihe startet mit Dr. Stephanie Kusch von der Universität zu
Köln und dem Vortrag: "Von Aminosäuren bis Sterole: organisch-
biogeochemische proxies in der (Geo-)Archäologie"

Sie untersuchen verschüttete Bauten und Gegenstände, die alte Kulturen der
Menschheit hinterlassen haben – seien es römische Tempelanlagen oder
andere Überreste aus längst vergangenen Zeiten. Die Universität Bamberg
hat Archäologinnen und Archäologen aus ganz Deutschland zum
„Archäologischen Kolloquium“ eingeladen. In neun Vorträgen werden
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – von Kiel bis München –
Einblicke in ihre Forschung und Arbeit geben.

Die Vortragsreihe des Instituts für Archäologische Wissenschaften,
Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte (IADK) startet ab dem 26. April.
Im ersten Vortrag führt Frau Dr. Stephanie Kusch von der Universität zu
Köln in die Welt der wohl kleinsten Teilchen: Durch organische Moleküle
lassen sich Ernährung, Landwirtschaft, Handel und Ressourcen-Nutzung sowie
Klimabedingungen früherer Zeiten rekonstruieren. Der Fokus des Vortrags
liegt dabei auf Analysen von Biomarkern, die sich in nahezu allen fossilen
Umweltproben und in einer Vielzahl archäologischer Artefakte finden. Wie
die Biomarkeranalyse in der (Geo-)Archäologie angewendet wird, zeigt Dr.
Kusch ab 19:15 Uhr im Bamberger Hochzeitshaus, Am Kranen 12.

Bis auf einen Termin sind alle Vorlesungen in Präsenzform geplant und
finden im Hochzeitshaus jeweils ab 19:15 Uhr statt. Interessierte sind
gebeten, die aktuellen Zugangsregelungen zu beachten. Das Programm und
weitere Informationen zu den Vorträgen finden Sie unter folgendem Link:
https://www.uni-bamberg.de/ivga/aktuelles/artikel/1-ivga-vortrag-im-
archaeologischen-kolloquium-2022/


Mehr Informationen zum Forschungsschwerpunkt “Erschließung und Erhalt von
Kulturgut”: https://www.uni-bamberg.de/forschung/profil/kulturgut/

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bidt startet neue Ausschreibung für Forschungsprojekte

m Rahmen einer neuen Ausschreibungsrunde fördert das bidt
interdisziplinäre Forschungsprojekte zum digitalen Wandel.

Das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) der
Bayerischen Akademie der Wissenschaften trägt dazu bei, Entwicklungen und
Herausforderungen der digitalen Transformation besser zu verstehen. Es
fördert interdisziplinäre Forschung an bayerischen Universitäten,
Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Mit der aktuellen
Ausschreibungsrunde werden neue Konsortialprojekte zum digitalen Wandel
gesucht.

Das bidt fördert insbesondere Projekte in drei Forschungsfeldern:
-       Staat, Regulierung und Infrastruktur
-       Kommunikation, Gesellschaft und Partizipation
-       Wirtschaft und Arbeitswelt

Ein thematischer Schwerpunkt der diesjährigen Ausschreibung lautet „Umwelt
und digitale Transformation“. Antragsstellerinnen und Antragssteller
müssen eine konkrete Anbindung an eine wissenschaftliche Einrichtung mit
Sitz in Bayern nachweisen. Projektanträge können bis zum 20. Juni 2022
eingereicht werden. Der Start der Projekte ist im ersten Quartal 2023
vorgesehen.

„Das bidt fördert interdisziplinäre Projekte von hoher gesellschaftlicher
und politischer Relevanz. Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf möglichst
viele Anträge für innovative Forschungsvorhaben. Insbesondere sollen die
Projektteams mit ihrer Forschung dabei helfen, die komplexen
Wirkungsmechanismen zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit besser zu
verstehen“, sagt Dr. Christoph Egle, wissenschaftlicher Geschäftsführer
des bidt.

Mehr zur Ausschreibung unter
http://www.bidt.digital/forschung/konsortialprojekte/

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