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Dualer Studiengang Air Traffic Management erfreut sich wachsender Beliebtheit

Dies Studienangebot des Fachbereichs Touristik/Verkehrswesen der
Hochschule Worms kombiniert die Fluglotsenausbildung mit
betriebswirtschaftlichen Lehrinhalten. Der Studienaufbau ist zweigeteilt,
wobei die ersten drei Semester an der Hochschule Worms stattfinden. Die
Fluglotsenausbildung schließt nahtlos an das dritte Semester an. In der
vorlesungsfreien Zeit zwischen erstem und zweitem sowie zweitem und
drittem Semester lernen die Studierenden die DFS in verschiedenen
adminstrativen Bereichen kennen.

Der englischsprachige, sechssemestrige Bachelor-Studiengang „Air Traffic
Management“ entstand in Kooperation zwischen der DFS Deutsche
Flugsicherung GmbH und der Hochschule Worms. „Das duale,
ausbildungsintegrierte Studium gibt es erst seit 2019, inzwischen haben
wir die vierte Kohorte dual Studierender“, sagt Sonja Konur, Leiterin der
Abteilung Recruitment & Selection bei der DFS. Die neu geschaffene
Stiftungsprofessur der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH für Air Traffic
Management konnte mit Prof. Dr. Karsten Benz ideal besetzt werden. Karsten
Benz, Unternehmensberater, Aufsichtsrat und ehemaliger Vorstand im
Lufthansa-Konzern (u. a. CCO Austrian Airlines), wechselte von der
Frankfurt University of Applied Sciences an die Hochschule Worms. Er sitzt
darüber hinaus im Beirat der Deutschen Flugsicherung und ist
Aufsichtsratsvorsitzender der DRONIQ GmbH, einem Joint Venture von DFS und
der Deutschen Telekom.

Hohe Zulassungshürden meistern, um beruflich ausgezeichnete Perspektiven
zu haben

Interessenten des dualen Studiums Air Traffic Management müssen ein
zweistufiges Bewerbungsverfahren durchlaufen: Zunächst bei der Deutschen
Flugsicherung für die Fluglotsenausbildung und, nach bestandenem
Auswahlverfahren und Abschluss eines Studien- und Ausbildungsvertrages,
über das Online-Portal der Hochschule Worms. Am Ende eröffnet der
Doppelabschluss Fluglotse/Bachelor neben der Fluglotsentätigkeit auch
berufliche Perspektiven unter anderem im Projektmanagement der DFS.

Das duale Studium Air Traffic Management ist stark nachgefragt, weil es
eine in der Hochschullandschaft einzigartige Kombination aus Wissenschaft,
Praxis und Fluglotsenausbildung darstellt. Auch international ist diese
Kombination in Verbindung mit einem Studienabschluss außergewöhnlich.

Langjährige Erfahrungen und gute Partner als Erfolgsgarant

Der Luftverkehr spielt seit der Gründung des Fachbereichs
Touristik/Verkehrswesen 1978 eine bedeutende Rolle in den touristischen
Studiengängen. Über mehrere Jahrzehnte wurde eine starke und international
anerkannte Expertise in diesem Bereich geschaffen. Der Fachbereich ist in
der Entwicklung nie stehengeblieben und insbesondere die Einführung der
Luftverkehrsstudiengänge mit mehrerer anerkannten Professoren hat die
Vernetzung in der Branche verstärkt. Durch den Fachbereich
Touristik/Verkehrswesen zählt die Hochschule Worms heute zu den führenden
Luftverkehrshochschulen im deutschsprachigen Raum.

Bei der Entwicklung des neuen Studiengangs diente der bereits erfolgreich
eingeführte duale Studiengang „Aviation Management and Piloting“ mit einer
integrierten Verkehrspilotenausbildung als Vorbild.

Bei der Konzeption und Akkreditierung des Studiengangs „Air Traffic
Management“ haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seitens DFS und dem
Fachbereich Touristik/Verkehrswesen eng und vertrauensvoll
zusammengearbeitet. Auch im laufenden Studienbetrieb tauschen sich beide
Seiten regelmäßig aus. Es ist gelungen, den Studiengang als einen
wichtigen Baustein im Ausbildungsangebot der Deutschen Flugsicherung zu
positionieren.

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Politikgrößen treffen Unternehmer beim Campus Symposium in Iserlohn

Die internationale Wirtschaftskonferenz bringt Ideengeber aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit Unternehmern zusammen.
Die internationale Wirtschaftskonferenz bringt Ideengeber aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit Unternehmern zusammen.

Unternehmen spielen eine zentrale Rolle im Kontext von Gesellschaft,
Politik und Umwelt. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer nehmen die
Auswirkungen ihres unternehmerischen Handels ernst und sind bereit
Verantwortung zu übernehmen. Als internationale Wirtschaftskonferenz
bietet das Campus Symposium in Iserlohn Vertretern aus Wirtschaft, Politik
und Gesellschaft eine Bühne. Gemeinsam diskutieren sie am 18./19. November
in Iserlohn über Innovationstreiber, politische Rahmenbedingungen und
globale Allianzen. Eröffnet wird die Veranstaltung von Vizekanzler a.D.
Sigmar Gabriel.

Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Mobilität – diese drei gesellschaftlichen
Megatrends spannen den Rahmen für das diesjährige Campus Symposium, das
von Studierenden der International School of Management (ISM) organisiert
wird. Den Auftakt macht der ehemalige Vizekanzler und Vorsitzende der
Atlantikbrücke Sigmar Gabriel, der die Leitlinien der zukünftigen
nationalen und internationalen Politik einordnen wird. Die politische
Perspektive auf das Thema Verantwortung steuert außerdem der ehemalige
Vizekanzler Joschka Fischer bei, der ins Gespräch geht mit der
afghanischen Frauenrechtlerin Zharifa Ghafari.

Das Campus Symposium findet zum 11. Mal in Iserlohn im Märkischen Kreis
statt, einer der erfolgreichsten und bedeutendsten Industrieregionen in
Deutschland, die zahlreiche KMU beheimatet. Vertretern dieser Unternehmen
will das Campus Symposium eine Plattform geben. Impulse über Chancen und
Herausforderungen kommen u.a. von Prof. Thomas Kirchhoff (Kirchhoff
Automotive), Marie Ting (Südwestfalen Agentur), Ludger van Bebber
(Flughafen Dortmund) und Hans-Josef Vogel (Regierungspräsident der
Bezirksregierung Arnsberg).

Auf dem Weg zu einer modernen und nachhaltigen Mobilität der Zukunft
spielt die Digitalisierung eine entscheidende Rolle. Einblicke in aktuelle
Projekte und Ansätze kommen u.a. von Dominique Piotet (UNIT.City), Mirko
Schulte (GLS Bank) und Charles Bahr (TikTok).

Das Thema Nachhaltigkeit wird aus verschiedenen Blickwinkeln thematisiert.
Prof. Mojib Latif (Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung), Tobias Holle
(Fridays for Future), Dr. Stephan Anders (DGNB) und Felix Rodenjohann
(Ansver) sprechen am zweiten Veranstaltungstag über den Klimawandel.
Zusätzlich wird es eine Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Ulrich
Lichtenthaler (ISM) zum Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit geben, in
dem Ansätze diskutiert werden, wie sich Digitalisierungs- und
Nachhaltigkeitsstrategien in Unternehmen verbinden lassen.

Das komplette Programm zum Campus Symposium ist online abrufbar unter
campus-symposium.com. Die internationale Wirtschaftskonferenz findet seit
2005 in Iserlohn statt und wird von Studierenden organisiert. Unterstützt
wird die Veranstaltung von regionalen Unternehmen sowie von der
International School of Management (ISM) als Hochschulpartner und
Gesellschafterin. Tickets für das zweitätige Live-Event und den Livestream
können online erworben werden.

Pressekontakte bitten wir, sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
symposium.com für die Veranstaltung zu akkreditieren.

Hintergrund:
Die International School of Management (ISM) ist eine staatlich
anerkannte, private Hochschule in gemeinnütziger Trägerschaft und zählt zu
den führenden privaten Hochschulen in Deutschland. An Standorten in
Dortmund, Frankfurt/Main, München, Hamburg, Köln, Stuttgart und Berlin
wird in kompakten und anwendungsbezogenen Studiengängen der
Führungsnachwuchs für international orientierte Wirtschaftsunternehmen
ausgebildet. Zum Studienangebot gehören Vollzeit-Programme,
berufsbegleitende und duale Studiengänge sowie ab Herbst 2021 das
Fernstudium. In Hochschulrankings schafft es die ISM mit hoher
Lehrqualität, Internationalität und Praxisbezug regelmäßig auf die
vordersten Plätze. Das internationale Netzwerk umfasst rund 190
Partnerhochschulen.

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ANNE-SOPHIE MUTTER & MUTTER’S VIRTUOSI, KKL Luzern 5. 11. 2021, besucht von Léonard Wüst

Anne Sophie Mutter & Mutters’s Virtuosi
Anne Sophie Mutter & Mutters’s Virtuosi

Besetzung und Programm:
Anne-Sophie Mutter – Violine & Leitung

Mutter‘s Virtuosi,  Solisten-Ensemble der Anne-Sophie Mutter Stiftung

Antonio Vivaldi Konzert für vier Violinen, Violoncello, Streicher &  Basso continuo h-Moll op. 3
Unsuk Chin Gran Cadenza (Schweizer Erstaufführung)
Wolfgang Amadeus Mozart Streichquintett Nr. 6 Es-Dur KV 614
Antonio Vivaldi «Die vier Jahreszeiten» — Konzerte für Violine, Streicher und Basso continuo Nr. 1– 4 aus «Il cimento dell’armonia e dell’inventione» op. 8
Konzert Nr. 1 E-Dur «La primavera»
Allegro; Largo e pianissimo sempre; Allegro
Konzert Nr. 2 g-Moll «L’estate»
Allegro non molto; Adagio — Presto; Presto
Konzert Nr. 3 F-Dur «L’autunno»
Allegro; Adagio; Allegro
Konzert Nr. 4 f-Moll «L’inverno»
Allegro non molto; Largo; Allegro

Anne Sophie Mutter, im Folgenden A.S.M., das einstige Wunderkind, von Herbert von Karajan entdeckt, ist inzwischen längst zur „Grande Dame“ der Geigenvirtuosinnen herangereift, die im zweiten Konzert der Migros Kulturprozent Classicskonzertreihe, zusammen mit ihrem Ensemble Mutter’s Virtuosi, zu begeistern wusste. Geboren im badischen Rheinfelden, begann sie ihre Karriere 1976, im Alter von dreizehn Jahren, bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern, wie das Lucerne Festival damals hiess. Schon ein Jahr später trat sie in Salzburg mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung Herbert von Karajans auf.

Anne Sophie Mutters Herzensprojekt

Solistin und Leitung Anne Sophie Mutter
Solistin und Leitung Anne Sophie Mutter

Anne-Sophie Mutter spielt nicht nur seit über vier Jahrzehnten auf allerhöchstem Niveau, sie fördert auch den Nachwuchs. Mit Mutter’s Virtuosi, ihren besten Stipendiaten, geht sie regelmässig auf Tournee. Und die dürfen in sämtlichen Spielarten des Konzertierens glänzen: solistisch, kammermusikalisch, orchestral. Eine Karriere, die ihresgleichen sucht: Anne-Sophie Mutter steht seit Jahren an der Spitze der kleinen, aber feinen Riege von echten Klassik-Stars, die auch außerhalb des Zirkels von Klassikbegeisterten Bekanntheit genießt. Und es ist neben allen musikalischen Meriten ihr Verdienst, dass sie ihren Ruhm nicht nur still und heimlich pflegt, sondern gerne für größere Zwecke einsetzt: Als Botschafter für “Save the Children”, als Auftraggeberin für zeitgenössische Komponisten oder als Förderin des musikalischen Nachwuchses mit ihrer eigenen Stiftung. Aus dem Kreis ihrer Stipendiaten und Ehemaligen hat sich auch das Ensemble “Mutter’s Virtuosi” gebildet, mit dem sie in dieser Saison neben einer Auftragskomposition der südkoreanischen Komponistin Unsuk Chin Werke von Mozart und Vivaldi erarbeitet. Den Höhepunkt des Programms stellen natürlich die berühmten “Vier Jahreszeiten” dar, deren virtuoser Solopart seit Jahren zu ihrem Kernrepertoire gehört.

Gelassen, mit einem Lächeln und Zuruf zum Techniker hinter der Seitentür der Konzertsaal-Bühne, reagiert der Weltstar,  als das Mikrofon nicht funktionierte, um das Publikum im vollbesetzten Konzertsaal zu begrüssen.

Im folgenden Konzert zeigte sich, dass die Stipendiaten (neun Männer, drei Frauen), die sie mit ihrer Stiftung fördert mit ihrer Förderin auf Augenhöhe, oder besser auf Geiegenbogenhöhe musizierten.

Antonio Vivaldi Konzert für vier Violinen, Violoncello, Streicher und Basso continuo h-Moll op. 3 Nr. 10 RV 580

Anne Sophie Mutter und Mutter's Virtuosi
Anne Sophie Mutter und Mutter's Virtuosi

Zum Auftakt standen 9 Violinistinnen/Bratschistinnen nebst zwei Cellistinnen, A.S.M. und einem Cembalisten auf der Bühne und rasant startete man in das etwa zehnminütige akustische «Vivaldi – Amuse – Geule». Die vier solistischen Geigen standen der eigentlichen Solistin A.S.M. in nichts nach, ausser wenn sich  diese mitten in den verflixt komplizierten, schnellen  Läufen durch kraftvolle Effekte etwas abhob, immer getragen vom Tutti der «Mutter’s Virtuosi».

Frohes Erstaunen» wünschte die Meisterin zu Unsuk Chin Gran Cadenza (Schweizer Erstaufführung)

Anne-Sophie Mutter Violine
Anne-Sophie Mutter Violine

Das von ihr selbst in Auftrag gegebene Werk werde erst zum 13. Mal aufgeführt, zum ersten Mal überhaupt in der Schweiz, erklärte Anne Sophie Mutter zum nun folgenden Werk. Berührungsängste mit zeitgenössischer Musik zerstreute die Geigerin mit der Ankündigung, die zweite Geige werfe ihr angriffslustig den Fehdehandschuh hin, bevor beide Instrumente in choralartiger Schönheit zum «Superinstrument» verschmelzen. Für «frohes Erstaunen» sorgt das Werk, indem es den Wettkampf mit einer geigerischen Virtuosität entfacht. Zitat Maris Gothoni: Eröffnet wird das Stück von markanten und schroffen Gesten der zweiten Geige, denen – im völligen Kontrast – gleichsam improvisatorisch wirkende, ätherisch-ornamentale Figuren der ersten Geige zugesellt werden. Nach einer Weile ‚greift‘ unversehens die erste Geige die zweite an, und kommt es zu virtuosen musikalischen Gefechten und Schlagabtauschen verschiedener Art, wobei alle möglichen kadenzartigen Floskeln als Fragment aufblitzen. über ein jähes Crescendo kommt es anschließend zu einem kontrastierenden mittleren Abschnitt, einer längeren Passage absichtslosen Innehaltens, in der die beiden Geigen zu einem ‚Superinstrument’ verschmelzen. Die zweite Geige bietet eine Melodie dar, die von der ersten harmonisch durch Obertöne umspielt wird; allmählich verflüssigt sich das Tempo und spielen beide Geigen zwei verschiedene sich ergänzende melodische Linien. Das Finale reitet sich unaufhaltsam in verschiedenen Lagen auf und in immer virtuoseren Formen, bis es abrupt von Pizzicati unterbrochen wird und die gesamte Bewegung unvermittelt in den Stillstand kommt. Zitatene. Dies alles unterstützt vom Notenumblätterer, der für seine Einsätze wie ein Balljunge beim Tennismatch vom hinteren Bühnenrand nach vorne und zurück wieselte. Das Eindrücklichste war, wie das Werk den bis in höchste Lagen warm, gleichzeitig geheimnisvoll funkelnden Ton Anne-Sophie Mutters zur Geltung bringt  und wie Samuel Nebyu ihr auf dieser Klangexkursion folgte.

Grundinformation zur Komponistin

Mit sechzehn Jahren änderte sich Ye-Eun Chois Leben vom einen Tag auf den anderen: Nachdem  Ann Sophie Mutter eine Videoaufnahme der jungen koreanischen Geigerin gesehen hatte, lud sie sie nach München ein. Choi verließ ihre Heimat Seoul und blieb in München – bis heute. Anne-Sophie Mutter unterstützte sie dort, nahm sie mit in Konzerte und Kunst­museen und steht ihr auch heute noch mit Rat und Tat zu Seite, nicht zuletzt, weil Choi Stipendiatin ihrer eigenen Stiftung ist. So richtig wurde München aber erst zur (zweiten) Heimat Ye-Eun Chois, als sie beim Verbier Festival Ana Chumachenco kennenlernte, die sie als Schülerin an der Hochschule für Musik und Theater aufnahm. „Ana ist nicht nur eine Lehrerin für mich, sondern Familie“, sagt die Geigerin. „Als sie mir den Vorschlag gemacht hat, bei ihr zu studieren, habe ich mich wahnsinnig gefreut. Das war ein großer Moment in meinem Leben.“ Beide Frauen halfen Ye-Eun Choi, ihre Liebe zum Üben wiederzufinden und vom Druck, der auf ihr lastete, loszukommen.

Wolfgang Amadeus Mozart Streichquintett Nr. 6 Es-Dur KV 614

Anne Sophie Mutter und Mutter's Virtuosi
Anne Sophie Mutter und Mutter's Virtuosi

Fast nicht zu glauben ist das folgende verbürgte: Als der Wiener Verleger Artaria dieses Quintett 1793, zwei Jahre nach Mozarts Tod, im Druck veröffentlichte, vermerkte er auf dem Titelblatt: “composto per un Amatore ongarese”, “komponiert für einen ungarischen Amateur”. Das Streichquintett aus Mozarts letztem Lebensjahr beinhaltet heitere, aber auch melancholische Akzente. Der erste Satz setzt burschikos, beinahe humoristisch ein. Bei einem Allegro di molto im Sechsachteltakt in der Tonart Es-Dur dachten Mozarts Zeitgenossen unweigerlich an Jagdmusik. Mit dieser Assoziation spielte Mozart zu Beginn, beim Einsatz der beiden Bratschen: Sie eröffnen den Satz mit einem schmetternden “Hornruf” in Sexten, dessen penetrant wiederholte Achtel mit kessen Trillern verziert werden. Die beiden Geigen antworten darauf mit einer elegant absteigenden Arabeske in Terzen. Das Frage-Antwort-Spiel wiederholt sich, bis die Geigen den Hornruf aufgreifen und in humorvoller Weise fortspinnen. Danach wandert das Trillermotiv durch die Stimmen, begleitet von einer Pendelbewegung aus nervösen Sechzehnteln, die sogar bis in die hohe Geigenlage aufsteigen. Erst das zweite Thema schlägt empfindsamere Töne an. Es wird von der ersten Geige ans Cello weitergereicht, bevor wieder die Triller und die Pendelbewegung die Oberhand gewinnen. Allmählich überschatten chromatische Zwischentöne und eigenwillige Molleintrübungen die anfangs so ostentative Heiterkeit. Melancholie drängt sich in den Vordergrund – in der Durchführung, Reprise und knappen Coda des Satzes.

Das Andante ist eine Romanze, eine Form, die sich von Paris ausgehend auch in der Wiener Musik der Epoche ihren festen Platz erobert hatte. Das bekannteste Beispiel bei Mozart ist der langsame Satz seiner “Kleinen Nachtmusik”. Ganz ähnlich wie dort handelt es sich auch beim Andante des Quintetts um einen schlichten Gesang im Alla-Breve-Takt und im Rhythmus einer langsamen Gavotte. Die leicht sentimental angehauchte Melodie, die mit zwei kontrastierenden Episoden abwechselt, wird Opernfreunden bekannt vorkommen. Mozart entlieh sie seinem Singspiel “Die Entführung aus dem Serail”, und zwar Belmontes Arie “Wenn der Freude Tränen fließen”. Solche Zitate aus seinen eigenen Vokalwerken häufen sich in seinen späten Werken. Man denke nur an das Rondo des letzten Klavierkonzerts mit seinem Liedzitat aus “Komm, lieber Mai, und mache” oder an das Andante des 1. Preußischen Quartetts, in dem Mozart sein Goethelied “Das Veilchen” zitierte. Diese melodischen Zitate verleihen den betreffenden Sätzen besondere Innigkeit, einen liedhaft intimen Ausdruck, wie er sich auch im Andante des Quintetts findet. Klanglich ist der Satz von besonderem Reiz, da die Romanzenmelodie bei ihren beiden Wiederholungen auf zarteste Weise variiert wird. Zunächst wird sie von einer Art Seufzer Motiv der zweiten Geige grundiert, dann mit Doppelschlägen der Bratsche kombiniert. Auch die beiden Episoden und die kurze Coda sind klanglich von höchster Delikatesse. Die Streicher müssen die unterschiedlichsten Nuancen von Legato und Staccato, kurze Vorschläge, Schleifer und andere Verzierungen mit spielerischer Leichtigkeit bewältigen.

Im Menuett hat Mozart seinem väterlichen Freund Joseph Haydn ein kleines Denkmal gesetzt. Es greift jenen Scherzando-Typ auf, den Haydn in seinen Streichquartetten Opus 33 kreiert hatte: mehr Scherzo denn vornehmes Menuett. Gegenstand des Scherzes ist hier eine simple fallende Tonleiter, die in immer neuen Varianten durch die Stimmen wandert, mit ihrer eigenen Umkehrung und diversen Kontrapunkten kombiniert wird – ein kleines Meisterstück Mozartscher Polyphonie. Das Trio strahlt die Genügsamkeit eines Ländlers aus, dessen Melodie sich im Takt wiegt wie die monotone Weise eines Leierkastens.

Auch im Thema des Allegro-Finales scheint Mozart Haydn geradewegs zitiert zu haben. Mit seinem quicklebendigen Tanzrhythmus, der Dissonanz im vierten Takt, der etwas grobschlächtigen Ausweichung nach Moll und den Anklängen an ungarische Volksmusik enthält es so viele Ingredienzien typisch Haydnscher Finalthemen, dass die Absicht spürbar wird: Mit diesem Satz wollte Mozart seinem nach London abgereisten Komponistenfreund einen Gruß nachsenden. Haydneske Muster bestimmen auch die Verarbeitung des Themas, etwa in den bordunartigen Klängen der Überleitung. Unverwechselbar mozartisch ist dagegen der dichte Kontrapunkt, der den Satz durchzieht, sowie die Melancholie der Molleintrübungen. Die Durchführung ist in dieser Hinsicht ein kleines Wunderwerk, das in abgrundtief traurigen Vorhaltsdissonanzen gipfelt. In der Coda werden Umkehrung und Originalgestalt des Themas auf höchst subtile Weise gegeneinander ausgespielt – ein grandioser Schlusspunkt unter Mozarts Kammermusik für Streicher. Dennoch steht dieses Meisterwerk Mozartscher Kunst bis heute unverdientermaßen im Schatten der viel berühmteren Streichquintette in g-Moll und C-Dur.

Die Musikerinnen agieren mit ungebremster musikantischer Energie. Bald nimmt man wahr, was wirklich spätstilhaft, neu und radikal ist am Quintett KV 614 – es ist die Schärfe und Knappheit, mit der Mozart sich nun ausdrückt, Knappheit ohne Bitternis. Die haydneske Derbheit, mit der Mozart seine Stilstrenge drapiert – besonders im fast parodierend polternden Scherzo – spielen die Virtuosi, ihrem Namen entsprechend mit einer energischen, fast frechen Straffheit aus. Man hörte die unerhört kurze, dichte Durchführung: Was für eine Hochspannung halten die Interpreten hier! Geisterhaft zieht das Trillerthema durch die Molltonarten, doch seine unerhörte Spannung hält die erste Geige aufrecht, als stände sie unter Starkstrom. Versierte Quintettler wissen, dass dieses Stück schwieriger zu gestalten ist als die früheren Mozarts, und nicht nur sie wussten diese zugleich musikantische und doch auch die Härten nicht glättende Vorstellung zu geniessen.

Das Publikum würdige diesen musikalischen Hochgenuss, bei dem sich A.S.M. dem Kollektiv unterordnete,  mit langanhaltendem, stürmischem Applaus und begab sich gutgelaunt in die Foyers für die folgende Pause.

Antonio Vivaldi «Die vier Jahreszeiten» Konzerte für Violine, Streicher und Basso

Anne Sophie Mutter im goldenen Aendkleid Foto Peter Fischli
Anne Sophie Mutter im goldenen Aendkleid Foto Peter Fischli

Für den Schluss – und gleichzeitig Höhepunkt stellte sich die Solistin (sie spielt die Stradivari Lord Dunn-Raven aus dem Jahr 1710), jetzt in einem schulterfreien goldfarbenen Abendkleid an die Bühnenfront und glänzte mit ihrem virtuosen Solopart, der seit Jahren zu ihrem Kernrepertoire gehört. Dabei wurde sie kongenial unterstützt vom Gesamtensemble der «Virtuosi». Die Protagonisten zogen alle Register ihres Könnens, brillante Technik, perfektes Zusammenspiel und eine mitreißende Interpretation führten zu einem herausragenden Klangerlebnis,

Natürlich durften die Protagonisten stürmischen Applaus ernten, der schnell in eine stehende Ovation überging was schlussendlich zu einer Zugabe in Form von  »Nice to be around» aus dem Film «Cinderella Liberty», in einer für Cello und Violine bearbeiteten Fassung, führte.

Auch diese wurde mit einer «Standing Ovation» belohnt, sodass die Musikerinnen sich einer weiteren Zugabe fast nicht verweigern konnten und diese auch gewährten.

Als erste Zugabe gabs:

‘Nice To Be Around’ aus dem Film Cinderella Liberty

www.youtube.com/watch?v=ie5v5PDYGjU

Text: www.leonardwuest.ch

Fotos: http://www.migros-kulturprozent-classics.ch/  

Homepages der andern Kolumnisten:   https://noemiefelber.ch/

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www.maxthuerig.ch

 

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Luzerner Theater Le nozze di Figaro, Première 30. Oktober 2021, besucht von Anna Rybinski

Le nozze di Figaro Szenenfoto von Ingo Hoehn
Le nozze di Figaro Szenenfoto von Ingo Hoehn

Produktion und Besetzung:
Musikalische Leitung: Gabriella Teychenné Regie: Gerard Jones Bühne: Anna Yates Kostüme: Donna Raphael Licht: Marc Hostettler Dramaturgie: Talisa Walser Nachdirigat: Jesse Wong Choreinstudierung: Mark Daver

Vladyslav Tlushch (Conte Almaviva) Eyrún Unnarsdóttir (Contessa Almaviva) Tania Lorenzo (Susanna) Sebastià Peris (Figaro) Solenn’ Lavanant Linke (Cherubino) Marcela Rahal (Marcellina) Robert Maszl (Don Basilio / Don Curzio) Rainer Zaun (Don Bartolo / Antonio) Aline Dätwyler (Barbarina) Xenia Romanoff (Due donne) Hanna Jung (Due donne) Chor des LT Luzerner Sinfonieorchester

Figaro Susanna Foto Ingo Hoehn
Figaro Susanna Foto Ingo Hoehn

Der geniale Tausendsassa, Lorenzo Da Ponte, (1749-1838) wurde wegen seiner drei Libretti für Mozarts Opern berühmt. «Figaros Hochzeit», «Don Giovanni» und «Cosí fan tutte» zählen zu den Meisterwerken der Musikgeschichte. Er schrieb aber ca. 40 Textbücher für die damaligen Komponisten in Wien, und manche dieser Opern waren weit erfolgreicher als Mozarts Figaro! Schon mal zum Beispiel vom Komponisten Vicente Martín y Soler gehört? Ich nicht.

Da Pontes Leben war voller Abenteuer (Sex- und Finanzskandale). 1805 wanderte er – notgedrungen – nach Amerika aus und wurde u.a. Tabak- und Gemüsehändler, Professor für italienische Literatur und Verleger. Er setzte sich sogar für die Verbreitung der Opernkultur in New York ein.

Da Ponte musste die französische Komödie von Beaumarchais: «Le mariage de Figaro ou la folle journée» gleich nach ihrer Premiere 1784 kennengelernt haben. Mozart, stets auf der Suche nach einem geeigneten Sujet, hatte bei ihm das Libretto bestellt und konnte mit der Komposition schon im Oktober 1785 beginnen. In sechs Monaten war die Partitur fertig und trotz aller Intrigen am Hof wurde die Uraufführung ein grosser Erfolg. Ist es nicht ein Gaudi für das Publikum, wenn ein adliger Schürzenjäger von seinem schlauen Diener – mit der Hilfe der Gattin und des übrigen Personals – übertölpelt wird? Bis dato aber unerhört; sicher auch der Grund, warum die Komödie als Vorspiel zur französischen Revolution verstanden wurde.

Was kann man über diese Oper noch sagen? Musikliebhaber und Fachleute beten sie an. Aber Da Ponte muss auch mal ins Rampenlicht gerückt werden: Er leistete mit dem Libretto etwas Geniales, das Mozart zu diesem Höhenflug inspirierte, das er eins zu eins in Musik umsetzen konnte.

Figaro Cherubino Foto Ingo Hoehn
Figaro Cherubino Foto Ingo Hoehn

Genug der Schwärmerei. Die Erwartungen sind hoch, wenn ein neuer Figaro angekündigt wird, wie jetzt im Luzerner Theater. Das Werk stellt höchste Ansprüche an alle … Zuhörer!  Und das Dargebotene sprengt den Rahmen mancher romantischen Grossoper. Worauf soll man achten? Auf die vertrackte Handlung, die schwierigen Gesangspartien, die anspruchsvolle Schauspielerei, die himmlische Orchestrierung und – last, but not least – die neuen Einfälle der Regie? Alles wird mit Spannung beobachtet, alles ist von grösster Wichtigkeit.

 

 

 

 

 

 

Die grossen Partien

Le nozze di Figaro Szenenfoto von Ingo Hoehn
Le nozze di Figaro Szenenfoto von Ingo Hoehn

Nun, dem jungen Luzerner Ensemble gelingt eine aktionsreiche, fesselnde Aufführung von hohem Standard. Nach der überraschenden Ouvertüre (darüber später mehr) bereiten die Chormitglieder die Szene vor und die Handlung kann mit den ungewöhnlichen Worten beginnen: Cinque… dieci… venti… trenta…

Figaro misst den Platz für sein Hochzeitsbett aus!

So haben wir gleich die ideale Besetzung für die Titelrolle vor unseren Augen: Sebastià Peris, hochgewachsen, jung, gutaussehend, mit einer wandlungsfähigen, schmeichelnden Baritonstimme. Seine Auserwählte, die Zofe Susanna, hinreissend gesungen und gespielt von Tania Lorenzo, ist eine quirlige, temperamentvolle Hübsche, die auch schlagen und fauchen kann, wenn sie ihre Rechte verteidigen muss.

Der ständig hintergangene Graf Almaviva muss andauernd zwischen seinem wahren Gesicht, dem geilen Schürzenjäger, und dem des würdevollen Hausherren wechseln. Dieser Pfauentanz gelingt dem Bariton Vladyslav Tlushch vorzüglich, zumal seine geschmeidige Stimme und elegante Statur ihn für diese Rolle prädestiniert.

Die Gräfin? Das Publikum fiebert mit, dass Figaros Hochzeit endlich ungestört stattfinden kann, wir lieben das Brautpaar und sind zuversichtlich, dass die Sache gut endet; aber echtes Mitleid haben wir nur mit Rosina, der Gräfin, weil die Schöne diesen Ehemann auch weiterhin ertragen muss.

Mozart, wissend um unser Mitgefühl, schenkte ihr zwei Arien – und was für welche! War es seine Absicht, ihr stets den wärmsten Applaus zukommen zu lassen und uns fast zu Tränen zu rühren? Ja, das Theatergenie wusste Bescheid: Wenn uns etwas gefällt, applaudieren wir gern. Wenn wir jedoch Mitleid haben, applaudieren wir mit Inbrunst. Das echte Leiden, das man selten in einer Opera Buffa findet, konnte der dramatische Koloratursopran, Eyrún Unnarsdóttir wunderbar vermitteln. Ihre Stimme besitzt die ideale Fülle, auch in der Höhe, die zu Herzen geht.

Ich muss endlich zu Cherubino kommen: eine zauberhafte Gestalt, einmalig in der Operngeschichte. (Richard Strauss hatte ehrlich zugegeben, dass er mit seinem «Rosenkavalier» Mozart huldigen, das heisst, dieselbe Magie erreichen wollte. Ist es ihm gelungen?)

Dieser Halbwüchsige, der sich in jede Frau am Hof verliebt, weil er in die Liebe selbst verliebt ist, hat eine doppelte Geschlechterrolle. Ein Knabe, der von einer Frau gespielt wird, der sich wegen der obligaten Verkleidungen auch mal als Frau verkleiden lassen muss – und er geniesst es sichtlich! Erotik pur. Voilà, das Genderproblem auf die Spitze getrieben und aktueller als je. Wie ging die prüde Hofgesellschaft damit um? Vielleicht lockerer als manche rechtspopulistische Regierung in unseren Tagen. Die Sängerin Solenn’ Lavanant Linke gibt sich herrlich linkisch, tollpatschig in der Hosenrolle, ihre lyrische Sopranstimme strahlt in den berühmten Arien.

Ensemble und Regie

Graf Almaviva Chor Luzerner Theater Foto Ingo Hoehn
Graf Almaviva Chor Luzerner Theater Foto Ingo Hoehn

Die mittleren Partien sind ebenfalls hervorragend besetzt. Marcela Rahal gibt eine kokette, überzeugende Marcellina, die schnell von der Rolle der Buhlerin zur Mutter-Rolle findet. Die Männer in den Doppelrollen können ihre komödiantischen Talente auch voll einsetzen. Seit der Uraufführung bevorzugt man nämlich Don Basilio und Don Curzio mit einem Sänger (Spieltenor) zu besetzen, hier geschehen mit Robert Maszl. Don Bartolo und der Trunkenbold Antonio (Charakterbass) wird von Rainer Zaun zum Besten gegeben. Mit Alina Dätwyler als Barbarina überzeugen stimmlich alle mittleren Partien und fügen sich hervorragend in die grossen Ensemblesätze ein, namentlich im Finale des dritten und des vierten Aktes.

Das Luzerner Sinfonieorchester gibt ihnen die ideale Unterstützung und spielt mit Verve unter der Führung der jungen Dirigentin Gabriella Teychenné.

Über das Sängerische hinaus, schauspielern und agieren die Ensemble-Mitglieder mit so viel Lust und Motivation, dass es eine Freude ist zuzusehen. Das Verdienst der Regie?

Graf und Gräfin Almaviva Foto Ingo Hoehn
Graf und Gräfin Almaviva Foto Ingo Hoehn

Wohl auch, abgesehen davon, dass diese Traumrollen auf der Wunschliste jeder Sängerin und jedes Sängers zuoberst stehen. Der Regisseur Gerard Jones verzichtet auf altes Theaterplunder und versetzt die Handlung in die 1960er Jahre; für die Jugend vielleicht auch schon was Historisches. Passende Bühne und Kostüme dazu von Anna Yates und Donna Raphael. Das Tempo der Vorstellung ist ideal, Freizügigkeit mit einem Hauch Vulgarität entspricht dem Zeitgeist. Die Schauspielerei beginnt sogar schon während der Ouvertüre. Eine stumme, aber lebhafte Tafelszene zeigt die Spannungen unter den Protagonisten auf und bereitet uns auf die folgenden Ereignisse vor. Die Szenerie wird nicht diskret hinter dem Vorhang verändert; die Chormitglieder und Statisten, die aktiv die Bühne mitgestalten, lassen uns ständig an Bertolt Brecht erinnern: Es ist nur Theater!

Gott sei Dank, es ist Theater. Noch immer. Seit Stendhal 1824 den Tod der Gattung Oper prophezeite, kommen regelmässig düstere Weissagungen über uns, sogar von prominenten Musikern. Der Doyen des Lucerne Festival, Pierre Boulez sagte mal in jungen Jahren: «Sprengt die Opernhäuser in die Luft!»

Naja, das war 1967. Später ist auch er weiser geworden, hatte selbst Opern dirigiert, sogar in Bayreuth. Und wir sind dankbar, dass sein Rat nicht befolgt wurde. Es lebe die Oper.

 

Text: https://annarybinski.wordpress.com/

Fotos: Luzerner Theater Ingo Hoehn www.luzernertheater.ch

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