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Die Chancen von 5G in Nordrhein-Westfalen: Competence Center veranstaltet zweite „5G.NRWeek“

Wie sicher sind 5G-Mobilfunknetze, wie sicher 5G-Anwendungen? Welche
Perspektiven bietet die sechste Mobilfunkgeneration? Diesen und weiteren
Fragen gehen die Teilnehmer*innen der zweiten Auflage der 5G.NRWeek vom 6.
bis 10. September nach. Veranstaltet vom „Competence Center 5G.NRW“
(CC5G.NRW) unter Leitung vom Institut SIKoM+ der Bergischen Universität
Wuppertal nahmen im vergangenen Jahr bereits 1500 Akteur*innen aus dem
gesamten Bundesgebiet an der 5G.NRWeek teil. In diesem Jahr können die
Teilnehmer*innen alle Webinare, Workshops und Rocket Sessions komplett
digital besuchen.

Unter dem Motto „Mit Sicherheit: NRW wird Leitmarkt für 5G“ bildet die
Jahreskonferenz des Competence Center 5G.NRW am Montag, 6. September, den
Auftakt der 5G.NRWeek. Ab 12 Uhr geht die digitale Networking Lounge
online und lädt zum Austauschen und Vernetzen ein. Das Konferenzprogramm
startet mit einem Gespräch von Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Minister für
Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-
Westfalen), Arne Schönbohm (Präsident BSI) und Claudia Nemat (Mitglied des
Vorstandes Deutsche Telekom AG) darüber, wie sicher nordrhein-westfälische
5G-Netze und 5G-Anwendungen im Generellen sind und wo es entscheidende
Verbesserungspotenziale gibt. In den Diskussionspanels werden die
Schwerpunkte „Campusnetze – mehr Sicherheit für die Industrie“, „Sichere
Smart Cities mit 5G“ und „Das nächste große Ding: 5G-Network-Slicing?“ im
Mittelpunkt stehen. Während der digitalen Konferenz besteht zudem die
Möglichkeit des digitalen Networkings und Austauschs mit den
Referent*innen. Tobias Häusler (WDR aktuell) moderiert die Konferenz.

Am Mittwoch, 8. September, findet eine Rocket Session mit international
renommierten Expert*innen statt, die den Blick in Richtung 6G werfen und
die sechste Mobilfunkgeneration aus unterschiedlichen Perspektiven
beleuchten. Ergänzt wird die 5G.NRWeek mit Workshops zu vertiefenden
Themenschwerpunkten, so bietet das Competence Center 5G.NRW am Dienstag,
7. September, Einblicke in seine Demonstrationsfabrik in Aachen, nimmt am
Donnerstag, 9. September, das Thema Edge Computing im Zusammenhang mit IT-
Sicherheit unter die Lupe und macht am Freitag, 10. September, eine
virtuelle Reise zu den 5G-Test- und Demozentren in Nordrhein-Westfalen.

Das vollständige Programm der „2nd 5G.NRWeek“ und die Möglichkeit zur
Anmeldung sind zu finden unter https://5g.nrw/save-the-date-5g-nrweek/

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Digital lernen und lehren: Irene-Angelica Chounta, Ph.D. ist neu an der UDE

Für viele Studierende ist digitales Lernen heute Standard. Dr. Irene-
Angelica Chounta untersucht, wie Lehr-Lernprozesse auf Online-Plattformen
ablaufen. Dazu bildet sie unter anderem den Wissensstand der Lernenden
nach und bewertet ihn. Sie ist neue WISNA-Juniorprofessorin für
Informatorische Methoden auf der Forschungsplattform „Bildung in der
digitalen Welt“ (ForBILD) an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der
Universität Duisburg-Essen (UDE).

Chounta studierte Elektro- und Computertechnik an der griechischen
Universität Patras, wo sie 2014 über Bildungstechnologien und Mensch-
Computer-Interaktion promoviert wurde. Anschließend kam sie an die UDE und
forschte bis 2016 in den Computer- und Kognitionswissenschaften. Danach
entwickelte die gebürtige Griechin an der Carnegie Mellon University
(CMU), USA, bis 2018 ein Online-Schülermodell. Es berücksichtigt die
Erfahrung der Lernenden und führt sie durch die fachlichen Dialoge, die
während Tutorien geführt werden. Vor ihrem Wechsel ins Ruhrgebiet war sie
seit 2018 Assistenz-Professorin für Lernende Analytik an der University of
Tartu (Estland).

An der UDE möchte die 43-Jährige das E-Learning perfektionieren. „Wir
möchten herausfinden, wie lange Schüler:innen für ihre Arbeitsergebnisse
benötigen. Und dann sollen Unterricht und Feedback entsprechend angepasst
werden“, erklärt Professorin Chounta. Bei den Untersuchungen nutzt sie
etwa Künstliche Intelligenz (KI), Algorithmen und statistische Mittel.

Die intelligenten Lernumgebungen werden ein Schwerpunkt ihrer Lehre sein.
Neben Veranstaltungen bietet die Computerexpertin Praxisprojekte und
Forschungsseminare zu Themen der Lerninformatik, Bildungstechnologien und
Artificial Intelligence in Education (AIED) an.

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Einblicke ins Lübecker Studium beim Schnupperkurs „Musik studieren“

Am 1. und 2. Oktober lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) wieder zu einem
„Schnupperkurs Musik studieren“ ein. Schülerinnen und Schüler, die sich
für ein Musikstudium in Lübeck interessieren, erhalten mit
Probeunterricht, Workshops und kleinen Ensembleproben zwei Tage lang
Einblick in das Studium an der MHL. Anmeldungen sind noch bis zum 15.
August möglich.

Seit zehn Jahren lädt die MHL zum jährlichen Schnupperkurs ein und
ermöglicht Studieninteressierten damit einen vertieften und individuellen
Einblick in das Lübecker Musikstudium. 35 renommierte Dozierende der MHL,
unter ihnen auch Konstanze Eickhorst (Klavier), Manuela Uhl (Gesang), Otto
Tolonen (Gitarre), Troels Svane (Violoncello) und Arvid Gast (Orgel),
unterrichten am Freitag, 1. Oktober und Samstag, 2. Oktober von 9 bis 16
Uhr an der MHL und an den historischen Orgeln der Lübecker Jakobikirche.

Neben Probeunterricht für Klavier, Bläser, Streicher, Gesang, Harfe,
Gitarre und Orgel können Teilnehmende Fragen rund um ihren Berufswunsch
und ihre Berufsperspektive klären. Sowohl Interessierte an einem
künstlerisch-praktischen Studiengang als auch an einer pädagogischen
Ausbildung kommen dabei auf ihre Kosten. Bei den pädagogischen Fächern
stehen die Jazz- und Popinstrumente im Mittelpunkt. Workshops zu
verschiedenen Themen wie unter anderem „Ensemble Alte Musik“,
„Improvisation“, „Computer und Musik“ und „Elementare Musikpädagogik“
ergänzen das Angebot. Auch Bühnenauftritte sind geplant: Der Schnupperkurs
im Fach Orgel endet mit einer Orgel- und Chorvesper in St. Jakobi, die von
den Kursteilnehmenden spielend, dirigierend und sängerisch selbst
gestaltet wird.

Der Schnupperkurs wird unter geltenden Corona-Regelungen durchgeführt. Es
können Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren mit fortgeschrittenen
musikalischen Fähigkeiten teilnehmen. Der Unterricht ist kostenfrei, die
MHL erhebt jedoch eine Anmeldegebühr in Höhe von 50 Euro. Ein Online-
Formular zur Anmeldung ist auf der Website der MHL unter www.mh-luebeck.de
zu finden.

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Geschlechteraspekte im Blick

Exzellente Forschung braucht eine geschlechterdifferenzierte Betrachtung.
Die Förderrichtlinie Geschlechteraspekte im Blick des Bundesministeriums
für Bildung und Forschung (BMBF) beschäftigt sich mit Fragen nach der
systematischen Integration von Geschlechterdimensionen in die
wissenschaftlichen Arbeit. Bei der Umsetzung steht dem BMBF der DLR
Projektträger (DLR-PT) zur Seite.

Forschung, die nur ein Geschlecht berücksichtigt, kann zu unvollständigen
Ergebnissen führen. Um dies zu verhindern, müssen dort, wo es relevant
ist, Geschlechteraspekte in den Forschungsprozess einbezogen werden. Die
medizinischen Untersuchungen im Kontext der Corona-Pandemie haben gezeigt,
dass eine geschlechtssensible Vorgehensweise bei Diagnose und Prävention
zu präziseren Erkenntnissen führt. Auch die genderorientierte
Klimaforschung gibt Aufschluss darüber, dass die Geschlechter
unterschiedlich von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind.
Städte und Infrastrukturen können sicherer und mobilitätsausgewogener
werden, wenn sich die Planungen an den Lebensverhältnissen aller Menschen
orientieren. Um vorurteilsbezogene Verzerrungen zu vermeiden, sollten
Bild- und Spracherkennungstechnologien, die auf selbstlernenden
Algorithmen basieren, so programmiert sein, dass Voreingenommenheit (Bias)
und Lücken in Datensätzen und Systemen ausfindig gemacht werden.

Diese Beispiele zeigen, dass die Berücksichtigung von Geschlechteraspekten
im Forschungsprozess lebensrelevant ist. Daher heißt es in der
Förderrichtlinie des BMBF: „Wissenschaft und Forschung [sind] gefordert,
ihre Arbeit auf die Bedarfe aller Menschen auszurichten und in den Blick
zu nehmen, dass die Ergebnisse unterschiedliche Konsequenzen für die
verschiedenen Geschlechter haben können.“ Nur durch differenzierte
Analysen können adäquate Anpassungsstrategien für gegenwärtige und
zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen gefunden werden.

Mit der Förderrichtlinie Geschlechteraspekte im Blick werden in den
nächsten Jahren innovative Strukturprojekte mit Modellcharakter
unterstützt, die dazu beitragen, Geschlechteraspekte in die Forschung zu
integrieren. Das bedeutet, dass die Frage, inwiefern die Berücksichtigung
von Geschlechteraspekten für Forschungsfragen, -methoden und -inhalte
relevant ist, systematisch und dauerhaft in den Forschungsprozess
integriert und strukturell verankert wird. Hochschulen,
außerhochschulische Forschungseinrichtungen und forschende kleine und
mittlere Unternehmen sollen unterstützt werden, Strukturaufbaukonzepte zu
entwickeln und umzusetzen sowie ihre nachhaltigen, strukturellen Maßnahmen
in der (Fach-)Öffentlichkeit bekannt zu machen.

DLR-PT setzt die Förderung innovativer Strukturprojekte um

Der DLR-PT betreut die Umsetzung der Förderrichtlinie im Auftrag des BMBF:
Die Förderung erfolgt in zwei Phasen. In der ersten Phase werden die
Strukturaufbaukonzepte ausgearbeitet. Im Anschluss werden Projekte mit
besonders aussichtsreichen Konzepten ausgewählt. Diese erhalten in der
zweiten Phase bis zu fünf Jahre eine Förderung für die Umsetzung ihrer
Konzepte. Für Projekte der Konzeptphase stehen pro Projekt bis zu 50.000
Euro und für Projekte der Umsetzungsphase jeweils bis zu 850.000 Euro zur
Verfügung.

Die Expertinnen und Experten im DLR Projektträger haben langjährige
Erfahrung in den Themenfeldern Chancengleichheit und Genderforschung. So
können sie die zu fördernden Vorhaben fachlich und administrativ
begleiten. Der DLR-PT organisiert Fachgespräche mit dem BMBF sowie
Informationsveranstaltungen für Förderinteressierte, berät antragstellende
Einrichtungen und betreut die Zuwendungsempfänger in allen Phasen der
Projektförderung. „Unsere fundierten Kenntnisse auf dem Gebiet der
Geschlechterforschung sowie unsere langjährigen Erfahrungen mit
gleichstellungs- und forschungspolitischen Maßnahmen zur Verwirklichung
von Geschlechtergerechtigkeit bilden die Grundlage für unsere themen- und
maßnahmenspezifische Beratungs- und Unterstützungstätigkeit bei der
Antragstellung, während der Förderphase und bei der Verarbeitung der
Ergebnisse“, sagt Dr. Evelyn Hayn, wissenschaftliche Referentin der
Abteilung Chancengleichheit, Geschlechterforschung, Vielfalt beim DLR-PT.
„Mit der Betreuung der Förderrichtlinie tragen wir dazu bei, dass sich
exzellente Wissenschaft und Forschung und ggf. darauf aufbauende
innovative Produkte und Dienstleistungen am Nutzen für alle Menschen
orientiert.“

Seit vielen Jahren ist der DLR-PT im Auftrag des BMBF für die Umsetzung
von Projekten zu Chancengleichheit und gendergerechten Themen
verantwortlich. So unterstützt der DLR-PT seit 2008 Bund bei der Umsetzung
des Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder. Auch der vom BMBF
initiierte Nationale Pakt für Frauen in den MINT-Berufen wurde seit 2008
vom DLR-PT begleitet. Er verfolgt das Ziel, mehr Mädchen und junge Frauen
für den MINT-Bereich zu begeistern und zu gewinnen. Von 2016 bis 2021
wurden und werden in der Förderrichtlinie Erfolg mit MINT insgesamt 55
Projekte durch den DLR-PT betreut. Im letzten Jahr startete mit der
Förderrichtlinie Innovative Frauen im Fokus eine Initiative des BMBF, die
darauf abzielt, die wissenschaftlichen Leistungen und innovativen Ideen
von Frauen in der Gesellschaft sichtbarer zu machen.

Einladung zur digitalen Informationsveranstaltung

Am 11. August 2021 bietet der DLR-PT von 10:00 bis 12:00 Uhr eine digitale
Informationsveranstaltung über die Ziele und Strukturen des Programms an
und berät Förderinteressierte zur Antragstellung. Bitte melden Sie sich
dafür an unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Sie erhalten anschließend den Teilnahmelink
per E-Mail.

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