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Neu: Nano Degree "Wissen rund um Lebensmittel"

Mit dem Nano Degree „Wissen rund um Lebensmittel“ bekommen Studierende
einen spannenden Einblick in die Herstellungsverfahren von Lebensmitteln
und Antworten auf die Frage „Was ist wirklich gesund?“.

In der Lebensmittelindustrie sind Fachkräfte von großer Bedeutung. Sie
sind es, die innovative Technologien, Verfahren und Methoden entwickeln,
die den Fortschritt vorantreiben und die Haltbarkeit und Qualität von
Lebensmitteln gewährleisten. Fragen wie „Welche Lebensmittel konsumiere
ich, und woher stammen sie?“ beschäftigen Verbraucher:innen tagein tagaus.
Sie verlassen sich darauf, dass das Essen, das auf ihrem Teller landet,
von hoher Qualität und sicher ist. Wie schön wäre es, wenn man sich auf
solche Fragen selbst die Antwort geben könnte?

Nano Degree „Wissen rund um Lebensmittel“
Egal ob Sie in der Lebensmittelindustrie tätig sind oder einfach nur Ihr
Verständnis für Lebensmittel vertiefen möchten – das Nano Degree „Wissen
rund um Lebensmittel“ gibt einen Überblick darüber, was unsere
Lebensmittel auszeichnet, wie sie zusammengesetzt sind und woher sie
kommen. Es werden grundlegende Kenntnisse über verschiedene
Lebensmittelgruppen, deren Eigenschaften, Inhaltsstoffe und
Herstellungsverfahren vermittelt und damit das notwendige Know-how, selbst
einschätzen zu können, welche Ernährung die richtige ist. Ein weiterer
Schwerpunkt der Weiterbildung liegt auf mikrobiologischen Grundlagen sowie
auf dem Nutzen und den Risiken von Mikroorganismen im Zusammenhang mit
Lebensmitteln.

Tiefergehende Informationen zum Nano Degree erhalten Interessierte auf
unserer Website: https://www.wb-fernstudium.de/kursseite/wissen-rund-um-
lebensmittel.html


Wer sich intensiver mit den Verfahren für die Verarbeitung von Rohstoffen
zu genießbaren und nährstoffreichen Lebensmitteln beschäftigen und an
einer beruflichen Veränderung oder Weiterentwicklung in einem attraktiven
und vielseitigen Wirtschaftszweig interessiert ist, bekommt mit dem
Bachelor „Lebensmittelverfahrenstechnik“ die Möglichkeit dazu.
Hier gibt es Informationen zum Studiengang: https://www.wb-
fernstudium.de/kursseite/bachelor-studiengang-
lebensmittelverfahrenstechnik-beng.html

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Alte norddeutsche Obstbäume per App bestimmen

Kieler Unibibliothek lädt Bürgerinnen und Bürger zum mobilen Mitforschen
ein

Fruchtiger Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Die an der
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) entwickelte App „FruitFolk“
soll die Obstsorten-Vielfalt im Land erfassen. Ziel des gemeinsamen
Citizen-Science-Projekts der Kieler Universitätsbibliothek (UB) und des
Pomologenvereins ist es, dass Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-
Holsteiner alte norddeutsche Apfel- und Birnbäume digital kartieren. Und
zwar vorrangig jene 25 Sorten, die bereits vor über 150 Jahren in einem
historischen Obstbuch aus dem Bestand der UB zum Anbau empfohlen wurden.
Die App ist Teil des Projekts „Manche leuchten, wenn man sie liest – Das
Obstbuch von 1859“. Sie lädt Bürgerinnen und Bürger zum Mitforschen im
eigenen Garten und im öffentlichen Raum ein. Zusätzlich zu den reinen Geo-
Daten wollen die Projekttreibenden dabei auch „anekdotische Metadaten“
zusammentragen – gleich ob es sich um Lieblingsrezepte oder
Liebesgeschichten handelt, die sich um die einzelnen Obstgehölze ranken.

Heimische Obstsorten digital und analog bestimmen lassen

„Wer einen Apfel- oder Birnbaum kartieren möchte, dessen Sortennamen
bekannt oder unbekannt ist, kann ab sofort bis Ende Oktober mithilfe
unserer App ‚FruitFolk‘ nach Anleitung Blüten und Wuchs des Baumes
skizzieren“, erläutert Projektinitiatorin Angila Vetter von der UB, „per
Standortfreigabe können die Mitforschenden ihre Bäume ganz einfach
eintragen.“ Außerdem, so Vetter weiter, erleichtere die Dateneingabe
direkt am Baum es, den vom Pomologen-Verein entworfenen Fragebogen zur
Sortenbestimmung exakt zu beantworten. Auch Bilder können hochgeladen
werden. Ab dem Spätsommer nehmen die Fachleute des Pomologenvereins
zusätzlich zu den digital erfassten Daten auch reale Obstproben zur
Sortenbestimmung entgegen.

Zur Digitalen Woche Kiel hat das Projektteam die neue App „FruitFolk“
bereits vorgestellt. Dank Rückmeldungen nach einer mehrwöchigen Testphase
sind nun letzte Stolpersteine entfernt, die Bürgerforschung per App kann
starten. Am Ende geht es den Projekttreibenden dabei um viel mehr als um
reine Datenerfassung: „Wir möchten Freude an und Bewusstsein für die
Vielfalt heimischer Obstsorten schärfen, das Interesse an Biodiversität
wecken – und gemeinsam Wissen aufbauen“, fasst Angila Vetter von der CAU
zusammen. Mehr über das Obstbuch-Projekt: https://citizen-science.ub.uni-
kiel.de/?page_id=34

So funktioniert die App zur Sortenbestimmung

„FruitFolk“ wurde in der Umgebung der Open-Source-App MindLogger
entwickelt. Diese muss zunächst im App-Store heruntergeladen werden. Im
Anschluss erfolgt eine Anmeldung über die Projektwebsite und die
Freischaltung von „FruitFolk“ als Nutzeroberfläche für alle Funktionen
rund um die Obstbaumbestimmung. Zur ausführlichen Anleitung: https
://citizen-science.ub.uni-kiel.de/?page_id=200

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse, Kommunikation und Marketing, Eva Sittig, Text/Redaktion: Antonia
Stahl/Anna-Kristina Pries
Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431)
880-1355
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Internet: www.uni-kiel.de Twitter:
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Lokale Kaltluft in Städten: Ein wichtiger Baustein im Zuge der Klimaanpassung

Klimaanpassungsgesetz zum 1.7.2024 – VDI-Richtlinie 3787 Blatt 5 leistet
einen Baustein für die Stärkung der Klimaanpassung

(Düsseldorf, 26.06.2024) Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) hat im
Rahmen eines Pressegesprächs die neuesten Erkenntnisse und
Handlungsempfehlungen zur Verbesserung des Stadtklimas durch lokale
Kaltluft vorgestellt. Dipl.-Ing. Matthias Rau und Dr. Valeri Goldberg,
beide renommierte Mitglieder des Fachbereichs „Umweltmeteorologie“ der
Kommission Reinhaltung der Luft, haben die wichtigsten Aspekte der
Richtlinie VDI 3787 Blatt 5 erläutert, die sich mit der Bedeutung von
Ausgleichsströmungen in bebauten Gebieten befasst.

Aufgrund des starken Versiegelungsgrads und der baulichen Verdichtung sind
Städte von den Auswirkungen des Klimawandels in hohem Maße betroffen. „Es
kommt zu einer häufigeren und länger andauernden, überwiegend sommerlichen
Überwärmung. Mit entsprechenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen für
die Stadtbewohner“, sagt VDI-Experte Matthias Rau. Im Pressegespräch wurde
betont, dass die verminderte nächtliche Abkühlung eine tragende Rolle
spielt. Denn Hitzetage (maximale Lufttemperatur ≥ 30 °C) in Verbindung mit
Tropennächten (minimale Lufttemperatur ≥ 20 °C) versetzen den Körper in
thermischen Stress. „Thermisch induzierte Ausgleichströmungen gewinnen
daher zunehmend an Bedeutung. Denn die Sicherstellung der Zufuhr kühlerer
Luft in den überhitzen Stadtkörper stellt eine wichtige Maßnahme im
Kontext einer nachhaltigen Stadtplanung dar, um dem Klimawandel zu
begegnen“, weiß Dr. Valeri Goldberg.

Vorrangiges Ziel der Kaltluftversorgung im Siedlungsbereich ist es, in
sehr warmen Nächten die aufgewärmten Wohngebäude zu kühlen, um die
Schlafqualität in den Innenräumen zu verbessern. Die Richtlinie VDI 3787
Blatt 5 „Lokale Kaltluft“ gibt Empfehlungen für die Einbeziehung des
Phänomens der lokalen Kaltluft bei der Stadt- und Regionalplanung mit dem
Ziel, das Klima innerhalb bebauter Gebiete für den Menschen zu verbessern.

Notwendige Anpassungsstrategien

Der VDI empfiehlt folgende fünf Maßnahmen:

1. Erhalt und Schaffung von Frischluftschneisen und Ventilationsbahnen:
Diese tragen wesentlich zur Durchlüftung und Kühlung urbaner Bereiche bei.
2. Grünflächenvernetzung und Bäume: Durch die Integration von Grünflächen
und Alleen kann die Verdunstungsleistung erhöht und die Überhitzung
reduziert werden.
3. Lokale Begrünungsmaßnahmen: Fassaden- und Dachbegrünungen mindern die
Gebäudeaufheizung und verringern den Kühlungsbedarf in Hitzeperioden.
4. Entsiegelung von Flächen: Maßnahmen wie die Entsiegelung von
Parkplätzen und Nebenstraßen erhöhen die Versickerungsleistung bei
Starkregenereignissen.
5. Verschattungssysteme: Diese reduzieren die Einstrahlung und tragen zur
Abkühlung bei.

Zur Kaltluftentstehung

Kaltluft bildet sich insbesondere in Strahlungsnächten mit wolkenlosem
Himmel und schwachem Wind. Bodennah strömt diese kühlere Luft in bebauten
Gebieten ab, wobei die topografischen Gegebenheiten eine wesentliche Rolle
spielen. In ebenem Gelände strömt Kaltluft durch Druckunterschiede
zwischen Freiland und Stadt in die urbanen Bereiche und sorgt dort für
thermische Entlastung.

Richtlinie VDI 3787 Blatt 5 zahlt auf Klimaanpassungsgesetz ein

Die Richtlinie VDI 3787 Blatt 5 bietet eine umfassende Darstellung der
Entstehung und Dynamik von Kaltluft sowie methodische Ansätze zur
Untersuchung und Modellierung von Kaltluftphänomenen. Sie dient als
Leitfaden für die Planung und Umsetzung einer von mehreren effektiven
Klimaanpassungsmaßnahmen in Städten. Das neue Klimaanpassungsgesetz tritt
am 1.7. in Kraft und bezieht sich unter anderem auf die Stärkung der
Klimaanpassung vor Ort. Für eine wirkungsvolle Vorsorge sollen möglichst
flächendeckend, vornehmlich auf lokaler Ebene, Anpassungskonzepte und
Maßnahmenpläne auf der Grundlage von Risikoanalysen erstellt werden. Die
technischen Lösungen des VDI zahlen direkt darauf ein.

Fachliche Ansprechpartnerin:
Dipl.-Geogr. Catharina Fröhling
Koordinatorin VDI-Fokusthema Klimaanpassung
Telefon: +49 211 6214-134
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

VDI als Gestalter der Zukunft
Seit mehr als 165 Jahren gibt der VDI wichtige Impulse für den technischen
Fortschritt. Mit seiner einzigartigen Community und seiner enormen
Vielfalt ist er Gestalter, Wissensmultiplikator, drittgrößter technischer
Regelsetzer und Vermittler zwischen Technik und Wissenschaft, Wirtschaft
und Politik. Er motiviert Menschen, die Grenzen des Möglichen zu
verschieben, setzt Standards für nachhaltige Innovationen und leistet
einen wichtigen Beitrag, um Fortschritt und Wohlstand in Deutschland zu
sichern. Der VDI gestaltet die Welt von morgen – als Schnittstelle
zwischen Ingenieur*innen, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und
Gesellschaft. In seinem einzigartigen multidisziplinären Netzwerk mit rund
130.000 Mitgliedern bündelt er das Wissen und die Kompetenzen, die nötig
sind, um den Weg in die Zukunft zu gestalten.

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Call: KWI Schreibwochenende für Promovierende Freitag, 25.10.2024 bis Sonntag, 27.10.2024

Intensive Arbeit am Text von Qualifikationsschriften ist in den Geistes-
und Sozialwissenschaften unverzichtbar. Gerade Doktorand*innen, die nicht
in strukturierten Programmen, wie zum Beispiel Graduiertenschulen oder
Sonderforschungsbereichen, promovieren, vermissen oftmals den Austausch
und können auch von den Folgen von Vereinzelung und Selbstisolation
betroffen sein. Um diesen Herausforderungen zu begegnen und junge
Forscher*innen in ihrer Arbeit zu unterstützen, veranstaltet das KWI ein
Schreibwochenende mit einem spezifischen Angebot für Promovierende in den
Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften.

Das Angebot richtet sich primär an Promovierende, die an einer der drei UA
Ruhr-Universitäten als Doktorand*innen eingeschrieben oder Angehörige der
UA Ruhr sind, aber auch an Promovierende anderer Universitäten. Die
Teilnehmenden sollten sich bereits in der Schreibphase, d.h. in eigener
Textarbeit, befinden, da wir in einer Tandemphase während des Wochenendes
mit konkreten Textbeispielen aus den Dissertationen/Artikeln arbeiten
werden.

Das KWI-Schreibwochenende versteht sich als fachlich spezifizierte
Ergänzung zu bestehenden Formaten des Career Center der UDE und der
Research Academy Ruhr. Sie stellt kein Motivationstraining oder Coaching
dar, sondern dient vielmehr dazu, Herausforderungen des eigenen Schreibens
auf einer greifbaren Ebene in fachspezifischer Runde zu behandeln. Das
KWI-Schreibwochenende schult in Textkritik und dient überdies der
Vernetzung unter Doktorand*innen. Das Wochenende (Freitagmorgen bis
Sonntagnachmittag) findet im Gartensaal des Kulturwissenschaftlichen
Instituts Essen statt (Goethestr. 31, 45128 Essen) und wird von
Geisteswissenschaftlerinnen des Instituts organisiert.

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