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RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Kräftiger Anstieg des Containerumschlags in den europäischen Häfen

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und
Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im März auf
saisonbereinigt 129,3 Punkte gegenüber dem Vormonat gestiegen. In den
europäischen Häfen erhöhte sich der Containerumschlag um über 10 Prozent
gegenüber dem Vormonat. In vielen anderen Weltregionen stagnierte er
lediglich.

Das Wichtigste in Kürze:

• Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und
Logistik (ISL) ist saisonbereinigt im März auf 129,3 Punkte gegenüber
128,6 Punkte (revidiert) im Vormonat gestiegen.

• Der Nordrange-Index, der Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung im
nördlichen Euroraum und in Deutschland gibt, ist im März gegenüber dem
Vormonat von 103,7 (revidiert) auf 114,9 Punkte kräftig gestiegen.

• In den chinesischen Häfen stagnierte der Containerumschlag bei 138,9
Punkten weitgehend.

• Der RWI/ISL-Containerumschlag-Index für April 2024 wird am 29. Mai 2024
veröffentlicht.

Zur Entwicklung des Containerumschlag-Index sagt RWI-Konjunkturchef
Torsten Schmidt: „Der kräftige Anstieg des Containerumschlags in den
europäischen Häfen dürfte zumindest teilweise darauf zurückzuführen sein,
dass viele Containerschiffe die Durchfahrt durch das Rote Meer vermeiden
und die Route um Afrika bevorzugen. Dadurch dürften einige Lieferungen
nach Europa verzögert worden und nun in den Märzwerten enthalten sein.
Dennoch spiegelt sich in dem Anstieg wohl auch die konjunkturelle Erholung
im Euroraum wider, die nun etwas an Fahrt aufnehmen dürfte.“

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Torsten Schmidt, Tel.: (0201) 8149-287, torsten.schmidt@rwi-
essen.de

Originalpublikation:
https://www.rwi-
essen.de/presse/wissenschaftskommunikation/pressemitteilungen/detail/rwi-
isl-containerumschlag-index-kraeftiger-anstieg-des-containerumschlags-in-
den-europaeischen-haefen

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Mit der richtigen Ernährung zu mehr Nachhaltigkeit

Die Gesundheitspsychologin Britta Renner von der Universität Konstanz
erklärt in einem neuen Online-Kurs der WWF-Akademie, warum wir faire
Ernährungsumgebungen brauchen.

Nachhaltiges Essen ist ein Thema von immer größerer Bedeutung in unserer
heutigen Welt. Die Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren,
konsumieren und entsorgen, hat direkte Auswirkungen auf unsere Gesundheit,
die Umwelt und das Wohlergehen zukünftiger Generationen. Doch wie kann
eine nachhaltigere Ernährung aussehen? Dieser Frage widmet sich ein neuer
Online-Kurs der WWF-Akademie.
Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse von verschiedenen Expert*innen
bilden die Basis des Kurses – unter ihnen ist die Gesundheitspsychologin
Britta Renner von der Universität Konstanz. Im Kurs zeigt sie auf, wie wir
alle bei unserem Essverhalten von unserer Umgebung beeinflusst werden.
Dabei wird klar, dass viele Entscheidungen hinsichtlich unserer Ernährung
unbewusst getroffen werden und dass sich die gesamte Ernährungsumgebung
ändern muss, um ein nachhaltigeres Verhalten zu ermöglichen. Im weiteren
Kursverlauf zeigen die Expert*innen, wie dies auf persönlicher oder
politischer Ebene gelingen kann. Neben der Theorie werden den
Teilnehmenden zudem Handreichungen gegeben, um selbst aktiv zu handeln.
Britta Renner ist Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
(DGE) sowie stellvertretende Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats
für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE)
beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Sie ist
Co-Sprecherin des Exzellenzclusters Kollektives Verhalten der Universität
Konstanz.
Die WWF-Akademie bietet Online-Kurse zu verschiedenen
Nachhaltigkeitsthemen. Interessierte können nach einer kostenlosen
Registrierung unter wwf-akademie.de Kurse belegen und Zertifikate
erwerben. Der Kurs zur nachhaltigen Ernährung ist unter wwf.de/foodkurs zu
erreichen.

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Archiv der Kieler Künstlerpositionen: Studierende der Muthesius Kunsthochschule stellen „KUNST HEFTE“ aus

Archiv der Kieler Künstlerpositionen: Studierende der Muthesius Kunsthochschule stellen „KUNST HEFTE“ aus  Lea Kötting
Archiv der Kieler Künstlerpositionen: Studierende der Muthesius Kunsthochschule stellen „KUNST HEFTE“ aus Lea Kötting

An der Muthesius Kunsthochschule in Kiel nehmen nicht nur künstlerische
Biografien ihren Lauf, sondern es entsteht auch eine Vielzahl an
Publikationen. Im Lehrgebiet für Typografie und Buchgestaltung sind es vor
allem die „KUNST HEFTE“: Darin stellen Studierende des
Kommunikationsdesigns die künstlerischen Positionen von Kunst-Studierenden
vor und übersetzen sie gemeinsam in ein Buch. So ist über die Jahre ein
eigenes Archiv entstanden. Die Ausstellung „you and me and a book makes
three” zeigt nun diese Hefte – und stellt ab 16. April jeden Dienstag um
18 Uhr die Grafiker*innen und Künstler*innen vor. Zu sehen ist die Schau
im Kieler Ausstellungsraum spce der Kunsthochschule.

Seit elf Jahren gibt es die Reihe „KUNST HEFTE“ an der Muthesius
Kunsthochschule: eine Zusammenarbeit zwischen dem Lehrgebiet
Buchgestaltung im Studiengang Kommunikationsdesign und den verschiedenen
Klassen der Freien Kunst. Dabei arbeiten immer zwei Studierende aus den
beiden Bereichen zusammen. Sie entwickeln gemeinsam eine Publikation, die
erforscht, wie die Übersetzung einer künstlerischen Arbeit in ein
Buchobjekt aussehen könnte.

Die Ausstellung „you and me and a book makes three“ zeigt alle 65 Hefte,
die seit 2012 entstanden sind. Oft sind es die ersten Publikationen der
Künstlerinnen und Künstler. Sie werden in kleiner Auflage gedruckt, meist
von Hand hergestellt und bilden gemeinsam ein wachsendes Archiv von
Künstlerpositionen an der Hochschule. Daran beteiligt haben sich
Studierende und ihre Professor*innen Annette E. le Fort, Isa Melsheimer,
Almut Linde und Andreas Greiner, kuratiert hat Sven Christian Schuch die
Ausstellung. Bis 3. Mai werden jeden Dienstag um 18 Uhr einzelne Paare aus
Grafiker*innen und Künstler*innen ihr Objekt vorstellen.

Die Ausstellung „you and me and a book makes three“ wird am Donnerstag,
11. April, um 18 Uhr eröffnet im spce | Muthesius, dem Ausstellungsraum
der Muthesius Kunsthochschule an der Andreas-Gayk-Straße 7-11, Kiel. Bis
3. Mai zu sehen: mittwochs bis samstags von 15 bis 18 Uhr. Der Eintritt
ist frei.

An der 2005 gegründeten Muthesius Kunsthochschule – der einzigen
Kunsthochschule in Schleswig-Holstein – können Studierende Freie Kunst,
Kunst auf Lehramt für Gymnasien, Raumstrategien, Industriedesign und
Kommunikations-design studieren. Seit 2007 verfügt die Kunsthochschule
über das Promotionsrecht. Heute sind rund 630 Studierende in den Bereichen
Kunst und Design eingeschrieben; sie kommen aus mehr als 30 Ländern.

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PHWT und LK Harburg starten in den „Digital OrbIT“: Neue Chancen der digitalen Aus- und Weiterbildung für Unternehmen

v. l.: Dr. Timo Maurer, Prof. Dr. Dennis De, Jens Wrede und Prof. Dr. Christian Lauter.  WLH Wirtschaftsförderu  Fotos / © WLH Wirtschaftsförderung
v. l.: Dr. Timo Maurer, Prof. Dr. Dennis De, Jens Wrede und Prof. Dr. Christian Lauter. WLH Wirtschaftsförderu Fotos / © WLH Wirtschaftsförderung

Es ist nicht nur ein Lernort für die digitale Welt, sondern ein digitaler
Kosmos für die Erforschung und Erprobung von Anwendungen und Technologien
aus dem Segment der Augmented und Virtual Reality: „Digital OrbIT“ – so
heißt das innovative Forschungsprojekt, mit dem die Private Hochschule für
Wirtschaft und Technik (PHWT) und die WLH Wirtschaftsförderung im
Landkreis Harburg GmbH die digitale Aus- und Weiterbildung für regionale
Unternehmen auf eine neue Stufe heben.

Als erste Hochschule überhaupt hat die PHWT dafür eigens einen sogenannten
Satellitenstandort im Landkreis Harburg eröffnet: Im TIP Innovationspark
Nordheide in Buchholz ist neben dem Standort Diepholz eines von zwei
Demonstrations- und Anwendungszentren des „Digital OrbIT“ entstanden, in
dem künftig an der Schnittstelle von Theorie und Praxis Schulungs- und
Weiterbildungsangebote, neue Software-Lösungen und digitale Anwendungen
auf Basis modernster Technik simuliert und visualisiert werden können.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Landkreis Harburg können davon
nun direkt profitieren: „Digitalisierung ist für diese Unternehmen ein
essenzieller Baustein, um im Wettbewerb erfolgreich zu sein und zu
bleiben. Der Digital OrbIT steht neuen Projektpartnern offen. Gemeinsam
erforschen wir hier technologische Innovationen, Produkte, Verfahren und
Dienstleistungen bis zur Marktreife. Zudem beraten wir im Hinblick auf
mögliche Fördermittel im Rahmen von Digitalisierungsmaßnahmen und auch im
Hinblick auf die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“,
erläutert der wissenschaftliche Leiter Prof. Dr. Christian Lauter, PHWT.
Bei einem Vor-Ort-Termin im TIP Innovationspark Nordheide gaben Prof. Dr.
Dennis De, Präsident der PHWT, Jens Wrede, Geschäftsführer der WLH
Wirtschaftsförderung und WLH-Innovationsmanager Dr. Timo Maurer einen
Ausblick auf die Möglichkeiten des „Digital OrbIT“: Virtuelle Schulungen
im Maschinen- und Anlagenbau, Optimierung von Produktion, Materialfluss
und Logistik, Social-VR zur Optimierung von Kommunikation und Interaktion
in (virtuellen) Teams, Digitalisierung von Arztpraxen oder die Erfassung
von Emotionen der Kunden im Handel – das alles sind nur einige Beispiele,
in denen der „Digital OrbIT“ kleine und mittlere Unternehmen unterstützen
kann.
„Bei all diesen Themen spielt natürlich auch die Ausbildung und Gewinnung
von Fachkräften eine entscheidende Rolle“, betont PHWT-Präsident Dennis
De. „Unsere virtuelle Dependance hier in Buchholz ist – wenn man so will –
ein Spiegelbild unseres Hauptsitzes in Diepholz mit all seinen
hochmodernen technischen Möglichkeiten. Das ist ein echter Mehrwert für
Unternehmen, die Nachwuchs-Kräfte für ein duales Studium in Bereichen wie
Informatik, BWL, Elektrotechnik oder Maschinenbau begeistern wollen. Wir
unterstützen Unternehmen gerne dabei. Die Studierenden können direkt hier
vor Ort an ihren
Proiekten arbeiten. Für die fachlich-wissenschaftliche und technische
Begleitung steht ab sofort der Digital OrbIT als interdisziplinäres Lab
zur Verfügung.“
Auch WLH-Geschäftsführer Jens Wrede verweist auf die Synergieeffekte: „Wir
verbinden hier das Beste aus mehreren Welten und freuen uns sehr, dass wir
gemeinsam mit der PHWT den Digital OrbIT im Landkreis Harburg öffnen
können. Als Wirtschaftsförderung sind wir eine Art Intermediär: Wir
bringen unser Netzwerk und unsere Kontakte zu Unternehmen aus Handel,
Handwerk, Produktion und Dienstleistung ein. Vor allem aber stellen wir im
TIP Innovationspark Nordheide die notwendige Infrastruktur zur Verfügung.“
Eingebettet ist der „Digital OrbIT“ in Deutschlands größtes 5G-Reallabor,
das die WLH Ende vergangenen Jahres im TIP Innovationspark an den Start
gebracht hat: Unter eigener Lizenz – und unabhängig von großen Mobilfunkt-
Providern – betreibt die Wirtschaftsförderung hier ein 5G-Hochleistungs-
Campusnetz.
„Der Funkstandard 5G überzeugt durch sehr hohe Datenübertragungsraten und
extrem geringe Latenzzeiten bei der Datenübertragung. Gleichzeitig können
eine große Anzahl verschiedener Geräte und Sensoren auf engstem Raum
störungsfrei miteinander kommunizieren. Wir verfügen hier im TIP
Innovationspark über das bundesweit aktuell flexibelste 5G-Campusnetz.
Damit ist der Standort die ideale Basis für die praxisnahe Erprobung von
Simulationstechnik wie im Digital OrbIT“, sagt Dr. Timo Maurer, WLH-
Innovationsmanager und Ansprechpartner für den Auf- und Ausbau des 5G-
Reallabors.
Bereits zum Start kann das 5G-Reallabor im TIP Innovationspark
Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 11 Millionen Euro
vorweisen. Timo Maurer: „Hier entstehen technologische Lösungen mit dem
Mittelstand und für den Mittelstand.“

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