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Neuer Masterstudiengang gestaltet den digitalen Wandel FH Dortmund kombiniert Informatik und Design

Der digitale Wandel gestaltet die Welt neu, aber wer gestaltet den digitalen Wandel? Das übernehmen die künftigen Absolvent*innen des neuen Studiengangs Digital Design ab September 2024 an der Fachhochschule Dortmund.

 

Software, Daten und User Interfaces lassen sich ebenso designen wie andere Produkte auch – und zwar nicht nur so, dass sie schön aussehen, sondern dass sie im besten Sinne brauchbar, technisch machbar, wirtschaftlich tragfähig und nachhaltig sind.

 

In dem neuen Masterstudiengang lernen Studierende, exzellente digitale Lösungen und Systeme zu erschaffen. Gefragt sind Digital Designer*innen beispielsweise in der Softwareentwicklung, in der strategischen Beratung in Bezug auf die Digitalisierung und digitale Geschäftsmodelle sowie in konkreten Branchen wie Handel, Logistik, öffentliche Verwaltung und Versicherungen.

 

Digital Design kombiniert das Wissen und die Methoden aus den zwei Welten Informatik und Design. Die Inhalte gliedern sich in vier Bereiche.  Die Gestaltungslehre verleiht Kompetenzen in Form, Funktion und Qualität. Die Baulehre vermittelt das Verständnis von Entwicklungsprozessen. Die Entwurfslehre behandelt die Entstehung digitaler Lösungen. Die Materialkunde schließlich vermittelt Wissen über digitale Technologien.

 

Weitere Infos: www.fh.do/studyDigitalDesign

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Gutartig oder gefährlich? Sonografische Abklärung statt invasiver Eingriffe

Schilddrüsenerkrankungen gehören zu den Volkskrankheiten: Neben
Funktionsstörungen der schmetterlingsförmigen Hormondrüse, die rund jeden
dritten Erwachsenen betreffen (1), sind auch Knotenbildungen ausgesprochen
häufig. Sie lassen sich bei mehr als der Hälfte aller Erwachsenen
nachweisen (2). Um schnell diagnostische Sicherheit zu erlangen, ist eine
Untersuchung mit hochauflösendem Ultraschall unverzichtbar. Wie die
Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM)
mitteilt, gilt dies sowohl für die erste optische Beurteilung der Knoten
als auch für eine Punktion, die unter Ultraschallkontrolle zielgerichteter
und sicherer erfolgen kann.

Ob sie bei einer Sonografie der Halsschlagadern entdeckt werden, durch
Tastbefund oder durch einen Vorsorge-Ultraschall – knotige Veränderungen
der Schilddrüse sind oft Zufallsbefunde, die beschwerdefreie Menschen wie
aus heiterem Himmel treffen. Sofort steht die Angst vor einer
Krebserkrankung im Raum. „Eine aktuelle Studie (2) zeigt jedoch, dass der
Anteil maligner Knoten mit 1,1 Prozent sehr niedrig ist“, sagen Professor
Dr. med. Peter Jecker, Chefarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
und Plastische Kopf-Hals-Chirurgie am Klinikum Bad Salzungen GmbH und
Vorstandsmitglied der DEGUM. Denn mit der Zahl der
Schilddrüsenuntersuchungen und deren zunehmender Sensitivität sei über die
Jahre vor allem der Anteil harmloser Befunde deutlich angestiegen.

In Deutschland wird viel zu häufig operiert
Dennoch tut eine rasche Abklärung Not – und dies möglichst wenig invasiv,
betont auch der leitende Oberarzt Dr. med. MUDr. Jiří Podzimek, MBA.
„Mittlerweile gibt es eine gut etablierte Stufendiagnostik für
Schilddrüsenknoten, mit der das Krebsrisiko sehr gut abgeschätzt werden
kann“, sagt er. Ziel dieses Vorgehens ist es, die Zahl der
Schilddrüsenoperationen künftig zu senken. Denn im europäischen Vergleich
wird hierzulande zu viel operiert: Mit 70 Schilddrüsenoperationen pro
100.000 Einwohner liegt Deutschland deutlich über dem europäischen
Durchschnitt von 47 pro 100.000 (3). Dass man hier reduzieren kann und
sollte, zeigt auch eine andere Zahl: Nur bei einer von 15 Operationen
bestätigt sich hierzulande der Krebsverdacht – das heißt, 14 dieser
Operationen stellen sich im Nachgang als unnötig heraus (4). In
Skandinavien dagegen liegt dieses Verhältnis bei 1 zu 5.

Das wichtigste Standbein der nicht-invasiven Diagnostik ist der
Ultraschall. Mithilfe moderner, hochauflösender Ultraschallgeräte kann
nicht nur die Größe des Knotens in allen Raumrichtungen genau bestimmt
werden, sondern auch seine innere Struktur und die Art seiner Begrenzung
zum umgebenden Gewebe. Wichtige Hinweise für die Abschätzung des
Krebsrisikos gibt auch die ebenfalls per Ultraschall ermittelte
Elastizität des Knotens. „Neuere Erkenntnisse deuten zudem darauf hin,
dass die Fusion der Ultraschallbildgebung mit einer funktionellen
Bildgebung per PET oder SPECT die Genauigkeit der Risikoabschätzung noch
steigert“, berichtet Podzimek. Für eine Forschungsarbeit zu diesem Thema,
die PD Dr. med. Philipp Seifert im Rahmen seiner Habilitation am Jenaer
Universitätsklinikum anfertigte, hat die DEGUM im Herbst ihren
Wissenschaftspreis vergeben.

Richtige Vorgehensweise wird zu selten eingehalten
Flankiert werden sollten die sonografischen Untersuchungen bei
Auffälligkeiten von einer Messung des Calcitonin-Spiegels im Blut – denn
auch erhöhte Werte dieses Hormons können auf bösartige Veränderungen an
der Schilddrüse hindeuten. „Wenn sich bei diesen Untersuchungen auffällige
Befunde ergeben, sollte eine Feinnadelbiopsie vorgenommen werden“, so
Podzimek. Wenn sich in dieser Gewebeprobe Hinweise auf Krebszellen finden,
sollte umgehend operiert werden. Dieser Pfad wird in Deutschland jedoch
oft nicht eingehalten, wie Krankenkassendaten zeigen. In einer einige
Jahre zurückliegenden Analyse wurde vor der Operation eines
Schilddrüsenknotens nur bei 9 Prozent der Patientinnen und Patienten der
Calcitonin-Spiegel gemessen; bei lediglich 21 Prozent wurde eine
Feinnadelbiopsie vorgenommen (4). Diese Werte müssen nach Ansicht der
DEGUM dringend gesteigert werden, um die Zahl unnötiger
Schilddrüsenoperationen samt der sie begleitenden Risiken wie
Hormonstörungen und Stimmbandlähmungen zu verringern.

Millimetergenaue Punktion in der Nähe von Blutgefäßen möglich
Dem hochauflösenden Ultraschall kommt dabei auch nach den initialen
Untersuchungsschritten noch eine wichtige Funktion zu – sei es zur
regelmäßigen Kontrolle von zunächst als unverdächtig eingestuften Knoten,
oder zur Unterstützung einer Feinnadelbiopsie bei möglicherweise malignen
Veränderungen. Im Ultraschall zeichnet sich nicht nur der Knoten als
Zielgebiet deutlich ab, sondern auch benachbarte Arterien, die möglichst
nicht verletzt werden sollten. „Zumindest kleine, nicht tastbare Knoten
sollten deshalb unbedingt unter Ultraschallkontrolle punktiert werden“,
sagt Jecker. Aber auch größere Knoten ließen sich unter Sicht wesentlich
genauer und sicherer ansteuern, was letztlich auch die Aussagekraft der
Biopsie steigere. Auch in diesem Bereich gibt es zudem Neuentwicklungen,
die derzeit evaluiert werden. So soll die Anwendung von magnetisierten
Nadeln und einem ultraschallbasierten Nadelerkennungssystem es erlauben,
den Stichkanal im Gewebe vorherzusagen – und bei Bedarf millimetergenau
anzupassen. Auch diese Technik hat Seifert im Rahmen seiner prämierten
Habilitationsarbeit am Jenaer Klinikum untersucht. Dort konnten selbst
kleine und nahe an Blutgefäßen liegende Knoten ohne Komplikationen
punktiert werden. „Arbeiten wie diese stimmen zuversichtlich“, so DEGUM-
Experte Jecker, „dass die ohnehin schon sehr gute Schilddrüsendiagnostik
in naher Zukunft noch an Vorhersagekraft und Sicherheit gewinnen wird.“

Quellen:

1) Durante C, Grani G, Lamartina L, Filetti S, Mandel SJ, Cooper DS. The
Diagnosis and Management of Thyroid Nodules: A Review. JAMA. 2018 Mar
6;319(9): 914-924.

2) Grussendorf M et al.: Malignancy rates in thyroid nodules: a long-term
cohort study of 17.592 patients, 2022
European Thyroid Journal, Article ID: e220027
DOI: https://doi.org/10.1530/ETJ-22-0027

3) Møllehave LT et al.: Register-based information on thyroid diseases in
Europe: lessons and results from the EUthyroid collaboration. Endocr
Connect. 2022;11(3): e21052

4) Wienhold R et al.: Versorgung bei Schilddrüsenknoten,
Deutsches Ärzteblatt 2013: 110(49), S. 827

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Pregabalin und Gabapentin in Kombination mit anderen Drogen – ein potenziell tödlicher Cocktail

Die Suchtgefahr von Pregabalin ist bekannt. Aufgrund der entspannenden und
euphorisierenden Wirkung wird Pregabalin (sowie auch Gabapentin) zunehmend
als Droge missbraucht. Unheilvoll wird die Einnahme zusammen mit anderen
Drogen, die Zahl der Pregabalin- und Gabapentin-assoziierten Todesfälle
hat lt. einer aktuellen UK-Auswertung zugenommen und ein entsprechender
Anstieg ist auch in Deutschland zu vermuten. Die Deutsche Gesellschaft für
Neurologie (DGN) warnt vor dem missbräuchlichen Medikamentenkonsum und
diskutiert eine BtM-Pflicht für die Substanzen.

Pregabalin ist ein Medikament, das häufig zur Behandlung der Epilepsie
eingesetzt wird und dort zur Standardtherapie gehört. Auch bei schweren
Angststörungen und neuropathischen Schmerzen kommt es häufig zum Einsatz.
Das Medikament ist per se nicht gefährlich, kann aber zu einer
Abhängigkeit führen, da es entspannend und euphorisierend wirkt. Daher
wird es zunehmend auch als Droge missbraucht und dann in hohen, die
normale Dosierung übersteigenden Mengen eingenommen.

Besonders problematisch wird die Substanz in Kombination mit Drogen wie
Opioiden und Benzodiazepinen und/oder Alkohol. „Daraus kann schnell ein
tödlicher Cocktail entstehen“, mahnt DGN-Generalsekretär Prof. Dr. Peter
Berlit. „Der Mischkonsum kann den Effekt der Drogen verstärken, außerdem
auch zu lebensbedrohlichen Vergiftungen führen, mitunter auch zu
Ateminsuffizienz und Tod. Leider ist davon auszugehen, dass diese Fälle
zunehmen.“ Von Missbrauch betroffen ist auch ein weiteres Medikament,
Gabapentin, das ebenfalls zur Schmerztherapie und Therapie epileptischer
Anfälle eingesetzt wird. Da es anders verstoffwechselt wird, galt es als
sicherer und wurde oftmals als Alternative zu Pregabalin verschrieben.
Allerdings wird es von drogenabhängigen Menschen intravenös oder rektal
verwendet, was Rauschzustand und Toxizität deutlich erhöht.

Eine behördliche Auswertung der Todesdaten aus Großbritannien [1] zeigte,
dass im Jahr 2022 insgesamt 552 Todesfälle auf den Konsum von Gabapentin
oder Pregabalin in Kombination mit anderen Drogen zurückgeführt werden
konnten, 2018 waren es nur 272 gewesen. Eine aktuelle Arbeit aus
Nordirland [2] berichtet, dass Pregabalin-assoziierte Todesfälle vor allem
bei Männern im Alter zwischen 30 und 40 Jahren beobachtet werden, aber die
Fallzahl auch bei Frauen ansteigt. Bei 80 % der Betroffenen war ein
vorhergehender Drogenkonsum bekannt. Eine weitere Erkenntnis aus dieser
Studie: Die letale Dosis scheint geringer zu sein, als bislang angenommen
wurde.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) hat bereits
2020 in ihrem Informationsblatt „Arzneiverordnung in der Praxis“ vor der
Gefahr der Pregabalin-Abhängigkeit gewarnt und berichtete über einen 6
%igen Anstieg der Verordnungszahlen im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr.
Wie die Kassenärztliche Vereinigung Bremen bekannt gab [4], hat die Anzahl
der Verordnungen in den letzten Jahren stark zugenommen, laut
Arzneiverordnungsreport 2020 von 37 Mio. DDD in 2008 vs. 117 Mio. DDD in
2019. Die Ärzteschaft wurde über die Gefahren informiert und aufgefordert,
bei Verschreibung genau zu prüfen, ob eine Abhängigkeit bzw.
Koabhängigkeit von anderen Substanzen vorliegt, und die Patientinnen und
Patienten über die Gefahren aufzuklären. Inzwischen sind entsprechende
Warnhinweise auch in der Fachinformation nachzulesen.

„Neurologinnen und Neurologen nehmen diese Verantwortung ernst, dennoch
können sie einen Missbrauch nicht immer ausschließen“, erklärt Prof.
Berlit. Pregabalin und Gabapentin seien unverzichtbare Medikamente bei der
Behandlung neurologischer Krankheiten, für die bei vielen Indikationen
keine anderen wirksamen Therapiealternativen zur Verfügung stünden. Ein
Verbot der Medikamente ist daher aus Sicht der neurologischen
Fachgesellschaft keine Option. „Es müssen Auflagen für die Verordnung wie
eine BtM-Pflicht diskutiert werden, so dass eine höhere Kontrolle
gewährleistet ist und der Missbrauch erschwert wird“, erklärt Prof.
Berlit.

[1] Death registrations related to Gabapentin or Pregabalin, England and
Wales: 2018 and 2022. Publiziert am 24.01.2024
https://www.ons.gov.uk/peoplepopulationandcommunity/birthsdeathsandmarriages/deaths/adhocs/1765deathregistrationsrelatedtogabapentinorpregabalinenglandandwales2018and2022
[2] Huddleston WR, Robert Lyness J, Quinn A. Review of the demographic
factors and toxicology related to deaths due to pregabalin in Northern
Ireland. J Forensic Leg Med. 2024 Jan;101:102635. doi:
10.1016/j.jflm.2023.102635. Epub 2023 Dec 9. PMID: 38100952.
[3] Köberle U, Stammschulte T, Acquarone D, Bonnet U.
Abhängigkeitspotenzial von Pregabalin. Arzneiverordnung in der Praxis
2020; 47 (1-2): 62-65;
https://www.akdae.de/fileadmin/user_upload/akdae/Arzneimitteltherapie/AVP/Artikel/2020-1-2/062.pdf
[4] https://www.kvhb.de/praxen/nachrichten/detail/warnhinweis-zur-
verordnung-von-pregabalin

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Beglaubigte Übersetzungen: Alles, was Sie wissen sollten

Beglaubigte Übersetzungen Symbolbild  pixabay
Beglaubigte Übersetzungen Symbolbild pixabay

Sie möchten ein Auslandsstudium beginnen, ihren Führerschein anerkennen lassen oder benötigen ihre Geburtsurkunde für eine Hochzeit im Ausland? Dann kommen Sie in den meisten Fällen nicht um eine beglaubigte Übersetzung herum. Beglaubigte Übersetzungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung der Richtigkeit und Rechtmäßigkeit von Übersetzungen.

 

Doch wofür werden beglaubigte Übersetzungen überhaupt benötigt? Was ist der Unterschied zwischen einer einfachen beglaubigten Übersetzung und einer notariell beglaubigten Übersetzung und wer kann eine beglaubigte Übersetzung anfertigen? All das und mehr erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist eine beglaubigte Übersetzung?

Bei einer beglaubigten Übersetzung handelt es sich um die Übersetzung eines Dokuments, die von einem beeidigten oder ermächtigten Übersetzer erstellt wurde und durch eine beglaubigte Bestätigung oder einen Stempel versehen ist. Diese Bestätigung bescheinigt, dass die Übersetzung mit dem Originaldokument übereinstimmt und von einem qualifizierten Fachübersetzer erstellt wurde.

 

Beglaubigte Übersetzungen werden häufig für rechtliche, behördliche oder offizielle Zwecke benötigt, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der Übersetzung zu gewährleisten. So gibt es mittlerweile zahlreiche Übersetzungsdienste wie die Express Übersetzung mit Linguamon, die dafür sorgen, dass die Übersetzungen in Deutschland oder im Ausland anerkannt werden.

Wann wird eine beglaubigte Übersetzung benötigt?

Eine beglaubigte Übersetzung wird immer dann benötigt, wenn ein fremdsprachiges Dokument vor den eigenen Gerichten und staatlichen Behörden rechtswirksam werden soll. Das betrifft verschiedene Arten von Dokumenten, wie zum Beispiel:

 

  • Gerichtsurteile
  • Zeugnisse, Bescheinigungen und Zertifikate
  • Behördendokumente (Führerscheine etc.)
  • Urkunden (Geburtsurkunden, Heiratsurkunden, Scheidungsurkunden, Sterbeurkunden etc.)
  • notarielle Verträge
  • Handelsregisterauszüge
  • Geschäftsberichte
  • Testamente

Was ist der Unterschied zwischen einer beglaubigten und einer notariell beglaubigten Übersetzung?

Während eine beglaubigte Übersetzung bereits ein rechtsgültiges Dokument darstellt, das von einem beeidigten oder ermächtigten Übersetzer erstellt und mit einer beglaubigten Bestätigung versehen wurde, kann eine notarielle Beglaubigung zusätzliche Sicherheit bieten. So wird eine notariell beglaubigte Übersetzung zusätzlich von einem Notar beglaubigt, der die Echtheit der Unterschrift des Übersetzers bestätigt und die Übersetzung mit seinem eigenen Stempel oder Siegel versieht. Diese zusätzliche Beglaubigung durch einen Notar kann insbesondere bei rechtlich bindenden Dokumenten wie Verträgen oder Urkunden von großer Bedeutung sein, um deren Gültigkeit zu gewährleisten und mögliche rechtliche Streitigkeiten zu vermeiden.

Wer kann beglaubigte Übersetzungen anfertigen?

Beglaubigte Übersetzungen dürfen ausschließlich von beeidigten oder öffentlich bestellten Übersetzern angefertigt werden. Hierbei handelt es sich um Fachleute, die vor einem Gericht oder einer Innenbehörde einen Eid geleistet haben, der sie dazu verpflichtet, die entsprechenden Dokumente treu und gewissenhaft in eine andere Sprache zu übertragen.

 

Darüber hinaus verfügen diese Übersetzer über spezielle Qualifikationen und sind befugt, beglaubigte Übersetzungen anzufertigen, die von Behörden und Gerichten als offizielle Beweismittel anerkannt werden. Wenn Sie also eine beglaubigte Übersetzung für Ihr Auslandsstudium, eine Heirat oder einen Rechtsstreit benötigen, sollten Sie sich an einen beeidigten oder öffentlich bestellten Übersetzer wenden, der Ihre Dokumente korrekt und rechtsgültig übersetzt.

Woran erkennt man eine gute Übersetzungsagentur?

Wenn Sie für Ihre beglaubigte Übersetzung auf der Suche nach einer geeigneten Übersetzungsagentur sind, sollten Sie Ihr Augenmerk besonders auf die Zuverlässigkeit, Qualität und Professionalität legen. So zeichnet sich eine gute Übersetzungsagentur durch folgende Merkmale und Kriterien aus:

 

  1. Qualifizierte Übersetzer: Die Agentur arbeitet nur mit zertifizierten und erfahrenen Übersetzern zusammen, die über Fachkenntnisse in verschiedenen Branchen und Sprachen verfügen.

 

  1. Qualitätskontrolle: Die Agentur hat klare Qualitätskontrollverfahren, um sicherzustellen, dass jede Übersetzung höchsten Standards entspricht und den Anforderungen ihrer Kunden gerecht wird.

 

  1. Kundenservice: Eine gute Übersetzungsagentur bietet exzellenten Kundenservice und ist jederzeit erreichbar, um Fragen zu beantworten, Probleme zu lösen und individuelle Anforderungen zu erfüllen.

 

  1. Termintreue: Die Agentur ist in der Lage, auch bei knappen Zeitvorgaben pünktlich zu liefern und Expressübersetzungen anzubieten, ohne die Qualität zu beeinträchtigen.

 

  1. Transparenz und Fairness: Die Agentur stellt klare und transparente Preisstrukturen zur Verfügung und berechnet faire Preise für ihre Dienstleistungen, ohne versteckte Gebühren oder Zusatzkosten.

 

Indem Sie diese Kriterien berücksichtigen, können Sie eine vertrauenswürdige und professionelle Übersetzungsagentur finden, die Ihre Anforderungen an beglaubigte Übersetzungen erfüllt.

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