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4 Wege, wie virtuelle Datenräume Ihr Unternehmen sichern können

Virtuelle Datenräume Symbolbld
Virtuelle Datenräume Symbolbld

Daten sind die neue Währung, mit der Unternehmen regelmäßig umgehen müssen. Von sensiblen Finanzinformationen bis hin zu geistigem Eigentum - der Schutz Ihrer Daten ist wichtig für den Erfolg und die Langlebigkeit Ihres Unternehmens.

Es gibt zwar verschiedene Lösungen, um die Datensicherheit in Ihrem Unternehmen zu gewährleisten, aber virtuelle Datenräume (VDR) sind die beste Option für Unternehmen, die in verschiedenen Branchen tätig sind.

Diese sicheren Online-Repositorien bieten alles, von der Dokumentenverwaltung bis zur Informationsverarbeitung, um die Geschäftsinformationen zu optimieren. Lesen Sie mehr über die 4 wichtigsten Möglichkeiten, wie VDR Ihnen helfen kann, Ihr Unternehmen zu sichern.

Verschlüsselung und Zugangskontrollen

Virtuelle Datenräume nutzen fortschrittliche Verschlüsselungstechniken, um Daten sowohl bei der Übertragung als auch im Ruhezustand zu schützen. Das bedeutet, dass die Daten auch ohne Verschlüsselungsschlüssel geschützt bleiben, selbst wenn unbefugte Benutzer Zugriff auf die Daten erhalten.

Darüber hinaus bieten VDRs granulare Zugriffskontrollen, mit denen Administratoren festlegen können, wer bestimmte Dokumente anzeigen, bearbeiten, herunterladen oder freigeben darf. Dadurch wird sichergestellt, dass sensible Informationen nur für befugte Personen zugänglich sind. Auf diese Weise können Sie das Risiko von Insider-Bedrohungen und unbefugte Offenlegung verringern.

Wenn Sie sich für einen virtuellen Datenraum für Ihr Unternehmen entscheiden möchten, können Sie diese Website besuchen, um mehr über die besten verfügbaren Datenräume zu erfahren: www.firmex.com.


Verfolgung von Dokumenten

Um die unbefugte Weitergabe oder Verteilung vertraulicher Dokumente weiter zu verhindern, nutzen virtuelle Datenräume auch Funktionen zur Dokumentenverwaltung. Diese Funktionen ermöglichen es den Eigentümern der Dokumente und den Arbeitgebern, die Änderungen zu verfolgen, die an den Dokumenten während des Transports vorgenommen wurden.

Außerdem verfügen VDRs über Wasserzeichen Funktionen, die vor Screenshots oder unbefugtem Drucken schützen. Durch die Verfolgung des Dokumentenverlaufs, einschließlich der Ansichten, Downloads und Freigaben, können Sie aufzeichnen, wer die Änderungen zu welchem Zeitpunkt vorgenommen hat. Dies schützt vor unbefugten Änderungen an den Dokumenten und mildert andere potenzielle Risiken.


Sichere Tools für die Zusammenarbeit

Zusammenarbeit ist für viele Unternehmen wichtig, kann aber auch zu Sicherheitslücken führen, wenn sie nicht richtig gehandhabt wird. Virtuelle Datenräume lösen diese Herausforderung, indem sie sichere Tools für die Zusammenarbeit bereitstellen, die eine nahtlose Kommunikation und den Austausch von Dokumenten zwischen autorisierten Benutzern ermöglichen.

Diese Tools umfassen häufig Funktionen wie sicheres Messaging, Aufgabenzuweisung und Dokumentenbearbeitung in Echtzeit. Durch die Zentralisierung der Zusammenarbeit innerhalb des VDR können Unternehmen sicherstellen, dass sensible Informationen während des gesamten Zusammenarbeit Prozesses geschützt bleiben.


Datensicherung und Disaster Recovery

Datenverluste können katastrophale Auswirkungen auf Unternehmen haben. Diese negativen Auswirkungen können von finanziellen Verlusten bis hin zu einer langfristigen Schädigung des Rufs reichen. An dieser Stelle können virtuelle Datenräume helfen. Diese sicheren Online-Datenspeicher verfügen über leistungsstarke Datensicherung Funktionen, mit denen Sie Ihre Daten im Falle von Pannen und Naturkatastrophen schützen können.

Durch die Speicherung der Daten auf sicheren Servern mit integrierten Failover-Funktionen gewährleisten VDRs kontinuierliche Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit bei Hardware Ausfällen oder anderen potenziellen Problemen. Darüber hinaus schützen regelmäßige Backups vor Datenverlusten, indem sie eine schnelle Wiederherstellung der Daten im Falle einer versehentlichen Löschung, Beschädigung oder eines Cyber Angriffs ermöglichen.


Einhaltung gesetzlicher Vorschriften

In der heutigen regulatorischen Landschaft müssen Unternehmen eine Vielzahl von Datenschutz- und Datensicherheitsvorschriften wie GDPR, HIPAA und CCPA einhalten. Virtuelle Datenräume werden mit Blick auf die Einhaltung von Vorschriften entwickelt und verfügen häufig über integrierte Sicherheitsmaßnahmen, die Unternehmen dabei helfen, die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.
Dies führt zu einer höheren Glaubwürdigkeit des Unternehmens in den Augen der Kunden und der Aufsichtsbehörden.

Durch die Implementierung einer VDR-Lösung, die den Industriestandards und regulatorischen Richtlinien entspricht, können Unternehmen das Risiko von Strafen für die Nichteinhaltung von Vorschriften und Reputationsschäden im Zusammenhang mit Datenschutzverletzungen mindern.


Zwei-Faktoren-Authentifizierung (2FA)

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene für virtuelle Datenräume, da die Benutzer vor dem Zugriff auf die Plattform zwei Arten der Verifizierung vornehmen müssen. Dazu gehört in der Regel die Eingabe eines Passworts und eines eindeutigen Codes, der an ein registriertes Mobilgerät oder eine E-Mail-Adresse gesendet wird.

Durch die Implementierung von 2FA können Unternehmen das Risiko eines unbefugten Zugriffs erheblich verringern, selbst wenn die Anmeldedaten kompromittiert wurden. Diese zusätzliche Sicherheitsmaßnahme erhöht die Gesamtintegrität des VDR und verhindert, dass Unbefugte Zugang zu sensiblen Unternehmensdaten erhalten.

Wenn Sie diese Technik in Ihrem virtuellen Datenraum verwenden, können Sie alle Ihre Informationen sicher und vor neugierigen Blicken und Cyberangriffen geschützt aufbewahren.


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IESE Business School: Berlin weltweit auf Platz 5 der smartest Cities

Cities-in-Motion-Index sieht London als lebenswerteste Stadt

Nachhaltigkeit und Lebensqualität – der Cities-in-Motion-Index der IESE
Business School bewertet alljährlich 183 Städte aus 92 Ländern. Berlin
nimmt 2024 Platz fünf ein, hinter dem Spitzenreiter London, gefolgt von
New York, Paris und Tokio Am besten schnitt Berlin in den Kategorien
Governance (Platz 2), Stadtplanung (Platz 4) und Human Capital (Platz 5)
ab. Auch bei Mobilität und Verkehr (Platz 9) sowie Umwelt (Platz 10) sehen
die Autoren des Index, die IESE-Professoren Pascual Berrone und Joan Enric
Ricart, Berlin auf den vorderen Rängen.

Der Report des Centers for Globalization and Strategy der IESE Business
School listet München auf Platz 14, Hamburg auf 16, Frankfurt am Main auf
35, Köln auf 52. Düsseldorf und Stuttgart belegen die Plätze 57 und 58,
Duisburg Rang 89. Der Cities-in-Motion-Index bewertet 114 Indikatoren in
den neun Schlüsselbereichen Human Capital, sozialer Zusammenhalt,
Wirtschaft, Governance, Umwelt, Mobilität und Verkehr, Stadtplanung,
internationales Profil und Technologie. Die Ergebnisse finden sich online
unter dem Link
https://citiesinmotion.iese.edu/indicecim/map/index.eng.html. In den
Cities-in-Motion-Index-Calculator können Städte ihre Daten selbst eingeben
und sehen, wo sie im Ranking stehen würden.

Die Studie versteht sich als Tool für Politiker:innen, Städteplaner:innen
und Bürger:innen, um das Zusammenspiel verschiedener Faktoren zu
optimieren – und so lebendige, nachhaltige, gerechte und lebenswerte
urbane Gemeinschaften zu erschaffen. Auch die smartesten Cities der Welt
sehen sich großen Herausforderungen gegenüber. So rangiert New York nur
auf Platz 112 in der Kategorie sozialer Zusammenhalt, London auf Platz 53
bei Technologie.

Jede Stadt, so die IESE-Professoren Berrone und Ricart, sei einmalig und
müsse ihren eigenen Plan entwickeln, flexibel genug, sich dem ständigen
Wandel anzupassen. Der Faktor Mensch spiele eine entscheidende Rolle.
Jenseits technologischer und wirtschaftlicher Entwicklung seien die
Bürger:innen maßgeblich dafür, ob aus einer Stadt eine smarte Stadt werde.

Originalpublikation:
Link zum Index: https://www.iese.edu/media/research/pdfs/ST-0649-E

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Beginn der Bohrungen für die geothermischen Anlagen am Lohrheidestadion

Im Zuge des Umbaus und der Modernisierung des Lohrheidestadions setzt die
Stadt Bochum als Betreiber auf oberflächennahe Geothermie. Nun ist dabei
ein erster Meilenstein erreicht: Seit Anfang Februar finden die Bohrungen
für ein Erdwärmesondenfeld mit einer Bohrtiefe von 150 Metern statt. Das
Fraunhofer IEG hat die Anlage mit insgesamt 38 Erdwärmesonden und zwei
Wärmepumpen geplant. Ab 2025 versorgen Sole-Wasser-Wärmepumpen das Stadion
mit Wärme und Kälte.

Im Winter entziehen die Sonden dem Boden die Erdwärme, im Sommer führen
sie dem Boden die Wärme wieder zu, was den Prozess besonders effizient
macht. Die zwei Wärmepumpen stellen insgesamt etwa 230 kW Wärmeleistung
und etwa 190 kW Kälteleistung zur Verfügung. Ein Teil des für den Betrieb
der Wärmepumpen notwendigen Stroms erzeugt eine 40 kWp (Kilowatt Peak)
Photovoltaik-Dachanlage auf dem Tribünendach des Lohrheidestadions.

Jahresarbeitszahl von 4 angestrebt

Der Energiebedarf des Lohrheidestadiums ist mit rund 280 MWh/Jahr für die
Wärme und rund 180 MWh/Jahr für die Kühlung angesetzt. Die
Jahresarbeitszahl soll bei einem Wert von 4 liegen. Die Heizanlage gewinnt
somit aus einer Kilowattstunde Strom vier Kilowattstunden Wärme aus der
Umwelt. Die führt zu einer deutlich verbesserten CO2-Bilanz gegenüber der
bisherigen konventionellen Energieversorgung.

Herausforderung im Untergrund

»Die Wärme- und Kälteanlagen des Lohrheidestadions zeigen auf, welch
wertvollen Beitrag die oberflächennahe Geothermie gerade im Ruhrgebiet
leisten kann«, freut sich Rolf Bracke, Institutsleiter Fraunhofer IEG.
»Bergbau, Industrie und Krieg haben ihre Spuren im Untergrund der Region
hinterlassen. Wir freuen uns sehr, dass die Stadt und die Stadtwerke
Bochum mit uns gemeinsam diese Herausforderung angenommen und die
nachhaltige Wärme- und Kälteversorgung auf beispielhafte Art an
prominenter Stelle umgesetzt haben.«

Olympia sorgt für engen Zeitplan

Der Zeitplan für das Großprojekt ist eng getaktet: Die Bohrarbeiten müssen
sich in die Abläufe der Großbaustelle einfügen. Die gesamten Arbeiten am
Sondenfeld müssen in spätestens acht Wochen abgeschlossen sein. Denn das
Sondenfeld liegt unter dem Werferplatz, einem wichtigen Teil des
Olympiastützpunktes Westfalen/Bochum. Hier bereiten sich Athletinnen und
Athleten auf die in diesem Jahr stattfindenden Olympischen Sommerspiele in
Paris vor.

Umfassendes Nachhaltigkeitskonzept als Basis

Die Umsetzung der geothermischen Anlage ist Teil eines umfassenden
Nachhaltigkeitskonzepts der Stadt Bochum für ihren zukünftigen Sportpark
Lohrheide. Dieses sieht auch die Begrünung der vorhandenen Dächer, den
Einsatz von Photovoltaik auf den neuen Dächern, die Speicherung von
Regenwasser nach dem Schwammstadt-Prinzip sowie das Angebot von vier
Ladepunkten für Elektrofahrzeuge an den Besucherparkplätzen vor. Die
Stadtwerke Bochum sind für die Umsetzung des Energiekonzeptes
verantwortlich, als Partner haben sie sich die Fraunhofer IEG an Bord
geholt.

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Regionale Ansätze der Kreislaufwirtschaft – Modellregionen gesucht!

BMWSB und BBSR starten Förderinitiative

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)
und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) rufen
ländliche Regionen dazu auf, Prozesse der Kreislaufwirtschaft vor Ort
anzustoßen. Im Rahmen der Förderinitiative „Circular Rural Regions“ suchen
das BMWSB und das BBSR bis zu vier Modellregionen. Sie werden zwischen
2024 und 2027 bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Konzepte gefördert
und fachlich begleitet. Für jedes Modellvorhaben stehen rund 220.000 Euro
zur Verfügung.

Dr. Peter Jakubowski, Leiter der Abteilung Raum- und Stadtentwicklung im
BBSR, erläutert: „Die Kreislaufwirtschaft hat Zukunft! Sie ist ein
vielversprechender Ansatz, um Ressourcen besser zu nutzen, Abfälle
deutlich zu reduzieren und Umweltbelastungen zu verringern. Sie bietet den
Regionen viele Möglichkeiten, auf innovative Weise mehr Wertschöpfung zu
erzielen, sich unabhängiger von Lieferketten zu machen und attraktiver für
Fachkräfte zu werden. Im Fokus stehen etwa nachhaltige Lösungen in den
Bereichen Bauen, Landwirtschaft, Industrie und Tourismus.“

Bis zum 12. April 2024 können sich Akteure der Regionalentwicklung wie
Landkreise und Planungsverbände bewerben, die bereits erste Erfahrungen
mit dem Thema Kreislaufwirtschaft gesammelt haben. Alle Informationen über
die Förderbekanntmachung finden Sie auf der Webseite des BBSR:
<www.bbsr.bund.de>.

Ein zentrales Element der Initiative ist der Wissens- und
Informationsaustausch der Modellregionen untereinander und mit
europäischen Partnerregionen. Finanziert wird „Circular Rural Regions“ aus
dem Programm Region gestalten, mit dem das BMWSB in Zusammenarbeit mit dem
BBSR Projekte in ländlichen Räumen fördert.

Das BMWSB und das BBSR setzen die Pilotaktion im Rahmen der Territorialen
Agenda 2030 um. Das Dokument ist seit 2020 Leitlinie für die europäische
Raumordnungspolitik. Ziel ist eine gleichwertige soziale, wirtschaftliche
und ökologisch tragfähige Entwicklung der Regionen in Europa. Der
Kreislaufwirtschaft kommt dabei eine wichtige Rolle zu.

Zum Aufruf: <www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/aufrufe/aktuelle-meldungen
/kreislaufwirtschaft-circular-rural-regions.html
>

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