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Vortrag: Krankenhäuser in Zeiten der Klimakrise

n der Ruperto Carola Ringvorlesung spricht Claudia Quitmann über
Strategien der Anpassung und des Klimaschutzes

Mit dem Thema „Krankenhäuser in Zeiten der Klimakrise – Von Anpassung und
Klimaschutz“ befasst sich Claudia Quitmann, Nachwuchswissenschaftlerin am
Heidelberger Institut für Global Health. Ihr Vortrag ist Teil der Ruperto
Carola Ringvorlesung, die im Wintersemester den Titel „ÜberMorgen – Junge
Forscher:innen der Universität Heidelberg“ trägt. Damit will die
Universität aufzeigen, wie der wissenschaftliche Nachwuchs mit seiner
Forschung dazu beiträgt, den großen Herausforderungen unserer Zeit zu
begegnen. Die Veranstaltung mit Claudia Quitmann findet am 29. Januar 2024
in der Aula der Alten Universität statt und beginnt um 18.15 Uhr.

Der Klimawandel wirkt sich bereits heute auf die menschliche Gesundheit
aus, zum Beispiel durch zunehmende Hitzewellen oder veränderte
Ausbreitungsmuster von Infektionserkrankungen. Krankenhäuser spielen eine
wichtige Rolle dabei, diese Auswirkungen abzufedern, wie Claudia Quitmann
hervorhebt. Gleichzeitig tragen sie selbst zum Klimawandel bei, da unter
anderem durch dort verwendete Medikamente und Medizinprodukte
Treibhausgasemissionen entstehen. In ihrem Vortrag wird die Referentin
erörtern, welche Rolle Krankenhäuser bei der Anpassung an den Klimawandel
spielen und wie sie zum Klimaschutz beitragen können. Claudia Quitmann
absolvierte ein Medizinstudium in Aachen. Am Heidelberger Institut für
Global Health, das an der Medizinischen Fakultät Heidelberg und am
Universitätsklinikum Heidelberg angesiedelt ist, forscht sie im Rahmen
ihrer Doktorarbeit zur Entwicklung nachhaltiger und klimaresilienter
Gesundheitssysteme. Aktuell arbeitet sie unter anderem an einem Projekt
zur Treibhausgasbilanzierung von Krankenhäusern.

Die Ruperto Carola Ringvorlesung ist Teil eines Konzepts von Fokusthemen.
Damit will die Universität Heidelberg zweimal jährlich gesellschaftlich
relevante Forschungsfragen in unterschiedlichen Formaten an die breite
Öffentlichkeit herantragen. In der aktuellen Reihe, die sich dem
Fokusthema SCHWACH & STARK widmet, geben Nachwuchswissenschaftlerinnen und
Nachwuchswissenschaftler unterschiedlicher Fachdisziplinen Einblicke in
ihre Forschung zu den Bedingungen für eine lebenswerte Gesellschaft der
Zukunft. Anliegen der Reihe ist es, mit der interessierten Öffentlichkeit
ins Gespräch darüber zu kommen, wie sich gesellschaftliche
Herausforderungen – seien es Klimawandel, Gesundheitssystem oder
Stadtentwicklung – meistern lassen und welchen Beitrag Wissenschaft dazu
leisten kann.

Dem Vortrag mit Claudia Quitmann folgt eine abschließende Veranstaltung,
mit der die Ruperto Carola Ringvorlesung im Wintersemester endet. Der
Vortrag zum Thema „Antimikrobielle Forschung“ findet am 5. Februar in der
Aula der Alten Universität statt und beginnt um 18.15 Uhr. Aufzeichnungen
der Vorträge sind zu einem späteren Zeitpunkt abrufbar auf heiONLINE, dem
zentralen Portal der Ruperto Carola mit Vorträgen, Diskussionsrunden und
Veranstaltungen in digitalen Formaten.

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Muthesius Kunsthochschule öffnet für Interessierte: Studieninfotage am 14. und 15. Februar

Was passiert eigentlich im Kunst-Studium? Wie unterscheiden sich die
Studiengänge Kommunikationsdesign und Industriedesign voneinander? Was
haben Raumstrategien mit Städteplanung und Virtual Reality zu tun – und
wieso öffnet die Kunsthochschule ihre Werkstätten rund um die Uhr? Die
Muthesius Kunsthochschule in Kiel verrät Schüler*innen und allen
Interessierten das und noch viel mehr: an ihren Studieninfotagen am
Mittwoch, 14., und Donnerstag, 15. Februar.

Was passiert eigentlich im Kunst-Studium? Wie unterscheiden sich die
Studiengänge Kommunikationsdesign und Industriedesign voneinander? Was
haben Raumstrategien mit Städteplanung und Virtual Reality zu tun – und
wieso öffnet die Kunsthochschule ihre Werkstätten rund um die Uhr?

Die Muthesius Kunsthochschule in Kiel verrät Schüler*innen und allen
Interessierten das und noch viel mehr: an ihren Studieninfotagen am
Mittwoch, 14., und Donnerstag, 15. Februar.

Am Mittwoch, 14. Februar, wird ab 14 Uhr ein digitales Programm über Zoom
angeboten: Online können Schüler*innen und Interessierte die Studiengänge
Freie Kunst, Kunst Lehramt an Gymnasien, Raumstrategien, Industriedesign
und Kommunikationsdesign im Austausch mit Studierenden und Professor*innen
kennenlernen – eine Anmeldung für die Zoom-Calls ist nicht notwendig.

Am Donnerstag, 15. Februar, öffnen für Interessierte von 10 bis 15 Uhr die
Ateliers, Arbeitsräume und Werkstätten in Kiel. Deutschlands nördlichste
und jüngste Kunsthochschule bietet moderierte Talkrunden mit
Absolvent*innen an, außerdem wird es Ausstellungen von Studierenden,
Mappenschau aller Studiengänge sowie Beratungen für eine erfolgreiche
Bewerbung geben. Darüber hinaus zeigen Studierende stündlich bei Führungen
den Campus, die Ateliers und Werkstätten; eine Anmeldung für diese
Rundgänge ist bis Donnerstag, 1. Februar, online möglich. Das gesamte
Programm und kurz vorher auch die Einwahl-Links zu den Zoom-Calls gibt’s
auf https://infotage.muthesius-kunsthochschule.de/

2005 als erste und einzige Kunsthochschule Schleswig-Holsteins gegründet,
ist die Muthesius Kunsthochschule nicht nur ein Ort der Ermöglichung
kulturell relevant werdender Biografien, sondern mit ihrem Projektstudium
auch ein Ort besonderer Experimente und Realisierungen.

Die Muthesius Kunsthochschule bietet die Studiengänge Freie Kunst, Kunst
Lehramt an Gymnasien, Raumstrategien, Industrie- und Kommunikationsdesign
an. Heute sind rund 650 Studierende in den Bereichen Kunst und Design
eingeschrieben; sie kommen aus mehr als 30 Ländern. „Es ist Freiraum
nötig, um sich zu bewegen. Deshalb ist die erste Bedingung für Kunst und
Design an unserer Hochschule Freiheit! Zum Studium an der Muthesius
Kunsthochschule gehört der Wille, diese Freiheit zu nutzen, um zu einer
ebenso kreativen wie produktiven Persönlichkeit heranzureifen. So können
wir unseren Studierenden persönliche Biografien ermöglichen“, sagt
Präsident Dr. Arne Zerbst.

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Jugendliche aus finanziell schwachen Familien knüpfen weniger Freundschaften

Jugendliche aus einkommensschwachen Familien haben weniger Möglichkeiten,
Freund-schaften zu schliessen und sich in der Schule sozial zu
integrieren. Dies ergab eine Studie von Forschern der Universitäten Zürich
und Stockholm, die Daten von über 200 Schulklassen in Schweden
untersuchte.

Freundschaften in der Schule sind wichtig für die Entwicklung während der
Adoleszenz und prä-gen die soziale Kompetenz im späteren Leben. Fühlen
sich Jugendliche in der Schulklasse gut integriert, fördert dies das
psychische Wohlbefinden, die schulischen Leistungen – und damit auch das
Vorankommen in der Arbeitswelt.

Eine Studie unter der Leitung der Universität Zürich ging der Frage nach,
wie das Einkommen der Eltern das soziale Gefüge in einer Schulklasse
beeinflusst. Dazu untersuchten die Forschenden Erhebungs- und
Verwaltungsdaten von 4787 schwedischen Jugendlichen im Alter von 14 und 15
Jahren in 235 Schulklassen. Zusätzlich analysierten sie deren
Freundschafts-Netzwerke. Sie kamen zum Schluss, dass Jugendliche aus
einkommensschwachen Familien unabhängig vom Kon-text der Schule weniger
sozial integriert sind als ihre finanziell besser gestellten
Altersgenossen.

Einkommen und Status beeinflussen Freundschaften

«Wir stellten fest, dass Schülerinnen und Schüler aus ärmeren Haushalten
seltener als Freundin oder Freund ausgewählt werden und somit weniger
freundschaftliche Beziehungen pflegen als solche aus einkommensstärkeren
Haushalten», sagt Erstautorin Isabel Raabe vom Soziologi-schen Institut
der Universität Zürich. Erstaunlicherweise sei dies auch in Klassen mit
vielen Ju-gendlichen aus armen Haushalten der Fall. Als arm wurden gemäss
den Forschenden Familien in den untersten 20 Prozent der Einkommensskala
Schwedens gewertet.

«Uns hat überrascht, dass selbst innerhalb einkommensschwacher Gruppen das
elterliche Einkommen eine Rolle spielt. Das könnte bedeuten, dass der
soziale Status mit entsprechenden Attributen wie modischer Kleidung oder
trendigen Freizeitbeschäftigungen beim Schliessen einer Freundschaft
wichtig ist», so die Autorin. Eine weitere Erklärung könnte sein, dass
arme Jugendliche weniger Geld für Sport oder Hobbies zur Verfügung und
können so weniger zusätzliche Kontakte ausserhalb der Schule knüpfen. Oder
sie leiden unter wirtschaftlichem und familienbezogenem psychosozialem
Stress, der sich auf ihr Verhalten auswirkt und sie als Freunde weniger
attraktiv macht.

Netzwerk von Freundinnen und Freunden

Würde sich das Freundschaftsgefälle verringern, wenn das elterliche
Einkommen keine Rolle für das Enstehen von Freundschaften spielen würde?
Auch dieser hypothetischen Frage ging die Studie nach. Postdoktorandin
Isabel Raabe: «Wir konnten allerdings nur etwa ein Drittel dieses
Freundschaftsgefälles tatsächlich durch Unterschiede im elterlichen
Einkommen erklären.» Also muss es im sozialen Netzwerk noch weitere
Mechanismen geben, welche die vorhandenen finanziellen Unterschiede noch
verschärfen – zum Beispiel die Beliebtheit. Wer schon viele Freunde hat,
findet leichter weitere.

Denn Menschen neigen dazu, sich mit den Freundinnen und Freunden ihrer
Freunde anzufreun-den – in diesem Sinne kann jede Freundschaft potenziell
weitere generieren. Wenn Ärmere allerdings von vornherein weniger
Kameradschaften pflegen, ist auch die Wahrscheinlichkeit geringer, neue
Kontakte zu knüpfen. So können sich gemäss Raabe die einkommensbezogenen
Unter-schiede bei Freundschaften weiter verstärken und Kinder und
Jugendliche aus finanzschwachen Haushalten am Anfang ihrer Bildungs- und
Berufslaufbahn benachteiligen.

Sozioökonomische Durchmischung wichtig

Um diesen Tendenzen entgegenzuwirken, sollten die Schulen mehr
Gelegenheiten zum Aufbau neuer Freundschaften schaffen. «Dies könnte
geschehen, indem man die Sitzordnung in den Klassen sowie in Lern- oder
Projektgruppen regelmässig in Bezug auf den sozioökonomischen Hintergrund
durchmischt oder klassenübergreifende Nachmittagsaktivitäten oder
Sportangebote bietet», sagt Raabe. Denn es liege in der öffentlichen
Verantwortung, Chancengleichheit für Kin-der aller Schichten zu
gewährleisten.

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Konflikte in Beziehungen erfolgreich meistern

Konflikte in Beziehungen Symbobild
Konflikte in Beziehungen Symbobild

Auch wenn wir uns nach Harmonie sehnen, so sind Konflikte doch in jeder Art von Beziehung gelegentlich unvermeidlich. Viele fühlen sich in diesen Momenten jedoch überfordert und wissen nicht genau, wie sie nun mit all den Emotionen umgehen sollen.

Wir haben daher einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen, besser mit Konflikten in einer Beziehung umzugehen oder aufkommende Konflikte gar frühzeitig aus dem Weg zu räumen. Finden Sie gemeinsam kreative Lösungen, denn so kehrt schnell wieder Harmonie ein und Sie können gemeinsam an einem Strang ziehen.

 

Kommunikation niemals unterschätzen

Eine der Hauptursachen für Konflikte in Beziehungen ist die mangelnde Kommunikation. Dabei betonen viele Kommunikationsexperten seit langem den unverzichtbaren Stellenwert offener Kommunikation in Beziehungen. Sie weisen darauf hin, dass diese weit über bloße Worte hinausgeht. Sie umfasst auch das Verständnis für nonverbale Signale, Empathie und die Fähigkeit, den Standpunkt des anderen zu respektieren, selbst wenn man ihn nicht teilt.

Auch nicht geäußerte Bedürfnisse können zu Konflikten führen. Möchte der eine Partner etwas Schwung ins Schlafzimmer bringen und Poppers bestellen, traut er sich aber nicht, dies anzusprechen? Frust kann sich breit machen, der doch so einfach zu lösen gewesen wäre. Wenn man sich einander mitteilt, hätte man vielleicht sogar feststellen können, dass sich der Partner ebenfalls nach solch einer Abwechslung sehnt.

Experten unterstreichen, dass Kommunikationsfähigkeiten nicht angeboren sind, sondern durchaus erlernt und durch regelmäßige Übung weiterentwickelt werden müssen.

Wir haben daher einige Kommunikationstipps für Paare zusammengestellt:

  • Vermeiden Sie Vorwürfe und konzentrieren Sie sich auf das Thema.
  • Verwenden Sie „Ich“-Sätze anstelle von „Du“-Sätzen, um Ihre Gefühle auszudrücken. Diese Ich-Botschaften tragen Ihre Anliegen, ohne das Gegenüber anzugreifen.
  • Sprechen Sie auf eine respektvolle Art und Weise miteinander. Denken Sie daran, dass Worte verletzen können und einiges nicht mehr zurückgenommen werden kann.
  • Nehmen Sie sich Zeit zum Nachdenken, bevor Sie antworten.
  • Machen Sie sich mit Kommunikationsmodellen wie dem 4-Ohren-Modell von Schulz von Thun vertraut. Dies hilft Ihnen, die Vorgänge der Kommunikation besser zu verstehen.
  • Gehen Sie einen Schritt zurück und sprechen Sie über das Gesagte. Was haben Sie gemeint, was haben Sie verstanden und wie ist etwas angekommen? Manchmal meinen wir dasselbe, drücken es aber unterschiedlich aus.

Nehmen Sie Kommunikation nicht auf die leichte Schulter und denken Sie an die Aussage von Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Der Kommunikationsprozess als solcher ist sehr anfällig für Missverständnisse, warum sollte man es sich hier also nicht etwas leichter machen?

Wie können Sie gemeinsame Lösungen finden?

Eine der schwierigsten Aufgaben bei der Konfliktbewältigung in einer Beziehung besteht darin, gemeinsame Lösungen zu finden. Jeder sollte die Chance haben, seine Meinungen und Vorschläge auszudrücken. Wenn man gemeinsam in der Sackgasse sitzt, hilft es auch, die jeweiligen Argumente sowie die Vor- und Nachteile aufzulisten. Es geht nicht darum, einander zu übervorteilen, sondern darum, gemeinsam die Mauer niederzureißen und einen Weg herauszufinden.

Zu lernen, Kompromisse in Bereichen wie Lifestyle, Zusammenleben und Beziehung einzugehen, ist daher ein wichtiger Schritt. Auch hier spielt Kommunikation eine Rolle, um die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu verbalisieren. Gemeinsam kann man dann einen Mittelweg einschlagen, der für beide tragbar ist. Und wer weiß, vielleicht bieten eben diese Konflikte die richtige Chance, gemeinsam zu wachsen und ein besseres Verständnis füreinander zu entwickeln?

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