Zum Hauptinhalt springen

Pflegestudierende präsentieren ihre Semesterprojekte

Vorstellung innovativer Ansätze in der Pflege verdeutlicht, wie vielfältig
das Gebiet ist und wie verschiedene Versorgungssettings von akademisierter
Pflege profitieren

Die Studierenden des Studiengangs „Evidenzbasierung pflegerischen
Handelns" (heute Bachelor-Studiengang Pflege) an der Hochschule für
Gesundheit (HS Gesundheit) in Bochum haben am 11. Januar ihre
Semesterprojekte öffentlich vorgestellt. Die Veranstaltung fand im Atrium
der Hochschule statt, interessierte Besucher*innen waren herzlich
eingeladen. Die Präsentationen wurden im Rahmen eines Moduls des
Studiengangs von Prof. Dr. Anne Roll betreut. Vorgestellt wurden die
Projekte in Form von Postern und einem Film.

Die Themen deckten ein breites Spektrum an Herausforderungen und
Lösungsansätzen in der Pflege ab. „Die Projekte, die von den Studierenden
mit langjähriger Berufserfahrung in der Pflege mit Kolleg*innen aus der
Praxis bearbeitet wurden, behandelten sehr unterschiedliche Themen und
machten deutlich, wie vielfältig Pflege ist und wie wichtig es ist, die
akademisierte Pflege in den verschiedenen Versorgungssettings zu
etablieren“, sagte Anne Roll. Die Themen reichten von der Sensibilisierung
für Lärmbelästigung auf Intensivstationen, der Dokumentation von und dem
Umgang mit Unruhe in der Altenpflege über die Förderung der
Patientenbeobachtung bis zu innovativen Ansätzen in der Pflegeausbildung
und der Palliativpflege. „Die Projekte zeichneten sich durch eine hohe
Praxisrelevanz aus und basieren gleichzeitig auf evidenzbasierter Pflege“,
so Anne Roll. Ziel der Veranstaltung war es, eine Plattform für einen
anregenden Austausch über aktuelle Herausforderungen und Fortschritte in
der Pflegewissenschaft und –praxis zu bieten.

  • Aufrufe: 39

Die nächste Atombombe? Filmabend mit Podiumsdiskussion zu „Oppenheimer“ und zu sicherheitsrelevanter Forschung

In Christopher Nolans Film „Oppenheimer“ von 2023, der die Geschehnisse um
den Bau der ersten Atombombe beschreibt, werden grundlegende Fragen zur
Verantwortung der Wissenschaften aufgeworfen. Damals wie heute stehen
Forschende vor der Herausforderung, wie sie die Tragweite technologischer
Entwicklungen absehen und Missbrauchspotenziale minimieren können. Der
Gemeinsame Ausschuss zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung der
Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Nationalen Akademie der
Wissenschaften Leopoldina widmet sich der doppelten Verwendbarkeit von
Forschungsergebnissen (Dual Use).

Am Beispiel des Films „Oppenheimer“ und anhand aktueller Forschung werden
bei einem Filmabend mit anschließendem Gespräch die ethischen Fragen von
Dual Use diskutiert.

Filmabend und Podiumsdiskussion
Die Verantwortung der Wissenschaften: Welche Technologie könnte sich als
die nächste Atombombe herausstellen?
Dienstag, 23. Januar 2024, 17:00 Uhr bis 21:30 Uhr
Cinema Paris, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin
Eintritt frei

Der Film „Oppenheimer“ wird in der englischen Originalversion mit
deutschen Untertiteln gezeigt. Im Anschluss kommen die Vizepräsidentin der
DFG und Vorsitzende des Gemeinsamen Ausschusses Prof. Dr. Britta Siegmund,
der Chemiker Prof. Dr. Florian Kraus (Philipps-Universität Marburg) und
der Physiker Dr. Alexander Blum (Max-Planck-Institut für
Wissenschaftsgeschichte) mit dem Publikum ins Gespräch. Thematisiert
werden neben tagesaktuellen Fragen zur möglichen schädlichen Anwendung von
Forschungsergebnissen auch das Verhältnis von sicherheitsrelevanter
Forschung zur Wissenschaftsfreiheit sowie Handlungsmöglichkeiten
nationaler und internationaler Forschungseinrichtungen, um Forschende
hinsichtlich Dual Use zu sensibilisieren.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und ist kostenfrei.
Eine Anmeldung bis Donnerstag, 19. Januar 2024, ist unbedingt
erforderlich. Den Link zur Anmeldung sowie weitere Informationen zur
Veranstaltung finden Sie unter:
https://www.leopoldina.org/veranstaltungen/veranstaltung/event/3136/

Der Gemeinsame Ausschuss zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung
ist ein von DFG und Leopoldina eingerichtetes Gremium, das das Bewusstsein
für die doppelte Verwendbarkeit (Dual Use) von Forschungsergebnissen, den
verantwortungsvollen Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung und die
diesbezügliche Selbstregulierung der Wissenschaften nachhaltig stärken
soll. Der Ausschuss unterstützt die Umsetzung der entsprechenden
Empfehlungen von DFG und Leopoldina zu „Wissenschaftsfreiheit und
Wissenschaftsverantwortung“. Hierzu gehören insbesondere die Etablierung
und Arbeit von lokalen Kommissionen für Ethik sicherheitsrelevanter
Forschung an den deutschen Forschungsinstitutionen.

Weitere Informationen: https://www.leopoldina.org/ueber-uns/kooperationen
/gemeinsamer-ausschuss-dual-use/


Journalistinne oder Journalisten, die an der Veranstaltung teilnehmen
möchten, melden sich bitte per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. an.

Folgen Sie der Leopoldina auf X: www.twitter.com/leopoldina

Über die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina:
Als Nationale Akademie der Wissenschaften leistet die Leopoldina
unabhängige wissenschaftsbasierte Politikberatung zu gesellschaftlich
relevanten Fragen. Dazu erarbeitet die Akademie interdisziplinäre
Stellungnahmen auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse. In
diesen Veröffentlichungen werden Handlungsoptionen aufgezeigt, zu
entscheiden ist Aufgabe der demokratisch legitimierten Politik. Die
Expertinnen und Experten, die Stellungnahmen verfassen, arbeiten
ehrenamtlich und ergebnisoffen. Die Leopoldina vertritt die deutsche
Wissenschaft in internationalen Gremien, unter anderem bei der
wissenschaftsbasierten Beratung der jährlichen G7- und G20-Gipfel. Sie hat
rund 1.700 Mitglieder aus mehr als 30 Ländern und vereinigt Expertise aus
nahezu allen Forschungsbereichen. Sie wurde 1652 gegründet und 2008 zur
Nationalen Akademie der Wissenschaften Deutschlands ernannt. Die
Leopoldina ist als unabhängige Wissenschaftsakademie dem Gemeinwohl
verpflichtet.

  • Aufrufe: 22

»6. Praxisforum Kunststoffrezyklate« - Branchentreff zum werkstofflichen Kunststoffrecycling, 13. -14.3.2024, Darmstadt

Herausforderungen beim werkstofflichen Recycling von Polycarbonat, Chancen
für ein zirkuläres Design in der Automobilindustrie oder die Frage, ob es
ausreichende Rezyklatmengen in angemessener Qualität für alle Anwender
gibt, dies und mehr behandelt das sechste Praxisforum Kunststoffrezyklate
am 13. und 14. März 2024 in Darmstadt. Expertenwissen zu Themen wie
Additivierung und Stabilisierung, Analyse von Rezyklaten, Masterbatches
und Compounds sowie Anwendungen bietet diese Veranstaltung. Das Programm
für die Tagung und die Online-Anmeldung sind ab sofort verfügbar. Das neue
Format #LBFDeepDive beantwortet Fragen einem exklusiven Teilnehmerkreis.

Internationaler Austausch in der Kunststoffbranche

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit
LBF lädt zum sechsten Praxisforum Kunststoffrezyklate am 13. und 14. März
2024 nach Darmstadt ein. Die Fachtagung in englischer Sprache bietet den
Teilnehmenden den Austausch im internationalen Kreis und bringt
Kunststofferzeuger, -verarbeiter, sowie Recycler und Anwender zusammen.

Vorträge von ausgewählten nationalen und internationalen Expertinnen und
Experten aus Forschung und Industrie wie der Coperion GmbH, BYK-Chemie
GmbH, Audi AG, Hyundai Motor Deutschland GmbH, Miele & Cie. KG, SULO
Deutschland GmbH, TecPart Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V.,
cirplus GmbH, ifeu GmbH, trinamiX GmbH, PolyIQ GmbH, SI Group und Trinseo
geben Einblicke in Marktentwicklungen, Forschungsansätze und technische
Lösungen.

Neben den fachlichen Inhalten ist die Veranstaltung eine etablierte
Plattform für den informellen Austausch zwischen den Teilnehmenden und
bietet ausgezeichnete Möglichkeiten zum Netzwerken.

Veranstaltungsort für das sechste Praxisforum Kunststoffrezyklate 2024 ist
das Welcome Hotel in Darmstadt. Das Hotel ist zentral gelegen, verfügt
über eine Tiefgarage und kann gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln
erreicht werden.

Übergabe der Tagungsleitung

Professor Rudolf Pfaendner gibt nach fünf erfolgreichen Veranstaltungen
die Tagungsleitung an Dr. Elke Metzsch-Zilligen und Dr. Christian Beinert
weiter. »Ich freue mich, dieses Team als neue Tagungsdoppelspitze begrüßen
zu dürfen«. Beide sind Experten auf ihren jeweiligen Fachgebieten
Kunststoffadditive bzw. Kunststoffformgebung und werden die Tagung mit
neuen Ideen bereichern.

Neues exklusives Zusatzformat: #LBFDeepDive

Neben den bewährten Veranstaltungselementen bietet das #LBFDeepDive am
Vortag des Praxisforums einem exklusiven Teilnehmerkreis erstmals die
Möglichkeit einen ganzen Tag Einblicke in die Forschungsaktivitäten des
Fraunhofer LBF zum Thema Kunststoff-Rezyklate zu erhalten.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben hier vertiefende Einblicke
in ihre Forschungsarbeiten, z. B. welche Potenziale zur Reduktion von
Emissionen und Gerüche vorhanden sind, wie Unternehmen erfolgreiche
Rezyklate durch Additive und durch Nachstabilisierung erhalten oder welche
Möglichkeiten und Grenzen im Kontext der Rezyklat-Analytik
(Verunreinigungen, Zusammensetzung, Rheologie, …) zu beachten sind.

Konkrete Erfahrungsberichte über innovative Ansätze und fachliche
Diskussionen zwischen den Teilnehmenden aus Industrie und Wissenschaft
stehen im Mittelpunkt.

Schnittstelle Wissenschaft und Wirtschaft

Das Fraunhofer LBF als anwendungsorientierte Forschungseinrichtung und
neutraler Ansprechpartner bildet die Schnittstelle zwischen Wissenschaft
und Wirtschaft und hat speziell im Themenumfeld Rezyklate eine führende
Rolle in der Forschungslandschaft inne. Mit der Durchführung zahlreicher
Technologietagungen und Industriearbeitskreise nimmt das Darmstädter
Forschungsinstitut seit vielen Jahren einen festen Platz in der
Kunststoffbranche ein und hat als erfahrener und etablierter Partner die
Federführung der Veranstaltung 2022 von dem Hanser Verlag übernommen. Der
Hanser Verlag unterstützt die Tagung weiterhin ideell.

Besondere Konditionen für die Teilnahme von Fachredaktionen und
Fachverbänden zwecks Berichterstattung ist möglich - bitte melden!

  • Aufrufe: 21

Gemeinsam für den Herzrhythmus – 20 Jahre AFNET Jubiläumsveranstaltung

Das Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V. (AFNET) feiert sein 20jähriges
Bestehen am 17.01.2024 mit geladenen Gästen in Berlin. Unter dem Motto
„Gemeinsam für den Herzrhythmus“ präsentiert das AFNET den Teilnehmenden
Themen rund um die Volkskrankheit Vorhofflimmern sowohl in Vorträgen als
auch auf einem „Marktplatz Vorhofflimmern“, einer von AFNET
Wissenschaftler:innen moderierten Ausstellung. Grußworte der
Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Sabine
Dittmar, des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie,
Professor Holger Thiele, sowie des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen
Herzstiftung, Professor Thomas Voigtländer, runden das Programm ab.

„Wir erforschen seit 20 Jahren das Vorhofflimmern, die häufigste
Herzrhythmusstörung, mit dem Ziel, das Leben der Betroffenen zu
verbessern. Auf der Jubiläumsfeier möchten wir mit Vertreter:innen aus
Wissenschaft, Medizin und Fördererorganisationen sowie mit Patient:innen
ins Gespräch kommen und mit den unterschiedlichen Personengruppen über die
Bedeutung von Vorhofflimmern, Diagnostik- und Therapieoptionen sowie den
Beitrag translationaler Forschung diskutieren.“ erklärt der
Vorstandsvorsitzende des AFNET, Professor Paulus Kirchhof,
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Im Anschluss an die
Grußworte wird er die Forschung des AFNET mit Highlights aus den
vergangenen zwei Jahrzehnten in einem Übersichtsvortrag präsentieren.

Auf dem „Marktplatz Vorhofflimmern“ werden Wissenschaftler:innen den
Gästen die Arbeit des AFNET vorstellen. Dabei geht es unter anderem um
Ideen für die weitere Verbesserung der Früherkennung von Vorhofflimmern
und um neue Behandlungsansätze für Rhythmusstörungen und andere Herz-
Kreislauf-Erkrankungen. Auch Betroffene werden dazu Vorschläge aus ihrer
Perspektive einbringen.

Mit einem Award will das AFNET langjährige Mitwirkende ehren. Preise
werden in den Kategorien klinische Forschung, translationale Forschung und
Öffentlichkeitsarbeit verliehen.

Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V. (AFNET)
Das Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V. (AFNET) ist ein interdisziplinäres
Forschungsnetz, in dem Wissenschaftler:innen und Ärzt:innen aus Kliniken
und Praxen deutschlandweit zusammenarbeiten. Ziel des Netzwerks ist es,
die Behandlung und Versorgung von Patient:innen mit Vorhofflimmern in
Deutschland, Europa und weltweit durch koordinierte Forschung zu
verbessern. Dazu führt das Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V.
wissenschaftsinitiierte, nicht-kommerzielle, klinische Studien
(investigator initiated trials = IIT), Register auf nationaler und
internationaler Ebene sowie translationale Forschungsprojekte durch. Das
AFNET verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung von
Vorhofflimmern, unterstützt aber auch Forschungsarbeiten in anderen
Bereichen, die für die kardiovaskuläre Versorgung relevant sind.

In den vergangenen zwanzig Jahren hat das AFNET eine Reihe von Studien und
Projekten, in denen verbesserte Behandlungsmethoden getestet wurden,
durchgeführt und abgeschlossen. Ein besonders erfolgreiches Beispiel ist
die 2020 abgeschlossene EAST – AFNET 4 Studie, die den Nutzen einer frühen
rhythmuserhaltenden Behandlung bei Vorhofflimmern belegt hat. Neben den
eigenen Studien war und ist das AFNET Partner in Projekten anderer
Institutionen und Teil großer internationaler Forschungskonsortien.
Gemeinsam mit der European Heart Rhythm Association (EHRA) führt das AFNET
alle zwei Jahre international besetzte Konsensuskonferenzen durch, in
denen Empfehlungen für die Erforschung und Behandlung von Vorhofflimmern
erarbeitet werden. Die Erkenntnisse aus der klinischen und translationalen
Forschung des Forschungsnetzes haben das Leben von Patient:innen mit Herz-
Kreislauf-Erkrankungen verbessert und Behandlungsleitlinien in Europa und
weltweit beeinflusst.

Der 2010 gegründete Verein Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V. ist aus dem
von 2003 bis 2014 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
geförderten Kompetenznetz Vorhofflimmern hervorgegangen. Seit Januar 2015
werden einzelne Projekte und Infrastrukturen des AFNET vom Deutschen
Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) sowie einige Projekte aus EU-
Forschungsmitteln finanziell unterstützt.

  • Aufrufe: 39