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Universität Rostock bietet wieder Niederdeutsch-Sprachkurs an

An der Universität Rostock ist zum Wintersemester 2023/24 wieder ein
Niederdeutsch-Sprachkurs gestartet. Die erfreuliche Nachfrage seitens der
Studierenden und Gäste in Rostock unterstreicht das anhaltende Interesse
an der plattdeutschen Sprache. Der Anfängerkurs, der sich gleichermaßen an
Studierende und externe Interessierte richtet, wurde mit voller
Teilnehmerzahl erfolgreich gestartet.

Der Niederdeutsch-Sprachkurs, der vom Institut für Germanistik der
Universität Rostock angeboten wird, vermittelt den Teilnehmenden
grundlegende Kenntnisse der niederdeutschen Sprache sowie essentielles
Vokabular, um sich gegenseitig vorzustellen, einkaufen zu gehen und Wegen
zu beschreiben.

Den Sprachkurs leitet Nadine Koop, die an der Universität Rostock auch in
der Wossidlo-Forschungsstelle tätig ist. Dort engagiert sie sich in einem
von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt mit dem Titel
"Wossidlo-Teuchert online", welches sich der Digitalisierung des
Mecklenburgischen Wörterbuchs widmet.

Erweitern soll das Kursangebot im kommenden Sommersemester ein
Fortgeschrittenen- Sprachkurs Niederdeutsch. Damit reiht sich die
Universität in den Kreis der Universitäten Greifswald, Hamburg, Kiel und
Oldenburg ein, an denen Studierende die Möglichkeit haben, Niederdeutsch
zu erlernen und ihren Spracherwerb mit einem Niederdeutsch-Zertifikat zu
dokumentieren.

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UEFA EURO 2024 aus sportökonomischer Perspektive

Künzelsauer HHN-Professor im Bereich Sportmanagement, Thomas Bezold,
veröffentlicht
Herausgeberband.

• Die Veröffentlichung analysiert das Management, die Organisation sowie
die Wirkung dieser
Sportgroßveranstaltung.

Künzelsau, Oktober 2023. HHN-Professor für Sportmanagement in Künzelsau,
Thomas Bezold, veröffentlich gemeinsam mit Professor Florian Pfeffel,
Präsident der accadis Hochschule Bad Homburg, einen Herausgeberband, der
die verschiedenen sportökonomischen Perspektiven der
Sportgroßveranstaltung UEFA EURO 2024 beleuchtet. Die UEFA EURO 2024 ist
nach der FIFA-Weltmeisterschaft 2006 die größte Sportveranstaltung, die in
Deutschland organisiert und durchgeführt werden wird. Im Sommer 2024
werden 51 Spiele der europäischen Nationalmannschaften in zehn deutschen
Stadien stattfinden, um den Europameister zu ermitteln.

Das Fachbuch befasst sich zunächst mit der historischen Entwicklung sowie
dem organisatorischen Rahmen und thematisiert die Herausforderungen im
Personalmanagement. Darüber hinaus setzen die Herausgeber einen weiteren
inhaltlichen Schwerpunkt im Bereich Fans, insbesondere Fan-Engagement, und
digitale Angebote, gerade im Kontext des Trends E-Sport. Weitere Autoren
werfen einen vermarktungsrechtlichen Blick auf die Ausrichterstädte. In
einem weiteren Teil widmet sich die Publikation dem Sport- und
Eventsponsoring sowie dem Markenmanagement im Rahmen der UEFA EURO 2024
mit besonderem Fokus auf die Sportartikelindustrie sowie das Event-
Merchandising. Zum Abschluss rücken die Themen Nachhaltigkeit sowie
mögliche Transfereffekte auf den Amateursport in den Vordergrund.

Die Konzeption der Publikation orientiert sich an den verschiedenen
Wertschöpfungsaspekten, die bei Planung, Vorbereitung und Durchführung zu
durchlaufen sind wobei die verschiedenen Perspektiven der
unterschiedlichen Stakeholder-Gruppen Berücksichtigung finden. Dazu zählen
u. a. die UEFA, der DFB, die EURO 2024 GmbH, die Landesverbände,
politische Entscheidungsträger, die Ausrichterstädte, Stadien, Medien,
Ausrüster, Sponsoren, Agenturen, Sportartikelindustrie, Zuschauer*innen
und die allgemeine Öffentlichkeit. In der Publikation werden sowohl
Beiträge zu sportökonomischen Theorien berücksichtigt, als auch der
anwendungsorientierten Praxis.

Insgesamt richtet sich der Herausgeberband als Fachbuch an eine breite
Zielgruppe, die sich besonders für die sportökonomischen Perspektiven
einer Sportgroßveranstaltung interessiert: Praktiker*innen,
Wissenschaftler*innen, Dozent*innen und Studierende im Fachgebiet
Sportmanagement, Sportökonomie und Eventmanagement. Aber auch
Entscheidungsträger*innen in Bewerbungs- und Organisationskomitees von
Großveranstaltungen, Vertreter*innen der öffentlichen Verwaltung,
Sportverbände und Vereine werden viele Themenbereiche finden, die sich
auch auf andere Sportarten und Größenklassen von Sportveranstaltungen
adaptieren lassen. Darüber hinaus wendet sich die Publikation an alle
Sportinteressierten, die einen vertieften Einblick in die Vorbereitung,
Organisation und Durchführung einer Sportgroßveranstaltung erhalten
möchten.

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Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik

Mit ca. 8.000 Studierenden ist die Hochschule Heilbronn (HHN) eine der
größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg.
Ihr Kompetenz-Schwerpunkt liegt in den Bereichen Technik, Wirtschaft und
Informatik. An ihren vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim,
Künzelsau und Schwäbisch Hall bietet die HHN mehr als 60
zukunftsorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge an, darunter auch
berufsbegleitende Angebote. Die HHN bietet daneben noch weitere
Studienmodelle an und pflegt enge Kooperationen mit Unternehmen aus der
Region. Sie ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis sehr gut vernetzt.
Das hauseigene Gründerzentrum unterstützt Studierende zudem beim
Lebensziel Unternehmertum.

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Deutsche Vorlieben im Schlafzimmer - Sex bei Licht oder in der Dunkelheit?

unge deutsche Männer tun 'es' am liebsten bei Licht

Lassen wir im Schlafzimmer das Licht an oder aus? Und nein, damit meinen wir nicht während der Schlafenszeit. Die Deutschen scheinen bei diesem Thema geteilter Meinung zu sein.  Hierbei fällt jedoch auf, dass es von allen befragten Altersgruppen in Deutschland vor allem junge Männer im Alter von 18 bis 24 Jahren sind, die es vorziehen, im Schlafzimmer das Licht anzulassen. Dies ergibt sich aus der Schlafzimmerumfrage von Lampenundleuchten. 

 
Ob das Licht beim Sex ein- oder ausgeschaltet sein soll, bleibt nach wie vor Gegenstand kontroverser Diskussionen. Beide Optionen sind natürlich völlig in Ordnung, aus der Umfrage ergibt sich jedoch, dass wir in Deutschland eine deutliche Präferenz für eine der beiden Optionen hegen. 78 % der Befragten lassen das Licht lieber an, während 22 % doch lieber im Dunkeln aktiv sind.
 
Lieber mit Licht 
Damit ist Deutschland jenes Land, das sich am eindeutigsten dafür entscheidet, in intimen Momenten das Licht anzulassen. Zum Vergleich: In den benachbarten Niederlanden ergibt die Umfrage einen Wert von 50/50 und in Polen ist ein dunkles Schlafzimmer durchaus in Ordnung.
 
Sind unter den Befragten noch weitere Unterschiede auszumachen? Auf jeden Fall! Befragte in der Alterskategorie von 18 – 24 Jahren entschieden sich mehrheitlich dafür, das Licht anzulassen. Mit zunehmendem Alter der Befragten sind geringere Unterschiede in der Präferenz festzustellen. Die Ergebnisse variieren auch in Abhängigkeit davon, ob Frauen oder Männer befragt wurden. Männer bevorzugen im Allgemeinen Beleuchtung (54 %), wohingegen es bei Frauen im Schlafzimmer ruhig auch dunkel sein kann. 
 
Saubere Laken? Nicht in Deutschland
Eine weitere Frage bezog sich auf die Häufigkeit des Bettwäsche-Wechselns. Wie es sich herausstellte, ergeben sich bei der Frage, wie oft wir unsere Laken in die Waschmaschine geben, sehr unterschiedliche Ergebnisse. Wir ziehen es vor, unsere Bettwäsche alle zwei Wochen zu wechseln. Außerdem entscheiden sich die meisten Deutschen dafür, einmal im Monat die Bettlaken zu erneuern. Und ja, für die echten Schlammferkel unter uns: unter den Befragten gab es auch einige, die angaben, ihr Bettzeug niemals in die Wäsche zu geben. Glücklicherweise war die Umfrage zudem anonym.
 
Neugierig darauf, zu erfahren, was wir im Schlafzimmer sonst noch so treiben? Hier sind alle Ergebnisse! 
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Komprimiertes Wissen zur Moorbirke - LWF-Broschüre zum Baum des Jahres 2023

Eine neu erschienene Broschüre der Bayerischen
Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft widmet sich der Moorbirke, dem
Baum des Jahres 2023. Im 87. Band der Reihe „LWF-Wissen“ kommen zahlreiche
renommierte Wissenschaftler und Experten zu Wort. Neben der LWF trugen
dazu das Bayerische Amt für Waldgenetik, die Bayerischen Staatsforsten,
sowie weitere Forschungseinrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet bei.

Die Bandbreite der Artikel im neuen LWF-Wissen reicht von der Verbreitung
und Ökologie der Moorbirke über Biodiversitätsaspekte bis hin zur Genetik
dieser faszinierenden Baumart. In den Artikeln werden aber auch Fragen der
waldbaulichen Behandlung, des Waldschutzes sowie möglicher
Holzverwendungen behandelt.

Die besondere Bedeutung der Moorbirke im Kontext des Wald- Naturschutzes
war einer der Gründe für die Wahl zum Baum des Jahres. „Zahlreiche
Tierarten, Pilze und Pflanzen leben ausschließlich an Birken und in
Birkenwäldern“, betont Dr. Peter Pröbstle, Präsident der LWF. „In den
vergangenen Jahrhunderten wurden Moore und Feuchtgebiete entwässert,
wodurch die Moorbirke bereits stark zurückgedrängt wurde. Nun werden ihre
Lebensbedingungen durch den dramatischen Klimawandel zusätzlich
verschlechtert. Steigende Temperaturen, erhöhte Verdunstung und mangelnde
Sommerniederschläge setzen unsere Moore zusätzlich unter Druck, so dass
wir wo immer möglich den Wasserhaushalt wiederherstellen müssen, auch der
Moorbirke zuliebe".

So fokussiert sich die Broschüre nicht nur auf den Naturschutz, sondern
auch auf den Klimawandel und den Moorschutz. Nachdem unter dem lichten
Schirm der Moorbirke auch Torfmoose und andere Torfbildner wie Seggen und
Schilf wachsen können, könnte der Moorbirkenanbau in wiedervernässten
Mooren einen Baustein beim Moorschutz, bei der Moorrenaturierung und sogar
beim Klimaschutz durch Moore spielen.

Das „LWF-Wissen“ zur Moorbirke richtet sich an die Forstpraxis, den
Naturschutz und die Wald-interessierte Öffentlichkeit gleichermaßen. Über
die Webseite der LWF kann die Broschüre für 10 Euro zzgl. Versandkosten
erworben werden.

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