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Tag der offenen Tür der Bundesregierung 2023: Wasserstoffpipelines am Stand der BAM selbst auf Sicherheit testen!

Mit einem interaktiven Stand zum Thema “Sichere
Wasserstoffpipelines“ beteiligt sich die Bundesanstalt für
Materialforschung und -prüfung (BAM) am diesjährigen Tag der offenen Tür
der Bundesregierung. Dieser findet am 19. und 20. August 2023 an
verschiedenen Orten in Berlin mit einem vielfältigen Rahmenprogramm statt.

Am Tag der offenen Tür der Bundesregierung öffnen traditionell die
Bundesministerien, das Kanzleramt und das Bundespresseamt interessierten
Bürger*innen ihre Türen, um Einblicke in ihre Arbeit zu geben.

Die BAM, wissenschaftlich-technische Ressortforschungseinrichtung im
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz
(BMWK), zeigt das interaktive Modell einer neuartigen Testplattform, mit
der die Sicherheit von Wasserstoffpipelines und anderen Wasserstoff-
Infrastrukturen getestet werden kann.

Die BAM ist mit ihrem Infostand zu Gast im Berliner Sitz des BMWK in der
Scharnhorststraße. Hier können Besucher*innen von klein bis groß die
Testplattform spielerisch erproben, per Tastendruck verschiedene
Testszenarien auslösen und mit den Expert*innen der BAM zu allen Fragen
rund um die Sicherheit moderner Wasserstofftechnologien ins Gespräch
kommen.

Neben dem Infostand der BAM erwartet die Besucher*innen im BMWK ein
vielfältiges Programm, das über die Arbeit des Ministeriums und der ihm
zugehörigen Forschungseinrichtungen informiert.

In diesem Jahr finden auch wieder die beliebten Führungen durch das
geschichtsträchtige Gebäude statt, dessen Anfänge mehr als 250 Jahre
zurückreichen. Auch für kleine „Staatsgäste“ gibt es natürlich an beiden
Tagen viel zu entdecken und zu erleben.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Wann?

Samstag, 19.08.2023, 10.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag, 20.08.2023, 10.00 bis 18.00 Uhr

Wo?

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Haus A, Ludwig-Erhard-
Saal (Aula)
Eingang Invalidenstraße bzw. Eingang Scharnhorststraße für Kinderwagen und
Rollstuhlfahrer*innen, 10115 Berlin

Hintergrund:

Die Testplattform ist Teil des Wasserstoff-Kompetenzzentrums H2Safety@BAM,
in dem rund 150 Expert*innen forschen, um einen schnellen, aber auch
sicheren Übergang zu einer Wasserstoffwirtschaft zu ermöglichen.

Um in Zukunft grünen Wasserstoff in der Breite nutzen und Industrie und
ggf. auch Haushalte mit dem klimaneutralen Energieträger versorgen zu
können, wird ein sicheres Verteilernetz benötigt. Reiner Wasserstoff, aber
auch Gemische aus Wasserstoff und Erdgas sollen dazu künftig in vorhandene
und in neue Pipelines eingespeist werden. Wie aber kann die Sicherheit der
Werkstoffe und Infrastrukturen gewährleistet werden?

Die BAM errichtet dazu eine neuartige modulare Testplattform, um die
Sicherheit von Wasserstoff-Pipelines umfassend erforschen zu können. Die
Plattform soll Industrie und Gasnetzbetreibern die Möglichkeit bieten,
technische Fragestellungen schnell und praxisnah zu lösen und so den
Markthochlauf von grünem Wasserstoff insgesamt beschleunigen.

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UKE-Ernährngsstudie: „Cheat Days“ beeinträchtigen vorübergehend das Immunsystem

Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben in
einer Studie herausgefunden, dass bereits wiederholte kurzfristige
Abweichungen von regelmäßiger und ausgewogener Ernährung hin zu
fettreicher Kost mit wenig Ballaststoffen erhebliche Konsequenzen für das
menschliche Immunsystem haben können. Die Wissenschaftler:innen haben ihre
Forschungsergebnisse im Fachjournal Nature Immunology veröffentlicht.

Das internationale Forschungsteam unter Leitung von Prof. Dr. Nicola
Gagliani, Forschungsgruppenleiter in der Klinik für Allgemein-, Viszeral-
und Thoraxchirurgie des UKE, führte für die Studie verschiedene
Laborexperimente sowie anschließend eine Proband:innenstudie durch.
Hierbei erhielten die Teilnehmenden fünf Tage lang eine ballaststoffreiche
Diät; anschließend ernährten sie sich für weitere fünf Tage fettreich und
ballaststoffarm. Die Wissenschaftler:innen konnten feststellen, dass der
geringere Ballaststoffgehalt bei fett- und energiereicher Ernährung zu
einer Verringerung der mikrobiellen Stoffwechselprodukte, sogenannter
kurzkettiger Fettsäuren, führt. Hierdurch wird die Funktion der
CD4+T-Zellen, ein wichtiger Zelltyp des adaptiven Immunsystems,
gedrosselt. Diese Auswirkungen sind zwar nur vorübergehend, da die
Wiederaufnahme einer ausgewogenen Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen
die Körperimmunität wiederherstellt. Gleichzeitig konnten die
Wissenschaftler:innen zeigen, dass der Wechsel zu einer Ernährung, die
reich an Fett und arm an Ballaststoffen ist, mit einer höheren
Anfälligkeit für Infektionen einhergeht: „Das Fenster der Immunschwäche
öffnet sich für einen bestimmten Zeitraum. In unserer Studie konnten wir
zeigen, wie synchronisiert unser Ernährungsverhalten und unsere
Immunreaktionen sind und wie selbst eine kurzfristige Umstellung auf
Schlemmereien zu einer raschen Beeinträchtigung des Immunsystems führt“,
erläutert Prof. Gagliani. „Unsere Daten machen deutlich, wie schnell und
tiefgreifend sich unsere täglichen Essensentscheidungen auf unsere
Gesundheit auswirken können. Positiv ausgedrückt heißt dies, dass mithilfe
einer regelmäßigen ausgewogenen Ernährung etwa die Wirksamkeit von
Impfstoffen und Immuntherapien maximiert werden könnte“, ergänzt Erstautor
Dr. Francesco Siracusa, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und
Thoraxchirurgie des UKE.

Originalpublikation:
Siracusa, Schaltenberg et al. Short-term dietary changes can result in
mucosal and systemic immune depression. Nature Immunology. 2023.
DOI: https://doi.org/10.1038/s41590-023-01587-x

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Wirtschaftsethiker der Hochschule Fresenius über Einsatz von KI in Behörden

Viele Unternehmen suchen dringend Fachkräfte, auch der Staat. Laut einer
Studie der Beratungsgesellschaft McKinsey fehlen allein im öffentlichen
Dienst aktuell rund 360.000 Fachkräfte. In naher Zukunft werden sich
darüber hinaus die geburtenstarken Babyboomer-Jahrgänge vom Arbeitsmarkt
zurückziehen, was die Personalsituation weiter verschlechtern wird.
Prognose für 2030: 860.000. Ob und wie Künstliche Intelligenz (KI) als
Lösung zur Bewältigung des Personalmangels eingesetzt werden kann, erklärt
Prof. Dr. Hendrik Müller, Wirtschaftsethiker an der Hochschule Fresenius.

Ob in Schulen, Ämtern oder bei der Polizei: Bürger:innen und Unternehmen
merken schon heute die negativen Auswirkungen des Fachkräftemangels im
öffentlichen Dienst. Die Folge: Die Arbeit bleibt liegen. Bürger:innen
warten auf die Verlängerung ihrer Personalausweise, Unterrichtsstunden in
der Schule fallen aus oder Genehmigungen für Unternehmen werden nicht
ausgestellt.

Prof. Dr. Hendrik Müller sieht gute Chancen, mithilfe des Einsatzes von KI
dies zu ändern. „Neue Entwicklungen auf dem Gebiet der KI können dazu
beitragen, die Effizienz zu steigern, Ressourcen besser zu nutzen und die
Qualität der öffentlichen Dienstleistungen zu verbessern“, erklärt Müller.
So könne KI im Verwaltungsbereich beispielsweise bei standardisierten
Aufgaben, die viel Zeit kosten, bei der Personalauswahl oder bei der
Durchsicht und Analyse von Akten eingesetzt werden. Dadurch hätten
qualifizierte Fachkräfte mehr Zeit für komplexe Entscheidungen oder den
direkten Austausch mit Bürger:innen. Für die Bürger:innen bedeute dies:
Zeitersparnis und weniger lästige Behördengänge.

„In einigen Ländern ist die Digitalisierung der Verwaltung viel weiter
fortgeschritten. An erster Stelle ist hier Estland zu nennen. Dort können
99 Prozent aller Verwaltungsvorgänge online erledigt werden“, so der
Wirtschaftsethiker. Aber auch Dänemark gehört inzwischen zu den Vorreitern
der digitalen Verwaltung. Er empfiehlt, nicht auf eine nationale Strategie
in Deutschland zu warten. Es gäbe mittlerweile genügend Gutachten wie zum
Beispiel von der Datenethikkommission oder dem Deutschen Ethikrat. Dieser
habe im März 2023 dazu geraten, beim Einsatz von KI in der Verwaltung
maschinelle Empfehlungen nicht blind zu befolgen und vor Diskriminierungen
zu schützen. Betroffene müssten wie bisher ein Recht auf Einsicht und
Einspruch haben. Einige deutsche Städte haben bereits erfolgreich KI-
Systeme zur Unterstützung von Behördenaufgaben eingesetzt: So verwende
Ludwigsburg einen Serviceroboter und die Karlsruher Verwaltung sei
komplett digitalisiert. Solche Ansätze sollten als Vorbild dienen und
vervielfältigt werden. Letztendlich könne dies zu einer effizienteren,
transparenteren und bürgerorientierten Verwaltung beitragen.

Über die Hochschule Fresenius
Die Hochschule Fresenius mit ihren Standorten in Berlin, Düsseldorf,
Frankfurt am Main, Hamburg, Idstein, Köln, München und Wiesbaden sowie dem
Studienzentrum in New York gehört mit über 18.000 Studierenden zu den
ältesten, größten und renommiertesten privaten Hochschulen in Deutschland.
Sie blickt auf eine 175-jährige Tradition zurück. 1848 gründete Carl
Remigius Fresenius in Wiesbaden das „Chemische Laboratorium Fresenius“,
das sich von Beginn an sowohl der Laborpraxis als auch der Ausbildung
widmete. Seit 1971 ist die Hochschule staatlich anerkannt. Sie verfügt
über ein sehr breites, vielfältiges Fächerangebot und bietet in den
Fachbereichen Chemie & Biologie, Design, Gesundheit & Soziales, onlineplus
sowie Wirtschaft & Medien Bachelor- und Masterprogramme in Vollzeit sowie
berufsbegleitende und ausbildungsbegleitende (duale) Studiengänge an. Die
Hochschule Fresenius ist vom Wissenschaftsrat institutionell akkreditiert.
Bei der Erstakkreditierung 2010 wurden insbesondere ihr „breites und
innovatives Angebot an Bachelor- und Master-Studiengängen“, „ihre
Internationalität“ sowie ihr „überzeugend gestalteter Praxisbezug“ vom
Wissenschaftsrat gewürdigt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website:
www.hs-fresenius.de

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Vorteile der Persönlichkeitsentwicklung: Ein Wegweiser zu einem besseren Selbst

Persönlichkeitsentwicklung Symbolbild
Persönlichkeitsentwicklung Symbolbild

Die Persönlichkeitsentwicklung ist ein lebenslanger Prozess des Wachstums, der Reflexion und der kontinuierlichen Selbstverbesserung. Aber warum sollten wir uns auf diesen Weg begeben? In diesem Blogartikel werden wir die zahlreichen Vorteile der Persönlichkeitsentwicklung erörtern, die weit über das individuelle Selbst hinausgehen.

Eine Investition in die Zukunft

Es gibt viele Wege, wie man in die eigene Zukunft investieren kann. Geldanlagen, Weiterbildung oder die Anschaffung von nützlichen Werkzeugen sind nur einige Beispiele. Aber haben Sie jemals darüber nachgedacht, in Ihre eigene Persönlichkeit zu investieren? 

 

Ein Seminar zur Persönlichkeitsentwicklung kann genau das Richtige sein, um diesen Prozess zu starten. Solche Seminare bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Stärken und Schwächen zu erkennen, Ihre Ziele zu klären und Werkzeuge an die Hand zu bekommen, um diese Ziele zu erreichen.

Bessere Beziehungen und soziale Fähigkeiten

Ein tieferes Verständnis von sich selbst

Durch Persönlichkeitsentwicklung erlangen wir ein tieferes Verständnis für uns selbst und unsere Handlungsweisen. Dieses Wissen ermöglicht es uns, besser mit anderen Menschen zu interagieren und konstruktivere Beziehungen zu pflegen. Das Verständnis unserer eigenen Emotionen und Motivationen erleichtert auch die Kommunikation mit anderen und verringert Konflikte.

Erhöhte Empathie

Wenn wir uns selbst besser kennen, können wir auch die Gefühle und Motivationen anderer Menschen besser verstehen. Dies fördert Empathie, was wiederum zu stärkeren und tieferen zwischenmenschlichen Beziehungen führt.

Steigerung der beruflichen Erfolgschancen

Mit der Persönlichkeitsentwicklung wächst oft das Selbstvertrauen. Dies ist in vielen beruflichen Situationen von unschätzbarem Wert. Egal, ob Sie in einer Präsentation vor Kollegen sprechen oder ein Team leiten – ein gesundes Selbstvertrauen kann Türen öffnen und Möglichkeiten schaffen.

 

Ein wichtiger Aspekt der Persönlichkeitsentwicklung ist auch das Erlernen von Problemlösungsfähigkeiten. Diese Fähigkeiten sind in fast jedem Berufsfeld von unschätzbarem Wert.

Ein erfüllteres Leben

Einer der größten Vorteile der Persönlichkeitsentwicklung ist die Klärung der eigenen Lebensziele. Wenn Sie wissen, wohin Sie wollen, können Sie Ihren Weg dorthin effektiver und zielgerichteter gestalten. Durch das Wissen über sich selbst und das Erwerben von Techniken zur Selbsthilfe können Sie auch besser mit Stress umgehen. Dies führt zu einem allgemein gesünderen und zufriedeneren Leben, und wird weiterhin durch ein tieferes Verständnis von sich selbst unterstützt.

 

Kontinuierliches Lernen und Wachstum

Ein oft übersehener Vorteil der Persönlichkeitsentwicklung ist das kontinuierliche Lernen und Wachstum, das sie fördert. In einer sich ständig verändernden Welt bietet die Persönlichkeitsentwicklung die Chance, immer am Ball zu bleiben.

 

Mit den Werkzeugen und Einsichten, die Sie durch Persönlichkeitsentwicklung gewinnen, sind Sie besser darauf vorbereitet, sich an wechselnde Lebensumstände anzupassen. Sei es ein beruflicher Wechsel, der Umzug in eine neue Stadt oder der Beginn eines neuen Lebensabschnitts – die Fähigkeiten, die Sie durch Persönlichkeitsentwicklung erwerben, helfen Ihnen dabei, diesen Übergängen mit Zuversicht und Anpassungsfähigkeit zu begegnen.

 

Persönlichkeitsentwicklung öffnet oft den Horizont und ermöglicht es uns, die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Dies kann zu erhöhter Kreativität, besseren Entscheidungsfindungsfähigkeiten und einem erweiterten Verständnis für die Vielfalt des menschlichen Erlebens führen.

Abschlussgedanken

Die Persönlichkeitsentwicklung bietet eine Fülle von Vorteilen, die sowohl das individuelle Wohl als auch das der Gemeinschaft beeinflussen. Sie ermöglicht uns nicht nur, unsere individuellen Fähigkeiten zu verbessern, sondern fördert auch bessere Beziehungen und ein tieferes Verständnis der Welt um uns herum. Indem Sie in Ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung investieren, investieren Sie in eine bessere Zukunft für sich selbst und für die Menschen in Ihrem Leben.

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