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Online-Vortrag „Globaler Klimawandel – Regionale Folgen und unsere Handlungsmöglichkeiten“

Im Online-Vortrag mit dem Titel „Globaler Klimawandel – Regionale Folgen
und unsere Handlungsmöglichkeiten“ gibt Dr. Jürgen Ritterhoff als Experte
auf dem Gebiet Klimaschutz einen Überblick über die Auswirkungen des
globalen Klimawandels auf die verschiedenen Regionen der Welt und
diskutieren im Anschluss verschiedene Maßnahmen zur Bewältigung dieser
Herausforderungen. Die von Prof. Dr. Viviane Scherenberg moderierte
Veranstaltung beginnt am 12.07.2023 um 18:00 Uhr.

Der Klimawandel ist in aller Munde – und wirft viele Fragen auf: Wie hat
sich das globale Klima in der Vergangenheit entwickelt und welche Faktoren
tragen zum aktuellen Klimawandel bei? Welche Kipp-Punkte existieren im
Klimasystem und welche Auswirkungen könnten sie auf den globalen
Klimawandel haben? Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf Deutschland
und Europa in Bezug auf Temperatur, Niederschlag, Extremwetterereignisse
und den Meeresspiegelanstieg? Dr. Jürgen Ritterhoff gibt in seinem von
Prof. Dr. Viviane Scherenberg moderierten Online-Vortrag Antworten auf
diese und viele weitere Fragen rund um das allgegenwärtige Thema.

Darüber hinaus erläutert er, welche Maßnahmen erforderlich sind, um
Treibhausgasemissionen zu reduzieren und den Klimawandel einzudämmen,
erklärt den Unterschied zwischen Klimaanpassung und Klimaschutz und
diskutiert im Anschluss mit den Teilnehmenden, welche konkreten
Handlungsmöglichkeiten uns zur Verfügung stehen, um den Klimawandel zu
bekämpfen und uns an seine Auswirkungen anzupassen.

Zur Teilnahme am Online-Vortrag benötigen Interessierte entweder Computer,
Smartphone oder Tablet mit Internetzugang und Audioausgabe. Mit der
Anmeldung bis zum 07.07.2023 per E-Mail an studienorganisation(at)apollon-
hochschule(dot)de erhalten externe Teilnehmer:innen die Zugangsdaten zum
virtuellen Vortragsraum. Der Warteraum ist ab 17:30 Uhr geöffnet.
Studierende der APOLLON Hochschule entnehmen die Anmeldemöglichkeiten und
Zugangsdaten den Informationen auf dem Online-Campus.

Referent Dr. Jürgen Ritterhoff ist Diplom-Biologe und Geschäftsführer der
Bremer Agentur für Ökologie und Kommunikation ecolo. Die
Projektmanagement-Agentur befasst sich unter anderem mit Klimaschutz,
Klimaanpassung, nachhaltiger Mobilität und betrieblichem Umweltschutz.

Prof. Dr. Viviane Scherenberg MPH, Dekanin im Fachbereich Public Health
und Umweltgesundheit an der APOLLON Hochschule, moderiert den Vortrag.

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Einführung der Reviewer-Link-Funktionalität in PsychArchives

PsychArchives bietet ab sofort die Möglichkeit, Inhalte vor der
Archivierung ausschließlich mit Gutachter*innen zu teilen.

PsychArchives, das disziplinäre Repositorium für die Psychologie und
angrenzende Fachbereiche, führt mit dem Reviewer-Link eine neue Funktion
ein, die Forschende im Peer-Review-Prozess wissenschaftlicher Artikel
unterstützt. Mithilfe des Reviewer Links können mit dem Artikel
zusammenhängende Materialien für Gutachter*innen bereitgestellt werden,
ohne die Bedingungen des anonymisierten Begutachtungsverfahrens zu
verletzen.

Forscherinnen und Forscher, die Inhalte bei PsychArchives einreichen,
haben nun vor der Archivierung im Repositorium die Möglichkeit, einen
Reviewer-Link für ihre Einreichung anzufordern. Mithilfe dieses Reviewer-
Links kann die Einreichung – zum Beispiel bestehend aus Forschungsdaten
und anderen Supplements – ausschließlich Gutachterinnen und Gutachtern
zugänglich gemacht werden. Im Rahmen der Funktionalität gibt es außerdem
die Möglichkeit, die Einreichung zu anonymisieren, also personenbezogene
Metadaten, wie die Namen der Autorinnen und Autoren, zu verschleiern.
Damit unterstützt die Funktionalität den doppelt anonymisierten Review-
Prozess.

Nach Abschluss des Peer-Review-Prozesses sind die Forschenden eingeladen,
ihre Inhalte in PsychArchives zu veröffentlichen, indem sie diese
langfristig archivieren. Inhalte werden im Zuge des
Veröffentlichungsprozesses mit einem persistenten Identifier (DOI)
versehen, worüber diese letztlich auffindbar, zitierbar und nachnutzbar
werden. Da die DOI die Zitierbarkeit und langfristige Verfügbarkeit der
Objekte sicherstellt, sollte in der Endfassung des Zeitschriftenartikels
auf diese (anstelle des Reviewer-Links) verwiesen werden.

Weitere Informationen zur Reviewer Link-Funktionalität finden sich in den
PsychArchives FAQs.

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RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Welthandel erholt sich von Energiepreisschock

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und
Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im Mai gegenüber
dem Vormonat auf saisonbereinigt 123,4 Punkte gestiegen. Damit steigt der
Containerumschlag inzwischen seit vier Monaten in Folge. Er hat das Niveau
vom Sommer vergangenen Jahres aber noch nicht wieder erreicht.

Das Wichtigste in Kürze:

• Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und
Logistik (ISL) ist saisonbereinigt im Mai auf 123,4 Punkte gegenüber dem
Vormonat (revidiert 122,3) gestiegen.

• In den chinesischen Häfen war die Ausweitung des Containerumschlags
besonders kräftig. Der Index erhöhte sich im Mai auf 140,5 Punkte
gegenüber 136,4 Punkten im April.

• In den europäischen Häfen ist der Containerumschlag wieder gesunken,
nachdem er im Monat zuvor kräftig gestiegen war. Der Nordrange-Index
wichtiger kontinentaleuropäischer Häfen an der Nordsee ist im Mai
gegenüber dem Vormonat von 108,4 auf 104,1 zurückgegangen. Insgesamt
zeichnet sich inzwischen aber eine Stabilisierung des Containerumschlags
in Europa ab.

• Der RWI/ISL-Containerumschlag-Index für Juni 2023 wird am 28. Juli 2023
veröffentlicht.

Zur Entwicklung des Containerumschlag-Index sagt RWI-Konjunkturchef
Torsten Schmidt: „Der weltweite Containerumschlag erholt sich langsam vom
Energiepreisschock des vergangenen Jahres. In Europa bleibt der
Containerumschlag aber nach wie vor hinter den übrigen Weltregionen
zurück. Hier war der Energiepreisanstieg und damit der Entzug von
Kaufkraft gravierender als in vielen anderen Regionen der Welt. Die
Erholung wird dementsprechend auch etwas länger dauern.“

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Torsten Schmidt, Tel.: (0201) 8149-287, torsten.schmidt@rwi-
essen.de

Originalpublikation:
https://www.rwi-
essen.de/presse/wissenschaftskommunikation/pressemitteilungen/detail/rwi-
isl-containerumschlag-index-welthandel-erholt-sich-von-energiepreisschock

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Erneute Beratung über Verschreibungspflicht: DGU und BvDU fordern Sildenafil muss rezeptpflichtig bleiben

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband
der Deutschen Urologie e.V. (BvDU) sind alarmiert: Noch im Januar 2022
hatte der Sachverständigen-Ausschuss für Verschreibungspflicht des
Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für den
Erhalt der Verschreibungspflicht von Sildenafil 50 mg zur oralen Anwendung
votiert. Nun steht die Verordnungspflicht für den Wirkstoff Sildenafil in
einer niedrigeren Dosierung auf dem Prüfstand.

Laut Website des BfArM wird der Sachverständigen-Ausschuss in seiner 87.
Sitzung am 11. Juli 2023 über einen Antrag auf Entlassung aus der
Verschreibungspflicht zur oralen Anwendung von Sildenafil 25 mg beraten.
Die beiden urologischen Verbände wiederholen aus diesem Anlass ihren
Appel, im Sinne der Patienten zu votieren und fordern den Erhalt der
Rezeptpflicht.

Bereits 2022 hatten die wissenschaftliche Fachgesellschaft und der
Berufsverband der Deutschen Urologie e. V. in einer gemeinsamen
Stellungnahme vor relevanten Risiken bei der ungeprüften Einnahme durch
den freien Zugang zu Sildenafil gewarnt und das Gremium dazu aufgefordert,
unabhängig von der Dosierungsstärke, von einer Entlassung aus der
Verordnungsplicht abzusehen. In der damaligen Stellungnahme heißt es: "Die
Verschreibungspflicht von Sildenafil, unabhängig von der Dosierungsstärke,
sollte weiterhin bestehen bleiben und durch eine ärztliche Verordnung
gerechtfertigt werden.“ Der Vorstand des Berufsverbandes und der
Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Urologie, Prof. Dr. Stephan
Maurice Michel, betonen: „Die Verschreibungspflicht ist für die Sicherheit
der Patienten unerlässlich, andernfalls werden nicht nur die
Kontraindikationen, sondern auch die Risiken und Begleiterkrankungen des
individuellen Patienten und deren Behandlungsbedürftigkeit nicht erkannt“.
Sildenafil ist ein sogenannter PDE-5-Hemmer und unter anderem in dem
bekannten Präparat Viagra enthalten. Seit rund 20 Jahren wird der
Wirkstoff von Ärztinnen und Ärzten hauptsächlich zur Behandlung der
erektilen Dysfunktion verordnet. Diese ist inzwischen wissenschaftlich
abgesichert als ein Frühwarnsymptom für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
anzusehen und gehört daher diagnostisch abgeklärt. Neben schweren Herz-
Kreislauferkrankungen zählen unter anderem Hypotonie, schwere
Leberinsuffizienz und erblich bedingte Retinaerkrankungen zu den
Kontraindikationen.
„Wir fordern den Sachverständigen-Ausschuss deshalb erneut auf, unabhängig
von der Dosierungsstärke für den Erhalt der Verordnungspflicht für
Sildenafil zu votieren. Der freie Zugang würde den potenziellen Anwendern
eine Unbedenklichkeit signalisieren, die in keiner Weise dem tatsächlichen
Gefahrenpotenzial des Wirkstoffs entspricht“, warnen Prof. Dr. Michel und
BvDU-Vorstand. Nur die ärztliche Verordnung könne die Einnahme und eben
auch eine angemessene Dosierungsstärke rechtfertigen, so die Verbände
weiter.
Die Entscheidung über die Rezeptflicht obliegt letztendlich dem
Bundesgesundheitsministerium, das in der Regel allerdings dem Votum des
Ausschusses folgt.

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