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Cannabis-Legalisierung in Deutschland: Wann darf offiziell gekifft werden?

Cannabis Symbolbild clipdealer
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Seit Unterzeichnung des Koalitionsvertrag 2021 ist klar: In Deutschland soll Cannabis künftig legalisiert werden. Mittlerweile haben Gesundheitsminister Karl Lauterbach und Bundesumweltminister Cem Özdemir eine Gesetzesvorlage auf den Weg gebracht. Was sie beinhaltet und wie der Cannabis-Konsum künftig legal möglich ist, zeigt dieser Artikel.

Eigenkonsum, Verkauf und Co.: Das ist die Wunschliste der Minister

Feminisierte oder Autoflowering Cannabissamen – diese Frage könnte sich Cannabis-Konsumenten schon bald öfter stellen, denn der Anbau soll tatsächlich legal sein. Geht es nach dem Willen der Ampelkoalition, soll jeder über 18 Jahren künftig bis zu drei Pflanzen legal anbauen können. Der Verkauf von Cannabis ist hingegen noch immer verboten, zumindest offiziell. Lizenzierte Shops dürfen die Produkte anbieten.

Welche Cannabis-Produkte kann ich legal erwerben?

Schon heute kann jeder Cannabissamen kaufen, doch die Anzucht von Pflanzen ist offiziell verboten. Mit der neuen Gesetzgebung könnte sich das ändern. Auch die zahlreichen Cannabis-Produkte auf dem Markt sind dann offiziell erhältlich. Hier gibt es allerdings einige Einschränkungen, denn Kekse oder Süßigkeiten mit Cannabis, wie sie etwa in den Niederlanden angeboten werden, sind (noch) tabu.

Gestattet sind Cannabisprodukte zum Inhalieren oder Rauchen. Auch in Kapseln, Tropfen oder Sprays ist Cannabis dann völlig legal. Eine THC-Obergrenze soll es in den Produkten nicht mehr geben. Zu mühselig sind die Strafverfolgungen, um die vorgegebenen Grenzwerte zu überwachen. Die Ausnahme bilden lediglich Käufer bis zum 21. Lebensjahr. Für sie soll es eine THC-Obergrenze geben, um Gehirnschädigungen durch Cannabisprodukte und einen zu hohen THC-Konsum zu unterbinden.

Wie viel Gramm kann ich konsumieren?

Deutschland könnte vom Havelland für Cannabis-Konsumenten werden. Was in den USA einigen Bundesstaaten längst an der Tagesordnung ist, hat auch hier eine Zukunft: Der Eigenkonsum von 20 bzw. 30 Gramm wird straffrei. Ob sich an dieser Grenze noch etwas ändert, wird das unterzeichnete Gesetz zeigen.

 

Kiffen für Studienzwecke

Neben dem Gesetz für die Cannabis-Legalisierung will die Bundesregierung mehr Aufklärungsarbeit und Forschung betreiben. Künftig sollen die Kinder und jungen Erwachsenen nicht nur an den Schulen für das Thema Cannabis sensibilisiert werden, sondern auch die Anzahl der Beratungsangebote für Erwachsene soll steigen.

Um die Auswirkungen auf die Gesellschaft einen legalen Cannabis-Konsum zu erforschen, werden mehrjährige Studien in Auftrag gegeben. Nach vier Jahren möchte die Bundesregierung Resümee ziehen und die Gesetzesregelung neu bewerten. Gut möglich, dass dann auch sogenannte Edibles (die süßen Leckereien mit Cannabis) erlaubt sind oder sich an der maximalen Cannabismenge für den Eigenkonsum etwas ändert.

Es gibt heftigen Gegenwind

Das erlaubte Kiffen gefällt nicht allen gut. Die Gewerkschaft der Polizei oder der bayerische Gesundheitsminister sowie der Apothekerverband Nordrhein schlagen Alarm. Vor allem die Polizei besteht auf klare Regeln und strenger Kontrolle ihrer Einhaltung. Doch sie kritisiert auch, dass dafür Beamte fehlen, die künftig dringend aufgestockt werden müssen.

Der bayerische Gesundheitsminister Holetschek geht sogar noch einen Schritt weiter und kritisiert Regierung als „Cannabis-Dealer“ für die junge Generation. Laut seiner Ansicht sind die Folgen für die psychische Entwicklung noch gar nicht ausreichend erforscht und deshalb ein Risiko für die Entwicklung der neuen Generation. Auch der Apothekerverband Nordrhein bestätigt diese Bedenken und warnt Gesundheitsgefahren durch den Cannabis-Konsum.

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Die richtige Kleidung macht Unterschied – mit diesen Tipps bleiben Sie auch im Sommer frisch

Die richtige Kleidung macht Unterschied Symbolbild pixabay
Die richtige Kleidung macht Unterschied Symbolbild pixabay

Der Sommer ist eine Jahreszeit voller Sonnenschein, Outdoor-Aktivitäten und fröhlicher Stimmung. Während wir die warmen Tage genießen, können die hohen Temperaturen und die schwüle Luft allerdings auch zu unangenehmem Schweißausbrüchen führen. Dieses Problem dürfte sich durch den Klimawandel in naher Zukunft zudem weiter verschärfen.

 

Die Wahl der richtigen Kleidung kann jedoch einen großen Unterschied machen und uns helfen, selbst an den heißesten Tagen frisch und unverschwitzt zu bleiben. In diesem Artikel werden wir uns Tipps und Tricks ansehen, wie wir im Sommer stets frisch bleiben und weniger schwitzen können.

 

Das richtige Schuhwerk

Beginnen wir mit dem Fundament eines jeden Outfits – den Schuhen. Im Sommer ist es wichtig, Schuhe zu wählen, die nicht nur stilvoll, sondern auch atmungsaktiv sind. Geschlossene Schuhtypen wie Stiefel oder Sneaker können die Füße einengen und die Bildung von Schweiß begünstigen.

 

Stattdessen sollten wir zu offenen Schuhen oder Sandalen greifen, die unseren Füßen ausreichend Luftzirkulation ermöglichen. Bei der Materialwahl ist es ratsam, auf natürliche Stoffe wie Leder oder Canvas zu setzen, da diese atmungsaktiver sind als synthetische Materialien. Ebenfalls empfehlenswert sind Sandalen mit Zimtsohlen, wie sie zum Beispiel unter zimtland.de/de zu beziehen sind. So haben unangenehme Gerüche von vornherein keine Chance.

 

 

Alternativen zu offenen Schuhen

Manchmal ist das Tragen offener Schuhe aus bestimmten Gründen – beispielsweise in einem formellen Büroumfeld – nicht möglich. Dennoch gibt es Optionen, mit denen der Komfort und die Luftzirkulation gefördert werden können. Wählen Sie geschlossene Schuhe mit perforierten Details oder aus leichten, atmungsaktiven Materialien wie beispielsweise Wildleder oder leichtem Canvas. Achten Sie darauf, dass die Schuhe gut passen und genügend Platz für Bewegung bieten, um Druckstellen und übermäßiges Schwitzen zu vermeiden.

 

Espadrilles sind eine sehr gute Wahl für einen lässig-schicken Look im Büro. Diese leichten Leinenschuhe mit geflochtenen Jutesohlen verleihen Ihrem Outfit eine sommerliche Note und bieten dennoch ausreichend Komfort und Seriosität. Wählen Sie Espadrilles in neutralen Farben oder mit dezenten Mustern, um sie gut mit Ihrer Bürogarderobe zu kombinieren. Dank ihrer offenen Struktur ermöglichen sie eine gute Belüftung und verhindern übermäßiges Schwitzen.

 

Ergänzend sollten diese Schuhe mit atmungsaktiven Socken aus Baumwolle oder anderen feuchtigkeitsableitenden Materialien getragen werden.So kann das Schwitzen weiter reduziert werden. Als ergänzende Maßnahme bieten sich Einlegesohlen mit Zimtfüllung oder aus Leder an. Denken Sie daran, Ihre Füße regelmäßig zu lüften und trocken zu halten, indem Sie Ihre Schuhe gegebenenfalls ausziehen und Socken wechseln, um ein angenehmes Fußklima zu gewährleisten.

Kleidung aus atmungsaktiven Stoffen

Der nächste wichtige Aspekt ist die Wahl der richtigen Kleidung. Achten Sie darauf, Kleidungsstücke aus atmungsaktiven Stoffen zu wählen, die den Schweiß von der Haut wegtransportieren und die Luftzirkulation fördern. Baumwolle und Leinen sind zwei der besten Optionen für den Sommer, da diese Stoffe leicht, luftig und saugfähig sind. Vermeiden Sie dagegen synthetische Materialien wie Polyester oder Nylon, da diese den Schweiß einschließen und zu vermehrtem Schwitzen führen können.

Lockere Schnitte und helle Farben

Bei der Wahl der Kleidungsstücke sollten wir auch auf den Schnitt achten. Eng anliegende Kleidung kann die Luftzirkulation behindern und das Schwitzen verstärken. Entscheiden Sie sich stattdessen für locker sitzende Kleidungsstücke, die die Haut nicht einengen und Raum für Luftbewegung lassen. Leichte, luftige Kleider, weite Hosen und flowy Tops sind ideale Optionen, um kühl und bequem zu bleiben.

 

Darüber hinaus ist es empfehlenswert, helle Farben zu wählen, da diese weniger Wärme absorbieren als dunkle Farben. Weiße, pastellfarbene oder hellere Töne reflektieren das Sonnenlicht und helfen dabei, die Körpertemperatur niedrig zu halten. Dunkle Farben dagegen absorbieren die Sonnenstrahlen und können zu einem erhöhten Wärmegefühl führen.

Viele Schichtung und Materialmix

Eine weitere Möglichkeit, sich im Sommer frisch zu halten, besteht darin, mit der Schichtung von Kleidung zu experimentieren. Anstatt sich in ein einziges Kleidungsstück zu hüllen, das möglicherweise zu warm ist, können wir mehrere Schichten leichter Kleidung tragen. Dies ermöglicht es uns, je nach Bedarf Kleidungsstücke hinzuzufügen oder zu entfernen, um die Körpertemperatur zu regulieren.

 

Darüber hinaus kann der Einsatz verschiedener Materialien dazu beitragen, das Schwitzen zu reduzieren. Wenn wir Kleidungsstücke aus verschiedenen Stoffen kombinieren, können wir die Vorteile der jeweiligen Materialien optimal ausnutzen. Zum Beispiel kann eine Kombination aus einem Baumwolltop und einer Leinenhose die Atmungsaktivität erhöhen und dazu beitragen, dass sich Schweiß gar nicht erst auf der Haut ansammelt.

Die Bedeutung von Accessoires

Neben der Wahl der richtigen Kleidung können auch Accessoires einen großen Unterschied machen. Ein breitkrempiger Hut schützt nicht nur vor der Sonne, sondern ermöglicht auch eine bessere Belüftung des Kopfes. Sonnenbrillen mit UV-Schutz sind ebenfalls wichtig, um die Augen vor schädlichen Strahlen zu schützen.

 

Achten Sie auch auf die Wahl der richtigen Unterwäsche. Atmungsaktive Unterwäsche aus Baumwolle oder anderen natürlichen Materialien kann helfen, Feuchtigkeit von der Haut abzuleiten und unangenehmes Schwitzen zu reduzieren.

Weitere Möglichkeiten, im Sommer kühl zu bleiben

Neben der richtigen Kleidung und Schuhwahl gibt es noch weitere praktische Tipps, um an heißen Tagen frisch und kühl zu bleiben. Eine der einfachsten Möglichkeiten ist es, ausreichend Wasser zu trinken, um den Körper in jeder Situation hydratisiert zu halten.

 

Achten Sie auch auf die Wahl der richtigen Sonnenschutzmittel. Verwenden Sie eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und tragen Sie sie großzügig auf, um Ihre Haut vor Sonnenbrand und Überhitzung zu schützen. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung während der heißesten Tageszeit und suchen Sie Schattenplätze auf, um sich abzukühlen.

 

Zusätzlich können Sie Ihre Haut mit erfrischenden Gesichts- und Körpersprays oder mit einem nassen Tuch leicht abkühlen. Verwenden Sie leichte und kühlende Stoffe für Ihre Bettwäsche und sorgen Sie für gute Belüftung in Ihrem Zuhause, indem Sie Fenster und Türen öffnen oder Ventilatoren verwenden.

Fazit: Weniger schwitzen dank des richtigen Outfits

Im Sommer ist die Wahl der richtigen Kleidung von entscheidender Bedeutung, um sich stets frisch und trocken zu fühlen. Beginnen Sie mit dem richtigen Schuhwerk, indem Sie offene und atmungsaktive Modelle tragen. Schuhe mit Zimtsohlen haben sich als echter Geheimtipp erwiesen.

 

Darüber hinaus sollten Sie Kleidungsstücke aus natürlichen, atmungsaktiven Stoffen wie Baumwolle und Leinen wählen. Entscheiden Sie sich für lockere Schnitte, helle Farben und experimentieren Sie mit Schichtung und Materialmixen, um die Luftzirkulation zu fördern. Vergessen Sie nicht, die richtigen Accessoires wie Hüte und Sonnenbrillen zu tragen und von den Vorzügen atmungsaktiver Unterwäsche zu profitieren. Der Sommer kann kommen!

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Chemie Campus Clausthal: Jetzt wird gebaut!

Der Ausschuss für Haushalt und Finanzen des Landtags hat grünes Licht für
das strategische Großprojekt der Technischen Universität Clausthal
gegeben. Damit können die ersten Tiefbauarbeiten noch in diesem Jahr
beginnen.

Große Freude an der TU Clausthal: Am 28. Juni hat der Ausschuss für
Haushalt und Finanzen des Niedersächsischen Landtags auf seiner 21.
Sitzung die Mittel für den ersten Bauabschnitt des Chemie Campus Clausthal
freigegeben. Darunter fällt der Neubau eines zweigeschossigen
Praktikumsgebäudes und die Sanierung des Horst-Luther-Hörsaal-Gebäudes in
einem Gesamtumfang von rund 38 Millionen Euro. Die vorbereitete
Ausschreibung für das größte Bauprojekt an der TU Clausthal seit
Jahrzehnten kann damit aktiviert werden. Mit ersten Tiefbauarbeiten soll
noch in diesem Jahr begonnen werden, der Start der Hochbauarbeiten erfolgt
2024. Im Chemie Campus Clausthal wird die Universität durch Umzug und
Umbau all ihre chemischen Institute an einem Ort zusammenfassen. Hinzu
kommen das neue Praktikumsgebäude und die Sanierung des Hörsaalbaus.

Falko Mohrs, Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, freut
sich mit der TU Clausthal: „Kreislaufwirtschaft bedeutet weit mehr als
klassisches Rohstoff-Recycling, und die Chemie ist mit der Entwicklung
moderner Nanomaterialien und innovativer Energiespeicher ein wichtiger
Bestandteil. Denn es geht insbesondere darum, unsere Zukunft nachhaltig zu
gestalten und den Lebenszyklus von Produkten zu verlängern. Die chemischen
Institute an der TU Clausthal zu modernisieren, auszubauen und zu einem
Chemie Campus zusammenzuführen, ist eine wichtige Investition in den
Hochschulstandort und bietet attraktive Bedingungen für Studierende.“

„Eine ganz wichtige Entscheidung für die TU Clausthal und ihre
strategische Ausrichtung, denn der Chemie Campus ist ein zentraler
Baustein unseres Zukunftskonzeptes und die Chemie eine
Schlüsselwissenschaft für all unsere Forschungsfelder“, stellt die
geschäftsführende Universitätspräsidentin Prof. Heike Schenk-Mathes
heraus. „Getreu unserem Leitthema Circular Economy, ressourceneffiziente
Kreislaufwirtschaft, werden wir in diesem Großprojekt auch vorhandene
Ressourcen wie Bestandsgebäude nutzen.“

„Die Freude, dass es jetzt mit dem Bauen losgehen kann, ist riesengroß.
Der Chemie Campus Clausthal wird an zentraler Stelle auf unserem Campus
ein echtes Highlight werden“, sagt Irene Strebl. Als hauptberufliche
Vizepräsidentin der Universität ist sie auch für Gebäude und
Liegenschaften zuständig. Die Idee, alle chemischen Institute der
Universität an einem Ort zu bündeln, gibt es schon seit einigen Jahren.
Denn die Anorganische Chemie der TU, die sich in einem denkmalgeschützten,
stark sanierungsbedürftigen Gebäude aus dem Baujahr 1925 befindet,
benötigt dringend eine neue Heimat. Im Jahr 2019 war der Antrag für den
Chemie Campus überarbeitet und neu eingereicht worden. „Wir sind wirklich
dankbar für die Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und dafür,
dass das Land eine solche Summe bei uns in Clausthal investiert. Das ist
auch ein Commitment für die TU und die Region“, unterstreicht Frau Strebl.

Im geplanten zweiten Bauabschnitt, der Umbau und Sanierung des Instituts
für Organische Chemie sowie die Integration der Anorganischen Chemie
umfasst, wird nochmals eine mittlere zweistellige Millionensumme verbaut
werden. Über diese Mittel entscheidet der Ausschuss für Haushalt und
Finanzen 2024.

Neben Forschung und Transfer kommt der neue Clausthaler Chemie Campus
insbesondere den Studierenden zugute. „In 78 Prozent aller
Bachelorstudiengänge an der TU Clausthal ist die Chemie Bestandteil des
Curriculums“, betont Vizepräsidentin Strebl die Schlüsselrolle der
Disziplin. Mit ihrer Ausrichtung auf Materialchemie verfügt die Chemie der
TU Clausthal zudem über ein Alleinstellungsmerkmal in Niedersachsen. Im
Umsetzungsbericht zur Forschungsevaluation der Chemie von 2020 hatte die
Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen die Entwicklung insgesamt
positiv bewertet und die Planung für Sanierung und Neubau, also den Chemie
Campus Clausthal, ausdrücklich befürwortet.

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Hochschule Heilbronn bringt Fachtagung „GMDS“ an den Bildungscampus

Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik,
Biometrie und
Epidemiologie (GMDS) kommt von 17. bis 21. September nach Heilbronn.

• „Wissenschaft. Nah am Menschen“ ist der Leitgedanke der Tagung, bei der
rund 1.000
Teilnehmende aus der ganzen Welt erwartet werden.

• Der Studiengang Medizinische Informatik feiert im Rahmen der GMDS-Tagung
50-jähriges
Jubiläum.

Heilbronn, Juni 2023. Die Hochschule Heilbronn (HHN) bringt die
renommierte Fachkonferenz für digitale Gesundheitsforschung nach
Heilbronn: Vom 17. bis 21. September 2023 findet die 68. Jahrestagung der
„Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und
Epidemiologie e. V. (GMDS)“ am Bildungscampus statt.

Das HHN-Organisationsteam, vertreten durch die beiden
Tagungspräsidentinnen Professorin Alexandra Reichenbach und Dr. Monika
Pobiruchin, möchte neben den teilnehmenden Wissenschaftler*innen und
Ärzt*innen eine breite Öffentlichkeit für Aspekte der digitalen
Gesundheitsforschung begeistern. „Wir wollen Wissenschaft und Forschung im
Gesundheitsbereich erfahrbar machen und dieses Wissen in die Gesellschaft
tragen“, erläutert Dr. Monika Pobiruchin. Zugänge schaffen die
unterschiedlichen Formate wie interaktive Vorträge im Vorfeld der Tagung
mit Beteiligung der Heilbronner Bürger*innen, wissenschaftliche Vorträge
oder Workshops.

Aber auch internationale Keynote-Speaker werden zu Gast sein –
Forscher*innen aus den USA, Finnland und England spannen das Feld von den
Anfängen der modernen Epidemiologie über den Einsatz von elektronischen
Patientenakten bis hin zum Umgang mit fehlenden Daten in der Biometrie.
Verbunden mit der Frage, wie kann Wissenschaft überhaupt „nah“ an den
Menschen kommuniziert werden? –  Ein spannendes Thema für die
Eröffnungskeynote am Montag.
Eine zweitägige Summer School für Nachwuchswissenschaftler*innen,
Tutorials über Datenschutz in der medizinischen Forschung oder der
Gesellschaftsabend in der Heilbronner Harmonie – die GMDS hält viele
Tagungshighlights für Teilnehmende bereit. Neben den fachlichen Sessions
werden zahlreiche Netzwerktreffen angeboten.

Festakt: 50 Jahre Medizinische Informatik an der HHN

Im Rahmen der GMDS-Jahrestagung feiert auch der Studiengang Medizinische
Informatik sein 50-jähriges Bestehen. Der Kooperationsstudiengang der
Hochschule Heilbronn und der Universität Heidelberg startete im
Wintersemester 1972/73. „Für Studierende der Medizinischen Informatik
bietet die Jahrestagung tolle Möglichkeiten, einen Einblick in die vielen
Facetten der Gesundheitsforschung zu erlangen“, freut sich Professorin
Alexandra Reichenbach.

Veranstaltungsort: Bildungscampus Heilbronn

Die GMDS-Tagung beginnt am 17. September 2023 auf dem gesamten
Bildungscampus sowie in den dort ansässigen Gebäuden der Hochschule
Heilbronn (N/12, T/14, R/15, S/17) und in der Aula/8. Eröffnet wird die
Fachkonferenz durch den Rektor der Hochschule Heilbronn Professor Oliver
Lenzen sowie Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel.
Tickets sind ab sofort erhältlich – für den Erwerb ist eine einmalige
Registrierung erforderlich.

Alle Informationen dazu sowie das gesamte Programm unter:
<www.gmds2023.de>

Hinweis für die Presse
Journalist*innen erhalten für die GMDS-Tagung eine Akkreditierung und
selbstverständlich einen damit verbundenen kostenfreien Zutritt sowie eine
Drehgenehmigung. Bitte melden Sie hierzu Ihren Besuch per Mail unter
<Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. an>.

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Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit rund 8.000 Studierenden ist die Hochschule Heilbronn (HHN) eine der
größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg.
Ihr Kompetenz-Schwerpunkt liegt in den Bereichen Technik, Wirtschaft und
Informatik. An ihren vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim,
Künzelsau und Schwäbisch Hall bietet die HHN mehr als 60
zukunftsorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge an, darunter auch
berufsbegleitende Angebote. Die HHN bietet daneben noch weitere
Studienmodelle an und pflegt enge Kooperationen mit Unternehmen aus der
Region. Sie ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis sehr gut vernetzt.
Das hauseigene Gründungszentrum unterstützt Studierende sowie Forschende
zudem beim Lebensziel Unternehmertum.

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