Energiewende: EnBW weitet Sparprogramm aus - Vorrangiges Ziel lautet Kosten senken
Die Energiewende setzt aktuell auch dem drittgrößten deutschen Energiekonzern EnBW zu. EnBW-Chef Frank Mastiaux fürchtet, dass er weitere Kohle- und Gas-Kraftwerke stilllegen muss. "Fast alle sind auf Vollkostenbasis mehr oder weniger unter Wasser. Wir haben bereits fünf Blöcke zur Stilllegung angemeldet. Wir schließen nicht aus, dass wir künftig noch weitere Stilllegungsbeschlüsse treffen müssen, wenn die Großhandelspreise weiter niedrig bleiben oder gar verfallen", sagte Mastiaux der "Rheinischen Post".
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Nach dem aktuellen Konjunktureinbruch im zweiten Quartal dieses Jahres hat die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wieder Tritt gefasst. "Die deutsche Konjunktur läuft wieder etwas besser", sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher dem Berliner "Tagesspiegel am Sonntag".