Zum Hauptinhalt springen

Kartellamt: Uber bringt Bewegung in den Taximarkt

TaxiKartellamts-Präsident Andreas Mundt begrüßt den Eintritt des US-Konzerns Uber in den deutschen Taximarkt. "Uber hat Bewegung in den Markt gebracht. Mehr Wettbewerb kann dem Taxigeschäft nicht schaden", sagte Mundt der Rheinischen Post. "Uber profitiert allerdings auch davon, dass es den strengen Regularien für das traditionelle Taxiwesen nicht ausgesetzt ist." Daher sei es angebracht, "eine liberalere Ausgestaltung der bisherigen Regulierung zu diskutieren." Konkret sei denkbar, Ortskenntnisse bei Taxifahrern nicht mehr so scharf zu prüfen. "Navigationssysteme sind ein gutes Beispiel dafür, dass auch technische Weiterentwicklungen Deregulierungen nahelegen können."

Weiterlesen

  • Aufrufe: 357

Deutsche Wirtschaft: Der Abschwung ist in vollem Gange

WirtschaftDas Bild von der Lage der deutschen Industrie hat sich im September stark eingetrübt. Der saisonbereinigte Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) schloss knapp unterhalb der neutralen 50-Punkte-Grenze. Gegenüber August sank er von 51,4 auf aktuell 49,9 Punkte und weist damit eine weitgehende Stagnation im deutschen Industriesektor aus. Belastet durch den größten Rückgang der Auftragseingänge seit Ende 2012 ist der EMI auf den tiefsten Stand seit 15 Monaten gefallen. Befragte Unternehmen machten vor allen das schwache Marktumfeld, die Russland-Sanktionen und ein geringes Wachstum der Hauptexportmärkte für das enttäuschende Ergebnis verantwortlich. Der renommierte Index fasst die Geschäftslage von über 500 Unternehmen des produzierenden Gewerbes in einem Wert zusammen.

Weiterlesen

  • Aufrufe: 254

DIHK unterstützt Vorstoß aus der Union für Abbau der kalten Progression

Standort DeutschlandDer Deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK) hat den aktuellen Vorstoß von Wirtschafts- und Arbeitnehmerflügel der Union für den Abbau der sogenannten kalten Progression unterstützt. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" kritisierte es Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben als einen "strukturellen Webfehler des Steuersystems", dass inflationsbedingte Lohnsteigerungen vom Staat abgeschöpft würden. Es sei richtig, dies abzuschaffen. Auf die steuerpolitische Agenda der Bundesregierungen gehört nach Auffassung des DIHK in der bis 2017 laufenden Wahlperiode auch, den reibungslosen Generationswechsel in Unternehmen zu ermöglichen. Dringend nötig seien ferner mehr Investitionen am Standort Deutschland.

Weiterlesen

  • Aufrufe: 316

DGB will Investitionsstau mit massiven Steuererhöhungen bekämpfen

DGBDie Gewerkschaften machen sich für massive Steuererhöhungen stark, um den aktuellen Investitionsstau in Deutschland abzubauen. "Bei einer nüchternen Bestandsaufnahme wird man sehr schnell feststellen, dass die großen Herausforderungen mit dem gegenwärtigen und absehbaren Steueraufkommen nicht zu meistern sind", sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell der "Saarbrücker Zeitung". Auf lange Sicht müssten 300 Milliarden Euro locker gemacht werden, um den gesamten Investitionsbedarf zu decken, so Körzell. Nötig seien deshalb "neue Einnahmequellen". Konkret schlägt der DGB die Wiedereinführung der Vermögensteuer und eine höhere Erbschaftsteuer vor.

Weiterlesen

  • Aufrufe: 321