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In Europa wächst der Widerstand gegen CETA und TTIP

EuropaKurz bevor sich Kommissionspräsident Barroso, Ratspräsident Van Rompuy und Handelskommissar De Gucht auf den Weg nach Ottawa machten, kam ihnen sozusagen das Gastgeschenk abhanden. Höhepunkt des kanadisch-europäischen Gipfels hätte die Abzeichnung eines Freihandelsabkommens sein sollen, das schon seit einem Jahr fertig verhandelt in der Schublade liegt. Doch in letzter Minute regte sich Widerstand im Europaparlament, in der österreichischen Abgeordnetenkammer und im Deutschen Bundestag. Denn das Abkommen enthält eine Klausel, die die Rechte des Importeurs gegenüber der jeweiligen Regierung stärken soll. Wenn es Streit wegen einer Einfuhrbeschränkung gibt, sollen nicht die ordentlichen Gerichte, sondern eine spezielle Schiedsstelle für Handelsfragen zuständig sein.

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Verwaltungsgericht sieht Beamte unterversorgt

BeamtenversorgungDas Verwaltungsgericht Braunschweig sieht bei der Beamtenversorgung eine aktuelle Lücke von knapp 25 Prozent gegenüber der allgemeinen Einkommensentwicklung. Das ergibt sich aus dem Vorlagebeschluss für das Bundesverfassungsgericht, der dem WESER-KURIER vorliegt. Den Länderhaushalten drohen möglicherweise milliardenschwere Mehrbelastungen. Die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts spricht von einer "greifbaren Abkopplung" der Besoldung und beschwört Gefahren für eine rechtsstaatliche Dienstausübung herauf: "Die Bereitschaft des Beamten oder Richters, sich mit ganzem Einsatz seinem Dienst zu widmen, und seine Immunität gegenüber politischer Einflussnahme durch Dritte hängen nämlich maßgeblich davon ab, dass die von ihm geleisteten Dienste adäquat gewürdigt werden."

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Weniger Aufträge im Bauhauptgewerbe

BaustelleIm Juli 2014 sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Juli 2013 preisbereinigt um 5,3 % zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sank dabei die Baunachfrage im Hochbau um 2,7 % und im Tiefbau um 7,7 %. Ein Grund für den starken Rückgang im Berichtsmonat ist, dass die Auftragseingänge im Juli 2013 außergewöhnlich hoch gewesen waren (höchster Stand seit Juli 2003).

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Kartellamt beobachtet Holzvermarktung

Die Geister schienen bereits eingefangen. Schon vor sechs Jahren, als die Länder Baden-Württemberg, NRW, Rheinland-Pfalz und Thüringen ein Konsenspapier unterzeichneten und damit ein weiteres Vorgehen des Bundeskartellamts gegen ihre Holzvermarktung verhinderten. Die Landesbetriebe Wald und Holz mussten sich über fünf Jahre einem Monitoring unterziehen und ihre Verträge melden. Damit hätte alles gut sein können.

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