BDI-Präsidium schlägt Grillo für zweite Amtszeit als BDI-Präsident vor
Das Präsidium des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) hat Ulrich Grillo am Montag in Berlin einstimmig erneut zur Wahl für das Amt des BDI-Präsidenten vorgeschlagen. Die erste Amtsperiode des Präsidenten läuft turnusgemäß Ende des Jahres aus. Auf der Mitgliederversammlung am 24. November findet die geheime Wahl für das Spitzenamt statt. Die zweijährige Amtszeit beginnt am 1. Januar 2015. Der 55-jährige Familienunternehmer ist seit 1. Januar 2013 BDI-Präsident, von 2011 bis 2012 war er Vizepräsident des Verbandes.
(wts)
- Aufrufe: 294
Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), zweifelt an der aktuellen Wachstumsprognose seines Verbandes. Der DIHK hat bereits die Erwartung von zwei auf 1,5 Prozent reduziert, nun sagte Schweitzer dem Tagesspiegel: "Ich glaube, dass wir uns anstrengen müssen, wenn wir das erreichen wollen." Die Bundesregierung müsse nun "den Schalter umlegen und Investitionen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen". Mittel für höhere Ausgaben seien durchaus vorhanden.
Bei der Suche nach Ersatzarbeitsplätzen für die Bochumer Beschäftigten des Autobauers Opel gibt es nach Angaben von Betriebsratschef Rainer Einenkel massive Probleme. "2500 bis 3000 Beschäftigte sind aktuell noch ohne Perspektive. Es gibt schlicht keine Arbeitsplatzangebote", sagte Einenkel der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Er sehe insbesondere das Unternehmen Opel gefordert, mehr für die Beschäftigten zu tun, denen in absehbarer Zeit die Arbeitslosigkeit droht.