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Mindestlohn: Gewerkschaften rechnen mit Betriebsschließungen, wenn Hungerlöhne nicht mehr erlaubt sind

Mindestlohn zerstört UnternehmenSelbst der Deutsche Gewerkschaftsbund hält es für möglich, dass einige Betriebe wegen des gesetzlichen Mindestlohns in ihrer Existenz bedroht sind. "Wahrscheinlich müssen etliche der besonders schlecht zahlenden Firmen sogar aufgeben", vermutet Sandro Witt, Vizevorsitzender des DGB Hessen-Thüringen. Das seien dann genau jene, die eigentlich nicht marktfähig sind und sich nur aufgrund von Hungerlöhnen im Geschäft halten, erläuterte Witt gestern bei einem Besuch der OTZ-Hauptredaktion in Gera. Bei größeren Unternehmen und den gut im Markt etablierten Mittelständlern seien die 8,50 Euro Stundenlohn in der Regel "kein Thema".

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Griechenland III: Europa kann Griechenland jetzt nicht fallen lassen

Finanzspritze für GriechenlandVor fast auf den Tag genau vier Jahren hat Griechenland seinen offiziellen Hilferuf abgesetzt. Anfang Mai 2010 schnürten dann EU und Währungsfonds das erste Hilfsprogramm. Ein gutes Jahr später folgte Paket zwei. Spätestens seit gestern ist wahrscheinlich, dass im Herbst noch ein Nachschlag kommt. Denn da Griechenland seinen Teil der Abmachung eingehalten und erstmals seit Jahren wieder einen Primärüberschuss erzielt hat, können die Euro-Partner das Land jetzt nicht fallenlassen, sondern müssen weitere Hilfen gewähren.

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Gabriel setzt sich in China für den deutschen Mittelstand ein

Sigmar GabrielGleich bei seiner ersten Auslandsreise zeigt sich Wirtschaftsminister Gabriel in China als entschlossener Fürsprecher der deutschen Wirtschaft und des Mittelstandes. Höflich im Ton, aber klar in der Sache verlangt er von der Regierung in Peking eine bessere Behandlung deutscher Investoren. Die warten auf dem für Deutschland immer wichtigeren Markt bislang vergeblich auf Gleichbehandlung mit einheimischen Firmen, wie sie umgekehrt hierzulande selbstverständlich ist.

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Mindestlohn und Rentenpaket machen Handwerksbetrieben das Leben schwer

Handwerk schafft weniger JobsHandwerks-Präsident Hans Peter Wollseifer glaubt nicht mehr an die ursprüngliche Prognose von 25000 neue Stellen in seiner Branche. "Dieses Ziel ist in Gefahr", sagte Wollseifer dem "Tagesspiegel". "Wenn die Beschäftigung steigen soll, müssen die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Davon kann aber nicht die Rede sein", urteilte er mit Blick auf die Regierungspolitik. "Angesichts der steigenden Belastungen werden sich viele Meister überlegen, ob sie sich neues Personal leisten können."

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