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Stellenabbau: Bei RWE rücken Kündigungen näher

RWEDie Gewerkschaft Verdi hat die Verhandlungen mit RWE über den aktuellen  Beschäftigungssicherungsvertrag abgebrochen. "Wir mussten die Verhandlungen am Freitag abbrechen. RWE hat gar kein Interesse an einer Verlängerung des Kündigungsschutzes, sondern will nur Mitarbeiter in eine Beschäftigungsgesellschaft herauskündigen", sagte Verdi-Verhandlungsführer Hans-Peter Lafos der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Sollte RWE sich bis März nicht bewegen, will Verdi Proteste starten. Eine RWE-Sprecherin bestätigte der Zeitung: "Es ist richtig, dass die Gespräche zum Kündigungsschutz am Freitag unterbrochen wurden, um beiden Seiten Zeit zu geben, weitere Lösungsvorschläge auszuloten."

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Chinas Elite hortet Vermögen in der Karibik

ChinaChinas Machtelite wickelt offenbar seit etlichen Jahren heimlich und in großem Stil lukrative Geschäfte über Steueroasen ab. Auch nahe Verwandte wichtiger chinesischer Politiker steuern Transaktionen über anonyme Briefkastenfirmen in der Karibik. Das geht aus bislang vertraulichen Unterlagen hervor, den sogenannten Offshore-Leaks-Daten, die in Deutschland exklusiv dem Norddeutschen Rundfunk und der Süddeutschen Zeitung vorliegen. In den Dokumenten tauchen neben dem Schwager des amtierenden Staatschefs Xi Jinping auch der Sohn, die Tochter und der Schwiegersohn von Ex-Premierminister Wen Jiabao auf. Der Name der Tochter des früheren Premiers Li Peng steht ebenso in den Unterlagen wie der Name eines Neffen zweiten Grades von Ex-Staatschef Hu Jintao. Selbst der Name eines der Schwiegersöhne des einstigen Reformers Deng Xiaoping findet sich in den Papieren. Zudem sind etliche Mitglieder des Nationalen Volkskongresses gelistet, genauso wie einige der reichsten Männer und Frauen des Landes sowie Führungskräfte staatlicher Unternehmen, die in Korruptionsskandale verwickelt waren.

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Lidl schmeisst Cola aus dem Sortiment

LidlCoca-Cola, die Mutter aller Softdrinks, ist das Symbol für Massenwohlstand und konsumfreudigen, westlichen Lebensstil schlechthin. Dahinter steht ein globaler Konzern mit rund 26 Milliarden Euro Jahresumsatz und fast 140 000 Mitarbeitern. Coca-Cola gilt als drittwertvollste Marke der Welt. Und genau die setzt das Lidl-Management jetzt vor die Tür, ein starkes Stück. Es zeugt vom stattlichen Selbstbewusstsein des Handelsriesen und wäre übrigens ebenso gut dem Rivalen Aldi zuzutrauen. Die Botschaft: Das Spiel im deutschen Lebensmitteleinzelhandel läuft nach unseren Regeln. Dennoch wird die Lidl-Führung diese Entscheidung erst nach reiflicher Überlegung und vor allem gründlicher Kalkulation getroffen haben. Der Hintergrund ist ernst: Im ruinösen Wettbewerb des Lebensmitteleinzelhandels meint Lidl, Herstellern nicht die geringsten Zugeständnisse machen zu können.

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China: Die Gefahren des Turbo-Wachstums

ChinaEin Wachstum von immerhin 7,7 Prozent, über eine derart hohe Rate wäre jedes Land in Europa überglücklich. Für das Schwellenland China ist dieser Anstieg immer noch zwingend notwendig, denn nur so kann das Milliardenvolk zu den führenden Wirtschaftsnationen aufschließen und seine Probleme in der Entwicklung bewältigen. Dazu gehört etwa, dass China jährlich nicht weniger als rund zehn Millionen neue Arbeitsplätze bereitstellen muss und das Land zudem viele Zuwanderer in die Städte und die immense Zahl von mehr als 130 Millionen Rentnern zu verkraften hat.

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