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Reallöhne in Deutschland sinken

Sinkende ReallöhneDie Reallöhne in Deutschland sind vom ersten Quartal 2012 bis zum ersten Quartal 2013 um durchschnittlich 0,1 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhöhten sich die Nominallöhne in diesem Zeitraum um 1,4 %, die Verbraucherpreise legten um 1,5 % zu. Der Nominallohnindex spiegelt die Veränderung der Bruttomonatsverdienste inklusive Sonderzahlungen der vollzeit-, teilzeit- und geringfügig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wieder. Der vergleichsweise geringe Anstieg der Nominallöhne im ersten Quartal 2013 zum Vorjahresquartal ist unter anderem auf zwei Effekte zurückzuführen: Zum einen sind die Sonderzahlungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringer ausgefallen. Zum anderen ist die bezahlte Wochenarbeitszeit in diesem Zeitraum zurückgegangen. Der Anstieg der Bruttostundenverdienste ohne Sonderzahlungen lag mit + 1,8 % über der Wachstumsrate des Verbraucherpreisindex.

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Staatsschuldenkrise: Griechenland stirbt langsam

Neuer Schuldenschnitt für GriechenlandKommt Ihnen das nicht irgendwie bekannt vor? Griechenland räumt ein, dass es Probleme bei der termingerechten Einhaltung von Reformzusagen gibt. Europas Krisenland Nummer 1 muss deshalb um die Auszahlung der nächsten Kredittranche aus dem Euro-Schirm bangen. In einem anderen Problemstaat - dieses Mal ist es zur Abwechslung Portugal - wackelt die Regierung, weil die internen Spannungen über den richtigen finanzpolitischen Kurs angesichts wachsenden Unmuts der Bevölkerung zunehmen. Währenddessen wird in Zypern immer augenscheinlicher, dass es bei der praktischen Umsetzung des in Nachtsitzungen zusammengezimmerten Abwicklungs- und Sanierungsprogramms für die beiden Großbanken des Landes klemmt.

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Ford behauptet Position am Markt

Ford RangerFord blickt in den vergangenen sechs Monaten auf ein äußerst erfolgreiches Nutzfahrzeuggeschäft zurück. Der Kölner Hersteller kann für das erste Halbjahr 2013 bei den Neuzulassungen in diesem Fahrzeugsegment einen Marktanteil von 8,6 Prozent und damit das beste Ergebnis in einem ersten Halbjahr seit 1998 verbuchen. In den ersten sechs Monaten des aktuellen Jahres wurden 11.760 Ford-Nutzfahrzeuge neu zugelassen - ein Minus von 1,1 Prozent. Damit bewegt sich der Hersteller in einer stark rückläufigen Industrie (Minus 7,0 Prozent) etwa auf Vorjahresniveau.

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KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Leichtes Klimaplus dank besserer Geschäftserwartungen

Standort DeutschlandDie Zuversicht der deutschen Mittelständler nimmt im Juni zu: Zum zweiten Mal in Folge verbessert sich ihr Geschäftsklima, der Hauptindikator des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers, diesmal um 0,5 Zähler auf 11,7 Saldenpunkte. Die Aufhellung ist damit zwar wie schon im Mai nur moderat, doch sind es im Unterschied zum Vormonat die Geschäftserwartungen, die das aktuelle Klimaplus tragen (+1,6 auf 5,1 Saldenpunkte). Dies ist ein gutes Signal, denn nur wenn die Firmen ihre künftigen Geschäfte besser einschätzen, dann sind sie auch bereit zu Investitionen und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die Urteile zur Geschäftslage hingegen geben im Juni trotz der verheerenden Flut in Süd- und Ostdeutschland nur leicht um 0,6 Zähler auf 18,0 Saldenpunkte nach.

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