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BDI-Chef Grillo: Freihandelsabkommen nicht überfrachten

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo, hat davor gewarnt, in die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit den USA auch strengere Datenschutzregeln aufzunehmen. "Wir dürfen das Freihandelsabkommen mit den USA nicht überfrachten", sagte Grillo der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Wir sollten ein Datenschutzabkommen mit den USA davon getrennt verhandeln. Für die Industrie ist eine transatlantische Freihandelszone von immenser Wichtigkeit. Dadurch könnten in Deutschland mehr als 100.000 neue Jobs entstehen", sagte Grillo.

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BDEW-Chefin Müller fordert weitere Senkung der Solarförderung

SolarkraftwerkDie Chefin des größten Energiewirtschaftsverbandes BDEW, Hildegard Müller, hat eine weitere Absenkung der Solarförderung gefordert. "Heute ist es auch schon ohne Förderung attraktiv, Solarzellen auf dem Dach zu installieren", sagte Müller der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Es muss deshalb geprüft werden, ob nicht die derzeitigen Fördersätze für Solarenergie noch schneller als geplant gesenkt werden können", sagte die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). "Die Energiewende muss auch von denen akzeptiert werden, die sich selbst keine Solar-Anlage aufs Dach setzen können, die aber die EEG-Umlage bezahlen müssen, also zum Beispiel die Mieter", sagte Müller.

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Europa braucht die USA: Die transatlantische Freihandelszone ist wichtig

EuropaFast wäre es schiefgegangen. Das ehrgeizige Projekt einer transatlantischen Freihandelszone (TTIP) drohte wegen der Schnüffelaffäre zu scheitern, bevor die eigentlichen Verhandlungen begonnen hatten. Empörte Politiker forderten den Verzicht, mindestens aber die Verschiebung der Gespräche über die größte Freihandelszone der Welt, in der fast ein Drittel aller Waren und Dienstleistungen ausgetauscht werden. Die Wut angesichts der dreisten Bespitzelung von Regierungen und Bevölkerung durch den amerikanischen Geheimdienst NSA ist mehr als verständlich. Nur geholfen hätte es den Europäern nicht. Die dümpelnde Wirtschaft hier braucht die Wachstumsimpulse mehr als die der USA.

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Neue Spekulation über Einstieg der RAG- Stiftung bei ThyssenKrupp

ThyssenKruppDie Spekulation um einen Einstieg der RAG-Stiftung bei ThyssenKrupp erhalten neue Nahrung. In Essen gebe es Gedankenspiele, dass sich die RAG-Stiftung im Rahmen einer weiteren Kapitalerhöhung an dem Stahlkonzern beteiligt, erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" aus Branchenkreisen. Damit solle ThyssenKrupp neuer unternehmerischer Spielraum verschafft und der Einstieg eines unliebsamen Investors verhindert werden. Allerdings müsste hierzu Krupp-Patriarch Berthold Beitz auf RAG-Stiftungs-Chef Werner Müller zugehen.

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