Positive Stimmung auf dem deutschen Arbeitsmarkt setzt sich fort
Die Stimmung auf dem deutschen Arbeitsmarkt bleibt auch im zweiten Halbjahr ungebrochen positiv. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Arbeitsmarktstudie "Hiring Index" des Personaldienstleisters Robert Half, an der 500 deutsche Führungskräfte im Rahmen einer internationalen Umfrageunter 4.450 CFOs, COOs und Personalmanagern teilgenommen haben. Der "Hiring Index" von Robert Half liefert halbjährlich Daten zur Entwicklung des Arbeitsmarkts und Geschäftsklimas in Deutschland und 16 weiteren Ländern. Die Studienteilnehmer werden dabei ausschließlich zum Markt für Fach- und Führungskräfte in den spezialisierten Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, Finanzdienstleistungen sowie dem Assistenzwesen befragt.
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Für die Deutschen bleibt das Thema Arbeitslosigkeit zwar auch in diesem Jahr die Sorge Nummer eins, aber die Tendenz ist weiter rückläufig. So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie "Challenges of Europe" des GfK Vereins, der die Bürger Europas jährlich nach den dringend zu lösenden Aufgaben in ihrem Land befragt. Auch in Europainsgesamt dominieren Arbeitslosigkeit und Preisentwicklung die Sorgenliste. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Eurokrise wurden in diesem Jahr auch die Iren zu ihren Problemen befragt. Die Arbeitslosigkeit bleibt das Top-Sorgenthema, jedoch ist aktuell nur noch knapp ein Drittel der Bundesbürger wegen der Lage auf dem Arbeitsmarkt besorgt. Damit wird das Ergebnis aus dem Vorjahr um zwei Prozentpunkte unterboten. Das ist der geringste Wert seit Beginn der gesamtdeutschen Erhebungen im Jahr 1990. "Diese Zahlen spiegeln die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt wider. Zuletzt war der niedrigste Arbeitslosenstand seit der Wiedervereinigung zu vermelden", sagt Ronald Frank, Studienleiter des GfK Vereins. Deutschland sei zudem das einzige Land in Europa, in dem sich trotz Wirtschaftskrise die Zahl der Erwerbslosen spürbar verringert hat.
Griechenland hat es mal wieder gerade so noch geschafft. In ihrer gemeinsamen Erklärung schrieb die Geber-Troika aus EU-Kommission, Europäische Zentralbank und Internationalem Währungsfonds, dass Athen bei den ihm auferlegten Reformen ''bedeutsame Fortschritt'' gemacht habe. Nicht nur Griechenlands Ministerpräsident Antonis Samaras kann da aufatmen, weil seiner Staatskasse neue Milliardenkredite winken. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird sicherlich erleichtert sein. Denn nichts kann sie weniger gebrauchen als eine Verschärfung der hellenischen Krise zwei Monate vor der Bundestagswahl. Schon vor einem Jahr, als ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone im Gespräch war, vermied es Merkel, Stellung zu beziehen. Sie weiß, dass dieses Thema ein Minenfeld ist und Fehltritte leicht Sympathieverluste bedeuten können. In Wahlkampfzeiten sind das schnell Stimmverluste.