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Bankenverband wütend über irische Kollegen

Bankenviertel in FrankfurtDie Manager der irischen Bank Anglo Irish werden nun auch von deutschen Branchenvertretern für ihre Äußerungen während der Finanzkrise kritisiert. "Diese Reaktion macht mich auch fünf Jahre danach noch wütend", sagte Andreas Krautscheid, Mitglied der Hauptgeschäftsführung beim Bundesverband deutscher Banken, dem Berliner "Tagesspiegel". Die Manager hatten sich in Telefonmitschnitten 2008 abfällig über ihre Retter geäußert und die erste Strophe des Deutschlandlieds angestimmt.

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ThyssenKrupp prüft Teilverkauf der europäischen Stahlsparte

Walzwerk von ThyssenKrupDer angeschlagene Industriekonzern ThyssenKrupp prüft einen Teilverkauf seines europäischen Stahlgeschäftes. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" unter Berufung auf Kreise des Aufsichtsrates. Ein Konzernsprecher wollte die Information auf Anfrage der Zeitung nicht kommentieren. Im Gespräch ist nach dem Bericht der Verkauf eines Minderheiten-Anteils an dem Geschäft. ThyssenKrupp baut im europäischen Stahlgeschäft gerade 2000 der aktuell 27600 Stellen ab.

(ots) / Bild: ThyssenKrupp

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KfW IPEX-Bank finanziert zwei Offshore-Windpark-Installationsschiffe

KfW Ipex BankDie KfW IPEX-Bank hat die Finanzierung von zwei Offshore-Windpark-Installationsschiffen für die norwegische Reederei Fred. Olsen Windcarrier AG arrangiert. Das Gesamtfinanzierungsvolumen beträgt 145 Mio. EUR. Davon stammen 85 Mio. EUR von der KfW IPEX-Bank selbst, 60 Mio. EUR werden vom Konsortialpartner Danish Ship Finance zur Verfügung gestellt. Christian K. Murach, Mitglied der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank, unterstrich anlässlich der Vertragsunterzeichnung die Bedeutung des Projekts: "Aufgrund ihrer Funktion beim Ausbau regenerativer Energien leisten die Schiffe einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Da unsere langjährigen geschätzten Geschäftspartner unter den Fred. Olsen verbundenen Unternehmen in großem Umfang auch deutsche Zulieferkomponenten bestellt haben, fördern wir mit unserer Finanzierung gleichzeitig auch deutsche Exporte."

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Niedersachsens Ministerpräsident Weil fordert flächendeckenden Mindestlohn

Stephan WeilNiedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat erneut einen flächendeckenden Mindestlohn gefordert. Hintergrund sind Durchsuchungen in deutschen Schlachthöfen, darunter auch in Niedersachsen. Die Ermittler gingen dem Verdacht nach, dass Leiharbeitsfirmen mit dem Einsatz von Leiharbeitern aus Rumänien und Polen Steuern und Sozialabgaben in Millionenhöhe hinterzogen haben. Mit Blick auf die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen und eine NDR Dokumentation über "Lohnsklaven in Deutschland" betonte Weil am Donnerstag, 27. Juni, in der Nachrichtensendung "NDR aktuell" im NDR Fernsehen: "Wir wollen, dass sich die Unternehmen verpflichten, Standards einzuhalten. Aber das alleine kann es nicht sein. Wir müssen auch zu gesetzlichen Regelungen kommen. Die Situation in der Fleischindustrie zeigt vielleicht besonders krass, wie dringend notwendig ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland ist."

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