„18,3 Prozent Zuwachs des chinesischen Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr – dieser bombastisch klingende Zuwachs überzeichnet Chinas konjunkturelle Dynamik massiv. Denn im Vergleichsquartal des Vorjahres stand die Wirtschaft für mehrere Wochen fast komplett still. Die Referenzgröße ist dementsprechend klein.
Um die konjunkturelle Dynamik korrekt einzuordnen, ist die Vorquartalsrate aussagekräftiger, also die Veränderung der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal des laufenden Jahres gegenüber dem vierten Quartal 2020. Und diese Rate fiel laut Nationalem Statistikbüro (NBS) mit 0,6 Prozent deutlich niedriger aus als noch im vierten Quartal, in dem sie 2,6 Prozent betrug.
Anders als der Vorjahresvergleich nahelegt, hat die Expansionsdynamik der chinesischen Wirtschaft also zuletzt deutlich nachgelassen. Dies zeigen auch Befragungen von Einkaufsmanagern, wonach sich die Stimmung vor allem in den Dienstleistungsbereichen und im Baugewerbe im Januar und Februar stark eingetrübt hat.
Die schwache Entwicklung zum Jahresauftakt steht im zeitlichen Zusammenhang mit einer neuerlichen Straffung von Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, die auch in China vorübergehend vorgenommen wurden. Ein Konjunktureinbruch deutet sich damit aber nicht an. Bereits im März hellte sich die Stimmung auf breiter Basis wieder auf, daher dürfte die ausgesprochen geringe Zunahme im Vorquartalsvergleich die konjunkturelle Grundtendenz wohl unterzeichnen.
Unterm Strich hat sich die chinesische Wirtschaft im vergangenen Jahr zügig von dem Pandemieschock erholt und erreichte bereits Ende des vergangenen Jahres wieder den Produktionspfad, der vor der Pandemie erwartet worden war. Daher war ohnehin mit einer Normalisierung des Expansionstempos der Wirtschaft zu rechnen, zumal die zur Konjunkturstimulierung ergriffenen expansiven Maßnahmen der Politik nun zurückgeführt werden.“
Seit rund einer Dekade forschen die Universität Ulm und Boehringer Ingelheim gemeinsam im BIU BioCenter zu den molekularbiologischen Grundlagen häufiger Krankheitsbilder. Nun ist der erfolgreiche Forschungsverbund in die nächste Förderphase eingetreten - BIU 2.0. Anfang April sind die neuen gemeinsamen Forschungsprojekte gestartet. Durch diese Kooperation der universitären Grundlagenforschung mit der Pharmaindustrie sollen wissenschaftliche Ergebnisse zeitnah in die Entwicklung neuer Therapien einfließen.
Bereits seit 2011 verbindet das BIU BioCenter universitäre Grundlagenforschung mit der Entwicklungskompetenz eines führenden Pharmaunternehmens. Jetzt haben die starken regionalen Partner, Universität Ulm und Boehringer Ingelheim, die nächste Förderphase mit jährlich 800 000 Euro vertraglich abgesichert – BIU 2.0. Auch in den kommenden Jahren wird im Forschungsverbund insbesondere zu molekularbiologischen Grundlagen häufiger Krankheitsbilder geforscht. Immer mit den Zielen, die Diagnostik zu verbessern und neue Therapieansätze zu entwickeln.
Bei seiner Gründung in 2011 war das Boehringer Ingelheim Ulm University BioCenter (BIU) als Public-Private-Partnership-Verbund zwischen einer Universität und einem Pharmaunternehmen deutschlandweit einmalig. Und noch immer setzt das BioCenter Maßstäbe: Der Zusammenschluss führender Köpfe aus der universitären Grundlagenforschung und aus der Industrie hat die Güte eines Sonderforschungsbereichs. Weiterhin fördert das Verbundprojekt die Innovationskraft des bereits starken Biotechnologie- und Pharmastandorts Ulm-Biberach. „Im Verbund BIU 2.0 werden wissenschaftliche Fragestellungen bearbeitet, die für die Universität Ulm wie auch für Boehringer Ingelheim relevant sind. Durch diese Zusammenarbeit können Ergebnisse aus der universitären Forschung zeitnah in die Entwicklung neuer Therapien einfließen“, betont Professor Klaus-Michael Debatin, Sprecher des Forschungsverbunds und Vizepräsident für Kooperationen der Universität Ulm.
„Die Kooperation ermöglicht es uns, wertvolle Synergien zwischen der Grundlagenforschung, der pharmazeutischen Forschung und ihrer klinischen Anwendung zu schaffen. Ich freue mich, dass wir auch in Zukunft unsere regionale Expertise nutzen werden, um translationale Forschung voranzutreiben und neue Therapiemöglichkeiten für Patienten auf den Weg zu bringen.“, ergänzt der stellvertretende Vorstandssprecher Dr. Dirk Stenkamp, Leiter Forschungsstandort Deutschland bei Boehringer Ingelheim am Standort Biberach.
Seit der ersten Förderphase in 2011 steht die Forschung zu häufigen neuropsychiatrischen und kardiometabolischen Krankheitsbildern sowie zu Lungenerkrankungen im Zentrum des BioCenters. 2016 kam das Querschnittsthema Immunmodulation hinzu: Durch eine Beeinflussung der Immunreaktion lassen sich beispielsweise bei chronischen Darmerkrankungen, Allergien, Rheuma oder bestimmten Krebsarten Behandlungserfolge erzielen. In der nun besiegelten zweiten Förderphase, BIU 2.0, wird das Forschungsspektrum um den Bereich „Research Beyond Borders“ (Forschung jenseits der Grenzen) ergänzt. Dieser Bereich ist der „Innovations-Radar“ von Boehringer Ingelheim, der die Möglichkeiten neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse auslotet. Die Projekte der zweiten Förderphase sind bereits Anfang April gestartet.
Erfolgreiche Forschung im BioCenter
In der ersten Förderphase waren BIU-Forschende hocherfolgreich. Neben zahlreichen Fachpublikationen hat der Verbund vielversprechende Forschungsergebnisse hervorgebracht. Auf dem Gebiet Neuropsychiatrie ist es beispielsweise gelungen, Biomarker im Liquor zu identifizieren, die eventuell eine präzisere Diagnose von Depression ermöglichen. Im Bereich der kardiometabolischen Erkrankungen suchen die Forscher gemeinsam nach Therapien gegen Adipositas und damit verbundenen Folgeerkrankungen. Dazu setzen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf das sogenannte „Browning“ von Fettzellen. Dafür werden Faktoren gesucht, die Vorläuferzellen im Fettgewebe dazu bringen, vornehmlich „nützliche“ braune statt „schädliche“ weiße Fettzellen zu bilden. Braunes Fettgewebe ist dafür bekannt, dass es Energie verbraucht und in Form von Wärme abgibt, wodurch es zu einer positiven Beeinflussung des Stoffwechsels kommt.
Ein weiteres BIU-Projekt hat zu einem tieferen Verständnis der embryonalen Entwicklung der Bauchspeicheldrüse im Kontext von Diabeteserkrankungen geführt. Die Forscher haben ein „Diabetesgen“ entdeckt und charakterisiert. Dadurch konnten sie zeigen, dass bestimmte genetische Programme die Entwicklung von Diabetes beschleunigen, aber auch für die Wahl der besten Therapie entscheidend sein können. Diese Erkenntnisse tragen eines Tages womöglich zur Entwicklung neuartiger und personalisierter Therapien bei. In dem Zusammenhang haben die Forscher außerdem ein Modellsystem der Bauchspeicheldrüse für Erkrankungen wie Pankreaskrebs und Diabetes etabliert, das Tierexperimente ersetzen soll.
Die Nachwuchsförderung des Forschungsverbunds läuft größtenteils über die internationale Graduiertenschule für Molekulare Medizin, die im Zuge der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder an der Universität Ulm etabliert wurde. „BIU-Doktorandinnen und -Doktoranden werden an der Universität und bei Boehringer Ingelheim betreut. Sie haben die Möglichkeit, an beiden Standorten zu forschen und bereits während der Promotion Industriekontakte zu knüpfen“, erklärt Professor Thomas Wirth, Dekan der Medizinischen Fakultät.
Zum Hintergrund
Der Public-Private-Partnership-Verbund BIU BioCenter wurde 2011 von der Universität Ulm und Boehringer Ingelheim ins Leben gerufen. Auftragsforschung wird im BioCenter nicht betrieben: Alle Projekte durchlaufen ein qualitätsgeleitetes Auswahlverfahren mit externen Gutachtern und werden regelmäßig evaluiert. Die erste Förderphase des BIU BioCenters war in zwei Perioden untergliedert (2011-2016 und 2016-2019). In jeder Förderperiode hat Boehringer Ingelheim 2,25 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und die Medizinische Fakultät der Universität Ulm 750 000 Euro. Das Land Baden- Württemberg hat sich im Zuge des Programms „Industry on Campus“ mit jeweils 1,5 Millionen Euro an dem erfolgreichen Projekt beteiligt. Mit Ende der ersten Förderphase ist diese Landesförderung plangemäß ausgelaufen. Ab Januar 2021 (zweite Förderphase) finanziert Boehringer Ingelheim den Forschungsverbund mit jährlich 533 000 Euro und die Medizinische Fakultät mit jährlich 267 000 Euro für zunächst weitere drei Jahre. Anschließend wird eine Evaluation über die Fortführung des Verbunds entscheiden.
Auf der Hannover Messe 2021, die dieses Jahr vom 12.-16. April ausschließlich digital stattfindet, präsentiert sich die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) mit den Forschungsthemen Wasserstoff, Lithium-Batterien und Digitalisierung. Ziel der BAM ist es, Vertrauen in diese Zukunftstechnologien zu schaffen und sie gemeinsam mit Partner*innen aus Industrie und Wissenschaft in die breite Anwendung zu bringen.
„Wir brauchen zukunftsorientierte Lösungen, um die großen globalen Herausforderungen, wie die Digitalisierung und den Klimawandel zu meistern“, so Prof. Dr. Ulrich Panne, Präsident der BAM. “An unserem virtuellen Stand auf der Hannover Messe stellen wir Forschungsprojekte vor, die einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit neuer Technologien leisten und damit Vertrauen in ihre Nutzung schaffen.“
Wasserstoff: Forschung entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Wasserstoff ist ein Schlüsselelement der Energiewende und für die Dekarbonisierung der Wirtschaft. Deutschland soll hier zur Nr. 1 werden. Verlässliche Qualitäts- und Sicherheitsstandards sind dabei die Voraussetzung, um Vertrauen in die modernen Wasserstofftechnologien zu schaffen. Das Kompetenzzentrum H2Safety@BAM bündelt dazu die langjährige Wasserstoff-Expertise der BAM.
Durch die Verbindung von Ingenieur- und Naturwissenschaften kann die BAM entlang der gesamten Wertschöpfungskette Forschungs- und Prüfleistungen anbieten: von der Erzeugung über die Speicherung und den Transport bis zur Nutzung. Die Aktivitäten des Kompetenzzentrums konzentrieren sich hierbei vor allem auf die Sicherheit von Infrastrukturen, Anlagen und Prozessen sowie von innovativen Transport- und Speicherungssystemen. Damit soll die Voraussetzung für eine rasche und breite Markteinführung der Wasserstofftechnologien geschaffen werden.
Im EU-Projekt „MefHySto“ widmet sich die BAM mit zahlreichen europäischen Partnerorganisationen aus Wissenschaft und Industrie wichtigen metrologischen Aspekten. Dabei geht es u.a. um die Speicherung von Wasserstoff in riesigen, unterirdischen Kavernen oder als Beimischung im vorhandenen Erdgasnetz sowie um die Erforschung innovativer, poröser Materialien, die sich für sichere und kostengünstige Wasserstoff-Tanks eignen.
Industrie 4.0: Digitale Zwillinge erhöhen die Sicherheit von Brücken
Alternde Brücken stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Der Einsatz von Simulationsmodellen in Kombination mit Sensordaten am realen Bauwerk, ein sogenannter „digitaler Zwilling“ von Bauwerken, ermöglicht eine genauere Bestimmung der aktuellen und zukünftigen Instandhaltungsbedarfe. So können etwa Sicherheitsrisiken identifiziert und Reparaturmaßnahmen besser geplant werden.
Digitale Zwillinge werden in der Industrie 4.0 bereits seit längerem eingesetzt, um Prozesse und Anlagen zu simulieren und für eine „Just in time“-Produktion zu optimieren. Im Bereich von Infrastrukturen hat sich diese Technologie bislang jedoch noch nicht etabliert, da insbesondere die Lebensdauerprognose oft durch lokale Fehlstellen beeinflusst wird.
Aus diesem Grund arbeitet die BAM zusammen mit der niederländischen Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (TNO) daran, sie auch für größere Bauwerke und Objekte praxistauglich zu machen und somit auch hier von den Vorteilen dieser Technologie zu profitieren.
BAM am digitalen BMWi-Stand: „State of Safety“ - Sicherheit von Lithium- Batterien
Zusätzlich präsentiert die BAM am digitalen Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ihre Forschung zu Lithium-Ionen- Batterien, einer Schlüsseltechnologie für die E-Mobilität. Hierbei geht es insbesondere um den „State of Safety“ dieses Batterietyps sowie um Transportbedingungen für defekte und beschädigte Lithium-Batterien. Darüber hinaus gibt die BAM herstellenden Unternehmen Empfehlungen zu Sicherheitskonzepten und Nutzer*innen zum sicheren Umgang.
Livestream: Virtuelle Podiumsdiskussion zum Thema digitale Qualitätsinfrastruktur
Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung muss auch die Qualitätssicherung von Produkten, Prozessen und Leistungen neu gedacht werden. Die BAM entwickelt im Kooperationsvorhaben QI-Digital gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN), der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE), der Deutschen Akkreditierungsstelle DAkkS sowie der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) praxisnahe Lösungen für eine moderne, agile und digitale Qualitätsinfrastruktur (QI- Digital).
Im Livestream „QI-Digital: Qualitätsinfrastruktur als Vertrauensanker in der Digitalen Transformation“ diskutieren die zentralen Beteiligten des Projekts über die Herausforderungen und Lösungen für eine digitale QI. Die virtuelle Podiumsdiskussion findet am 14. April, 13:00-13:25 Uhr, statt.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt QI- Digital als wesentlichen Beitrag für den Erfolg von innovativen Technologien, Produkten und Prozessen - zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.
Weitere Informationen zum digitalen Auftritt der BAM
Videos, Fotos und weitere Informationen zu allen Forschungsprojekten der BAM auf der Hannover Messe 2021 finden Sie unter www.bam.de/hannovermesse.
Am Anfang der Manageritis war die Putzfrau. Die mutierte dann über Putzfee zur Raumpflegerin und findet sich heute wieder als Facility Manager. Wahrscheinlich weiss sie aber selber nicht, was da auf ihrem Visitenkärtchen steht, die sie geflissentlich verteilt, aber Manager tönt ja schon mal ganz gut, auch wenn ihr Gehalt längst nicht dieser Berufsbezeichnung entspricht.
Aus dem Kochlehrling im 2. Lehrjahr wird ein 2nd Junior Product Manager
Mama was heisst eigentlich Systemrelevant
In der Restaurantküche beauftragt der Küchenchef einen Koch einen garnierten Wurstsalat zu machen, somit mutiert dieser zu einem Product Manager, ist er doch jetzt mit der Fertigung eines Wurstsalates, also eines Produktes, beschäftigt. Der Lehrling im zweiten Lehrjahr erhält den Auftrag eine Coupe Danemark zu machen, somit mutiert dieser zum 2nd Junior Product Manager. Der fertige Wurstsalat wird nun vom Küchenchef an der Ausgabe dem Kellner, pardon, dem Assistent Sales Manager, übergeben und dem Gast, der ja König, oder vielleicht auch Manager ist, serviert. Wobei, das mit dem „Der Gast ist König“ auch gefährlich sein kann, wurden früher doch schon etliche ebensolcher vergiftet, geköpft oder sonstwie um die Ecke gebracht.
Zwei Kollegen gründen eine kleine Handelsfirma, der Ideengeber dazu ist nun der Creative Manager, sein Kollege, der Verkäufer mutiert zum Sales Manager, dessen Frau, die Zuhause die Buchhaltung erledigt ist plötzlich CFO (Chief Financial Officer).
Systemrelevante Berufe in Corona Zeit Viel Applaus und wenig Geld
So eröffnen sich unglaubliche Aussichten auf wohltönende Berufsbezeichnungen und entsprechende Briefköpfe und Visitenkärtchen. Mehr Schein als Sein? Eher ja, hat doch der «Food Designer» auch eine ganz normale Kochlehre absolviert wie eh und je, wenn auch nicht mehr mit so vielen Wochenstunden und so kurzen Zimmerstunden.wie anno dazumal. Der «Filling station attendant», respektive Tankwart, ist sowieso seit längerem am Aussterben, ist doch fast überall «Self Service», während sein Arbeitskollege, der Automechaniker, auch als jetzt Kfz-Mechatroniker noch länger Arbeit haben wird. Das lokale Schuhgeschäft sucht einen Assistant Store Manager in Teilzeit, früher inserierte dasselbe Geschäft: Schuhverkäuferin in Teilzeitpensum gesucht. Während im Hotel die Housekeeperin mit dem Food and Beverage Manager zusammenarbeitet, tun dies im Supermarkt der Department Manager (der Abteilungsleiter) mit dem Sales Assistant Manager (dem Verkäufer). Allerspätestens, wenn die nette Dame an der Migros Kasse auf ihrem Namensschild stehen hat: Rosemarie Meier, Assistant Calculation Manager und die Pflegefachfrau im Spital mit Assistant Health Manager beschriftet ist, sind Manager tatsächlich System relevant.
Dann kam Corona
Folgen der Corona-Pandemie Auch Kinder sind systemrelevant
Dieser Virus hatte auch unvorstellbare Auswirkungen auf unsere Sprache, noch mehr Fremdwörter waren zu lernen, von Contact Tracing, über Reproduktionszahl hin zu Inzidenz, Homeoffice, Homeschooling, Super Spreader, Virusmutanten usw.
Der Blick in die Zukunft: kaum zu glauben, Corona ist vorbei
Corona und Gleichberechtigung Frauen sind systemrelevant, aber das System ist kaputt
Wer weiss, vielleicht ist ja plötzlich alles wieder ganz anders und Avenir Suisse hat die Zukunft schon hinter sich, der Think Tank von Economiesuisse fängt endlich wirklich an zu denken. Die Christlich demokratische Volkspartei der Schweiz (CVP), die sich Ende November 2020 zur Partei „Die Mitte“ umbenannt hatte, vollführte nun einen doppelten Rückwärtssalto und heisst jetzt wieder Katholisch-Konservative Partei, wie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis 1970.Die Grünen sind verschwunden oder noch nicht da, statt Klimawandel haben wir eine kleine Eiszeit, die das Corona Virus nach Jahren endlich ausgebremst hat, wir ziehen Masken wieder zur Fasnacht an wie früher und die Narren weibeln und intrigieren auch ebendort und nicht mehr im Bundeshaus. Die EU hat ihren Sitz nicht mehr in Brüssel und Strassburg sondern im, von Ex SVP Präsident Toni Brunner zum „Haus der Freiheit“ ernannten Landgasthof Sonne in – Wintersberg -Ebnat-Kappel im Toggenburg. Christoph Blocher wurde zum ersten Ehrenbundesrat der Schweiz geadelt, ein Titel, der auf Initiative von Ex SVP Nationalrat und Ex Titularprofessor des Medizinhistorischen Instituts der Universität Zürich, Christoph Mörgeli und der zwei SVP Mitglieder im Bundesrat, Magdalena Martullo-Blocher und Medienzar Roger Köppel geschaffen wurde.
Alle Menschen sind systemrelevant
Statt des erwarteten Babybooms sieht man sich nun mit massivem Geburtenrückgang konfrontiert. Da hatte man wohl Zuhause das mit dem Social Distancing, den zwei Metern Abstand zu genau genommen. Von den vielen Experten nicht beachtet, konnte das ja nicht klappen mit den vielen Babys, solange das männliche Genital nicht grösser ist als der Abstand. Meine beiden Grossneffen schauen mich ungläubig an, wenn ich ihnen erkläre, dass es früher selbstverständlich war, dass wir unsere Verwandten beim Wiedersehen umarmten, dass der Wirt seine Stammgäste mit Handschlag begrüsste, man seinen Bekannten ein «Busserl» gab usw. Für mich ist es wahrscheinlich zu spät, noch zu einem Managertitel zu kommen, aber immerhin: seitdem ich weiss, wie man Inscheniör schreibt, bin ich selber einen!
Inzidenz, Social Distancing und andere neue Wortschöpfungen
Facebook soll systemrelevant sein Studie der Uni Oxford
Kannten früher die meisten grad mal Knock-Out (k.o.) vom Boxsport her, wissen wir jetzt auch, wie das heisst, wenn was Ähnliches in der Wirtschaft passiert, dann heisst es Shut Down, oder schlimmer noch der Lock Down (Shutdown und Lockdown sind Wörter, die während der Corona-Pandemie an Bedeutung gewonnen haben. Gemeint ist mit beiden Begriffen das Herunterfahren des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens.)