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Hochwertige Webseiten: So können Unternehmen die Ansprüche der Verbraucher erfüllen

Hochwertige Webseiten Symbolbild pixabay
Hochwertige Webseiten Symbolbild pixabay

Ob es darum geht, den Wocheneinkauf zu tätigen, Informationen zu einem bestimmten Thema zu suchen oder nach Elektronikprodukten zu recherchieren: Der Weg vieler Menschen führt im ersten Schritt über das Internet. Kein Wunder! Immerhin stellt es hier kein Problem dar, passend zur Suchanfrage genau die Informationen zu finden, die zum jeweiligen Zeitpunkt benötigt werden.

In diesem Zusammenhang gerät oft in Vergessenheit, dass die Suchergebnisse, die in den Suchmaschinen angezeigt werden, nicht frei zusammengestellt sind. Vielmehr haben Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, sich hier an einer möglichst prominenten Stelle zu positionieren. Genau das ist insofern wichtig, als dass zahlreiche Verbraucher die Ergebnisse, die zum Beispiel auf den Seiten 2 und 3 angezeigt werden, tendenziell deutlich weniger anklicken.

Aber welche Details bestimmen eigentlich, ob eine Webseite als relevant eingeordnet wird? Wie ist es möglich, den Nutzerkomfort für seine Webseite Besucher noch weiter zu erhöhen? Die folgenden Abschnitte setzen sich mit dieser Frage auseinander und liefern Unternehmen, die sich vom Rest der Mitbewerber abheben möchten, wertvolle Tipps.

 

Warum ist es generell so wichtig, die organische Suche nicht zu unterschätzen?

Die organische Suche macht heutzutage circa 50% des gesamten Webtraffics aus. Dementsprechend lohnt es sich für Unternehmen, die keine Lust oder Zeit haben, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, beispielsweise mit einer professionellen SEO Agentur Berlin zusammenzuarbeiten. Immerhin zeigen aktuelle Zahlen, dass die organische Suche für die meisten Unternehmen und Online Shops eine der wichtigsten Besucherquellen darstellt.

Gleichzeitig sind etliche Webseiten und Anbieter bei Google gelistet. Diese große Auswahl erlaubt es Verbrauchern, sich schnell eine erste Meinung über Anbieter zu bilden. Diejenigen, die sich vorgenommen haben, sich aus der Masse hervorzuheben, können dementsprechend gut beraten sein, hier entsprechend zu investieren und sich mithilfe einer professionellen SEO Agentur von vornherein richtig zu positionieren. Doch egal, ob aufstrebendes Start-Up oder Unternehmen, das es bereits geschafft hat, sich am Markt einen Namen zu machen: Es ist nie zu spät, mithilfe der passenden Marketingmaßnahmen die richtige Grundlage für mehr Erfolg im Internet zu schaffen.

Tipp Nr. 1: Wichtige Aufgaben rund um SEO und Co. einfach auslagern

Hierbei handelt es sich um einen wichtigen Tipp für alle Unternehmen, die bemerken, dass ihnen schlicht nicht genug Zeit bleibt, um sich mit dem Thema „Online Marketing“ auseinanderzusetzen. Denn: Die Aufgaben, die es in diesem Zusammenhang zu realisieren gilt, sind häufig umfangreicher als gedacht.

Zudem ist es wichtig, sich immer wieder aufs Neue mit den Erwartungen seiner Zielgruppe auseinanderzusetzen, um diese zu treffen beziehungsweise zu übertreffen. Wer bemerkt, dass es aufgrund des oft hektischen Tagesgeschäfts nicht möglich ist, sich vollends auf diesen Bereich zu konzentrieren, kann gut beraten sein, wichtige Aufgaben rund um SEO und Co. an Experten auszulagern. Dies bedeutet selbstverständlich nicht, dass es nötig wäre, alles aus der Hand zu geben. Auf der Basis eines individuellen Beratungsgesprächs stellt es in der Regel kein Problem dar, einen individuellen Plan auszuarbeiten, der genau zu den eigenen Erwartungen und dem zur Verfügung stehenden Budget passt.

Tipp Nr. 2: Auf kurze Ladezeiten achten

Lange Ladezeiten können den Spaß am Surfen definitiv trüben. Daher ist es umso wichtiger, mithilfe der passenden Vorkehrungen dafür zu sorgen, dass nicht allzu viel Zeit vergeht, bis sich Seiten aufgebaut haben. Im Idealfall sollte es unabhängig von langen Texten und größeren Bildelementen kein Problem darstellen, eine Seite innerhalb weniger Augenblicke sichtbar werden zu lassen.

Umgekehrt kann es sich negativ auf die Verweildauer eines Webseiten-Besuchers auswirken, wenn dieser immer wieder aufs Neue Geduld aufbringen muss, bis alles richtig angezeigt wird.

Tipp Nr. 3: Die Möglichkeiten nutzen, die ein modernes Responsive Design bietet

Vielen Verbrauchern ist es heutzutage wichtiger denn je, Inhalte aus dem Netz nicht mehr nur auf dem Desktop PC, sondern zusätzlich von mobilen Endgeräten aus abrufen zu können. Hierbei ist es vollkommen unerheblich, ob es darum geht, online einzukaufen, die Filme, die eben noch im Kino liefen, zu streamen oder nach Antworten auf bestimmte Fragen in Foren zu recherchieren: Eine Webseite, die dazu in der Lage ist, sich an die Bildschirmgröße anzupassen, ist viel wert.

Damit genau das jedoch kein Problem darstellt, braucht es die passenden technischen Voraussetzungen. Fest steht: Mittlerweile setzen die meisten modernen Unternehmen auf entsprechende Anpassungen, so dass diejenigen, die öfter im Internet unterwegs sind, bereits erwarten, dass ihnen das lästige Scrollen und Zoomen, das ohne Responsive Design erforderlich wird, erspart bleibt.

Tipp Nr. 4: Eine klare, leicht nachvollziehbare Menüführung und immer wieder neue Angebote

Eine leicht nachvollziehbare Menüführung und aktuelle Angebote können häufig dafür sorgen, dass sich Verbraucher, die sich zum Beispiel vorgenommen haben, beim Online Shopping Geld zu sparen, öfter dazu entschließen, auf den entsprechenden Seiten vorbeizuschauen. Immerhin dürfte niemand Lust darauf haben, lange nach Sale Angeboten und Co. Ausschau zu halten. Verlinkungen, die von der Startseite aus auf die entsprechenden Bereiche verweisen, sind dementsprechend unerlässlich, wenn es darum geht, einen hohen Nutzerkomfort zu gewährleisten.

Unternehmen, die mit Hinblick auf eine aussagekräftige Struktur ihrer Seite keine Kompromisse eingehen möchten, können gut beraten sein, hin und wieder die Perspektive zu wechseln und sich zu fragen, ob sie als Kunden dazu in der Lage wären, schnell genau das zu finden, was sie suchen. Auch hier kann selbstverständlich eine professionelle Marketing Agentur Unterstützung leisten.

Tipp Nr. 5: Die Webseite als beliebte Anlaufstelle für einschlägige Fragen positionieren

Unternehmen, die sich dazu entschließen, eine eigene Webseite beziehungsweise einen Onlineshop einzurichten, stellen oft schnell fest, wie groß die Konkurrenz auch in der virtuellen Welt mittlerweile geworden ist. Und sicherlich ist es die überzeugende Qualität vieler Homepages, die in der Vergangenheit dafür gesorgt hat, dass die Ansprüche rund um Internetpräsenzen seitens der Verbraucher immer weiter gestiegen sind.

Umso wichtiger ist es, sich optimal am Markt zu positionieren und der eigenen Zielgruppe immer wieder Argumente dafür zu liefern, weshalb die eigene Homepage in Bezug auf einschlägige Fragen die beste Anlaufstelle ist.

Dies kann unter anderem mithilfe eines Blogs gelingen, der jeweils aktuelle Themen aufgreift und relevante Fragen beantwortet. Diejenigen, die die Vorzüge besagter Blogs optimal nutzen möchten, sollten die entsprechenden Seiten selbstverständlich regelmäßig pflegen und dementsprechend up to date halten.

Fazit

Eine moderne Website bietet einem Unternehmen viele verschiedene Möglichkeiten und Chancen auf unterschiedlichen Ebenen. Diejenigen, die die entsprechenden Optionen für sich nutzen möchten, können gut beraten sein, sich mit Hinblick auf inhaltliche und technische Aspekte von Profis unterstützen zu lassen.

Auf diese Weise macht es eventuell noch ein wenig mehr Spaß, sein ganz persönliches Unternehmenswachstum sowohl in der „echten“ als auch in der digitalen Welt zu verfolgen. Welche Bereiche genau ausgelagert werden, ist selbstverständlich immer von den persönlichen Kompetenzen, jedoch zudem von der zeitlichen Verfügbarkeit der (eventuell vorhandenen) firmeninternen Marketing Experten abhängig.

 

 

 

 

 

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Kunden länger binden: Marketing mit Bonus-Effekt nutzen

Kunden länger binden Symbolbld
Kunden länger binden Symbolbld

Einzigartig sein, etwas Besonderes bieten: Für Unternehmen und Dienstleister wird es immer schwieriger, sich auf umkämpften Märkten von der Konkurrenz abzuheben. Umso wichtiger wird im Marketing, dass der Mehrwert für den Kunden bereits am Anfang erkenn- und nutzbar ist.

Große Werbekampagnen und aufmerksamkeitsstarke Slogans gehören zu den wichtigen Marketinginstrumenten, um sichtbar zu bleiben. Das Buchen von meterhohen Plakatflächen oder besonderen Locations, die im besten Fall zum Produkt oder der Kampagnenaussage passen, sind keine Seltenheit und reizen die Budgets erheblich aus. Aber bringen die kreativen Ideen wirklich die großen Abverkäufe, die sich Firmen dadurch erhoffen?

Für Streamingdienst Netflix blieben die zahlreichen Kampagnen ab einem bestimmten Zeitpunkt hinter den Erwartungen. Zwar erwiesen sich die Plakatmotive und interaktiven Designs, wie sie hier für „Black Mirror“ zum Einsatz kamen, als Hingucker, doch der Strom an Neuabonnenten flaute ab. Anstatt sich auf positivere Wege zu fokussieren, nahm der Streamingdienst das Account-Sharing in Angriff und erhöhte mit neuen Regeln und hartem Durchgreifen seine Abozahlen. Dass Unternehmen auf deutlich kundenfreundlichere Mittel setzen können, zeigen andere Beispiele.  

Ein Danke zum Einstieg

Die Bedeutung von Give-Aways hat sich mit Anstieg digitalen Kundenerlebnisses spürbar erhöht. Immer mehr Dienstleister und Anbieter von Produkten setzen auf die Zugkraft von Goodies, um potenzielle Kunden ab dem ersten Kontakt für sich zu gewinnen. Die bekannteste Form ist der Rabattcode, der bei Abschluss einer Registrierung oder Anmeldung für Kundenkarten gewährt werden. Somit erhalten Käufer einen direkten Anreiz, das Sortiment unter die Lupe zu nehmen und den ersten Kauf zu tätigen.

Auch andere Branchen nutzen das Dankeschön zur startenden Beziehung und verzeichnen erkennbare Erfolge. Dienstleister, die mit Coachings oder Beratungen auf dem Markt vertreten sind, stellten Guides und Handbücher kostenfrei für ihre Neukunden zur Verfügung. Somit wird Wissen preisgegeben und verschenkt, aber gleichzeitig die Neugier auf weitere Inhalte der Kurse geweckt. Online Casinos zum Beispiel setzen dagegen auf Bonus-Variationen, die als Willkommensgeschenk angeboten werden. Bei der steigenden Anzahl digitaler Spielotheken ist es kaum möglich, den besten Deal zu finden. Interessierte Nutzer können allerdings Ratgeber wie diese Webseite zu Hilfe nehmen, um sich umfassend über bestehende und aktuelle Boni zu informieren. Netflix folgte einst ebenfalls diesem Ansatz und bot Testzeiträume von 30 Tagen an. Dieses Angebot ist jedoch nicht mehr aktiv.

Ins Wachstum investieren

Bei einigen Marketingstrategen mag der Gedanke an Goodies und Freebies für Kopfschmerzen sorgen. Inhalte und Rabatte aushändigen, obwohl die Gefahr besteht, dass Kunden anschließend nicht wiederkehren? Ja, denn die Chance, dass Neukunden zu Bestandskunden werden, ist deutlich höher als durch kostenintensive Werbekampagnen Kunden zu gewinnen. Tatsache ist, dass Rabatte, Workbooks oder Boni direkt angewendet werden können und sich für Nutzer zum nachhaltigen Mehrwert wandeln. Diese Erfahrung wird mental verknüpft und als positive Erinnerung abgespeichert. Gute Plakatkampagnen verschwinden dagegen wieder schnell aus dem Gedächtnis – auch wenn Designer und Grafiker anderer Meinung sind, wie dieses Interview belegt.

Ein weiterer Vorteil: Durch Abruf und Einsatz der zugewiesenen Rabatte oder Boni lassen sich Auswertungen besser analysieren. Das Tracking stützt sich auf unumstößliche Zahlen, während Kampagnenauswertungen und Plakatplatzierungen auf theoretische Kennzahlen und hochgerechnete KPIs setzen. Zwar sind diese Zahlen meist deutlich höher, doch geben sie nur eine Wahrscheinlichkeit wieder. Wer auf ein Dankeschön mit Mehrwert setzt, erreicht langfristig mehr potenzielle Kunden.

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RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Containerumschlag weiter aufwärtsgerichtet

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und
Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im April auf
saisonbereinigt 128,8 Punkte gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen. In
den europäischen Häfen ist der Containerumschlag um knapp 8 Prozent
gegenüber dem Vormonat gesunken. Damit hat er einen Großteil des kräftigen
Anstiegs im Vormonat wieder verloren.

Das Wichtigste in Kürze:

• Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und
Logistik (ISL) ist saisonbereinigt im April auf 128,8 Punkte gegenüber
128,1 Punkte (revidiert) im Vormonat gestiegen.

• Der Nordrange-Index, der Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung im
nördlichen Euroraum und in Deutschland gibt, ist im April gegenüber dem
Vormonat von 115,2 (revidiert) auf 106,1 Punkte kräftig gesunken.
Insgesamt deutet der Containerumschlag aber noch immer auf eine
allmähliche Erholung in Europa hin.

• In den chinesischen Häfen ist der Containerumschlag dagegen recht
deutlich von 139,2 Punkten im Vormonat auf 143,5 Punkte gestiegen.

• Der RWI/ISL-Containerumschlag-Index für Mai 2024 wird am 26. Juni 2024
veröffentlicht.

Zur Entwicklung des Containerumschlag-Index sagt RWI-Konjunkturchef
Torsten Schmidt: „Der Containerumschlag bewegt sich wieder in der Nähe
seines langfristigen Trends. Damit hat der Welthandel auch die jüngsten
Belastungen überwunden. Angesichts der weltweiten geopolitischen und
handelspolitischen Spannungen ist das Potenzial für einen kräftigeren
Anstieg jedoch gering.“

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Torsten Schmidt, Tel.: (0201) 8149-287, torsten.schmidt@rwi-
essen.de

Originalpublikation:
https://www.rwi-
essen.de/presse/wissenschaftskommunikation/pressemitteilungen/detail/rwi-
isl-containerumschlag-index-containerumschlag-weiter-aufwaertsgerichtet

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Leises Industriesterben in Deutschland

Leere Schaufenster und verwaiste Ladenlokale nehmen zu – immer mehr
Unternehmen schließen und scheiden aus dem Markt aus. Doch nicht nur
Handel, konsumnahe Dienstleister und Gastronomie müssen aufgeben. Auch das
Baugewerbe und das verarbeitende Gewerbe verzeichnen deutlich steigende
Schließungszahlen. Eine aktuelle Auswertung des ZEW Mannheim in
Zusammenarbeit mit Creditreform zeigt, wie stark die industrielle Basis im
deutschen Mittelstand schwindet.

Allein im Jahr 2023 wurden in Deutschland rund 176.000 Unternehmen
geschlossen. Die meisten davon still und leise, nur 11 Prozent der
Schließungen sind die Folge einer Insolvenz. Im Vergleich zu den
Schließungen im Jahr 2022 bedeutet dies einen Anstieg um 2,3 Prozent – und
zwar über alle Branchen und Unternehmensgrößen hinweg.

Forschungsintensive Branchen fallen zurück

Alarmierend ist, dass damit nicht nur die industrielle Basis schrumpft.
Differenziert man innerhalb des verarbeitenden Gewerbes noch einmal nach
dem Innovationsgrad, so zeigt sich, dass die Zahl der Schließungen in den
forschungsintensiven Wirtschaftszweigen mit plus 12,3 Prozent deutlich
stärker zunimmt als in den nicht forschungsintensiven. „In Branchen wie
der Möbelherstellung oder der Produktion von Spielwaren und Sportgeräten
verzeichnen wir sogar sinkende Schließungszahlen“, berichtet Dr. Sandra
Gottschalk, Wissenschaftlerin im ZEW-Forschungsbereich
„Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik“. „In anderen Bereichen, wie
etwa der Chemie- und Pharmaindustrie, dem Maschinenbau und bei
technologieintensiven Dienstleistungen scheiden jedoch mehr Unternehmen
aus dem Markt aus“, so Gottschalk. Dort ist der Effekt zudem besonders
stark, weil den Schließungen stagnierende Gründungen gegenüberstehen.
„Wenn der Bestand nicht nachwächst, steigt die Zahl der Schließungen
überproportional“, erläutert die Expertin.

Sorgenkind Industrie

Der inhabergeführte Herrenausstatter, der Italiener um die Ecke oder der
Traditionsfriseur sind die sichtbarsten Opfer der sich verschlechternden
Wirtschaftslage. Im Jahr 2023 haben rund 37.000 Handelsunternehmen
aufgegeben. Bei den konsumnahen Dienstleistungen waren es gut 51.000
Betriebe. Das sind deutlich mehr als 2018, im Vergleich zum Vorjahr ist
der Trend im Handel (minus 0,8 Prozent) und bei den konsumnahen
Dienstleistungen (minus 0,5 Prozent) leicht rückläufig.

„Verwaiste Ladenlokale und leere Schaufenster treffen die Menschen in
ihrer Umgebung wirtschaftlich und auch emotional. Die Schließungen in der
Industrie aber treffen den Kern unserer Volkswirtschaft“, sagt Patrik-
Ludwig Hantzsch, Leiter der Wirtschaftsforschung bei Creditreform. So
stieg die Zahl der Schließungen im Baugewerbe von 2022 auf 2023 um 2,4
Prozent auf 20.000 Unternehmen – im verarbeitenden Gewerbe um 8,7 Prozent
auf 11.000 Schließungen. Das ist der höchste Stand seit 2004.

Über die Methodik

Für die Untersuchung wird auf das Mannheimer Unternehmenspanel
zugegriffen. Es basiert auf der Unternehmensdatenbank von Creditreform und
ist die umfangreiste Datenbasis zur Gesamtheit der Unter-nehmen in
Deutschland. Aufgrund des hohen Detaillierungsgrads lassen die Daten auch
Einblicke in einzelne Branchen zu.

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