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Kunden länger binden: Marketing mit Bonus-Effekt nutzen

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Einzigartig sein, etwas Besonderes bieten: Für Unternehmen und Dienstleister wird es immer schwieriger, sich auf umkämpften Märkten von der Konkurrenz abzuheben. Umso wichtiger wird im Marketing, dass der Mehrwert für den Kunden bereits am Anfang erkenn- und nutzbar ist.

Große Werbekampagnen und aufmerksamkeitsstarke Slogans gehören zu den wichtigen Marketinginstrumenten, um sichtbar zu bleiben. Das Buchen von meterhohen Plakatflächen oder besonderen Locations, die im besten Fall zum Produkt oder der Kampagnenaussage passen, sind keine Seltenheit und reizen die Budgets erheblich aus. Aber bringen die kreativen Ideen wirklich die großen Abverkäufe, die sich Firmen dadurch erhoffen?

Für Streamingdienst Netflix blieben die zahlreichen Kampagnen ab einem bestimmten Zeitpunkt hinter den Erwartungen. Zwar erwiesen sich die Plakatmotive und interaktiven Designs, wie sie hier für „Black Mirror“ zum Einsatz kamen, als Hingucker, doch der Strom an Neuabonnenten flaute ab. Anstatt sich auf positivere Wege zu fokussieren, nahm der Streamingdienst das Account-Sharing in Angriff und erhöhte mit neuen Regeln und hartem Durchgreifen seine Abozahlen. Dass Unternehmen auf deutlich kundenfreundlichere Mittel setzen können, zeigen andere Beispiele.  

Ein Danke zum Einstieg

Die Bedeutung von Give-Aways hat sich mit Anstieg digitalen Kundenerlebnisses spürbar erhöht. Immer mehr Dienstleister und Anbieter von Produkten setzen auf die Zugkraft von Goodies, um potenzielle Kunden ab dem ersten Kontakt für sich zu gewinnen. Die bekannteste Form ist der Rabattcode, der bei Abschluss einer Registrierung oder Anmeldung für Kundenkarten gewährt werden. Somit erhalten Käufer einen direkten Anreiz, das Sortiment unter die Lupe zu nehmen und den ersten Kauf zu tätigen.

Auch andere Branchen nutzen das Dankeschön zur startenden Beziehung und verzeichnen erkennbare Erfolge. Dienstleister, die mit Coachings oder Beratungen auf dem Markt vertreten sind, stellten Guides und Handbücher kostenfrei für ihre Neukunden zur Verfügung. Somit wird Wissen preisgegeben und verschenkt, aber gleichzeitig die Neugier auf weitere Inhalte der Kurse geweckt. Online Casinos zum Beispiel setzen dagegen auf Bonus-Variationen, die als Willkommensgeschenk angeboten werden. Bei der steigenden Anzahl digitaler Spielotheken ist es kaum möglich, den besten Deal zu finden. Interessierte Nutzer können allerdings Ratgeber wie diese Webseite zu Hilfe nehmen, um sich umfassend über bestehende und aktuelle Boni zu informieren. Netflix folgte einst ebenfalls diesem Ansatz und bot Testzeiträume von 30 Tagen an. Dieses Angebot ist jedoch nicht mehr aktiv.

Ins Wachstum investieren

Bei einigen Marketingstrategen mag der Gedanke an Goodies und Freebies für Kopfschmerzen sorgen. Inhalte und Rabatte aushändigen, obwohl die Gefahr besteht, dass Kunden anschließend nicht wiederkehren? Ja, denn die Chance, dass Neukunden zu Bestandskunden werden, ist deutlich höher als durch kostenintensive Werbekampagnen Kunden zu gewinnen. Tatsache ist, dass Rabatte, Workbooks oder Boni direkt angewendet werden können und sich für Nutzer zum nachhaltigen Mehrwert wandeln. Diese Erfahrung wird mental verknüpft und als positive Erinnerung abgespeichert. Gute Plakatkampagnen verschwinden dagegen wieder schnell aus dem Gedächtnis – auch wenn Designer und Grafiker anderer Meinung sind, wie dieses Interview belegt.

Ein weiterer Vorteil: Durch Abruf und Einsatz der zugewiesenen Rabatte oder Boni lassen sich Auswertungen besser analysieren. Das Tracking stützt sich auf unumstößliche Zahlen, während Kampagnenauswertungen und Plakatplatzierungen auf theoretische Kennzahlen und hochgerechnete KPIs setzen. Zwar sind diese Zahlen meist deutlich höher, doch geben sie nur eine Wahrscheinlichkeit wieder. Wer auf ein Dankeschön mit Mehrwert setzt, erreicht langfristig mehr potenzielle Kunden.

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RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Containerumschlag weiter aufwärtsgerichtet

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und
Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im April auf
saisonbereinigt 128,8 Punkte gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen. In
den europäischen Häfen ist der Containerumschlag um knapp 8 Prozent
gegenüber dem Vormonat gesunken. Damit hat er einen Großteil des kräftigen
Anstiegs im Vormonat wieder verloren.

Das Wichtigste in Kürze:

• Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und
Logistik (ISL) ist saisonbereinigt im April auf 128,8 Punkte gegenüber
128,1 Punkte (revidiert) im Vormonat gestiegen.

• Der Nordrange-Index, der Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung im
nördlichen Euroraum und in Deutschland gibt, ist im April gegenüber dem
Vormonat von 115,2 (revidiert) auf 106,1 Punkte kräftig gesunken.
Insgesamt deutet der Containerumschlag aber noch immer auf eine
allmähliche Erholung in Europa hin.

• In den chinesischen Häfen ist der Containerumschlag dagegen recht
deutlich von 139,2 Punkten im Vormonat auf 143,5 Punkte gestiegen.

• Der RWI/ISL-Containerumschlag-Index für Mai 2024 wird am 26. Juni 2024
veröffentlicht.

Zur Entwicklung des Containerumschlag-Index sagt RWI-Konjunkturchef
Torsten Schmidt: „Der Containerumschlag bewegt sich wieder in der Nähe
seines langfristigen Trends. Damit hat der Welthandel auch die jüngsten
Belastungen überwunden. Angesichts der weltweiten geopolitischen und
handelspolitischen Spannungen ist das Potenzial für einen kräftigeren
Anstieg jedoch gering.“

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Torsten Schmidt, Tel.: (0201) 8149-287, torsten.schmidt@rwi-
essen.de

Originalpublikation:
https://www.rwi-
essen.de/presse/wissenschaftskommunikation/pressemitteilungen/detail/rwi-
isl-containerumschlag-index-containerumschlag-weiter-aufwaertsgerichtet

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Leises Industriesterben in Deutschland

Leere Schaufenster und verwaiste Ladenlokale nehmen zu – immer mehr
Unternehmen schließen und scheiden aus dem Markt aus. Doch nicht nur
Handel, konsumnahe Dienstleister und Gastronomie müssen aufgeben. Auch das
Baugewerbe und das verarbeitende Gewerbe verzeichnen deutlich steigende
Schließungszahlen. Eine aktuelle Auswertung des ZEW Mannheim in
Zusammenarbeit mit Creditreform zeigt, wie stark die industrielle Basis im
deutschen Mittelstand schwindet.

Allein im Jahr 2023 wurden in Deutschland rund 176.000 Unternehmen
geschlossen. Die meisten davon still und leise, nur 11 Prozent der
Schließungen sind die Folge einer Insolvenz. Im Vergleich zu den
Schließungen im Jahr 2022 bedeutet dies einen Anstieg um 2,3 Prozent – und
zwar über alle Branchen und Unternehmensgrößen hinweg.

Forschungsintensive Branchen fallen zurück

Alarmierend ist, dass damit nicht nur die industrielle Basis schrumpft.
Differenziert man innerhalb des verarbeitenden Gewerbes noch einmal nach
dem Innovationsgrad, so zeigt sich, dass die Zahl der Schließungen in den
forschungsintensiven Wirtschaftszweigen mit plus 12,3 Prozent deutlich
stärker zunimmt als in den nicht forschungsintensiven. „In Branchen wie
der Möbelherstellung oder der Produktion von Spielwaren und Sportgeräten
verzeichnen wir sogar sinkende Schließungszahlen“, berichtet Dr. Sandra
Gottschalk, Wissenschaftlerin im ZEW-Forschungsbereich
„Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik“. „In anderen Bereichen, wie
etwa der Chemie- und Pharmaindustrie, dem Maschinenbau und bei
technologieintensiven Dienstleistungen scheiden jedoch mehr Unternehmen
aus dem Markt aus“, so Gottschalk. Dort ist der Effekt zudem besonders
stark, weil den Schließungen stagnierende Gründungen gegenüberstehen.
„Wenn der Bestand nicht nachwächst, steigt die Zahl der Schließungen
überproportional“, erläutert die Expertin.

Sorgenkind Industrie

Der inhabergeführte Herrenausstatter, der Italiener um die Ecke oder der
Traditionsfriseur sind die sichtbarsten Opfer der sich verschlechternden
Wirtschaftslage. Im Jahr 2023 haben rund 37.000 Handelsunternehmen
aufgegeben. Bei den konsumnahen Dienstleistungen waren es gut 51.000
Betriebe. Das sind deutlich mehr als 2018, im Vergleich zum Vorjahr ist
der Trend im Handel (minus 0,8 Prozent) und bei den konsumnahen
Dienstleistungen (minus 0,5 Prozent) leicht rückläufig.

„Verwaiste Ladenlokale und leere Schaufenster treffen die Menschen in
ihrer Umgebung wirtschaftlich und auch emotional. Die Schließungen in der
Industrie aber treffen den Kern unserer Volkswirtschaft“, sagt Patrik-
Ludwig Hantzsch, Leiter der Wirtschaftsforschung bei Creditreform. So
stieg die Zahl der Schließungen im Baugewerbe von 2022 auf 2023 um 2,4
Prozent auf 20.000 Unternehmen – im verarbeitenden Gewerbe um 8,7 Prozent
auf 11.000 Schließungen. Das ist der höchste Stand seit 2004.

Über die Methodik

Für die Untersuchung wird auf das Mannheimer Unternehmenspanel
zugegriffen. Es basiert auf der Unternehmensdatenbank von Creditreform und
ist die umfangreiste Datenbasis zur Gesamtheit der Unter-nehmen in
Deutschland. Aufgrund des hohen Detaillierungsgrads lassen die Daten auch
Einblicke in einzelne Branchen zu.

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Strategische Vorteile von DMS für Firmen Symbolbild

Strategische Vorteile von DMS für Firmen

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Strategische Vorteile von DMS für Firmen Symbolbild

Für Unternehmen, die bestrebt sind, ihre Betriebsabläufe zu optimieren und die Produktivität zu steigern, ist die Implementierung eines DMS oft der Schlüssel zur Transformation ihrer Verwaltungsprozesse. Der folgende Artikel beleuchtet, welche Vorteile ein solches System bringt und warum es für moderne Unternehmen unerlässlich ist.

Was ist ein DMS?

Ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) ist eine Software, die dazu dient, Dokumente elektronisch zu organisieren, zu verwalten und zu speichern. Diese Systeme ermöglichen es Unternehmen, physische Dokumente zu digitalisieren und eine strukturierte Ablage auf elektronischen Speichermedien zu schaffen. Mit Funktionen wie Indexierung, Suchfunktionen und Archivierung können Nutzer Dokumente schnell finden und effizient verwalten.

DMS für Unternehmen sind nicht nur Werkzeuge zur Dokumentenverwaltung, sondern integrieren sich oft nahtlos in andere Geschäftssysteme, wodurch eine ganzheitliche Plattform für Informationsmanagement entsteht. Das macht Dokumentenmanagementsysteme zu einem wertvollen Tool der Digitalisierung und eines nachhaltigen Berufsalltags.

Vorteile der DMS für Unternehmen

Dokumentenmanagementsysteme bieten Unternehmen eine Reihe von Vorteilen, die sowohl die interne Organisation als auch die gesamte Unternehmensleistung verbessern:

  1. Effizienzsteigerung: DMS reduzieren die Zeit, die Mitarbeiter für das Suchen und Verwalten von Dokumenten aufwenden. Die schnelle Suche und einfache Zugänglichkeit von Dokumenten ermöglichen es den Mitarbeitern, sich auf produktivere Aufgaben zu konzentrieren.
  2. Kostenreduktion: Durch die Digitalisierung von Dokumenten verringert sich der Bedarf an physischer Lagerung, was zu erheblichen Einsparungen bei den Lagerhaltungskosten führt. Ebenso können Kosten für Druck und Papier signifikant reduziert werden.
  3. Verbesserte Sicherheit und Compliance: DMS bieten erweiterte Sicherheitsfunktionen, wie Zugriffskontrollen und Verschlüsselung, die sicherstellen, dass sensible Informationen geschützt sind. Außerdem unterstützen sie die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben durch automatische Archivierungsprozesse.
  4. Förderung der Zusammenarbeit: Mit Funktionen wie gleichzeitigem Dokumentenzugriff und Versionskontrolle können Teams effektiv zusammenarbeiten, unabhängig von ihrem Standort. Dies verbessert die Kommunikation und fördert innovative Arbeitsprozesse.
  5. Nachhaltigkeit: DMS tragen zur Umweltfreundlichkeit bei, indem sie den Papierverbrauch minimieren und Unternehmen helfen, ihre ökologischen Fußabdrücke zu reduzieren.
  6. Synergien: Die Integration eines DMS mit anderer Unternehmenssoftware, wie Enterprise Resource Planning (ERP) und KI-Management-Systemen (AIMS), schafft bedeutende Synergien. Diese Verknüpfungen ermöglichen einen nahtlosen Informationsfluss zwischen verschiedenen Abteilungen und Systemen, was zu einer verbesserten Datenkonsistenz und -genauigkeit führt.

Durch die automatisierte Datenübertragung zwischen Systemen können Unternehmen Zeit sparen und Fehler reduzieren, die bei manueller Dateneingabe auftreten könnten. Außerdem erleichtert die Integration die umfassende Analyse von Geschäftsprozessen, wodurch strategische Entscheidungen datengestützt und effizienter getroffen werden können.

Durch die Implementierung eines DMS können Unternehmen also nicht nur ihre betriebliche Effizienz steigern, sondern auch langfristige strategische Vorteile erzielen, die zur Wettbewerbsfähigkeit und zum Geschäftserfolg beitragen.

DMS Auswahl und Implementierung

Bei der Auswahl und Implementierung eines Dokumentenmanagementsystems sollten Unternehmen mehrere Schritte sorgfältig beachten:

  1. Bedarfsanalyse: Es ist entscheidend, die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen des Unternehmens im Umgang mit Dokumenten genau zu identifizieren.
  2. Systemauswahl: Unternehmen müssen eine Entscheidung zwischen lokal installierten Lösungen oder Cloud-basierten Diensten sowie zwischen Open Source und kommerzieller Software treffen.
  3. Implementierungsplanung: Ein detaillierter Plan für die Implementierung sollte entwickelt werden, der die Integration in vorhandene Systeme, Datenmigration und erforderliche Tests umfasst.
  4. Schulung und Support: Es sollte sichergestellt werden, dass ausreichende Schulungen und fortlaufender Support zur Verfügung stehen, um eine effiziente Nutzung des Systems zu gewährleisten.
  5. Review und Anpassung: Regelmäßige Überprüfungen und Anpassungen sind notwendig, um die Funktionalität des Systems kontinuierlich zu verbessern und an die sich ändernden Anforderungen des Unternehmens anzupassen.

Diese Schritte helfen, die Effektivität des DMS zu maximieren und eine reibungslose Funktion innerhalb der Unternehmensinfrastruktur sicherzustellen.

Fazit

Dokumentenmanagementsysteme erweisen sich als unverzichtbare Werkzeuge für moderne Unternehmen, die nach Effizienz und organisatorischer Optimierung streben. Sie ermöglichen nicht nur eine erhebliche Reduzierung von Lagerhaltungskosten und Papierverbrauch, sondern verbessern auch die Sicherheit und Compliance durch fortgeschrittene Zugriffsrechte und Archivierungsfunktionen. Die Fähigkeit von DMS, sich mit anderen Unternehmenssystemen zu integrieren, fördert zudem einen reibungslosen Informationsfluss und verbessert die Datenkonsistenz.

Somit sind DMS essenziell für Unternehmen, die ihre Prozesse digitalisieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern möchten.

 

 

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